Auf Müllhalden lebt’s sich gut

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26.01.2016

Forscher des Max-Planck-Institutes in Radolfzell fanden kürzlich heraus, dass im Herbst wegziehende Störche oft nicht bis zu ihrem Endpunkt ziehen, sondern schon bei Zwischenstopps hängenbleiben, wie spiegel.de berichtet.

 

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Weißstörche im Winterquartier in Ostafrika. Ein Teil der Vögel verzichtet auf die lange Reise und überwintert auf Mülldeponien (Foto: Horst Niesters)
Grund: Beispielsweise auf Müllkippen in Spanien oder Marokko finden die Vögel ausreichend Nahrung, sodass kein Grund zur Weiterreise besteht.
Die Erkenntnisse stammen aus der Verhaltensstudie von 70 jungen Weißstörchen aus unterschiedlichen Ländern. Ergebnis: Die auf Müllhalden lebenden Störche verausgaben sich weniger, leben aber nicht grundsätzlich länger als weitziehende Artgenossen.
ml
 


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