Australien: Tierrechts-Terroristen verlieren Gemeinnützigkeit

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Wenn es um den internationalen Jagdtourismus geht, dann sind Australiens Regierungen in den letzten Jahren mit Verboten in fester Verbundenheit Seite an Seite mit den Tierrechtlern marschiert.

Doch wenn es um militante Tierrechtler im eigenen Land geht, dann kennt man keinen Pardon. Den radikalen Tierschützern wurde der Kampf angesagt.

Aktivisten und Tiersaboteure, die illegal in Ställe eindringen, wurden bereits im letzten Jahr als Terroristen deklariert. Hohe Strafen wurden eingeführt. Mitte Dezember gab Landwirtschaftsminister Littleproud nun bekannt, dass Organisationen, deren Mitglieder unbefugt in Ställe eindringen und Bauernfamilien einschüchtern und schikanieren, auch ihre Steuervorteile verlieren: „Extreme Aktivistengruppen, die gesetzestreue Farmer ins Visier nehmen, werden nicht länger Steuerfreiheit beim Fundraising beanspruchen dürfen, wenn sie gegen ihren Status der Gemeinnützigkeit verstoßen.“ Das trifft auch auf Organisationen zu, die Dritte bei solchen Straftaten unterstützen.

rdb

Aktivisten und Tiersaboteure, die illegal in Ställe eindringen, wurden bereits im letzten Jahr als Terroristen deklariert. (Foto: Pixabay)
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