Grenzüberschreitendes Wolfsmonitoring

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Am 13. Oktober 2012 trafen sich polnische und sächsische Jäger in Kodersdorf (Sachsen), um die Situation der westpolnischen/ostsächsischen Wolfspopulation gemeinsam zu erörtern.

 

Nach offiziellen Angaben existieren auf der polnischen Seite mindestens 23 Rudel und auf deutscher Seite mindestens 12. Es ist zu erwarten, dass sich die Population dynamisch entwickeln wird und damit weitere Konflikte beim Artenschutz oder auch Tierseuchen wie Räude auftreten können. „Die westpolnische/ostsächsische Wolfspopulation bildet eine Einheit und muss zusammenhängend betrachtet werden“, so Dr. Heinz Baacke, Wolfsbeauftragter des Landesjagdverbandes Sachsen (LJVSN).
 
Derzeit gibt es kein staatlich koordiniertes grenzüberschreitendes Monitoring. Die Dachverbände beider Länder wollen daher eine Arbeitsgruppe bilden. In diese Arbeitsgruppe sollten auf deutscher Seite neben dem LJVSN auch die Jagdverbände Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommern integriert werden. Der LJVSN wird hierzu einen Antrag beim Deutschen Jagdschutzverband einbringen.
 
PM LJV Sachsen/as
 


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