Simbabwe: Doppeltes Pech

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Auf der Flucht vor angreifenden Elefanten sprang ein Mann in der Nähe von Bulawayo in einen Fluss. Doch dort wurde er von einem Krokodil schwer verletzt.

Ein großes Krokodil wurde erlegt. Das Nilkrokodil ist in Afrika jedes Jahr für hunderte von Todesfällen verantwortlich. (Symbolbild/Quelle: Rolf D. Baldus)

In Simbabwe, wie auch in vielen anderen afrikanischen Ländern, nehmen die Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren zu. Ein 43jähriger Dorfbewohner fischte im Westen Simbabwes, als eine Herde Elefanten zum Wasser kam. Er musste flüchten und sprang deshalb in den Fluss Mlibizi, um auf die gegenüber liegende Seite zu schwimmen. Doch im Wasser ergriff ihn ein Krokodil, wie der Informationsdienst „MEAWW.COM“ berichtet. Ein Kampf auf Leben und Tod entspann sich. Offenbar handelte es sich nicht um ein ausgewachsenes Krokodil. Schließlich kamen ihm Personen zur Hilfe, die seine Schreie gehört hatten. Der dreifache Vater verlor seinen linken Arm, und auch sein linkes Bein musste im Krankenhaus amputiert werden.

rdb

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