Südafrika: Elefant tötet Tourist

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Ein spanischer Tourist wurde am vergangenen Samstag von einem Elefanten getötet. Das teilten die Nationalparkbehörden mit.

(Symbolbild: B. Grumblies/Archiv Baldus)

Der Horror-Vorfall ereignete sich im Pilanesberg Nationalpark (550 km2), nordwestlich von Johannesburg. Der Mann (43) hatte sein Fahrzeug verlassen, um eine kleine Gruppe von sechs Elefanten besser fotografieren zu können. Die Matriarchin griff ihn daraufhin an. Da sich drei Jungtiere in der Herde befanden, ist dies eine normale und vorhersehbare Reaktion.

Der Besucher hatte noch versucht, zum Auto zurückzulaufen, doch die Elefanten waren schneller und zertrampelten ihn vor den Augen seiner Verlobten, die mit zwei südafrikanischen Freundinnen im Auto saß. Weitere Fahrzeuge befanden sich in der Nähe. Offenbar war der Tourist auch gewarnt worden, als er seinen Wagen verließ. Ohne Zeichen von Aggression zu zeigen, zogen die Elefanten nach dem Vorfall, der nur 30 Sekunden dauerte, weiter.

Pilanesberg entstand vor 55 Jahren, als landwirtschaftliches Gebiet zur Gründung eines Nationalparks gezäunt wurde. Alle 7.000 Großtiere, die heute im voll gezäunten Park leben, einschließlich der Big Five, stammen von ausgewilderten Tieren ab.

rdb

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