Tansania: Acht Elefanten unter mysteriösen Umständen verendet

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Im Touristengebiet Loliondo in Nord-Tansania sind acht Elefanten verendet.

Festgestellt wurde, dass sie aus dem Rüssel geblutet haben und die Losung verfärbt war. Vor dem Verenden bewegten sich die Elefanten unsicher, wie von Schwindel befallen. Wissenschaftler des tansanischen Instituts für Wildforschung TAWIRI vermuten eine unbekannte Erkrankung. Eine Blutuntersuchung ergab jedoch keine Hinweise.

Rätselhaftes Elefantensterben in Nord-Tansania (Foto: Pixabay)

Es ist nicht bekannt, ob die Kadaver auch auf mögliche Vergiftungen untersucht wurden. In Simbabwe sind beispielsweise in den letzten Jahren viele Elefanten von Wilderern mit Blausäure vergiftet worden. Bekannt ist auch, dass verschiedene Stämme in Nord-Tansania und Süd-Kenia hochwirksame Pflanzengifte herstellen, mit denen sie früher mit Pfeil und Bogen Elefanten gejagt haben. Gelegentlich kommt dies auch heute noch vor. Die bislang gefundenen acht Elefanten hatten ihr Elfenbein intakt. Es ist möglich, dass weitere Elefanten verendet sind, im Busch aber nicht gefunden wurden.

TAWIRI hat eine öffentliche Stellungnahme zu den Vorgängen angekündigt.

rdb