USA: Hirsch tötet Jäger

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Thomas Alexander (66) aus Yellville im Bundesstaat Arizona beschoss auf der Lizenzjagd einen Hirsch, der auch zusammenbrach.

Der erfahrene Jäger ging davon aus, dass das Stück verendet sei und wollte seine Beute versorgen. Der Hirsch stand jedoch wieder auf, griff den Nimrod an und verletzte ihn schwer. Alexander konnte noch über das Mobiltelefon seine Frau benachrichtigen, die den Rettungsdienst alarmierte. Der Mann verstarb, bevor ein Helikopter eintraf und wurde später Im Krankenhaus für tot erklärt. Er habe zahlreiche Einstiche gehabt, hieß es. Die Todesursache wurde aber nicht bekannt gegeben.

Der Maultierhirsch oder Großohrhirsch ist ein im Westen Nordamerikas verbreiteter Hirsch und der nächste Verwandte des Weißwedelhirsches.  (Foto: PPZV)

BBC zitiert einen lokalen Wildhüter, der davon spricht, dass dies einer der ungewöhnlicheren Vorfälle seiner 20jährigen Laufbahn gewesen sei. Ranger unternahmen eine Nachsuche auf das angeschweißte Tier, die jedoch erfolglos blieb. In der Presse wurde die Hirschart nicht bekannt gegeben. In dem Teil Arizonas ist der Maultierhirsch am häufigsten.

Dass ähnliche Vorfälle auch andernorts passieren, zeigt ein Ereignis aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein am 2. November. Dort wurde ein Mann auf einer Drückjagd von einem Rothirsch überrannt und mitgeschleppt. Der Jagdteilnehmer trug schwer Verletzungen im Gesicht davon. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik in Marburg ausgeflogen werden.

rdb