USA: Jagd und Jäger sind die wichtigste Finanzierungsquelle für Naturschutz

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Seit 1937 finanzieren Jäger und Sportschützen über spezielle Verkaufssteuern für Jagdwaffen und Munition sowie Abgaben beim Kauf von Jagdlizenzen den Naturschutz.

Bislang wurden auf diese Weise rund 12 Milliarden US-Dollar aufgebracht. Die staatlichen Behörden kaufen damit Ländereien für Wildschutzgebiete und managen und schützen die Wildbestände. Diese sind seitdem stark angestiegen.

Seit 1900 hat sich die Zahl der Weißwedelhirsche von einer halben Million auf 32 Millionen, die der Elche in den Rocky Mountains von 41.000 auf eine Million und die der Pronghorn-Antilopen von 12.000 auf 1,1 Millionen erhöht.

Die Zahl der Pronghorn-Antilopen hat sich auf über 1,1 Millionen erhöht (Foto: Pixabay)

Auch das Flugwild hat sich immens entwickelt, insbesondere weil geeignete Lebensräume gesichert und wieder hergestellt wurden. Wasservögel stiegen von kleinen Restpopulationen auf inzwischen rund 44 Millionen Stück Wild an und die Zahl der Wildtruthühner wuchs von 100.000 auf 7 Millionen.

rdb