Wales: Keine Flugwildjagd auf öffentlichem Land

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Der staatliche Umwelt- und Forstservice „Natürliche Ressourcen Wales“ gab bekannt, dass auf öffentlichen Ländereien keine Fasanenjagden mehr stattfinden dürfen.

Ab März nächsten Jahres werden keine Pachtverträge mehr abgeschlossen. Die Regierung von Wales habe entsprechende Weisungen erteilt.

Vorausgegangen war eine Anti-Jagd-Kampagne der „Liga gegen grausame Sportarten“. Sie behauptet, die Mehrheit der Bevölkerung sei gegen die Jagd und hatte eine Petition für ein Jagdverbot mit 12.700 Unterschriften eingereicht.

Ab März nächsten Jahres laufen alte Pachtverträge aus (Foto: Peter Schmitt)

Die „Countryside Alliance“, ein Zusammenschluss von Landeigentümern, Landwirten und Jägern, bedauerte, dass jetzt Arbeitsplätze verloren gingen und die Artenvielfalt Schaden nehmen würde. Fasanenjagden finden überwiegend auf privatem Land statt.

rdb