Wissenschaftler entdecken in Floridas Sümpfen riesige Krokodile

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US-Wissenschaftler haben in den Sümpfen Floridas riesige Nilkrokodile eingefangen. Zoologen von der Universität von Florida erklärten im Fachmagazin „Herpetological Conservation and Biology“, dass der Fund von zwei, möglicherweise drei Exemplaren bestätigt sei.

 

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Nilkrokodile können eine Gesamtlänge von über 6 Metern erreichen (Foto: Horst Niesters)
Vermutlich stammen die Tiere aus mehreren Gruppen von Krokodilen, die in den vergangenen zehn Jahren von Zoos und Tierhändlern importiert wurden. Normalerweise erreichen die in Afrika heimischen Tiere eine Länge von vier aber auch bis zu sechs Metern. Hauptsächlich ernähren sie sich von Fischen, Vögeln und Insekten, aber auch von größeren Säugetieren. Damit können sie auch Menschen gefährlich werden.
Alligatoren, die ebenfalls in den Sümpfen Floridas und Louisianas leben, werden höchstens vier Meter lang. Seltener sind die einheimischen Spitzkrokodile. Sie gelten als gefährdet und sind eher scheu. Angriffe auf Menschen sind selten. In den feuchtheißen Sümpfen Floridas gedeihen eingeschleppte Tierarten prächtig, so etwa asiatische Tigerpythons, afrikanische Nilwarane und Madagaskar-Geckos, die meistens von Sammlern exotischer Tiere ausgesetzt wurden.
 
dk
 


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