Einfuhrstopp für Braunbären (Ursus Arctos) aus Russland in die EU

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Seit dem 14.09.2010 werden vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) keine Einfuhrgenehmigungen für Braunbären aus Russland mehr erteilt. Das gilt auch für Bären, die vor diesem Zeitpunkt erlegt wurden.

 

Waren bisher nur Bären aus dem Kaukasus vom Verbot der Einfuhr betroffen, gilt das jetzt für alle Populationen aus Russland (einschließlich Kamtschatka).

Grund hierfür ist zum Einen, dass von den Behörden in Russland auch für im Kaukasus erlegte Trophäen eine CITES-Ausfuhrgenehmigung erteilt wurde. Ein weiterer Grund ist, dass zur Zeit von Seiten der russischen Behörden keine aussagekräftigen Unterlagen über die Populationsgröße, Abschussquoten und der Alters- bzw. Geschlechterstruktur vorliegen. Sobald die von der Kommission geforderten Unterlagen vorliegen, kann nach Prüfung das Einfuhrverbot aufgehoben werden.

Die Homepage des BfN listet Braun- und Grizzlybären wie folgt auf:

Für folgende Populationen jagdrelevanter Arten können zur Zeit Einfuhrgenehmigungen ausgestellt werden
        • Braunbär (Ursus arctos, nur Populationen von den USA und von der Provinz Yukon (Kanada))
        • Grizzlybär (Ursus arctos horribilis, nur Populationen von den USA und von der Provinz Yukon (Kanada))

 




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