Indien: Wildhüter erlegt Menschenjäger

155

Im Osten Indiens mussten Jäger vergangenen Freitag einen Elefanten erlegen, der eine akute Gefahr für die regionale Bevölkerung darstellte.

Die Elefantenkuh soll gezielt in Dörfer eingedrungen sein und dabei in den Bundesstaaten Bihar und Jharkhand mindestens 15 Einwohner zu Tode getrampelt haben. Der mit dem Abschuss beauftragte Jäger Nawab Shafat Ali Khan sprach am Samstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einer „gefährlichen Operation“. Nachdem die Kuh beschossen wurde, habe sie die Jäger noch angenommen, bevor sie verendete. Von den Wildhütern wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Der Indische Elefant ist einer von drei Unterarten des Asiatischen Elefanten. Er wird von der IUCN als stark gefährdet eingestuft (Symbolbild: Pixabay)

Regierungsangaben zufolge sterben in Indien jährlich etwa 300 Menschen nach Elefantenattacken.

fh

JWW