Kenia: Albino Giraffen wahrscheinlich gewildert

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Im Garissa-County im Nordosten haben Ranger die bereits skelettierten Überreste einer weißen Giraffe und ihres Kalbes aufgefunden.

Das gab Mohammed Ahmednoor, der Sprecher der Ishaqbini Hirola Conservancy, am 10. März bekannt. Die Wildhüter vermuten, dass die beiden Stücke gewildert wurden. Verantwortlich für die ungewöhnliche Färbung der Giraffen war eine als Leukismus oder teilweiser Albinismus bekannte genetische Mutation. Dies ist bei Giraffen außerordentlich selten. Anders als beim Albinismus werden dabei weiterhin dunkle Pigmente produziert, so dass etwa die Augen der Stücke schwarz sind. Im Bestand verbleibt nur ein weißer Giraffenbulle.

Verantwortlich für die ungewöhnliche Färbung weißer Giraffen ist eine als Leukismus oder teilweiser Albinismus bekannte genetische Mutation (Symbolbild: bearb. / byrdyak/ AdobeStock)

Die letzte Sichtung der beiden weiblichen Stücke lag mehrere Monate zurück. Der Giraffenbestand in Kenia ist nach Schätzungen des IUCN von 155.000 Exemplare im Jahr 1985 auf etwa 97.000 im Jahr 2015 gesunken. Der Kenya Wildlife Service ermittelt.

rig

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