Luchsin im Nationalpark ausgesetzt

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Im österreichischen Nationalpark Kalkalpen wurde eine Luchskatze aus der Schweiz ausgesetzt.

 

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Nichts wie raus: Unter den Augen vieler Schaulustiger macht sich „Kora“ in ihre neue Heimat. (Foto: Sieghartsleitner Dominik)
Die Luchsin „Kora“ kommt aus dem Kanton Jura und soll nun in Oberösterreich für mehr Nachwuchs sorgen. Im Nationalpark Gebiet wurde 1996 erstmals ein Pinselohr gesichtet. Zwei weitere Luchse – „Freia“ und „Juro“ – fanden 2011 im Nationalpark Kalkalpen ihre neue Heimat. Zwei Katzluchse wurden bereits im Nationalpark beobachtet. Mit der Übersiedelung des dritten Luchses ist die Bestandstützung vorerst abgeschlossen. Nun bleibt abzuwarten ob sich eine überlebensfähige Population entwickelt.
 
„Die Jäger Oberösterreichs stehen zum Luchs, wir sind aber nicht für einseitige Stützungen“, meint Oberösterreichs Landesjägermeister Brandmayr. „Großraubwildarten wie der Luchs benötigen einerseits Lebensraum, andererseits Beute und drittens Akzeptanz aller Naturnutzer. Ich rufe also auch die Freizeitwirtschaft auf, uns hier zu helfen und zu unterstützen.“
 
Für mehr Informationen über die Notwendigkeit einer Bestandsstützung für den Luchs zu sammeln, formierte sich 2008 der Arbeitskreis LUKA aus dem Oberösterreichischen Landesjagdverband, dem Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität in Wien, dem Nationalpark Kalkalpen, dem Naturschutzbund, dem WWF und den Österreichischen Bundesforsten.
 
as
 


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