Südafrika: Streit über „canned shooting“ – PHASA-Präsident tritt zurück

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Der Präsident der südafrikanischen Berufsjägervereinigung PHASA, Stan Burger, trat gestern von seinem Amt zurück. Burger lehnte das Abschießen von Zuchtlöwen im Kleingatter ab.

PHASA hatte eine Resolution gegen dieses „canned shooting“ verabschiedet und von seinen Mitgliedern verlangt, dass sie sich ebenfalls davon distanzieren und vor allem keine Löwen zum Zwecke des Abschießens züchten oder selbst solche Veranstaltungen durchführen. Es gibt in der PHASA jedoch eine starke Fraktion, die wegen der hohen Profite ein Verbot ablehnt.

Der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) und der deutsche Jagdverband (DJV) haben „canned shooting“ auf das Schärfste als unethisch verurteilt. Es habe mit Jagd nichts zu tun. (Foto: Shutterstock)

In den letzten Monaten gab es einen längeren Rechtsstreit zwischen diesen Mitgliedern und dem Verband. PHASA hatte auch einen Prozess verloren, in dem mehrere Mitglieder gegen ihren Ausschluss geklagt hatten.

rdb

JWW
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