Toskana: Ungemütliche Zeiten für Sauen

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Heftige Proteste lösen die Pläne der italienischen Region Toskana aus, 250.000 Wildschweine töten zu lassen.

 

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Viel zu viele Sauen? In der Toskana soll der Schwarzwildbestand gesenkt werden (Foto: Horst Arndt)
Umweltschützer und eine Reihe von Prominenten wie Fernsehstars, Künstler und Intellektuelle starteten eine Kampagne gegen die geplante Tötung der Wildschweine.
Die haben sich in den vergangenen Jahren in der Region stark vermehrt. In einem Zeitraum von 3 Jahren soll der aktuelle Bestand von rund 420.000 auf weniger als 150.000 Tiere gesenkt werden, berichtet die Tageszeitung „Corriere della Sera“.
 
Die Tiere stellten eine Gefahr für die Viehzucht und die Landwirtschaft – vor allem für die Chianti-Weinberge dar. Pro Jahr müssten 2,5 Millionen Euro Entschädigungen an Landwirte gezahlt werden. Der italienische Durchschnitt betrage ein Viertel des toskanischen Bestandes. Eine Gefahr seien die Sauen auch für den Straßenverkehr.
 
dk
 


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