USA: Wir essen, was wir jagen

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Der Anteil der Jäger, die des Wildbrets wegen jagen, wächst in den Vereinigten Staaten.

Bei einer repräsentativen Umfrage nannten 39 % der aktiven Jäger Wildbret als Hauptgrund warum sie jagen. Vor neun Jahren waren es nur 22 %. Sport und Erholung gaben 27 % an, mit Familie und Freunden zusammen sein 18 % und in der Natur zu sein 11 %. Trophäen als Hauptgrund für ihr Jagen nannten übrigens nur 1 %.

Wir essen, was wir jagen: Jagen, um an qualitativ hochwertiges Wildbret zu gelangen, liegt in den USA voll im Trend (Fotomontage: Shutterstock/Pixabay)

Die neue Umfrage bestätigt einen Trend, der wirtschaftliche und soziale Ursachen hat. In den USA ist die Jagd auf dem Lande eine kosteneffektive Methode, an sein Fleisch zu kommen. An Bedeutung wächst aber auch die sogenannte „locavore“ Bewegung: Die Nahrung soll aus der Region kommen sowie organisch und frei von Chemie und Hormonen sein. Und nach Möglichkeit wollen die Esser sich aktiv bei der Nahrungsbeschaffung einbringen. Subsistenzjagd ist da eine ideale Möglichkeit.

Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook und Aushängeschild der Bewegung, wird zitiert mit den Worten: „Fleisch schmeckt doppelt so gut, wenn man das Tier selbst erjagt hat.“

rdb

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