Australien: Verschärfung der Biosicherheitsmaßnahmen aus Angst vor ASP und Maul-und Klauenseuche

1988
Flugpassagiere am Flughafen.
Australien verschärft auch für viele Reisende die Maßnahmen, so müssen Einreisende aus bestimmten Nationen beispielsweise über desinfizierende Fußmatten laufen, um die Gefahr durch die Tierseuchen weiter einzudämmen. (Symbolbild: Adobe Stock)

Die Angst vor ASP und Maul-und Klauenseuche wächst in Australien zunehmend. In importiertem Fleisch wurden nun Fragmente beider Tierseuchen gefunden.

Australische Biosicherheitsbehörden haben im Rahmen von Routineuntersuchungen virale Fragmente der Afrikanischen Schweinepest (ASP) und der Maul- und Klauenseuche (MKS) in importiertem Fleisch nachgewiesen. Die Testungen wurden an Fleischprodukten einer Supermarktkette in Melbourne durchgeführt. Das australische Landwirtschaftsministerium gibt an, dass sich die Fragmente in importierten Schweinefleischprodukten aus China befanden. Auch bei weiteren Testungen wurden Produkte landesweit positiv auf ASP-Virusbestandteile getestet.

 

Australien gilt bisher als frei von ASP und MKS. Die Einfuhr tierischer Produkte und die damit verbundene Möglichkeit der Einschleppung stellen aktuell die Größte Gefahr dar. Aus diesem Grund hat man sich dazu entschieden die Biosicherheitsmaßnahmen und die Kontrollen an Grenzen und in Einzelhandelsgeschäften auszuweiten.

 

lb

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