Brüssel: EU zahlt Millionen an Jagdgegner

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In Zukunft sollen die Jagdgegner vom „Internationalen Fonds für Tierwohlfahrt“ (International Fund for Animal Welfare) Wilderer an der kenianisch-tansanischen Grenze jagen.

Dafür erhielten sie einen Millionenbetrag von der Europäischen Union. Das Projekt heißt „Strengthening Community Support for Law Enforcement and Anti-Poaching Efforts in the Greater Kilimanjaro Trans Frontier Conservation Area“. Das Geld geht an den holländischen Ableger der IFAW. Den genauen Betrag hat die EU nicht bekannt gegeben.

Das Projekt gehört zu einem Programm von 12 Einzelprojekten, die von europäischen Nichtregierungsorganisationen durchgeführt werden.

Über die genaue Höhe der Förderung herrscht Stillschweigen (Foto: Pixabay)

Das Gesamtbudget beträgt 30 Millionen Euro. Die weltweiten Spendeneinnahmen der Tierrechtler von der IFAW werden auf über 100 Millionen Euro geschätzt. Der Fonds ist seit vielen Jahren in Kenia tätig und gilt dort als eine der einflussreichsten Organisationen bei der Beibehaltung des Jagdverbots.

Vor Ort zeigten sich Fachleute erstaunt über die Wahl der Tierrechtler als Durchführungsorganisation des Projektes, besitzen sie doch keinerlei Qualifikation für die Aufgabe. Dem Vernehmen nach soll sich sogar der Vertreter der EU-Delegation in Dar es Salaam überrascht gezeigt haben.

rdb