CIC: Jagdreisen verschieben, nicht absagen – Solidarität zeigen!

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In einer Videobotschaft sprach sich der Präsident des Internationalen Jagdrates (CIC), George Aman, im Namen der gesamten Mitgliedschaft für Solidarität mit all denen aus, die von der Jagd leben.

Jägerinnen und Jäger sollten ihre für das laufende Jahr gebuchten Jagdreisen verschieben und nicht absagen.

Im Einzelnen sagte CIC Präsident Aman: „Insbesondere stehen wir zu unseren Partnern, unseren Freunden und unseren Dorfgemeinschaften in den Jagdgebieten; und zu all jenen, die die Wildtiere als Naturressourcen nutzen und erhalten. Vor allem stehen wie auch zu jenen, deren Leben und Lebensunterhalt von Wildtieren abhängt, einschließlich der indigenen Völker, der Hegegemeinschaften, der Berufsjäger, der Fährtensucher, der Jagdreiseveranstalter und der Anbieter von Wildtiertourismus.

Da die Kunden ihre gebuchten Jagden, Fotosafaris oder andere Reisen zum Naturerleben nicht wie ursprünglich geplant wahrnehmen können, sind die Folgen für viele Einzelpersonen und ihre Familien gravierend. Alle sind davon betroffen, und viele sehen einer ungewissen Zukunft entgegen. Weil die Lebensgrundlagen der Menschen in Gefahr sind und die Ernährungssicherheit gefährdet ist, könnte der Schutz der Wildtiere für viele Regierungen weniger wichtig werden. Gleichzeitig sind die Wildbestände durch zunehmende Wilderei und illegalen Handel wachsenden Risiken ausgesetzt.

Wir bitten alle Jäger und andere Wildtier-Touristen, sich mit ihren Jagdreiseveranstaltern und Anbietern in Afrika, Europa, Amerika, Asien und der Pazifikregion in Verbindung zu setzen und ihre Buchungen nach Möglichkeit zu verschieben, anstatt sie zu stornieren. Dies wird den lokalen Gemeinden, den Tourismusfirmen, den Berufsjägern und ihren Angestellten sowie den Jagdreiseveranstaltern zumindest das Gefühl geben, nicht allein gelassen zu werden. Es gibt ihnen auch die Möglichkeit, vorausschauend für die Zeit nach der Krise zu planen und einen möglichen Ausweg aus der gegenwärtigen Notlage zu sehen.“

rdb

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