Großbritannien: Trotz Corona ist die Nachfrage der Feinschmecker nach Grouse stabil

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Die Preise für Moorhühner sind in diesem Jahr stabil. Das erfreut die Pächter der berühmten Grouse-Moore in Großbritannien. Jagdlich erbringt die diesjährige Saison bislang gemischte Ergebnisse.

„A whole bird“ im „Cavalry and Guards Club“ in London – eine seltene Delikatesse für Europäer vom Festland. (Foto: Rolf D. Baldus)

Die Jagden sind in vollem Gange, und der Verkauf des Wildbrets an Gaststätten und private Kunden ist für die Deckung der Kosten wichtig. In den traditionsreichen Pubs auf dem Lande und in den Londoner Clubs gehört es zwar zum guten Ton, sich jetzt Grousebrüstchen oder gar einen ganzen Vogel zu bestellen, aber die Pandemie hat auch das Gastgewerbe auf der Insel hart getroffen. Dennoch bleibt das dunkle, stark schmeckende Wildbret nachgefragt.

Der britische Jagdverband BASC spricht sogar von einer guten Nachfrage. Es waren Befürchtungen laut geworden, man hätte das Wildbret einfrieren müssen, bis aufgrund von Corona Erleichterungen die Nachfrage wieder angezogen wäre. Solche überjährigen Vögel erbringen nur die Hälfte.

Den Jägern werden fünf bis neun Pfund für junge Vögel, etwas weniger für ältere bezahlt. Das entspricht in etwa dem Vorjahresniveau.

rdb

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