„Ivory Crush“ in Denver

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Elefant
 

19.11.2013

Crash! Boom! Bang! Die amerikanische Regierung packte fast 6 Tonnen Elfenbein in den Shredder. Der sogenannte „Ivory Crush“ am Wochenende in Denver soll ein Zeichen gegen zunehmende Wilderei setzen.

 

Damit folgten die USA dem Beispiel der Philippinen, Kenias und Gabons, die durch ähnliche Aktionen seit 1989 Zeichen setzten. Es handelte sich um geschnitzte und verzierte Stoßzähne, Schmuckstücke und andere Utensilien aus Elfenbein, die der US-Zoll seit Eintritt des weltweiten Handelsverbotes für Elfenbein 1989 beschlagnahmte und in einem Zolllager verwahrte.
 
Jährlich werden rund 30.000 afrikanische Elefanten wegen ihrer Stoßzähne gewildert. Das ist etwa ein Elefant pro Viertelstunde. Eine Stagnation der Nachfrage – vor allem aus dem asiatischen Raum – ist bislang nicht in Sicht. Auch eine zunehmende Professionalität der mittlerweile international organisierten kriminellen Netzwerke erschwert den Schutz der bedrohten Wildtierart.
 
 
PM/dmk
 

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