Jagdverbot zum Schutz der Fauna?

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Elefant
 

31.07.2013

Morgen wird der erste Schritt in die falsche Richtung vollzogen. Ab dann finden in Botswana nur noch vorgebuchte Jagden statt. 2014 schafft die Republik im südlichen Afrika die Sport- und Trophäenjagd komplett ab.

 

Das für Artenreichtum bekannte Botswana scheint nicht aus den Fehlern seiner Nachbarn gelernt zu haben, die seit Einführung eines Jagdverbotes mit gravierenden Populationseinbußen kämpfen. Nicht nur Wilderei, sondern auch die monetäre Abwertung des jagdbaren Wildes ist für die Nachhaltigkeit abträglich.
 
Edmont Moabi, Minister für Umwelt, Artenschutz und Tourismus, erklärte, dass der Abschuss von Wild zu sportlichen Zwecken weder mit der Idee des Schutzes der heimischen Fauna, noch mit dem Ziel des Wachstums des Tourismussektors konform gehe. Präsident Ian Khama stellte die These auf, dass das Jagdverbot der Wilderei entgegenwirke.
 
Für die in- und ausländische Jagd- und Wildschutzbranche bleibt ein kleiner Hoffnungsschimmer. Der zwar autoritäre, dennoch unentschlossene Führungsstil Khamas und seiner Vorgänger bewirkte seit 2002 schon 2 Mal ein Erlassen und erneutes Aufheben des Jagdverbotes auf Löwen. Ähnlich wie bei der Großkatze könnte auch durch die bereits vorhandene Überpopulation an Elefanten zu Problemen und somit zu einem Umschwung der Jagdpolitik führen.
 
 
dmk
 
 
 
 
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