Namibia: Keine fremden Wildarten erwünscht

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Namibia will vermeiden, dass Jagdgäste auf fremde Tierarten die Büchse anlegen. Südafrikanische Verhältnisse sind unerwünscht.

Per Gesetz wurde deshalb die Einfuhr folgender Wildarten verboten: Bontebok, Buschbock, Blesbok, Nyala, Bergriedbock und alle Farbvariationen. Diese Tierarten waren nie im Lande heimisch. Es gibt kleine Vorkommen auf gezäunten Jagdfarmen. Gastjäger sollten aus hegerischer Sicht die Bejagung solchen Wildes gänzlich vermeiden.

Neben Nyala soll auch die Einfughr von Bontebok, Buschbock, Blesbok und Bergriedbock verboten werden (Foto: Pixabay)

Verboten wird unter anderem auch die Einfuhr aller Feliden, egal ob sie aus freier Wildbahn oder Zuchtbetrieben stammen. Dafür sprechen nicht nur veterinärpolizeiliche Erwägungen, wichtiger ist wohl die dahinter stehende Absicht, „canned shooting“ von Löwen von vorneherein einen Riegel vorzuschieben.

Allerdings wird auch die Lebendausfuhr einiger endemischer Wildarten verboten. Es handelt sich dabei um das Schwarznasenimpala, das Hartmanns Zebra und das Damara Dik Dik. Damit will man wohl erreichen, dass diese Wildarten nicht auf Jagdfarmen im Ausland nachgezüchtet und zur Jagd angeboten werden.

rdb