Namibia: Regierung unterstützt Gemeindejagd und Conservancies

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Ein klares Bekenntnis zur Jagd und zu den Hegegebieten (conservancies) der ländlichen Bevölkerung legte Namibias Umweltminister Pohamba Shifeta bei seiner Budgetrede im Parlament ab.

Die Conservancies hätten Wichtiges geleistet und zwar gleichermaßen für die Lebensgrundlagen der ländlichen Bevölkerung, den Erhalt der Artenvielfalt und den Tourismus. Es könne aber noch mehr erreicht werden, sagte der Minister, und kündigte Unterstützung für die weitere Entwicklung an. Ein gerechter sozialer und wirtschaftlicher Nutzen der Bevölkerung in den Hegegebieten müsse sichergestellt werden.

Elefant
23 Elefanten wurden dieses Jahr bereits gewildert

Shifeta ging auch auf die wachsende Wilderei von Elefanten und Nashörnern ein. Die Strafen wurden bereits erhöht, und die Regierung werde die Wildereibekämpfung weiterhin finanzieren. Eine nationale Strategie zum Wildschutz sei vom Parlament beschlossen worden und werde jetzt umgesetzt. Im laufenden Jahr 2018 seien bereits 14 Nashörner und 23 Elefanten Wilderern zum Opfer gefallen.

Bei alledem dürfe nicht vergessen werden, dass die Lösung der bestehenden Konflikte zwischen Wildtieren und Menschen eine große Herausforderung darstellten. Immer wieder würden in ländlichen Gemeinden Ernten zerstört und Vieh getötet. Schadensverhütung und -minderung bleibe eine Aufgabe der Regierung, für die Mittel bereitgestellt würden.

rdb

JWW