Österreich: Frau des Tatverdächtigen gesteht

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12.10.2015

Mitte Mai wurde ein gewilderter Luchs in der Tiefkühltruhe eines Präparators bei Linz gefunden.

 

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Eine 64-jährige Linzerin gesteht, einen der seit 2013 vermissten Luchse geschossen zu haben (Foto: Silvio Heidler)
Der Ausstopfer gab an, dass geschützte Tier von einem 64-jährigen Bekannten, einem Jäger, zur Weiterverarbeitung erhalten zu haben. Die Ermittlungen der Polizei konzentrierten sich daher zunächst auf den 64-jährigen Unternehmer aus Linz.
Der war es aber nicht. Wie sich herausstellte, waren die Fahnder jedoch auf der richtigen Spur. Die Ehefrau des Verdächtigten, ebenfalls Jägerin, gestand die Tat. Sie habe das Pinselohr mit einem Fuchs verwechselt, so ihre Entschuldigung.
Sie hat sich jetzt vor Gericht zu verantworten. Der Prozessbeginn ist Anfang November 2015. Der Frau droht eine Haft- oder Geldstrafe.
 
 
fh
 
 
 


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