Pakistan: Markhor-Jagd verbessert das Leben in armen Bergdörfern

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In einer Zeremonie wurden im nord-pakistanischen Peshawar Barschecks an 26 Gemeinden aus den Bergdistrikten Chitral und Kohistan öffentlich überreicht.

Der Bonner Aquarellist Bodo Meier hat dieses Gemälde eines Markhors aus den pakistanischen Bergen geschaffen. Es diente als Titelbild des zweiten Bandes des Caprinae Atlas über die Wildschafe und -ziegen der Welt. Das umfassende Standardwerk wurde vom Internationalen Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) herausgegeben. (Quelle: Gemälde von Bodo Meier)

Wegen der Corona-Pandemie und den bestehenden Beschränkungen fand die Feier im Freien auf dem Rasen vor dem Gebäude der Wildschutzbehörde statt.

Die Zahlungen stammten aus vier Jagdlizenzen für Schraubenziegen, die im letzten Jahr versteigert worden waren. Ausländische Gastjäger hatten nur für die Jagdgenehmigungen insgesamt 575.500 US$ gezahlt. Die teuerste Lizenz für einen Bock hatte 160.250 US$ erbracht. Die Einnahmen aus der nachhaltigen Bejagung haben die Wilderei weitgehend zum Erliegen gebracht. In den letzten 20 Jahren ist der Bestand der Schraubenziegen deshalb von etwa 1.500 auf über 5.000 angewachsen.

Die Naturschutzbehörde erläuterte öffentlich die positiven Wirkungen des Jagdprogramms.

rdb

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