Paradiese in Britisch Kolumbien?

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Die landschaftlich und jagdlich wohl interessanteste Provinz Kanadas ist für viele Jäger immer noch ein Paradies. Aber das kann sich ändern, denn mit der forstlichen Erschließung können immer mehr einheimische Jäger auf den Forst-Wegen weit entlegene Täler erreichen. Der Jagddruck wird steigen.

British Kolumbien
Noch unberührt: Pat blickt über „sein“ Cyprus Valley.

Von Dr. Lothar Haake
In den vergangenen fünf Jahren bin ich als „Resident“ sehr viel in Britisch Kolumbien gereist, habe in verschiedenen Gebieten zusammen mit jagdlich sehr erfahrenen Freunden fotografiert und gejagt. Schon bei der vergangenen Reise fiel die katastrophale Kahlschlagwirtschaft der Forstindustrie auf. Dieses Mal ging es in vier Regionen, in denen wir phantastische Erlebnisse hatten, über denen aber das Damoklesschwert der Zerstörung hängt

Ganz im Süd-Osten von B.C., am Rande der Rocky Mountains, liegt die Kootney Region, eine sehr steile, schroffe Gebirgslandschaft. Seit vielen Jahren jagt Freund Buster hier auf Wapiti, Schneeziege und Schaf. Im Herbst 2001 hatte er ein „draw“ auf Ziege. In den meisten „game management units“ werden die Lizenzen auf verschiedene Wildarten im Rahmen einer Lotterie vergeben, sogenanntes „limited entry hunting“. Die Lose werden gezogen, der Erfolgreiche hat ein „draw“. Anfang Oktober trafen wir uns, eigentlich schon etwas spät für eine Hochgebirgsjagd.

Am Oberlauf des Elk River, der in Nord-Süd-Richtung fließt, wollten wir unser Camp aufschlagen. Alle Haupttäler sind inzwischen mit Forststraßen erschlossen und das Ergebnis ist niederschmetternd. An jeder möglichen Stelle entlang des Flusses, der in einem sehr engen Tal fließt, war ein Camp aufgebaut. Zumeist waren es Wapitijäger, denn für diese Wildart gibt es keine Lotterie. Bedingung für einen Abschuss ist lediglich, dass das Geweih an einer Stange mindestens sechs Enden hat.

Zum Glück war Busters traditioneller Platz noch teilweise frei. Mit unsern beiden Campern hatten wir das Lager schnell aufgeschlagen. Abends und dann auch am nächsten Morgen herrschte auf der Schotterstraße bereits reger Verkehr. Dutzende von Jägern fuhren auf und ab und suchten an den Hängen nach Wild. Natürlich wollten wir uns nicht in diese Autokolonne einreihen, zumal die Schneeziegen selten bis ins Tal wechseln.

Also ziehen wir nach einem Tag Vorbereitung mit dem Rucksack in die Berge. Strahlendes Herbstwetter, die Aspen im Tal und die Lärchen am Berg leuchten fast golden. Es sind sicherlich weit mehr als 50 Pfund – Waffen , Optik, Fotoausrüstung, nötigster Proviant, leichte Planen als Zelt – die wir Schritt für Schritt die Hänge hinaufwuchten. Drei junge Dallwidder schauen interessiert zu.

Am späten Nachmittag bauen wir am Fuße des Mount Phillips unser Camp auf. Allein der Blick entschädigt für alle Strapazen. Wie zur Belohnung zieht dann auch noch eine einzelne Ziege, wohl ein Billy, in ein Felsband im Steilabhang des Berges. Zu weit und zu hoch, um an Jagd zu denken. Während wir die Ziege im Glas haben, schießt plötzlich ein Steinadler herab und versucht offensichtlich den Billy aus der Wand zu werfen. Dieser stößt mit den Hörnern, schlägt mit den Vorderläufen, bis der Adler nach einem Dutzend Versuchen aufgibt. Zu schade, dass die Entfernung selbst für mein mitgeschlepptes 400 Millimeter Tele zu groß
war.

Schnell noch Nudeln am Lagerfeuer gekocht, dann kriechen wir in die Schlafsäcke. Am Morgen ist die Bergwelt frisch verschneit. In der Nacht haben wir erbärmlich gefroren, kein Wunder, hat doch Busters Frau Nancy, die im Tal das Camp hütet, Minus 20 Grad Celsius gemessen.

Mehrere Tage ziehen wir so weiter, eisig kalte Nächte, zum Glück sonnige Lage zum Aufwärmen. Wir sehen einen Grizzly, wenige Ziegen, die so hoch und an so schroffen Abhängen stehen, dass an einen Schuss nicht zu denken ist – das Stück wäre unweigerlich verloren. Nachdem wir absolut nichts mehr zu essen haben, geht’s zurück ins Tal. Wir erholen uns und marschieren wieder in die Berge.

In einer Region, in der der Direktor des Zoologischen Gartens von New York 1905 bei einer Expedition zu Pferde etwa 300 Ziegen gezählt hat, sehen wir vielleicht ein Dutzend und die stehen, offensichtlich durch den hohen Jagddruck, so hoch, dass eine verantwortungsvolle Jagd nicht möglich ist. Für die Jagdbehörde aber ist der Bestand in Ordnung und stabil.

600 Kilometer weiter nordwestlich und zwei Tage später kamen wir mit unserm Tross im westlichen Chilkotin an. Buster hatte hier das Los für einen Elch gezogen, er bejagt auch diese Gegend schon seit Jahren. Das Chilkotin ist Teil des inneren Plateaus und zeigt ein ganz anderes Landschaftsbild. Unendlich weite, sanft rollende Hügelketten, sehr armer Moränenboden, Kies mit wenig Humus, von Natur aus eine riesige Kiefernmonokultur, die für das Wild keine besonders üppige Nahrungsgrundlage darstellt. Etwas höher ist der Wildbestand am Westrand des Plateaus, wo es langsam in das Küstengebirge übergeht.

An einem wunderschönen See bauten wir das Camp auf. Jäger sahen wir zum Glück nicht, da es hier keine freie Jagd gibt. Die Kiefernwälder sind durchzogen mit einem Netz aus Sumpfwiesen, zum Teil von Weidengebüsch umrahmt. Diese Flächen pirschten wir Tag für Tag ab, sechs bis acht Stunden waren wir dabei auf den Beinen. Über uns leuchteten die schon tief verschneiten Berge der Coast Range. Bei verhangenem Himmel ist es extrem schwierig, sich in diesem monotonen „Stängeleswald“ zu orientieren. Ich hatte es Buster nicht geglaubt, aber einige Male konnte ich mich nur mit dem GPS orientieren.

Am fünften Tag erlegt der Freund seinen Elch, keine Rekordtrophäe, aber „good eating“. Er lag nahezu genau an der Stelle, wo eine neue Forststraße gebaut werden soll, und vom Horizont kriechen schon die Kahlschläge heran.

British Kolumbien
Unser Jagdcamp im Gebiet Chilkotin.

 

Dr. Lothar Haake

Peace River Region

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Nach vier Wochen gemeinsamen Jagens trennten sich unsere Wege. Buster und seine Frau Nancy, deren Aquarellmappe sich inzwischen gefüllt hatte, mussten mit dem Fleisch nach Hause. Mich trieb das „Zigeunerblut“ 400 Kilometer nach Nordosten in die Peace River Region. Hier, im nördlichsten Getreideanbaugebiet von B.C., hat sich eine sehr wildfreundliche Landschaft entwickelt. Ein Netzwerk aus Wildnis, Getreidefeldern, Heuwiesen und Rinderweiden bietet eine hervorragende Nahrungsgrundlage für Wapiti, Maultier- und Weißwedelhirsch, Schwarzbär und auch für Gans, Ente und Grouse. So ist es kein Wunder, dass man auf den Farmflächen Wild zu allen Tageszeiten in Anblick bekommt.

Es ging auf Ende Oktober zu und ich parkte meinen Camper am Rande einer 80 Hektar großen Wiese, daneben ein zirka 150 Hektar großes Feld mit wieder aufgelaufenem Raps, dahinter einige hundert Hektar Busch. Als ich abends im Dunkeln auf meinen Platz fuhr, pfiffen rund um mich herum die Wapitis – ein wahres Konzert! Im Morgengrauen der erste Blick aus dem Fenster, Maultierhirsche ästen vertraut, ein Rudel Wapitis zog vom Raps in den Busch. Einen Hirsch konnte ich nicht ansprechen. Abends begann es zu schneien. Da der Wind sehr ungünstig stand, musste ich am nächsten Morgen einen großen Bogen schlagen, um die Wapitis auf dem Rückwechsel abzupassen.

Im ersten Morgengrauen habe ich das große Rapsfeld vor mir, es schneit noch leise, aber kein Wild steht auf der gesamten Fläche. „Seltsam“, denke ich und mache einen Versuch mit dem Wapiti-Ruf. Ich habe keinerlei Erfahrung damit, Freunde haben es mir kurz gezeigt, also stoße ich einfach kräftig ins „Horn“. Mitten in der Feldflur taucht direkt ein dunkler Punkt auf, sofort nehme ich das Glas hoch. „Da kommt ein Deer“, denke ich, nein, zwei…drei…

„Mensch, das sind ja Wölfe!“ Im gestrecktem Galopp kommen sieben Wölfe in breiter Front auf mich zu. Keine Zeit zu denken, Büchse von der Schulter, repetieren, der Rechte ist ein ganz dunkler, ich sehe nur Kopf, Schuss spitz von vorne genau in den geöffneten Fang. Wie ein Hase überschlägt sich der mehr als 100 Pfund schwere Graue. Ich bin so aufgewühlt, dass ich mich erst mal in den Schnee setzen muss. Es tauchen immer wieder Wölfe hier im Farmland auf, aber dass ich am ersten Morgen ein solches Glück habe und dass dann auch noch alles instinktiv richtig abläuft, kann ich kaum fassen.

Freund Herbert, der seit 20 Jahren hier lebt und jagt, hatte in all den Jahren noch keine so gute Chance bekommen. Offensichtlich hatten es die Wölfe auf den rufenden Hirsch abgesehen. Ihre Erfahrung sagt ihnen, dass die Hirsche zum Ende der Brunft müde und geschwächt sind.

Nach diesem furiosen Auftakt stand mir der Sinn nicht unbedingt nach weiterer Beute, doch Freund Paul, der mich für einige Tage besuchte, wollte es unbedingt auf die Wapitis versuchen. Wir hatten noch drei Tage bis zum Ende der Jagdzeit, aber der gefrorene Schnee und der schlechte Wind machten es unmöglich, an ein Rudel heranzukommen. Außerdem wussten wir nicht einmal, ob ein schussbarer Hirsch dabei stand.

Letzter Tag, wir machen einen verzweifelten Schlachtplan. Auf dem großen Feld liegt eine kleine Buschinsel, an der sich Paul trotz halben Windes ansetzen soll. Ich grabe mir etwa 200 Meter entfernt ein Ansitzloch, was mich den Vormittag über beschäftigt. Um 15.30 Uhr sitzen wir, ein kalter, blau-violetter Sonnenuntergang färbt die dünne Schneedecke. Kaum eine Stunde später sehe ich plötzlich vor mir am Buschrand eine Bewegung, mir verschlägt es fast den Atem. Ein gewaltiger Hirsch, die Stangen leuchten in den letzten Sonnenstrahlen, zieht aus dem Weidengebüsch. Ein kurzer Blick durchs Fernglas, sechs Enden zähle ich, in Anschlag gehen, Schuss, im Abdrehen zweiter Schuss. Wie vom Blitz erschlagen fällt der Hirsch.

Freund Paul und auch die Jagd und Wild gewohnten Farmersfreunde sind aus dem Häuschen. Ein so starker Hirsch wird hier selten erlegt, alle sind sich einig, dass er aus dem Gebirge zugewandert sein muss. Ich war nach diesen Jagdtagen fast wie in Trance, werde aber rau in die Wirklichkeit zurück geholt, als ich bei einem benachbarten Buffalo Rancher einige Tage später sehe, wie Hunderte Hektar Busch zusammengeschoben und niedergebrannt werden. Immer noch wird mit Regierungsunterstützung gerodet, planiert, kultiviert und damit die ideale Verteilung von Nutzfläche und Wildnis zerstört. Wie wird dieser Garten Eden, auch „Serengeti of the North“ genannt, in einigen Jahren aussehen?

Ein Jahr später

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Ein Jahr später. Im Nordosten liegt das noch weitgehend unberührte Wildnisgebiet von B.C. Es umfasst verschiedene Höhenzüge der Rocky Mountains und entspricht in der Größe ungefähr Bayern. Am Ostabhang der Rockies, dort wo der Cypress Creek in den Halfway River mündet, lebt mein Bekannter Pat Brady. Er ist Halbindianer, züchtet Pferde, hat seine Trapline im Cypress-Tal und bringt im Sommer und Herbst Touristen oder einheimische Jäger mit seinen Pferden in die Berge.

Wieder ist Freund Buster dabei, als wir für zwei Wochen losziehen. Er wollte nach vielen Elchen mit geringeren Trophäen, die wegen des Fleisches geschossen worden waren, einmal einen reifen, stärkeren Bullen erlegen, auch wenn das Fleisch dann nicht so „good eating“ ist.

Acht Tage suchten wir alle Seitentäler ab, sitzen bis zu zehn Stunden im Sattel, ohne einen Schaufler zu finden. Im oberen Teil des Tales, wo wir im vergangenen Jahr zahlreiche Elche und auch gute Bullen gesehen hatten, hat ein neuer Outfitter seine Camps eingerichtet. Der Jagddruck ist so hoch, dass selbst die sonst recht vertrauten weiblichen Stücke auf Kilometerdistanz flüchtig werden. Die Landschaft allerdings ist phantastisch, die Leistung der Pferde unglaublich. Sie tragen uns weit über die Baumgrenze hinauf, über verschneite Pässe ohne Weg und Steg. Nur Wild sahen wir kaum.

Bevor die ersten Trails in den 80er Jahren gehauen wurden und damit das Tal für Geländefahrzeuge zugänglich machten, hat Pat – so erzählte er uns – in manchem Winter bis zu 500 Elche im Haupttal überwintern sehen. Heute muss man sie in den äußersten Nebentälern suchen.

Genau in einem solchen Hochtal finden wir dann schließlich eine Brunft-Gesellschaft. Direkt unter den Steilwänden, zwischen den letzten latschenartig wachsenden Zwergfichten, zählen wir zwölf Kühe und Kälber sowie drei Hirsche. Der Platzhirsch ist alt, und was noch wichtiger ist, legal, das heißt, er hat in einer Vorschaufel drei Enden. Auf zirka 150 Meter schießt Buster drei mal, keine Reaktion, der Bulle steht breitbeinig, ohne sich zu rühren. Im Glas sehe ich Schweiß am Blatt herunter laufen. Trotzdem dauert es noch Minuten, bis der Bulle sich langsam niedertut. Einer der Jungbullen, dann auch ein Schmaltier, versuchen ihn aufzumüden, doch langsam sinkt das Haupt zu Boden.

Als wir uns nähern, lassen uns die übrigen Elche bis auf knapp 20 Meter heran, bevor sie widerwillig in alle Richtungen davon trollen. Glückwünsche an Buster, dann müssen wir schnell die rote Arbeit verrichten, denn es wird dämmrig. Der Hirsch wird in seine Quarters zerteilt und diese zum Auskühlen ausgelegt.

Drei Stunden geht der Ritt zurück ins Haupttal. Auf schmalen Wechseln in stockfinsterer Nacht, buchstäblich über Stock und Stein, ist es schon ein besonderes Erlebnis, vor allem wenn man wie ich vom Reiten keine Ahnung hat.

Am nächsten Tag kehren wir mit den Packpferden zurück. Gut einen Kilometer, bevor wir zu dem Elch kommen, sehe ich plötzlich, verdeckt von Bäumen, eine Bewegung und schon ziehen drei sehr helle Wölfe in den Berghang weit über uns. Runter von den Pferden, Buster macht sich schussfertig, die Wölfe wechseln uns tatsächlich an. Sie verschwinden in einem Weidendickicht und sind auf einmal unmittelbar vor uns. Mühelos kann Buster so seinen ersten Wolf erlegen. Schnell wird die Decke abgeschärft, denn die Zeit drängt schon wieder.

Als wir zu der Stelle kommen von wo Buster am Vortage geschossen hat, bleibe ich kurz stehen, um das „Schlachtfeld“ durchs Fernglas zu kontrollieren. Sofort sehe ich, dass der Platz verändert ist. Pat, sein Reit- und die drei Packpferde am Zügel, ist schon fast am Elch angelangt. Er geht durch eine kleine Lücke in den Fichten und kommt mit einem riesigen Satz „zurückgeflogen“. Vor ihm steht, hoch aufgerichtet, ein Grizzly und schlägt nach ihm. Ein Bild von dem man immer denkt, es existiere nur in Romanen von Karl May. Geistesgegenwärtig springt Pat hinter sein Pferd, zum Glück sind diese Wildnispferde sehr wesensfest.

Buster geht vor und schießt zweimal vor dem Bären in den Boden. Nur widerwillig zieht der kapitale Grizzly vor uns weg und verschwindet in den Fichten. Ohne die Pferde hätte die Situation sicher recht kritisch ausgesehen.

Jetzt wird in Windeseile das Wildbret von den Knochen getrennt, bei einem Bullen von zehn bis zwölf Zentnern ein gutes Stück Arbeit. Zwei Keulen hatte der Bär eingebuddelt und, wie um seinen Besitzanspruch zu untermauern, taucht er auch schon wieder auf. Auf 30 bis 50 Meter umkreist er uns, setzt sich zwischendurch hin und wackelt mit dem Kopf, kommt dabei beständig näher. Buster, der Wache steht, muss noch zweimal schießen, um ihn auf Abstand zu halten. Fieberhaft versuchen wir, mit unserer Arbeit fertig zu werden. Das Fleisch muss in die Packboxen, die Pferde müssen beladen und das Geweih verzurrt werden.

Langsam werden die Pferde und wir etwas nervös. Selbst Pat, der sein Leben zwischen Bären verbracht hat, zeigt Zeichen der Anspannung. Natürlich hätte Buster im äußersten Fall auf den Bären schießen können, aber der erste Schuss hätte dann sofort tödlich sein müssen.

Nicht lange zuvor waren 500 Kilometer nördlich zwei Jäger in einer ähnlichen Situation ums Leben gekommen. Die Bären verknüpfen zunehmend Schüsse mit Beute und wollen ihren Anteil.

Leichter Schneefall setzt ein, und es dämmert bereits, als wir mit schnaubenden Pferden keine 30 Meter am Grizzly vorbeiziehen. Der Nacht-Ritt mit den Packpferden und der ausladenden Trophäe ist langwierig und mühsam. Es ist schon fast Mitternacht, als wir ausgelaugt und immer noch aufgewühlt auf die Bänke in der Trapperhütte fallen. Am nächsten Tag geht es wieder zurück zu Pats Ranch. Überall unterwegs flattern rote Signalbänder an den Bäumen, um Kahlschläge und Wegtrassen zu markieren. Auch dieses Tal ist trotz jahrelangem Widerstand von Pat und wenigen Freunden zum Kahlschlag freigegeben.

Dort, wo wir Wildnis hautnah erlebten, werden schon bald Forstmaschinen lärmen und Kolonnen von Jägern auf neuen Wegen patrouillieren.

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