Safari Club International: „Öko-Imperialisten“ fördern Wilderei

227

Der amerikanische Safari Club International (SCI) hat ein Editorial des konsequent antijagdlich argumentierenden „Africa Geographic“-Magazins zurückgewiesen.

Dort hieß es, dass die Trophäenjagd in Afrika im Niedergang begriffen sei. „Schützen durch Nützen“ sei hinfällig geworden. Der Safari Club stellte demgegenüber fest, dass die Anti-Jagd-Kampagnen der weltweiten „Öko-Imperialisten“ die Wilderei in Afrika fördern. Dies habe schon vielen Elefanten und Löwen in Afrika das Leben gekostet.

Kudu
Die Trophäenjagd trägt einen erheblichen Anteil zum Volkseinkommen bei (Foto: Falk Kern)

Die amerikanische Jägervereinigung legte auch eigene Zahlen zur Bedeutung der Jagd in Afrika vor: Danach hat die Trophäenjagd zwischen 2012 und 2014 in 8 Staaten Afrikas jährlich mit 426 Millionen US-Dollar zum Volkseinkommen beigetragen. Die direkten Ausgaben für die Jagd hätten 326 Millionen US-Dollar ausgemacht und 53.000 Arbeitsplätze unterhalten. 1,4 Millionen Quadratkilometer seien in Afrika als Jagdgebiete geschützt, 22 Prozent mehr als alle Nationalparks zusammen.

Der SCI folgert: „Jagd ist der Motor des Naturschutzes in vielen ländlichen Gebieten, wo Fototourismus oder Landwirtschaft keine geeigneten wirtschaftlichen Optionen darstellen. Die Jagd gibt dem Wild einen Wert. Sie schafft deshalb Anreize gegen die Wilderei und hilft bei der Entschärfung der Konflikte zwischen Bevölkerung und Wildtieren.“

rdb