Zwischen Steppe und himmelhohen Bergen: Jagen in Kirgisien

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„Die internationale Welt der Jagd kennt natürlich die Weltklasse-Steinböcke aus dem kirgisischen Tienschan. Dagegen ist Kirgisien selbst nahezu unbekannt. Was soll ich von Deinem Land bei mir zu Hause erzählen?“ Mein kirgisischer Guide Ischenbek wußte Rat: „Erzähle den Jägern aus der weiten Welt von unserem himmlischen Tienschan-Gebirge, von Jurten und von unserer Gastfreundschaft und unserem Wild.“

Weg zum Basislager
Nach erfolgreicher Steinbock-Jagd geht es zu Pferd heimwärts ins Basiscamp.
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Wer noch nie in Zentralasien gewesen ist, dem bereitet es sicher Mühe, sich in diesem weitläufigen, an jagdlichen Superlativen so reichen Gebiet zurechtzufinden. Jedes der Länder Zentralasiens hat aber ein eigenes, beim näheren Hinschauen gut unterscheidbares Gesicht, ein spezifisches Profil, das dem Jäger ganz verschiedene Jagdmöglichkeiten bietet. Um das Geheimnis von Kirgisien, dem vielleicht reizvollsten zentralasiatischen Land, kennenzulernen, bin ich wie schon oft zu Gast bei dem Jagdführer Ischenbek Berdigulow, der mir heute einiges über sein Land erzählen will.
Uralte Jagdtradition
Es ist Oktober. Hier im Städtchen Kara-Balta, nur 60 Kilometer westlich der Hauptstadt Bischkek am Fuße des Kirgisischen Gebirges, ist es noch warm. Ich sitze mit Ischenbek draußen vor seinem Häuschen. Wenn wir auf das mächtige Kirgisische Gebirge hinaufblicken, sehen wir seine verschneiten Gipfel. Noch gestern haben wir dort auf über 3.000 Meter Steinböcke gejagt.
Fast jedes Jahr bin ich sein Gast. Je öfter ich aber hierher komme, desto stärker zieht mich der Tienschan an. Heute bitte ich Ischenbek, mir über sein herrliches Land und die Jagd zu erzählen. Ich will mich mit ihm aber auch über den Beginn und die Zukunft des Jagdtourismus in Kirgisien unterhalten. Ischenbek war von Anfang an dabei und kennt hier alle Jagdgebiete.
Er weiß, daß die Jäger überall auf der Erde sehr traditionsbewußt sind. Deshalb beginnt er seine Geschichte mit einer Jagdszene, die für sein zentralasiatisches Land so typisch ist.
„Der kirgisische Jäger ehrt und bewahrt bis heute die uralten Traditionen seiner jagenden Vorfahren. Er reitet auf seinem stämmigen Pferd durch die weite Steppe. Auf der Faust hält er den Berkut (Steinadler), mit dem er Füchse, Wölfe und Kropfgazellen beizt“, erzählt Ischenbek.
„Im Gestrüpp vermutet er den Fuchs und läßt es sogleich von seinen Jagdhunden solange durchstöbern, bis er einen Fuchs seitlich flüchten sieht. Der Jäger nimmt seinem Berkut die Kappe ab und wirft ihn in die Luft. Der mächtige Vogel fliegt kurze Zeit über ihm und stößt dann auf den Rücken des Fuchses hinab. Im selben Moment setzt sich der Reiter in Bewegung, um den Fuchs noch lebend zu bekommen. Dann nimmt er ein Stück Fleisch aus einem Ledersack und reicht es seinem treuen Adler als Entschädigung für die Beute“.
Ischenbek hat recht. So sah Kirgisien vor 1.000 Jahren aus, so sieht es auch heute noch aus: Wie nur wenige andere Länder hat es seine unberührten Landschaften und faszinierenden Wildarten bewahren können, mit denen die Menschen noch weitgehend ungestört in Eintracht leben. Besonders charakteristisch für Kirgisien ist die einzigartige Verbindung von unterschiedlichen Landschaftstypen (Hochgebirge, Wald, Steppe und Wüste) auf relativ kleinem Gebiet, eine Vielfalt, die auch der Tierwelt ihren besonderen Stempel aufgedrückt hat.
In unmittelbarer Nähe der typischen Gebirgsbewohner wie Königshuhn, Schneeleopard und Steinbock leben in Kirgisien Wald- und Steppentiere, aber auch Bewohner von Wüsten. Dieser Umstand wirkt sich sehr günstig auf die Entwicklung des Jagdtourismus aus, weil der Gastjäger in einem kleinen Gebiet viele verschiedene Wildarten oft gleichzeitig beobachten und bejagen kann.
Der König des Tienschan
 
„Kirgisien – das ist der riesige Tienschan“, fährt Ischenbek fort. „Tienschan ist eigentlich ein chinesischer Name und bedeutet soviel wie ‘Himmelsgebirge’. Wir wissen aber nicht, ob damit seine himmlische Schönheit oder die himmelhohen Berge gemeint sind.“ Dieses gewaltige Gebirge Zentralasiens erstreckt sich über eine Länge von 2.450 Kilometern von Amu-Darja im Westen bis Gobi im Osten. Seine westliche Hälfte liegt auf dem Gebiet der GUS, größtenteils in Kirgisien.
Die Landschaften des Tienschan sind atemberaubend, steil und zerklüftet, die Gipfel in ewiges Eis gehüllt. Die größte Faszination dieses „steilen Landes“, wie Kirgisien genannt wird, geht jedoch vom mächtigsten Steinbock der Welt aus, der in den unwirtlichsten Bergregionen des Tienschan sein Reich hat.
„In Kirgisien macht sich“, so scheint es meinem Gesprächspartner, „kein Mensch Gedanken darüber, wie man den großen Steinbockbestand und den Ruf des Landes mit den weltstärksten Steinbocktrophäen vernünftig nutzen könnte.“ Das scheint mir auch so. Mit günstigeren Preisen, verbesserter Organisation und offensiverer Werbung könnte Kirgisien viel mehr Jäger als bisher in dieses Land holen.
Kaum zu glauben, daß seit fast zehn Jahren nur 100 ausländische Jäger jedes Jahr nach Kirgisien kommen. Das Land könnte leicht auch derer 1.000 verkraften, Jagdgäste, die in der Regel zur mongolischen und kasachischen Konkurrenz gehen. Obwohl die gänzlich flache Mongolei landschaftlich im Vergleich mit Kirgisien eher langweilig ist und dementsprechend auch nur mit mittelmäßigen Steinbocktrophäen aufwarten kann, lockt sie doch mit ihrem günstigen Preis von unter 3.000 Dollar für die Steinbockjagd viel mehr Jäger an als Kirgisien.
Mit Gesamtkosten von über 4.000 Dollar (wobei – im Unterschied zu den nordamerikanischen Jagden – ein Teil davon bei Nichterfolg rückerstattet wird) und bekanntlich nur mittelmäßiger Jagdorganisation sowie unprofessioneller Jagdführung wird man sich in Kirgisien auch in Zukunft keinen guten Namen im internationalen Jagdtourismus machen können. Das ist eigentlich schade, weil Kirgisien alle Voraussetzungen hat, das attraktivste Steinbockland der Welt zu werden.
„Der Steinbockbestand ist in den meisten Topgebieten sehr hoch“, meint Ischenbek, „der Jäger sieht jeden Tag mehrere Steinwildrudel, manchmal auch einige mit 100 oder 200 Stück; alte Böcke sind in der Regel hochkapital mit Hornlängen auch über 130 und sogar 140 Zentimetern. Solche Jagdgebiete sind sehr abgelegen und daher von der Wilderei kaum gefährdet, landschaftlich aber von einer nie gesehenen Schönheit, wie mir die Jagdgäste beteuern.“
Das alles sind in der Tat Voraussetzungen, mit der die Natur das Land wahrlich beschenkt hat. Jährlich kommen so viele Steinböcke nach, daß man sie auch bei ähnlich günstigen Preisangeboten wie in der Mongolei nie in dem Umfang an Jagdinteressenten verkaufen könnte, wie sie die Berge immer wieder von neuem hervorbringen.
Ischenbek gibt offen zu: „Aus logistischen Gründen und aus Bequemlichkeit werden bis heute fast alle Steinbockjagden nur in vier oder fünf Gebieten angeboten. Das sind höchstens fünf bis zehn Prozent des Möglichen und Verfügbaren.“
Kirgisische Geheimnisse
 
Ischenbek kennt dieses Steinbockland, weiß von seinen Geheimnissen, die dem Gastjäger bis heute verborgen geblieben sind. „Ich zeige dir gerne einige entlegene Berge und Hochtäler etwa im Kirgisischen Gebirge auf der Karte“, und schon faltet er eine noch aus sowjetischen Zeiten stammende Militärkarte auseinander und breitet sie auf dem Tisch vor uns aus.
„Wir Jäger wissen, daß dort außerordentlich starke und alte Böcke leben. Diese Regionen sind so entlegen, daß sie die Wilderer nicht kennen und die meisten Rekordböcke eines natürlichen Todes sterben. Gejagt wird dort trotzdem nicht, weil dorthin keine Straßen führen und Camps nur mit Pferden in ein oder zwei Tagen zu erreichen wären.“
Später habe ich vergeblich versucht, dem Chef der obersten Kirgisischen Jagdbehörde klarzumachen, daß ein passionierter Bergjäger aus dem Westen gerne bereit ist, auch zwei Anreise- und erheblich mehr Jagdtage als üblich in Kauf zu nehmen, um die einzigartige Chance wahrzunehmen, in derartig einmaliger Lage auf Spitzentrophäen zu jagen.
Die Kirgisischen Outfitter verzichten aber lieber auf eine solche aufwendige Jagdorganisation und führen ihre Gäste seit Jahren immer wieder in die gleichen Gebiete, wo der Jagddruck schon fast zu hoch ist.
Gut informierte Auslandsjäger wissen, daß alte Steinböcke aus Kirgisien weit über 120 Zentimeter liegen. Denn hier wurden seit 1990 nachweislich die bisher stärksten Steinböcke der Welt erlegt. Nicht nur der offizielle SCI-Weltrekord im neuesten SCI-Rekordbuch von 1996 wurde im kirgisischen Tienschan erbeutet, auch die Steinböcke von den Rängen drei und sieben des SCI kommen aus Kirgisien.
„Jeder, der zu mir zur Steinbockjagd kommt“ erzählt mein erfahrener Guide weiter, „hofft natürlich, daß gerade er einen Ausnahmebock von 130 oder sogar über 140 Zentimetern Schlauchlänge erlegen wird. Gerade deshalb kommt er ja hierher. Mit mittelstarken Böcken zwischen 100 und 110 Zentimetern kann man sicherlich keine Jäger in unser Himmelsgebirge locken. Diese Chance muß Kirgisien nutzen, wenn es neben der Mongolei und Kasachstan bestehen bleiben will. Das wissen wir ganz genau.“
Jagdorganisation einst und jetzt
 
Fast schon ein Jahrzehnt lang drängen nun vornehmlich westliche ausländische Jäger nach Mittelasien, auf der Suche nach sagenhaften Jagderlebnissen und -gemessen an europäischen Dimensionen – geradezu gigantischen Trophäen. Ich frage Ischenbek nach den Anfängen dieser jüngsten Epoche der Jagd in Kirgisien, die sich so sehr von dem traditionellen Jagen unterscheidet.
Doch daran erinnert sich mein Gastgeber nicht gerade gerne. Er und seine Freunde, die die Gastjäger führten und alles organisierten, hatten keine Ahnung, worum es damals ging. Sie verstanden nicht, daß es sich hier nicht nur um eine herrliche Jagd, sondern auch um ein gutes Geschäft handelt, dem manche Beteiligten mehr zugeneigt waren als der wiederentdeckten kirgisischen Naturschönheit.
Es war noch die alte, sowjetische Zeit, in der einige clevere Burschen aus Moskau ihr Geld machten. Ich habe mich schon damals gewundert, warum viele Steinbockjagden in Kirgisien so schlecht organisiert und oft so wenig erfolgreich verlaufen waren.
Ischenbek weiß die Antwort. „Wir empfingen damals eine Jägergruppe aus Moskau, mit ihr kam auch das Geld vom Moskauer Outfitter, aber nur 1 000 Dollar für drei Jäger. Damit mußten wir die ganze Organisation bezahlen, Lebensmittel für zehn Tage kaufen, Pferde mieten, Benzin und Guides bezahlen und vieles mehr. Erst später erfuhren wir, daß unsere Gäste eigentlich das Zehnfache bezahlt hatten und nur ein Bruchteil davon für ihre eigentliche Jagd zu uns gelangt ist“.
In der Tat haben erst Mitte der 90er Jahre die kirgisischen Outfitter selbst die gesamte Jagdorganisation übernommen. Sie knüpften direkte Kontakte mit westlichen Jagdagenturen und konnten dadurch das ganze Geld für sich, ihr Wild und ihre Natur verwenden.
„Dadurch hat sich die Jagdorganisation wesentlich verbessert, wir konnten auch die Erfolgsquote bei Steinbockjagden deutlich erhöhen“, bemerkt Ischenbek stolz. „Zwar kommen nur etwa 100 Jagdgäste aus aller Welt jedes Jahr zu uns, sie sind aber jetzt nicht nur zufrieden, sondern geradezu begeistert von unseren wunderschönen Berglandschaften und gewaltigen Steinböcken. So hoffen wir, daß es jedes Jahr ein paar mehr sein werden.“
Das Land ist klein, man kennt sich, besonders die Jäger unter sich. Ischenbek weiß, wer heute in Kirgisien als Outfitter arbeitet. „Heute sind wir selbständig, arbeiten in der Jagdorganisation ohne Hilfe aus Moskau. Der größte Outfitter des Landes ist nach wie vor die oberste Kirgisische Jagdbehörde, die jedes Jahr 50 bis 60 Jäger aus dem Ausland betreut. Im Jagdgeschäft ist auch der Kirgisische Jagdverband, über den jedes Jahr etwa 20 Jagdgäste ins Land kommen. Im kleineren Rahmen engagieren sich noch zwei Outfitter, die Militär-Jägervereinigung (mit etwa 10 Gästen pro Jahr) und die einzige kirgisische Privatfirma „Kyrgys-Too“, die 1992 gegründet wurde und jedes Jahr etwa 15 bis 20 Jagdgäste auf Argalis und Steinbock führt.“
Eine deutliche Verbesserung der Jagdorganisation habe ich in den letzten Jahren in der Tat feststellen können. Dem Jagdgast kommt außerdem zugute, daß im Unterschied zum tadschikischen Pamir ein Steinbock- oder Argalicamp in Kirgisien gewöhnlich auf „nur“ etwa 2.500 Metern Höhe liegt. Deshalb ist keine langwierige Akklimatisation nötig, ein schwerwiegendes Hindernis, das so manchen potentiellen Argali-Jäger von einer Tour nach Tadschikistan abhält, und ein gutes Argument, es einmal in Kirgisien zu versuchen.
Immer wiederkommen
 
Die Unterkunft erfolgt in transportablen, geheizten Fertigzelten mit gepolsterten Wänden (die in kirgisischen Fabriken hergestellt werden; Größe 2,5 x 4,5 Meter) oder in den traditionellen kirgisischen Jurten. In jedem Zelt ist normalerweise auch Licht vorhanden, das von einem tragbaren Stromaggregat erzeugt wird.
„Auch die Verpflegung der Gäste ist besser geworden“, ergänzt Ischenbek. „Ich habe mich selbst vergewissert und überprüfe immer, was unsere Hotel- oder Feldküchen den Jägern bieten; für manchen Jäger ist es zunächst etwas ungewohnt, aber die meisten finden die Speisen doch recht wohlschmeckend und vor allem gut verträglich.“ Er ist viel mit Gästen unterwegs, weiß, wovon er spricht.
In den Restaurants haben die Jäger meist die Wahl zwischen Gerichten, die sie von zu Hause kennen, wie etwa Schnitzel, Beefsteak, gebratenes Huhn, Pommes frites oder Schaschlik, daneben sind aber auch die zentralasiatischen Spezialitäten zu empfehlen. Wer schon einmal in Bischkek war, der kennt Manty (mit Hackfleisch oder Reis gefüllte Teigtaschen, die über Dampf zubereitet werden), Beschbarmak (das „Fünf-Finger-Essen“, ein Gericht aus dicken Bandnudeln und gekochtem Fleisch, das man traditionell mit den Fingern ißt), Plow (Reis mit Hammelfleisch, Mohrrüben, viel Knoblauch, Quitten, Zwiebeln, Rosinen und erlesenen Gewürzen) oder Borsook (ein fritiertes Mehlgebäck).
Zu trinken gibt es reichlich Mineralwasser, Limonade, Cola, Apfelsaft, Kaffee, grünen oder schwarzen Tee (mit Kumis, der vergorenen Stutenmilch), Wein, aus dem Ausland importierte Getränke (mehrere Biersorten, alkoholfreie Getränke, Spirituosen) sowie Dscharma (ein kirgisisches Nationalgetränk, das „kirgisische Bier“) und Arak (wie Wodka hier genannt wird).
„Wenn du einen Tee angeboten bekommst“, belehrt mich mein kirgisischer Freund, „wundere dich nicht, daß deine Schale nur zur Hälfte gefüllt ist. Denn das bedeutet, du bist als Gast willkommen und sollst lange bleiben. Vergiß aber dabei auch das alte kirgisische Sprichwort nicht: ‚Zu Haus oder als Gast, ganz gleich, iß und trink, was man dir reicht‘.“
Wer bereits zu Beginn der 90er Jahre beschwerliche Steinbockjagden im verschneiten Tienschan mitgemacht hat, der beherzigt wie kein anderer Gast dieses Sprichwort. Mußte er damals, wo die Verpflegung noch zu wünschen übrig ließ, doch oft tagelang nur mit Fladenbrot und Tee auskommen.
„Viele Bergjäger“, resümiert Ischenbek, „die sich mit uns einheimischen Jagdführern im steilen, rauhen Tienschan auf den Steinbock versuchen, erinnern mich sehr an westliche Extrembergsteiger, die ich gelegentlich in den Sommermonaten begleite. Bei ihrem Jagdabenteuer nehmen sie das volle Risiko auf sich und sind nicht selten mit großen Gefahren konfrontiert. Wenn wir uns dann am Ende ihrer strapaziösen Tour am Flughafen voneinander verabschieden, sagen sie mir oft ‘Es war schön, Ischenbek, aber – nie mehr wieder!’
Doch schon im nächsten Frühjahr sehe ich ihren Namen auf unseren Anmeldelisten. Bereits nach ein paar Wochen zu Hause wird der Wunsch bei jedem von ihnen wieder übermächtig, in die Ferne zu ziehen, neue Herausforderungen zu suchen und zu bestehen.“
Diesen „Virus“ hat auch die Jagd, besonders die Extremjagd im Hochgebirge, in sich.
Hansgeorg Arndt

Hansgeorg Arndt

Ibex
Die Hauptwildart Kirgisiens: der Ibex.
Hansgeorg Arndt


Bilder:

Geschafft! Der steile Aufstieg liegt hinter uns. Jetzt können wir mit dem Fernglas die Steinböcke beobachten. Intensiv wurde zu Hause der Schuss auf 300 Meter geübt, dann kam dieser Marco Polo-Widder auf 80 Meter zur Strecke Der hohe Steinwild-Bestand bedingt auch hohe Strecken.

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