Simbabwe: Entwarnung für Jagdtouristen

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Aufgrund des Eingreifens der Armee und der Bemühungen um eine Ablösung des greisen Diktators Mugabe in Simbabwe wurde öffentlich darüber spekuliert, ob derzeit dort weiter gejagt werden kann.

Es gibt ja zahlreiche Jäger, die Jagden gebucht haben und sich jetzt fragen, ob sie diese wahrnehmen können. Es ist festzuhalten, so unabhängige Fachleute vor Ort, dass alle rechtlichen Regelungen, die die Jagd betreffen, weiterhin gelten. Nichts hat sich geändert. Die Nationalparkbehörde funktioniert völlig normal und wickelt den Jagdtourismus wie bisher ab.

Elefant

Politisch gibt es im Lande noch keine Änderung der Regierung. Die Situation ist ruhig und friedlich, so heisst es aus Harare, und so bestätigt es auch das Auswärtige Amt in Berlin. Es gebe keine Ausschreitungen oder Übergriffe. Besucher sollten Demonstrationen meiden. Das Auswärtige Amt hat keine Reisewarnung ausgesprochen.

Jäger, die noch in diesem Jahr in Simbabwe zu jagen beabsichtigen, können dies nach jetzigem Sachstand auch bedenkenlos tun. Sie sollten allerdings die weitere Entwicklung beobachten.

rdb

JWW