Touristen sterben nach Murmeltier-Verzehr

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In der mongolischen Stadt Ölgii ist die Pest ausgebrochen.

Wie unter anderem stern.de unter Berufung auf die „Siberian Times“ berichtet, soll sich das russische Ehepaar beim Verzehr von Innereien und rohem Fleisch eines Murmeltiers mit der Beulenpest infiziert haben und daran gestorben sein. Das Gesundheitsministerium in der Mongolei habe den Fall in der Stadt Ölgii bestätigt.

Tragisch: Die Beiden hinterlassen 4 Kinder. Zudem war die Frau schwanger.

In der Mongolei ist ein russisches Ehepaar an der Pest gestorben, nach dem es Murmeltier gegessen hat. (Foto: Shutterstock)

Mehr als 100 Menschen sollen mit dem Ehepaar in Kontakt gekommen sein. Die Stadt Ölgii stand zunächst unter Quarantäne. Auch Europäische Touristen waren von der Schutzmaßnahme betroffen. Über weitere Ansteckungsfälle ist bislang nichts bekannt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) registriert im Jahr etwa 1.000 bis 3.000 Pestfälle. Wild lebende Nagetierpopulationen gelten als natürlichen Reservoire der Pestbakterien.

fh