USA: „Whistleblower“-Gesetz gegen Wildtier-Kriminalität

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Was selten vorkommt: Demokraten und Republikaner in den USA ziehen bei einem neuen Gesetz an einem Strang.

Wilderei überall auf der Welt soll gemeldet werden. (Quelle: R.D. Baldus)

Die beiden großen Parteien der USA haben ein gemeinsames Gesetz gegen Wildtier-Kriminalität eingebracht. Staatliche Behörden sollen hohe Belohnungen an „Whistleblower“ auszahlen, wenn diese Informationen über illegale Geschäfte mit geschützten Tierarten weitergeben. Auch Fische und Krustentiere sind eingeschlossen. Bei Betrug und Steuerhinterziehung hat man mit ähnlichen Gesetzen bereits gute Erfahrungen gemacht.

Der Abgeordnete Don Young von den Republikanern sagte, solche Informanten seien die „Augen und Ohren vor Ort“ und „unverzichtbare Partner im Kampf gegen Wilderei sowie illegales Jagen und Fischen.“ In den USA ist auch die Jagdwilderei ein ernstzunehmendes Problem. Das Angebot für Whistleblower gilt weltweit.

Wenn die Behörden in solchen Fällen Straftäter überführen und zu Geldstrafen verurteilen, dann sollen diese Gelder ausschließlich dem Wildschutz zugute kommen.

rdb

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