Weihnachtsgeschenk sichergestellt

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Vermutlich sollte dieser Bär ein Weihnachtsgeschenk werden. Doch daraus wird wohl nichts.

Zollbeamte des Zollamts Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen) haben am 1. Dezember ein verdächtiges Paket aus Russland genauer unter die Lupe genommen. Misstrauisch wurden sie, als sie auf den Abfertigungspapieren „ursus arctos“ (Braunbär) lasen. Der Verdacht bestätigte sich: In dem Paket lag das Fell eines Braunbären. Mit der zwingend notwenigen Einfuhrgenehmigung wäre alles nur halb so schlimm. Diese konnte der Empfänger aber nicht vorlegen. Der Empfänger hat nun 1 Monat Zeit, die Papiere nachzureichen. Kann er den erforderlichen Nachweis nicht erbringen, drohen ihm straf- oder bußgeldrechtliche Konsequenzen. Laut Angaben des Hauptzollamtes Krefeld war der Empfänger selbst kein Jäger. Vermutlich wollte er den Bären verschenken.

sl

Ob das Geschenk an Weihnachten unter dem Baum liegen wird, steht noch in den Sternen (Foto: Hauptzollamt Krefeld)
JWW