Herbsttagung des Internationalen Jagdrates

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Die deutsche Delegation des CIC (Internationaler Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd) traf sich am Wochenende zur Herbstversammlung auf Gut Barbarastein im Rheinland.

38 Mitglieder der deutschen Delegation des CIC trafen sich zur Herbsttagung im Rheinland (Foto: Dr. Rolf Roosen)

Beschlossen wurde ein Positionspapier zum Thema „Wald, Wild, Jagd”. Damit setzt der CIC auf das Leitbild „Wald mit Wild”. Denn er fordert, dass Frasseinwirkungen des Wildes im Wald ganzheitlich und nicht rein ökonomisch zu bewerten sind.

Angegangen wird nun das wissenschaftlich fundierte Aufarbeiten des Themenkomplexes „Jagdtourismus, Trophäenjagd und Nachhaltigkeit” durch Prof. Dr. Dr. Sven Herzog und den CIC.

Dank tatkräftigen Mitwirkens des CIC wurden übrigens Importverbote von Jagdtrophäen (speziell bei CITES-Anhang-gelisteten-Arten) in Großbritannien und Polen unterbunden. Zudem nimmt voraussichtlich Finnland den Beschluss zum Trophäenimport zurück und wird künftig nicht über die CITES-Regularien hinausgehen. In Belgien und Frankreich plant der Gesetzgeber entsprechende Einfuhrverbote. Dagegen arbeitet der CIC aktuell mithilfe Botswanas, Namibias sowie weitere afrikanischer Staaten an.

rr

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