Informationen zum Rothuhn

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Rothühner (Alectoris rufa) kommen auf der Iberischen Halbinsel sowie in Südfrankreich und im nordwestlichen Italien vor. Sie sind zwar in Höhenlagen bis 2.000 Meter zu finden, bevorzugen aber deutlich tiefer gelegene Gegenden. Optimal ist flaches, leicht welliges Gelände.

Eingebürgert wurde es auf den Balearen, Korsika, Azoren sowie Madeira, Gran Canaria und Großbritannien. Bis ins 16. Jahrhundert kam es auch in den Tälern von Rhein, Aar und Neckar vor.
Die Hähne sind territorial und verteidigen ihr Revier. Das Rothuhn ähnelt in Größe und Aussehen dem Rebhuhn (Perdix perdix) und dem Chukarhuhn (Alectoris chukar).
Das Rothuhn erreicht eine Körperlänge von etwa 32 bis 34 Zentimetern und eine Flügelspannweite von 45 bis 50 Zentimetern. Das Gewicht des Hahnes beträgt zirka 500 Gramm, die Henne ist etwas leichter.
Trotz seiner leuchtenden Farben ist das Rothuhn sehr gut getarnt. Zwischen den Hähnen und Hennen besteht kein sichtbarer Unterschied, die Geschlechter sind gleich gefärbt.
Rothühner leben paarweise oder in Familiengruppen, in denen die Jungen vom Elternpaar geführt werden. Das Gelege besteht aus 10 bis 16 Eier und wird im April/Mai ausgebrütet. Rothühner ernähre sich überwiegend pflanzlich, während Brut und Aufzuchtphase nehmen sie auch Insekten zu sich.