Kenia/Deutschland: Angeschlagene TUI erhält staatliche Milliardenhilfen und spendet gleichzeitig an Tierrechtler

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Der schwer angeschlagene TUI Reisekonzern hat der Tierrechtsorganisation IFAW (International Fund for Animal Welfare) über seine „TUI Care Foundation“ Finanzmittel in ungenannter Höhe zukommen lassen.

Foto: Pixabay
Das geht aus einer Meldung der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua vom 9. September hervor. IFAW soll damit Computer, Drucker und Ausrüstung für die kenianische Wildschutzbehörde KWS gekauft haben. 
 
Seit Jahren hat IFAW den KWS fest in der Hand und steuert dessen Politik mit. Auf einem informellen Organigramm der staatlichen Organisation ist IFAW mit einer eigenen Abteilung verzeichnet. Auf diese Weise verhindert IFAW zusammen mit anderen Tierrechtsorganisationen, dass der KWS dem Drängen vieler kenianischer Basisorganisationen und Landbesitzer nach einer neuen Wildschutzpolitik nachgibt. In Kenia geht es dabei vor allem um eine partielle Aufhebung des seit 43 Jahren geltenden Jagdverbots. In dieser Zeit hat das Land rund drei Viertel seiner Wildbestände verloren. 
 
IFAW mit Sitz in Massachusetts/USA sammelt jährlich um die 100 Millionen US-Dollar Spendengelder ein. Die Nichtregierungsorganisation ist eine der international einflussreichsten Tierrechts- und Anti-Jagd-Organisationen. 
 
Im März hatte die Touristikfirma TUI, die ihren Aktionären seit Jahren immense Verluste beschert, bereits einmal 1,8 Milliarden Staatsknete erhalten. Jetzt kommen noch einmal 1,2 Milliarden aus deutschen Steuergeldern dazu. Weltweit will TUI nach eigenen Worten 8.000 Stellen abbauen oder einsparen. Offenbar ist in den Kassen aber immer noch genug drin, um amerikanische Tierrechtler in Afrika zu finanzieren.
 
rdb
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