Österreich: wenig Niederwild, viel Schalenwild

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Im Jagdjahr 2010/11 wurden in Österreich 263.000 Stück Rehwild (+ 3,7 Prozent), 37.100 Sauen (+ 22,9 Prozent), 53.500 Stück Rotwild (+ 5,5 Prozent) sowie 20.300 Gamsen (- 1,2 Prozent) erlegt. Beim Schalenwild also insgesamt ein Streckenzuwachs, der bei den Sauen am höchsten war.

 

Gams
Über 20.000 Gams werden alljährlich in Österreich gestreckt. Beachtlich!Foto: Jürgen Weber
Wiewohl die Fuchsstrecke auf 60.300 (+ 7,8 Prozent) anstieg, ging die Hasenstrecke deutlich zurück (106.000; – 12,4 Prozent). Im vergangenen Jagdjahr wurden zudem 23.400 Marder (+ 3,7 Prozent) sowie 12.300 Wiesel (- 15,8 Prozent) erbeutet. Beim Fasan kam es zu einem Einbruch von – 20,4 Prozent (82.100 Vögel). Außer bei den Wildenten (80.500; + 18 Prozent) waren sämtliche Federwildstrecken rückläufig: 17.900 Wildtauben (- 3,9 Prozent), 7.100 Rebhühner (-21,1 Prozent), 2.400 Waldschnepfen (-32,6 Prozent), 1.200 Bläßhühner (- 7,6 Prozent) und 1.900 Wildgänse (-11,5 Prozent).
 
Die Fallwildverluste waren erfreulicherweise rückläufig. Insgesamt wurden in Österreich 132.000 Stück Fallwild gemeldet, das sind 9,4 Prozent weniger als im vorherigen Jagdjahr. Dem Straßenverkehr fielen allein 36.100 Stück Rehwild zum Opfer.      RR
 

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