Jagd-Informationen (Stand 2004)

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Jagd-Informationen (Stand 2004)
Einreise: Reisepass, Visum nicht erforderlich.
Impfungen: Gelbfieberimpfung. Malariaprophylaxe in Nairobi und im Jagdgebiet nicht erforderlich; in Malariagebieten Prophylaxe nach ärztlicher Rücksprache.
 
Flugwild-Jagd: Insgesamt können in Kenia 78 Flugwildarten gejagt werden. Die Jagd konzentriert sich auf rund 25 Arten, vor allem Sandgrouse, Frankoline, Perlhühner, Tauben, Wachteln, Enten und Gänse. Die Jagdgebiete liegen meist auf sehr großen Farmen, die afrikanischen Eigentümer-Gruppen gehören. Es gibt vier Firmen, die Flugwild-Jagden anbieten und einige wenige lizenzierte Berufsjäger, die neuerdings eine Prüfung ablegen müssen.
 
Insgesamt werden im ganzen Land kaum mehr als 600 Jagdtage an ausländische Flugwildjäger verkauft. Daneben gibt es etwa 200 einheimische Flugwild-Jäger mit Jagdlizenz.
 
Jagdkosten:
  • Jagdtag einschließlich Unterbringung, Verpflegung, Fahrzeug u.ä. ca. 500 US-Dollar pro Tag (Mindestjagddauer: drei Tage).
  • Normaler Aufenthalt in der Lodge ohne Jagd, alles inklusive: 420 US-Dollar (auch für Jagdbegleitung).
  • Jagdlizenz 120 US-Dollar (gültig ein Jahr).
  • Abgabe für Landeigentümer: 70 US-Dollar pro Tag.
  • Waffenlizenz und Einfuhr-Formalitäten ca. 150 US-Dollar.
  • Pro Schrotpatrone 0,70 US-Dollar; Patroneneinfuhr möglich, wegen Formalitäten, Verzollung u.ä. aber weniger empfehlenswert.
  • Flug nach Kenia: 600 bis 900 Euro. Flug Nairobi – Lodge und zurück: 300
    US-Dollar pro Person.
Jagd-Bestimmungen: Jagdzeiten: Februar/März, September/Oktober.
Wichtigste Wildarten:
Sandgrouse (Freigabe pro Tag: 20 Stück), Wachteln, Frankoline, Perlhühner (Freigabe insgesamt 20 Stück pro Tag), Tauben (unbegrenzt).
Je nach Trefferleistung kann täglich eine Strecke von 40 bis 60 Stück
Wild erwartet werden.
 
Einfuhr-Formalitäten: Keine Halbautomaten oder Pumpflinten zulässig. Dauer der Einfuhrformalitäten für Flinten: ca. vier Wochen.
 
Ausrüstung: Tropenbekleidung; Jacke/Pullover für abends, Kopfbedeckung, Sonnenbrille. Im hohen Gras kann es viele Zecken geben (keine Borreliose), dafür empfiehlt sich eine lange Hose sowie hohe, leichte Schnürschuhe und/oder Gamaschen (US-Shop), ebenso ein Abwehrspray gegen Zecken.
 
Sicherheitshinweis: In Nairobi und anderen Städten ist Vorsicht vor Straßenraub angeraten. Bestimmte Stadtteile meiden; keine Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit. Der Aufenthalt im Jagdgebiet ist absolut sicher.

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