JAGEN WELTWEIT TV-Tipps für Jäger

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Programmvorschau für den Zeitraum bis zum 17. Dezember 2017.

(Kurzfristige Programmänderungen sind möglich)

Die Jagen Weltweit Fernsehtipps

TV-Programm 13.11. - 19.11.2017

Montag, 13. November

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wildes Russland – Der Kaukasus
Die Reihe „Wildes Russland“ zeigt die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischem Ozean. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt. Zwischen Europa und Asien, eingezwängt zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer, ragen gewaltige Berggipfel über 5.000 Meter hoch in den Himmel. Es ist ein Land, in dem Bären und Wisente leben, Luchse jagen und Geier auf der Suche nach Aas kreisen. Doch wie so viele ist dieses Paradies bedroht. Obwohl gut 3.000 Quadratkilometer des Hochgebirgssystems streng geschützt sind, nimmt die Wilderei überall zu.

3sat, 20.15 Uhr
Wunderwelt Schweiz (1/4)
Die Jura-Region
Erstausstrahlung
Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge führt in eine vergleichsweise unbekannte Ecke des Landes: die Jura-Region. Eine Entdeckungsreise in eine fast unberührte Natur im Wechsel der Jahreszeiten. Das Juragebirge ist der kleine Bruder der Alpen. Es verläuft im Nordosten der Schweiz entlang der französischen Grenze. Im Vergleich zu den touristischen Hotspots der Schweiz ist das facettenreiche Mittelgebirge noch relativ unbekannt. Dabei gibt es hier viel zu entdecken. Der Jura scheint fast wie in einem Dornröschenschlaf. Während der Rest der Schweiz vergleichsweise dicht besiedelt ist, gibt es in der Jura-Region noch viel Platz für unberührte Natur. Vom Frühling im bunt blühenden Ajoie, dem Obstgarten der Nordostschweiz, über den Sommer im idyllischen Vallée de Joux bis hin zum bitterkalten Winter im kältesten Ort der Schweiz – das Jahr im Jura steckt voller Überraschungen. Wir begegnen Füchsen und Fledermäusen, und statten einer der größten Ameisenkolonien Europas einen Besuch ab. Sogar der Luchs ist mittlerweile ins Jura zurückgekehrt. Wir tauchen ab in die Erdgeschichte und erfahren, warum das Juragebirge zum Namensgeber einer ganzen Erdepoche wurde. Die Juraregion ist rau und lieblich zugleich. Die schroffen Kalkfelsen des Mittelgebirges sind dicht bewaldet, und auf ihren Gipfeln finden sich bunt blühende Bergwiesen. Inmitten ragt der „Schweizer Grand Canyon“ empor, der Creux du Van, ein einzigartiges Naturmonument, geschaffen durch Wasser, Eis und Zeit. In aufwändigen Hochglanzbildern und liebevollen Tiergeschichten zeigt der Film die ganze Schönheit der Jura-Region.

SWR Fernsehen, 21.00 Uhr
Spaniens wilder Norden (2/2)
Wolfsschluchten
Die Kantabrischen Kordilleren ragen unweit der nordspanischen Atlantikküste bis zu 2.600 Meter steil in den Himmel. Wie eine Barriere halten sie die regengesättigten Tiefausläufer aus der Biskaya-Bucht auf ihrem Weg nach Süden zurück. Hier leben die Iberischen Wölfe scheu und zurückgezogen. Sie jagen am liebsten Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse und Hasen. Wildbiologen sind sich einig, dass Wölfe das ökologische Gleichgewicht im Wald in einer Weise regulieren, zu der der Mensch nicht imstande ist. So besagt ein fast vergessenes Sprichwort: „Wo der Wolf heult, ist der Wald gesund.“ Der Film dokumentiert, wie die Verständigung im Familienverband bei Jagd und Jungenaufzucht funktioniert, wie Rangkämpfe ausgefochten werden und wie die Jungen langsam in die Sozialstruktur des Rudels eingeführt werden. Es wird eindrucksvoll gezeigt, dass ein einzelner Wolf bei der Jagd auf Wildtiere kaum eine Chance hat. Werden eingespielte Familienverbände durch das Töten der Elterntiere auseinandergerissen, entstehen vermehrt Einzelgänger, die aus der Not heraus Schafe oder andere Nutztiere attackieren. Wolfsabschüsse verstärken den Konflikt zwischen Viehhaltern und Wölfen also eher, als das Problem zu bekämpfen. Die Dokumentation präsentiert daher neue Lösungsansätze für ein nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Wolf. Wirksamen Schutz für die Herde zu gewährleisten, bedeutet für die Viehhalter zwar einen Mehraufwand: Sie müssen öfter bei den Tieren bleiben, sie nachts in Stallungen sperren, Zäune errichten oder Schutzhunde kaufen und trainieren. Den Bauern wird dabei aber finanziell geholfen. Durch umsichtiges Verhalten und Vorkehrungen geht die Zahl der Viehrisse in den nordspanischen Wolfsgebieten mittlerweile gegen null. Ein Ansporn, Wölfe auch in anderen Teilen Europas wieder willkommen zu heißen.

3sat, 21.05 Uhr
Wunderwelt Schweiz (2/4)
Winterliches Graubünden
Graubünden im Winter, das heißt für viele Pistenspaß und Aprés-Ski-Vergnügen. In der Natur herrscht jedoch wegen Kälte, Schnee und Eis ein ständiger Kampf um das Überleben. Ob Steinbock, Murmeltier oder Kreuzotter, sie alle haben sehr unterschiedliche Strategien, um in der Eiseskälte des Alpenwinters zu überleben. Der Film erzählt erstaunliche Geschichten aus der winterlichen Natur Graubündens und zeigt prächtige Landschaftsaufnahmen. Bei den Murmeltieren lautet die Strategie: Fett anfressen und die kalte Jahreszeit schlafend überstehen. Dieser Winterschlaf ist jedoch nicht mit dem erholsamen Schlaf in der Nacht zu vergleichen: Er ist vielmehr eine lebensbedrohliche Notsituation. Forscher haben herausgefunden: Wenn Murmeltiere nicht manchmal aus dem Winterschlaf erwachen, und „richtig“ schlafen, dann sterben sie. Verblüffend auch die Überlebenstaktik der Steinböcke. Obwohl sie im Hochgebirge leben, scheinen sie keinen Schnee zu mögen, Sie gehen ihm aus dem Weg, wo immer sie können. In den kalten Winternächten sinkt zum Energiesparen ihre Körpertemperatur in den Beinen auf bis zu 15 Grad. Was für andere Tiere den Tod durch Erfrieren bedeuten würde, ist für den Steinbock eine Fähigkeit, die ihm das Überleben sichert. Doch auch der härteste Winter ist irgendwann einmal zu Ende, und die Natur atmet auf. Dies wird am deutlichsten beim Anblick von Gamsen, die voller Lebensfreude mit verrückten Sprüngen die Ankunft des Frühlings zu feiern scheinen. Die Murmeltiere haben für so etwas keine Zeit. Ihr Sommer ist oft so kurz, dass die Männchen die noch schlafenden Weibchen begatten. Für sie sind Frühling und Sommer nichts anderes als Vorbereitungszeit für den nächsten Überlebenskampf im Graubündner Winter. Mehrere Filmteams waren zu Lande, unter dem Eis und in der Luft unterwegs. Unter anderem wurde auch ein Cineflex-System eingesetzt, mit dem besonders ruhige Aufnahmen vom Helikopter ausgedreht werden können. Die weiteren Folgen der vierteiligen Reihe „Wunderwelt Schweiz“ zeigt 3sat am Montag, 20. November, ab 20.15 Uhr.

Dienstag, 14. November

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wildes Russland – Der Ural
Die Ausläufer des Urals erstrecken sich von der Küste des Nordpolarmeers über 2.000 Kilometer bis an die kasachische Grenze. Dichte Nadelwälder bedecken die Hänge und laufen sanft in der angrenzenden Steppenlandschaft aus. Hungrige Wölfe durchstreifen den Wald auf der Suche nach Beute, stets auf der Hut vor Bären. Die sind die unangefochtenen Herrscher im Wald. Die größte Wildnis Europas versorgt die Bären nicht nur mit Beutetieren, sondern auch mit Beeren und Honig. Geschickt klettern die Bären auf die höchsten Bäume, um die von den Menschen der Region Baschkortostan aufgehängten Bienenkörbe herunterzureißen. Der Ural ist auch die Heimat von Elchen – die großen Tiere finden auch dann noch Nahrung, wenn Bären schon bis zum Bauch im Schnee versinken. Erstmalig wurde gefilmt, wie Gruppen von Elchen am Ende des Winters große Flüsse durchschwimmen, um in neue Weidegebiete zu gelangen. Hohle Baumstämme dienen dem Uralkauz als Bruthöhle. Die vielen Bäche des Urals bieten ideale Bedingungen für zwei besondere Tierarten: Europäische Nerze sind geschickte Fischer und andernorts selten geworden. Der Desman, ein Verwandter des Maulwurfs, den es nur in Russland gibt, taucht lieber nach Schnecken. Seine lange Nase benutzt er dabei als Schnorchel.

3sat, 15.00 Uhr
Faszination Afrika
Namibia – Der Mythos der Buschleute
Xau und Ghabbo sind Jäger aus dem Volk der San, die im südlichen Afrika leben. Eines Tages verlassen beide ihr Dorf Richtung Westen, um das Land ihrer Urväter zu suchen. Der Film nimmt die Erzählung eines alten San zum Anlass, um eine Reise durch Namibia vom Innern der Kalahari-Wüste bis zum Atlantischen Ozean aus der Perspektive der Ureinwohner Afrikas mit der Kamera zu verfolgen. Die San sind, genetisch betrachtet, die letzten noch lebenden direkten Verwandten unserer Urahnen und erlauben uns damit einen einzigartigen Einblick in die Geschichte der menschlichen Evolution.

Mittwoch, 15. November

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wildes Russland – Sibirien
Eine riesige Wildnis im Herzen Russlands ist Sibirien. Jenseits des Urals gelegen, umfasst Sibirien rund zehn Prozent der gesamten Landmasse der Erde. Keine Frage, dass es sich um ein Land der Superlative handelt: riesige Temperaturschwankungen um etwa 80 Grad, der tiefste und älteste See der Welt und die wohl widerstandsfähigsten Tiere unseres Planeten. Das Moschustier dürfte das einzige Reh mit Vampirzähnen sein und Wölfe machen Bären die heiß begehrte Beute streitig. Der harte Winter fordert Anpassung – der dichte Pelz des Zobels wurde ihm allerdings fast zum Verhängnis. Inzwischen liegen Pelze glücklicherweise nicht mehr im Trend, und die einheimischen Raubtiere stellen dem Zobel häufiger nach als der Mensch.

3sat, 13.25 Uhr
Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere bauen
Tierbauten sind meistens einfach, aber immer genial durchdacht. Sie geben interessante Einblicke in die Lebensweise und das Verhalten der Baumeister. Und während wir Menschen gern unser Revier für uns allein haben, ist es im Tierreich völlig normal, dass – oftmals viele verschiedene – andere Tiere einen Bau nutzen oder als Nachnutzer einziehen.

3sat, 14.05 Uhr
Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere durchhalten
Eine der bemerkenswertesten Erscheinungen in der Tierwelt ist der extreme Tiefschlaf. Unter außergewöhnlichen Bedingungen können sich manche Tiere in todesähnliche Zustände versetzen. Andere verbringen die kalte Jahreszeit mit einem monatelangen Winterschlaf. Der Film zeigt jedoch auch, dass bei aller Anpassungsfähigkeit an außergewöhnliche Umweltbedingungen diese Überlebenstechniken nicht ohne Risiken sind.

3sat, 14.50 Uhr
Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere sich tarnen
„Bloß nicht auffallen!“, lautet eine der wichtigsten Regeln im Tierreich. Um nicht von Feinden entdeckt zu werden – oder um selbst erfolgreich jagen zu können. Dazu haben sich viele Tierarten im Laufe ihrer Entwicklung schlaue Tricks einfallen lassen. Einige Tiere geben sich fast gar nicht zu erkennen. Täuschend echt ahmen sie ihre Umgebung nach und passen ihr Gefieder, ihre Farben und sogar ihr Verhalten daran an. Andere wiederum schrecken ihre Gegner mit Warnfarben ab. Manche Tiere benutzen dabei das Tarnen und Täuschen als List, um sich vor potenziellen Fressfeinden in Sicherheit zu bringen, andere verwenden diese Mittel, um sich auf der Jagd nach Beute eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen.

3sat, 15.35 Uhr
Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere schlafen
Der Schlaf bei Tieren ist bislang noch weitgehend unerforscht. Die Bandbreite ist riesig: Zwar schlafen alle Lebewesen, aber manche nur für ein paar Sekunden am Stück. Ein Film über ungewöhnliche Arten des Schlafs.

rbb Fernsehen, 22.15 Uhr
Schüsse in der Wolfsheide
Ein toter Wolfsrüde wird im Juli 2015 in der Nähe von Görlitz entdeckt. Erschossen. Und sichtbar an einem Wegesrand platziert. Obwohl Wölfe in Deutschland streng geschützt sind, werden sie zu Gejagten. Wie kann das sein? Der „Tatort“-Schauspieler und engagierte Naturschützer Andreas Hoppe begibt sich in einem realen Krimi zusammen mit einem Artenschutzexperten auf Spurensuche. Ein toter Wolfsrüde wird im Juli 2015 in der Nähe von Görlitz entdeckt. Erschossen. Und sichtbar an einem Wegesrand platziert. Der fünfte gezielt getötete Wolf in eineinhalb Jahren. Zwei davon wurden geköpft und provokativ abgelegt. Einmal an einem Naturschutzschild in der Lausitz. Es ist eine Machtdemonstration. Obwohl Wölfe in Deutschland streng geschützt sind, werden sie zu Gejagten. Wie kann das sein? mDer „Tatort“-Schauspieler und engagierte Naturschützer Andreas Hoppe begibt sich in einem realen Krimi zusammen mit einem Artenschutzexperten auf Spurensuche. Wie kam der Wolfsrüde ums Leben? Und warum konnte, wie auch in allen vorhergehenden Fällen, kein Täter ermittelt werden? Selbst die möglichen hohen Strafen schrecken offenbar nicht. Die Dunkelziffer für solche Wolfstötungen ist vermutlich noch höher: Im Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung, das jeden tot aufgefundenen Wolf untersucht, erfährt Andreas Hoppe, dass selbst in natürlich gestorbenen Tieren Jagdmunition gefunden wurde. Die Wolfspopulation wächst, und sie steht unter zunehmenden Beschuss. In einem Klima gefühlter Gesetzlosigkeit blüht auch das illegale Geschäft mit Wolfsfellen. Der Artenschutzexperte findet Händler, die ihm Pelzmäntel und vollständige präparierte Wölfe anbieten. Gültige Papiere können sie nicht vorlegen, niemand sagt, woher die Felle stammen. In Rumänien berichten Jagdanbieter von Jagd-Touristen die auch zu hunderten aus Deutschland kommen. Es geht um Trophäen von Bären, Luchsen und auch Wölfen. Geschützte Tiere als Freiwild. Verbote bleiben folgenlos.

Donnerstag, 16. November

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wildes Russland – Die Arktis
Russland hat mehr arktische Gebiete als jedes andere Land der Erde – die endlosen Eiswüsten und Tundren ziehen sich vom Weißen Meer an der Grenze Finnlands bis nach Tschukotka im äußersten Nordosten an der Beringstraße nur einen Steinwurf von Alaska entfernt. Hier liegt auch die Wrangel Insel. Dort sammeln sich im Sommer große Gruppen von Eisbären, um auf die Ankunft der Walrosse zu warten. Nach eher mageren Wochen hoffen die größten Bären der Erde auf einfache Beute, aber die Kolosse des Meeres wissen sich zu wehren. Die Schneegänse, die auf Wrangel brüten, müssen sich vor den diebischen Polarfüchsen in Acht nehmen, die es sowohl auf ihre Eier als auch auf die Küken abgesehen haben. Im kurzen arktischen Sommer versuchen die Füchse, so viel Nahrung wie möglich für ihre Jungen zu finden. Denn eines ist sicher in der russischen Arktis – nach wenigen Wochen des Überflusses regiert wieder der dunkle Winter.

Animal Planet, 21.45 Uhr
Auf in die Wildnis
Das Grizzly-Projekt
Jeff Watson hat sein Leben den Bären verschrieben. Seit 27 Jahren arbeitet der erfahrene Tiertrainer mit den pelzigen Allesfressern. Jetzt sollen zwei seiner Zöglinge, Bob und Screech, in die Freiheit entlassen werden. Doch bevor es soweit ist, müssen die beiden Grizzlybären völlig neu lernen worauf es in der Wildnis ankommt. Von der Nahrungssuche bis zum Winterschlaf: Nur wenn die 300-Kilo-Brocken es schaffen, sich selbständig in den Wäldern Nordamerikas durchzubeißen, haben sie eine Überlebenschance! Diese Dokumentarserie begleitet „Bärenflüsterer“ Jeff bei seinem ambitionierten Auswilderungsprojekt und zeigt, wie Bob und Screech Schritt für Schritt ihren natürlichem Lebensraum entdecken. Tiertrainer Jeff Watson wagt, was bisher niemand vor ihm versucht hat: Er will zwei vierjährige Grizzlybären, die in Gefangenschaft aufgewachsen sind, in ihren natürlichen Lebensraum entlassen! Aber bis die Bärenbrüder bereit sind, sich unabhängig vom Menschen in der Wildnis zu behaupten, ist es ein langer und nicht ganz ungefährlicher Weg. In dieser Folge ziehen Bob und Screech in ihr neues Freiluftgehege im US-Bundesstaat Indiana um. Auf dem weitläufigen Gelände, das von einem Elektrozaun umgeben ist, gibt es Bäche, Wälder und Wiesen – ein idealer Abenteuerspielplatz auf dem sich die Raubtiere allmählich an ihre neue Umgebung gewöhnen sollen.

Freitag, 17. November

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wildes Russland – Das Abenteuer
Einen Blick hinter die Kulissen der aufwendigen deutschen Naturfilmreihe „Wildes Russland“ gewährt die Folge „Das Abenteuer“. Gezeigt wird, was Russland für die Tierfilmer während ihres dreijährigen Aufenthalts zwischen Schwarzem Meer und Pazifischem Ozean an Überraschungen bereithält. Bären zerlegen ihre Kamera. Ein Unwetter schwemmt den Proviant davon. Sie stehen Auge in Auge mit Eisbären und schließen Freundschaft mit jungen Käuzen und neugierigen Polarfuchswelpen, die ihnen bis zum Tarnzelt folgen. Dabei achten sie stets darauf, den natürlichen Verlauf der Dinge in der Natur nicht zu stören und fangen dadurch bewegende Bilder einer monumentalen Wildnis ein.

NDR Fernsehen, 21.15 Uhr
Jäger ohne Chance – Die cleveren Wildschweine von Usedom
Wildschwein-Alarm auf der Insel Usedom: In Rotten kommen die Tiere nachts aus Polen über die Grenze und richten auf deutscher Seite massive Schäden an. Vor allem Maisfelder werden regelrecht umgepflügt. Danach kehren sie ins polnische Swinemünde zurück. Denn die cleveren Wildschweine wissen ganz genau, dass sie dort nicht bejagt werden. Sie gelten vielmehr als Touristenattraktion und werden mitten in der Stadt sogar gefüttert. Der Film begleitet den Förster Felix Adolphi und den Jäger Thilo Naumann bei ihrem aufreibenden Kampf gegen das Schwarzwild mit ihren Wühlschnauzen. Sie lesen Spuren, stellen Fallen und lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen, um sie zu vertreiben. Trotzdem sind die Wildschweine auf Usedom ihnen oft immer noch überlegen. Der Frust der Jäger und auch die Sorgen der Bauern scheinen den polnischen Nachbarn ziemlich egal zu sein. Mehr noch: Der Tierfilmer Krzysztof Chomicz hat sich mit den Schwarzkitteln fast schon angefreundet und ist strikt gegen die Jagd. Und das, obwohl Wildschweine immer wieder auch gegenüber Menschen aggressiv werden und nachweislich Seuchen übertragen.

Samstag, 18. November

NDR Fernsehen, 8.30 Uhr
Jäger ohne Chance – Die cleveren Wildschweine von Usedom
Wildschwein-Alarm auf der Insel Usedom: In Rotten kommen die Tiere nachts aus Polen über die Grenze und richten auf deutscher Seite massive Schäden an. Vor allem Maisfelder werden regelrecht umgepflügt. Danach kehren sie ins polnische Swinemünde zurück. Denn die cleveren Wildschweine wissen ganz genau, dass sie dort nicht bejagt werden. Sie gelten vielmehr als Touristenattraktion und werden mitten in der Stadt sogar gefüttert. Der Film begleitet den Förster Felix Adolphi und den Jäger Thilo Naumann bei ihrem aufreibenden Kampf gegen das Schwarzwild mit ihren Wühlschnauzen. Sie lesen Spuren, stellen Fallen und lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen, um sie zu vertreiben. Trotzdem sind die Wildschweine auf Usedom ihnen oft immer noch überlegen. Der Frust der Jäger und auch die Sorgen der Bauern scheinen den polnischen Nachbarn ziemlich egal zu sein. Mehr noch: Der Tierfilmer Krzysztof Chomicz hat sich mit den Schwarzkitteln fast schon angefreundet und ist strikt gegen die Jagd. Und das, obwohl Wildschweine immer wieder auch gegenüber Menschen aggressiv werden und nachweislich Seuchen übertragen.

Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr
Welt der Tiere
Geparde der Kalahari
Geparde sind die schnellsten Läufer der Welt. Bei ihren Jagden erreichen sie Spitzengeschwindigkeiten von fast 120 km/h. Die beiden Biologen Margie und Gus Mills kümmern sich intensiv um die Erforschung der in der Kalahari lebenden Geparde. Der schlanke, lang gestreckte Körper ist für einen Sprinter ideal. Geparde sind die schnellsten Läufer der Welt. Bei ihren Jagden erreichen sie Spitzengeschwindigkeiten von fast 120 km/h. Das ist in der Tierwelt einsame Spitze. Trotzdem klettern diese Katzen auch gerne auf Bäume. Und solange sie jung sind, leben sie eng mit ihrer Mutter zusammen. Auf Geparde trifft man auch in der südlichen Kalahari, dort wo Südafrika, Namibia und Botswana aneinandergrenzen. In dieser kargen Region gibt es kaum Bäume und Sträucher – nur Sand und Gestein. Die beiden Biologen Margie und Gus Mills kümmern sich intensiv um die Erforschung der hier lebenden Geparde. Christian Herrmann hat zusammen mit einem südafrikanischen Kamerateam die Biologen bei ihren Forschungsarbeiten begleitet.

Das Erste (ARD), 16.00 Uhr
W wie Wissen
Wenn Mensch und Tier sich in die Quere kommen …
Geplante Themen: – Problemwolf Kurti – Achtung, Nandus! – Wildschweinplage – Biber: nervig oder nützlich
Wolf und Biber waren fast ausgerottet, inzwischen gehören sie wieder zur Fauna Deutschlands. Die anfängliche Begeisterung über die Rückkehrer aber ist abgeebbt. Denn mit der Wiederansiedlung kamen auch die alten Probleme zurück: Wölfe, die Weidetiere reißen oder Biber, die Fischteiche zerstören. Und es gibt weitere Neuankömmlinge: Nandus zum Beispiel, exotische große Laufvögel im ehemaligen deutsch-deutschen Grenzgebiet. Viele Land- und Forstwirte empfinden die wilden „Mitbewohner“ als Schädlinge oder gar als Bedrohung. Doch wird dieses Urteil den Wildtieren gerecht? Beispiel Biber: Einst ausgerottet, hat sich dieses große Nagetier seit seiner Wiederansiedlung kräftig vermehrt. Mit sichtbaren Folgen für Wald und Flur. Durch seine Lebensweise hat der Biber Bäche und Flusslandschaften dramatisch umgestaltet. Forstwirte stöhnen über angenagte und umgestürzte Bäume, Bauern beklagen Überschwemmungen ihrer Felder. Doch die Rückkehr des Bibers bewirkt auch Positives: So entstehen durch die aufgestauten Wassermassen beeindruckende Auenlandschaften, die zahlreichen Arten neuen Lebensraum bieten. Sogar Hochwasser hilft der Baumeister zu verhindern, vermuten Wissenschaftler. Mit Biberberatern versuchen Naturschutzbehörden, zwischen den Interessen von Mensch und Natur zu vermitteln.

Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr
natur exclusiv
Wildes Kanada – Der wilde Westen
Kanada ist ein Land mit gigantischen Ausmaßen und ebenso unterschiedlichen wie faszinierenden Lebensräumen. Vor allem aber ist es immer noch ein Ort spektakulärer Naturschauspiele. Von den magischen Regenwäldern der Pazifikküste zu den majestätischen Gipfeln der Rocky Mountains, vom endlosen Grasmeer der Prärie zu den Eisfeldern der Arktis – das riesige Kanada mit seinen vielen, höchst unterschiedlichen Lebensräumen ist eine Welt für sich. Im Zentrum der zweiten Folge steht die Region zwischen der kanadischen Pazifikküste und dem mächtigen Gebirgszug der Rocky Mountains. Als der englische Kapitän und Entdecker George Vancouver 1792 erstmals in der Umgebung der heutigen nach ihm benannten Stadt an Land ging, glaubte er sich „im Garten Eden“, wie er es in seinen Aufzeichnungen beschrieb. Vancouver sah in dieser Landschaft wilde, unberührte Natur – er ahnte nicht, dass schon die Ureinwohner jahrtausendelang die scheinbar ursprüngliche Region bewirtschafteten: Sie brannten das Unterholz der Wälder nieder, um ihre Chancen bei der Hirschjagd zu erhöhen. Sie ernteten die essbaren Wurzeln der Prärielilie ebenso wie nahrhafte Eicheln – und gestalteten so das Land mit, in dem sie lebten. Aber an der Westküste Kanadas gab es noch eine andere Nahrungsquelle: Diese ist bis heute verbunden mit einem eindrucksvollen Naturschauspiel, das sich jedes Jahr wiederholt – dem Zug der Lachse. Seit Millionen von Jahren kehren Lachse aus dem Pazifischen Ozean zum Laichen in jene Gewässer zurück, in denen sie selbst geboren wurden. Die großen Fische sind eine unverzichtbare Nahrungsquelle für Wölfe, Schwarzbären und verschiedene Vogelarten. In manchen der Baumwipfel finden sich riesige, bis zu zwei Tonnen schwere Gebilde – die Nester der Weißkopfseeadler. Die Adlerküken konkurrieren von klein auf um das Futter. Neben den Küstenregenwäldern sind auch die Gebirgszüge landeinwärts ein wichtiger Lebensraum für Greifvögel. Die Bergregionen sind das Revier des Steinadlers. Dieser ist kräftig genug, um auch größere Tiere zu erbeuten. In einer dramatischen Filmszene attackiert ein Steinadler eine Gruppe von Dall-Schafen, packt ein Lamm, das schwerer ist als er selbst und entführt es durch die Lüfte. Wölfe, die Lachse aus einem Fluss fischen, männliche Dickhornschafe, die um Weibchen kämpfen, indem sie ihre Schädel mit dem mächtigen Gehörn mit voller Wucht gegeneinander krachen lassen, und Grizzlybären, die jenseits des Polarkreises vom Schnee und Frost des heraufziehenden Winters in „Eisbären“ der etwas anderen Art verwandelt werden – all das und noch viel mehr zeigt diese Folge über den Wilden Westen Kanadas.

Sonntag, 19. November

N24, 21.05 Uhr
Die Waffen der Tiere – Im Nahkampf
Geweihe, Hörner und regelrechte Muskelberge sind im Zweikampf gegen Fressfeinde und Artgenossen für Hirsch, Bison oder Känguru hilfreich. Die Wucht ihrer Attacken spricht für sich: Oft reicht ein einziger Hieb oder Kick bereits aus, um den Herausforderer oder Jäger außer Gefecht zu setzen. Jagd, Verteidigung und Angriff: In spektakulären Nahaufnahmen zeigt die Dokumentation, wer Dank seiner ausgeklügelten Techniken im Kampfring der Wildnis garantiert nicht den Kürzeren zieht.

Phoenix, 22.30 Uhr
Bedrohtes Paradies
Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Kaum ein Kontinent beherbergt noch so viele freilebende Wildtiere wie Afrika. Doch seit Jahrzehnten verkleinern sich die Populationen dramatisch. Der Kampf gegen Wilderer und professionelle Syndikate scheint aussichtslos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung spielen den Jägern in die Hände. ZDF-Korrespondent Timm Kröger geht der Frage nach, wie Mensch und Tier es schaffen können, sich den Lebensraum zu teilen. Die Bevölkerung Afrikas wird sich in den kommenden Jahrzehnten drastisch erhöhen. Der Mensch-Tier-Konflikt verschärft die Situation der Wildtiere: Immer mehr Lebensraum für Menschen bedeutet weniger Lebensraum für wilde Tiere, die nur noch in den offiziellen Nationalparks werden leben können.

TV-Programm 20.11. - 26.11.2017

Montag, 20. November

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wildes Russland – Der Ferne Osten
Die Reihe „Wildes Russland“ zeigt die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischem Ozean. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt. Ein zerklüftetes Land aus Wasser und Eis, mit sanften waldbedeckten Hängen und einer schroffen Steilküste – das ist Ussurien, das Revier des Sibirischen Tigers. Hier, im Fernen Osten Russlands, stößt die größte Landmasse der Welt an den Pazifik. Die Küstenlandschaft zeigt sich schon in exotischem, asiatischem Gewand, und der Chankasee an der Grenze zu China und Korea schmückt sich im Sommer mit prachtvollen Lotusblüten. Tatsächlich ist dieser See das weltweit größte Biotop der Wasserpflanze. Gleichzeitig beheimatet er ein außergewöhnliches Reptil: die langnasige Weichschildkröte, die ihren Namen aufgrund ihres biegsamen lederartigen Panzers trägt. Auch der seltene Riesenfischuhu geht in Ussuriens Gewässern auf die Jagd. Erstmals konnte dieser Greifvogel über wie unter Wasser gefilmt werden. An der Küste finden sich häufig die gepunkteten Sikahirsche; sie äsen nicht nur im dichten Wald, sondern verschmähen auch angespülte Algen nicht. Hier findet der Tiger immer wieder Beute. Sensationelle Aufnahmen zeigen erstmalig einen wilden Sibirischen Tiger am Strand. Raben und Geier räumen nur widerwillig das Feld, wenn der Herrscher des Waldes aufkreuzt und die Beute für sich beansprucht. Im Wald spielen die jungen Kragenbären in seiner Abwesenheit waghalsig im bunten Herbstlaub. Ihre Akrobatik in luftiger Höhe ist lebenswichtig: Wenn der Tiger hungrig zurückkehrt, sind die Baumwipfel ein sicheres Versteck vor ihm.

3sat, 20.15 Uhr
Wunderwelt Schweiz (3/4)
Das Tessin
Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder.

Bayerisches Fernsehen, 21.00 Uhr
Bayern erleben
Spessart – Natur nach Plan
Wildkatzen sind typisch für den Spessart und die ganze Naturschutzdiskussion in Bayern, weil sie einerseits menschenleere Wälder brauchen und andererseits aber von Menschen hier angesiedelt wurden. Diese beiden Aspekte sind typisch für diesen Wald ebenso wie für alle deutschen Wälder. Anhand des Spessarts wird das Zusammenspiel von Menschen und Natur gezeigt. Wer an Spessart denkt, denkt an Eichen, dichte weite Wälder und idyllische Natur. Tatsächlich gehört der Spessart zu den größten Laubmischwaldgebieten Bayerns. Nicht nur Wildschweine, Hirsche und Spechte sind hier zu Hause. Auch viele andere seltene Tiere wie der Hirschkäfer leben in den alten Laubbäumen und im reichlich vorhandenen Totholz. Von hier aus hat sich sogar die Wildkatze wieder in Bayern ausgebreitet, dank eines konsequenten Auswilderungsprogramms und der Unterstützung einer Wildkatzenzuchtstation. Was nach unberührter Wildnis aussieht, ist also in Wirklichkeit „Natur nach Plan“ – vom Menschen angelegt, gestaltet und verwaltet. So idyllisch er anmutet: Der Spessart ist kein Urwald, sondern ein Forstwald. Er ist geformt von zahllosen Förstergenerationen und Jahrhunderten extensiver Landwirtschaft. Allerdings spielt das Naturschutzbewusstsein eine immer größere Rolle: Der Wunsch, Tieren und Pflanzen einen unberührten Lebensraum zu bieten und zu erhalten. Heute steht der Wald im Spannungsfeld zwischen Tradition, gewinnorientierter Forstwirtschaft, Erholungsbedürfnis und dem wachsenden Naturschutzbewusstsein. Das bringt neue Herausforderungen mit sich. Das Filmteam begleitet eine Biberberaterin und einen Förster, die beide jeden Tag vor der Aufgabe stehen, die Bedürfnisse von Tier, Natur und Mensch in Einklang zu bringen.

Dienstag, 21. November

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wildes Russland – Kamtschatka
Die Reihe „Wildes Russland“ zeigt die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischem Ozean. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt. Die Halbinsel Kamtschatka – hier treffen Feuer und Eis aufeinander. Feuer speiende Vulkane herrschen über Himmel und Erde. 20 verschiedene Klimazonen gehen ineinander über: Vulkanschlote rauchen neben Gletschern, meterhohe Schneewehen grenzen an kochend heiße Geysire. Im sogenannten „Tal der Geysire“ sind die heißen Wasserfontänen besonders konzentriert. Es wurde daher zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. In einem verheerenden Erdrutsch 2007 wurden jedoch viele von ihnen unter Schlammmassen begraben. Kamtschatka gehört zu den geothermisch aktivsten Gebieten der Welt, wie die zahlreichen Vulkankrater, Geysire und Fumarolen deutlich vor Augen führen. Trotz der launischen Natur ist die heimische Tierwelt einen gewissen Komfort gewöhnt: Bachstelzen finden „beheizte“ Kinderstuben und Bären lieben das Bad in den Thermalquellen. Das warme Wasser befreit sie von Flöhen, Zecken und anderen Parasiten. Überhaupt ist Kamtschatka ein Paradies für Bären: Im feuchten Sommer finden sie genug Kräuter und Beeren, und im Spätsommer stehen täglich 40 Kilogramm Lachs pro Bär auf dem Speiseplan. Auch der seltene Riesenseeadler ist hier heimisch und jagt im Herbst Lachse für seine Jungen. Im Winter schlägt die Stunde der kleineren Raubtiere: Während die Bären Winterschlaf halten, konkurrieren Vielfraß und Rotfuchs um kleine Beutetiere und vor allem Aas. Die Adler belagern die wenigen offenen Wasserstellen und kämpfen untereinander um die wenigen Fische. Noch stehen sechs Monate kalter Winter bevor – im Land der Bären und Vulkane.

Mittwoch, 22. November

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Tiermythen – Jäger des Lichts
Der neunjährige Dani lebt in einem kleinen Dorf an der rauen Ostküste Grönlands. Gemeinsam mit seinem Vater und seinem Großonkel macht er sich auf die Reise, um Moschusochsen zu jagen. Die beiden gehören zu den letzten Jägern in Grönland, die noch wie früher mit Hundeschlitten unterwegs sind. Auch Dani soll die Tradition seiner Vorfahren kennenlernen. Dabei erlebt er atemberaubende Landschaften, am nächtlichen Himmel tanzende Nordlichter und erfährt, wie wichtig es ist, die Tiere zu achten und zu respektieren. Eingeflochten in diese faszinierende Reise sind alte Mythen und Märchen der Inuit. Geschichten, die spürbar machen, wie eng Mensch und Natur einmal miteinander verbunden waren. Der Trommeltänzer Anda Kuitse gibt sie an die Dorfjugend weiter, damit nicht in Vergessenheit gerät, wie einst ein Mann einen Fuchs zur Frau nahm oder die Sonne und der Mond an den Himmel kamen.

arte, 18.35 Uhr
Frankreich – Wild und schön
Die Alpen, Gipfel der Extreme
Die Sendung ist auch online verfügbar von 22/11 bis 29/11 auf dem ARTE-Internetportal. Die Alpen sind wie ein Haus mit mehreren Stockwerken aufgebaut, in denen jeweils andere Bewohner leben. Am Fuße des Gebirges liegen saftige, grüne Täler, weiter oben der Bergwald, darüber die Bergweiden oder Almen, und wiederum darüber die felsigen Gipfel mit dem ewigen Schnee. Die Murmeltiere leben auf den Bergweiden, das heißt auf zwei- bis dreitausend Meter Höhe. Sie sind ständig auf der Hut vor ihrem größten Fressfeind, dem Königsadler. Wenn der Winter naht, bereiten die Murmeltiere, die der Raubvogel nicht schlagen konnte, ein Quartier für ihren sechsmonatigen Winterschlaf vor. Im Herbst ist Brunftzeit für die Gämsen. Diese ausgezeichnete Kletterer haben flexible Hufe, dank derer ihnen die erstaunlichsten Kletterpartien gelingen. Der Steinbock lebt noch weiter oben, wo die Hänge immer steiler abfallen. Im Bergwald, auf rund 2.000 Meter Höhe, verlässt der Fuchs seinen Bau, aber Beute findet er jetzt nur selten. Der Schneehase ist fast unsichtbar, seine Tarntracht schützt ihn vor Jägern. Der Lämmergeier ist mit einer Spannweite von fast drei Metern der größte Raubvogel Europas. Die Vögel fühlen sich wohl im Bergwald: Alpenbraunelle, Erlenzeisig und Schwarze Amsel ernähren sich von den hier wachsenden Vogelbeeren. Im Frühjahr erwacht alles zu neuem Leben: Die Murmeltiere verlassen ihren Schlafkessel, Birk- und Auerhahn ziehen ihre Show ab. Diese Vögel leben am Waldesrand, und in der Balzzeit überbieten sie sich mit prächtigen Federn und dem typischen Balzgesang: Die Hähne gluckern, trillern, wetzen und schleifen ohne Unterlass. Den Frühling symbolisiert auch eine Blume mit unerwarteten Eigenschaften: die Alpen-Soldanelle. Mit ihrer dunklen Farbe speichert sie Sonnenwärme, mit der sie den Schnee um sich herum zum Schmelzen bringt. Im Sommer wimmeln die Bergweiden vor Leben. Es ist die Zeit des Almauftriebs. Die Viehherden haben die Täler verlassen, um auf den Almen zu äsen. Trotz der harten Lebensbedingungen der Alpengipfel hat sich das Leben auch hier ausgebreitet. Von der Alpen-Soldanelle bis zum Steinbock hat jede hier heimische Art erstaunliche Widerstandskräfte und Überlebensstrategien entwickelt. Mit der Gletscherschmelze ist jedoch der ewige Schnee bedroht, und die Anpassungskünstler des Hochgebirges müssen sich neuen Herausforderungen stellen.

Phoenix, 20.15 Uhr
Kielings wildes Deutschland
Zweiteilige Reihe, 1. Teil
Urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur soweit das Auge reicht – das gibt es nicht nur in Kanada, Südamerika oder Australien, sondern auch in Deutschland, oft nur wenige Autominuten von der eigenen Haustür entfernt. Doch vielen Menschen sind die Naturschätze Deutschlands so unbekannt wie ein fremder Kontinent. Fast 60.000 Kilometer reist der bekannte Tierfilmer Andreas Kieling durch Deutschland: von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern.

Mittwoch, 22. November

Phoenix, 21.00 Uhr
Kielings wildes Deutschland
Zweiteilige Reihe, 2. Teil
Für Tiere und Pflanzen ist Deutschland längst zum Einwanderungsland geworden: Heute existieren hier 4000 Arten mehr als vor 20 Jahren. Viele von ihnen nutzen geschickt Lebensräume, die der Mensch geschaffen hat. Erstaunlicherweise können sich die wilden Bewohner gerade dort zurückziehen und finden genug zu fressen. Allen voran der Wolf, der sich auf den Truppenübungsplätzen in der Lausitz wohl fühlt. Selbst in den Großstädten hat die Artenvielfalt in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen: Füchse, Vögel oder Biber gehören vielerorts zum Stadtbild.

hr-fernsehen, 22.45 Uhr
Hauptstadtrevier (Krimi-Serie)
Der Jäger Jan Frenzel wird am frühen Morgen im Berliner Stadtwald durch den Bolzen einer Armbrust tödlich getroffen. Frank Stolze, der Vorsitzende des Jagdverbandes, vermutet, dass der Anschlag auf das Konto militanter Tierschützer geht, die die Stadtjäger schon seit einiger Zeit bedrohen. Der Bolzen der Armbrust wurde mit einem afrikanischen Pfeilgift präpariert. Dies zeigt: Es handelt sich um Mord.
Tatsächlich ist einer der Tierschützer, der junge, fanatische Timo Brüneck, in das Forsthaus des Jagdverbandes eingebrochen, um an die Einsatzpläne zu gelangen. Die Ermittler stellen weitere Verbindungen zwischen Timo und den Jägern her: Seine Mutter Anita Brüneck führt zusammen mit ihrem Exmann Ferdinand Brüneck ein Geschäft für Jagdmoden und Jagdwaffen. Ausgerechnet der leidenschaftliche Jäger Frank Stolze ist der neue Lebensgefährte von Timos Mutter. Aber passt die martialische Tat wirklich zu dem 23-Jährigen? Julia und Johannes finden heraus: Frank Stolze will sich in zwei Tagen zur Wahl für den Vorsitz des Jagdverbandes stellen. Einziger Gegenkandidat: Jan Frenzel. Lässt sich aus der Konkurrenz der beiden Jäger um den einflussreichen Posten ein Mordmotiv ableiten? Stolze gibt an, dass Frenzel an diesem Morgen kurzfristig für ihn eingesprungen ist. Das würde bedeuten, dass Stolze nicht der Täter, sondern das eigentlich gemeinte Opfer wäre – wenn er die Wahrheit sagt.

Donnerstag, 23. November

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Tiermythen – Im Auge des Löwen
Jahrtausendelang haben die San, die Buschmänner Namibias, als Jäger und Sammler gelebt. Im Einklang mit einer atemberaubenden, aber oft lebensfeindlichen Natur. Viele ihrer alten Mythen und Legenden erzählen sogar von einer Urzeit, in der die Seelen von Mensch und Tier noch nicht getrennt waren. Löwen haben schon immer eine wichtige Rolle in den traditionellen Geschichten gespielt. Doch seit viele San in Dörfern leben und Vieh besitzen, nehmen die Konflikte mit den Raubkatzen zu. Auch in Doupost, einem kleinen Dorf im Nordosten Namibias. Als wieder einmal Löwen das Dorf bedrohen, machen sich die Ältesten auf eine Reise in ihre Vergangenheit.

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Wildes Deutschland
Der Teutoburger Wald
Der Teutoburger Wald erstreckt sich auf 150 Kilometer über Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, von Osnabrück bis Paderborn. Er gilt als einer der schönsten Wälder Deutschlands. Berühmt wurde das deutsche Mittelgebirge durch die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. Der Cheruskerfürst Hermann besiegte hier das römische Besatzungsheer. Sein Denkmal bei Detmold ist noch heute das bedeutendste Wahrzeichen des Teutoburger Waldes. Der Wald, den die Römer einst fürchteten, ist heute für seine urwüchsige Natur bekannt. Die dichten, hohen Gehölze auf dem Bergkamm sind Heimat von Wildschweinen und Rothirschen, Siebenschläfern und Erdkröten: wertvoller Wald und einzigartiger Lebensraum. In feuchten und windstillen Winternächten ist an den imposanten Externsteinen ein seltenes Phänomen zu beobachten: Haareis wächst aus alten Ästen am Boden. Wie durch Zauberhand schieben sich gefrorene Fäden aus dem Totholz. Dünn wie Haare, können sie bis zu 20 Zentimeter in nur einer Nacht wachsen. In der Wistinghauser Senne leben tierische Waldpfleger. Im Zuge eines Naturschutzgroßprojektes wurden Exmoorponys und Schottische Hochlandrinder angesiedelt, um den Wald in Ordnung zu halten. Dabei erschaffen sie offene Lichtungen, die für andere Tiere, zum Beispiel dem Neuntöter, wichtig sind. In den alten, oft über 100 Jahre alten Buchen findet der seltene Schwarzspecht genug Platz, um seine Höhle in das Holz zu hämmern. Fast einen Monat dauert der Bau dieser Höhle. Bis zu 17 Mal muss der Specht zuhaken, bis sich ein einziger Span löst. Es werden etwa 10.000 Späne, bis die Höhle fertig ist! Während der zweijährigen Dreharbeiten gelang es den Tierfilmern Svenja Schieke und Ralph Schieke, die Tierwelt des Teutoburger Waldes intensiv zu dokumentieren. Zeitraffer und Jahreszeiten-Morphings bringen die eindrucksvolle Dynamik des Waldes nahe. Aus der Luft setzen hochwertige Bilder von ferngesteuerten Flugkameras die einzigartige Waldlandschaft in Szene. Die ungewöhnlichen Blickwinkel und einzigartigen Verhaltensaufnahmen schaffen ein Porträt des Teutoburger Waldes wie es so noch nicht gezeigt wurde.

Freitag, 24. November

Phoenix, 19.15 Uhr
Bedrohtes Paradies
Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Kaum ein Kontinent beherbergt noch so viele freilebende Wildtiere wie Afrika. Doch seit Jahrzehnten verkleinern sich die Populationen dramatisch. Der Kampf gegen Wilderer und professionelle Syndikate scheint aussichtslos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung spielen den Jägern in die Hände. ZDF-Korrespondent Timm Kröger geht der Frage nach, wie Mensch und Tier es schaffen können, sich den Lebensraum zu teilen.

Samstag, 25. November

Bayerisches Fernsehen, 9.30 Uhr
Welt der Tiere
Komm wieder heim, kleiner Geisterbär!
Porträt der seltenen Geisterbären im Nordwesten Kanadas Es gibt nur noch 300 bis 1.000 Geisterbären überhaupt. Sie sind so selten wie der Große Panda und leben nur im Nordwesten Kanadas in einer Welt aus Inseln und Fjorden. Jetzt wird diese seltene Art auch auf dem Festland gesichtet. Nun ist zum ersten Mal ein wenige Monate alter Geister- oder Kermodie-Bär verwaist und fast tot in der Nähe der Stadt Smithers gefunden worden. Angelika Langen, eine Deutsche, die einmalig in Kanada die Legitimation hat, seltene Tiere für die Auswilderung zu pflegen, hat den kleinen Bären in ihre Obhut genommen. Ein Team von „Welt der Tiere“ ist dabei, als er wieder in die Freiheit entlassen wird.

Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr
Welt der Tiere
Harry Potters Eulen
Im Zuge der Harry-Potter-Manie hatte eine Auffangstation in der Moskauer Umgebung immer mehr mit Eulen zu tun. Sie mussten ausgesetzte halbverhungerte Tiere von den Straßen der Stadt sammeln. Allerdings haben sich die Vögel unter der menschlichen Fürsorge schnell erholt und brüten so erfolgreich, dass ein Auswilderungsgebiet erschlossen werden musste. Die Wahl fiel auf die weiten und wilden Landstriche im Kaukasus. Schleiereulen gehören zu den schönsten, aber auch zu den mystischsten unter den Eulenarten. Da sie sich gerne in alten Ruinen, verlassenen Türmen oder auf Friedhöfen ansiedeln, handelten sie sich im Laufe der Zeit einen Ruf als Todesboten ein und wurden oft von Menschen aus ihren Lebensräumen verdrängt. Heute sind sie selten geworden und werden streng geschützt. Zum Verhängnis ist ihnen nun die Romanreihe „Harry Potter“ geworden, die weltweit eine Eulenmanie auslöste. Millionen von Kindern wünschten sich so eine Eule. Die markanten Vögel mit dem herzförmigen Gesichtsschleier wurden massenweise aus Westeuropa, wo sie heimisch sind, auch nach Russland verkauft. Dort sollten sie ihren Besitzern als kuschelige Spielgefährten dienen. Doch die Greifer kreischten nachts oder zerkratzten gelegentlich das Mobiliar – und so setzte man viele von ihnen einfach aus, sobald sie lästig wurden. Ein Glück für die heimatlosen Tiere, wenn sie in die Hände von Alexej und Jana Muraschow gelangen, die in einer Hütte am Oberlauf der Wolga eine Auffangstation für verletzte und verwaiste Wildtiere und Vögel betreiben.

Animal Planet, 22.30 Uhr
Der Eiszeit-Bär
Die Monster-Jäger von Alaska
Inmitten der Wildnis Nordamerikas liegt eines der größten Geheimnisse der Natur: das „Alaska-Dreieck“. Hier soll sich das Revier von Bigfoot und weiteren mysteriösen Kreaturen befinden. Seit über 500 Jahren finden sich Aufzeichnungen von Augenzeugen und ihren beängstigenden Aufeinandertreffen mit diesen Bestien. Diese Berichte spornen erfahrene Trapper zur Erforschung des abgelegenen Gebiets an. Mit neuesten Technologien fahnden engagierte Jäger nach Beweisen für die Existenz dieser Geschöpfe. „Die Monster-Jäger von Alaska“ verfolgt Spuren von Wesen wie dem furchterregenden Saberwolf. Bei der Suche nach der Wahrheit setzen die Trapper der Doku-Serie mehr als einmal ihr Leben aufs Spiel.

arte, 23.40 Uhr
Streetphilosophy
Zurück zur Natur!
Erstausstrahlung – online verfügbar von 25/11 bis 23/02 auf dem Internetportal von ARTE
Es geht um die Landlust des Großstadtmenschen. Ronja von Rönne hat sich die Frage gestellt, woher die Sehnsucht so vieler nach der Natur kommt und warum alles, was scheinbar „natürlich“ ist, derart glorifiziert wird. Sie hat Menschen getroffen, die sich in die Natur zurückgezogen haben, und solche, die ihr entflohen sind. Wäre das Leben draußen im Wald wirklich besser als in der Großstadt? Das versucht Ronja von Rönne in enger Umarmung einer alten Eiche herauszufinden. Sie lässt sich von dem Schamanen Manuel Breuer mit Rassel, Trommel, Räucherstäbchen und Gesang durch eine Meditation führen. Er sagt, die Menschen haben vergessen, dass sie selbst Säugetiere seien, sie hätten sich entfremdet von der eigenen Natur. Der Philosoph Klaus dagegen hält das „Zurück zur Natur“ für eine Illusion, schließlich haben die Menschen der Gegenwart nie einsam in der Natur gelebt, sondern immer in Gesellschaft. Aber geht es nicht gerade darum, die feindliche Natur so zu bearbeiten, dass sie lebensdienlich wird? Ronja von Rönne fährt hinaus in den brandenburgischen Wald, um mit dem Jäger Robert Hinz Wild zu schießen. Der 88-Jährige ist ein stolzer Landmann: Sein Glück liegt in der dörflichen Gemeinschaft, er liebt das freie Leben im Wald. Aus einer solchen Welt ist der Berliner Dandy Jan-Henrik Scheper-Stuke geflohen. Auf einem Bauernhof aufgewachsen, pflegt er heute das kultivierte Dasein eines gut gekleideten Jungunternehmers. Bei einem Glas Champagner in extravaganter Gesellschaft lernt Ronja von Rönne, weshalb es gerade nicht erstrebenswert ist, zur Natur zurückzukehren.

Sonntag, 26. November

ZDFneo, 8.25 Uhr
Terra X
Eisige Welten
Im Bann der Polarnacht
Fernab der modernen Industrieländer liegen die unendlichen Weiten grandioser, kaum berührter Naturlandschaften von Arktis und Antarktis. „Eisige Welten“ folgt dem Lauf der Jahreszeiten. Arktischer Winter – der Planet zeigt sich von seiner feindseligsten Seite. In der nördlichen Hochpolarregion steht die Sonne monatelang unter dem Horizont. Die meisten Tiere sind vor Wochen nach Süden gewandert. Der männliche Eisbär verbringt den Winter draußen auf dem gefrorenen Ozean. Er gehört zu den wenigen Geschöpfen, die diese Bedingungen aushalten. Die weiblichen Eisbären liegen an den windgeschützten Hängen unter dem Schnee. In der Zeit größter Kälte und Dunkelheit beginnt hier neues Leben. Das dokumentieren einmalige Aufnahmen. Die Dreharbeiten zu der fünften Folge bedeuten mit Abstand die größte Herausforderung für das Team. Stürme von über 160 Kilometern pro Stunde verhindern über Tage das Filmen, Temperaturen bis zu minus 50 Grad treiben Menschen und Gerätschaften an ihre Belastungsgrenzen. Die empfindlichen Luftkameras versagen zunächst und es kommt zu gefährlichen Kurzschlüssen. Im Taigawald nahe des Polarkreises Nordkanadas kämpft die Crew nicht nur gegen die Elemente, sondern ist gefangen von einem noch heftigeren Kampf um Leben und Tod: Wölfe jagen ein riesiges Bisonrudel mitten in der arktischen Wildnis. Die Bisons sind zehnmal so groß wie die Wölfe, doch die Jäger haben keine Wahl. Sie müssen angreifen, wenn sie nicht verhungern wollen. Vom Helikopter aus gelingt es, die Hetzjagd einzufangen. Doch das Team geht noch weiter und setzt einen Kollegen am Boden ab, der ganz auf sich gestellt einen geeigneten Platz finden muss. „Ich war genau vor ihnen und die Büffel rannten direkt auf mich zu. Das bringt dein Herz zum Pochen.“ Für den Kameramann eine Nervenprobe. Ein falscher Schritt, und ein Bison hätte ihn töten können. Alles geht gut und dem Team gelingt eine der emotionalsten und bildgewaltigsten Szenen, die je von einem solchen Kampf gefilmt wurden. Der arktische Winter ist brutal kalt, aber in der Antarktis sind die dunkelsten Monate sogar noch grausamer. Die männlichen Pinguine haben seit Monaten nichts gegessen und haben nur einander als Schutz vor den Sturmböen.

TV-Programm 27.11. - 03.12.2017

Montag, 27. November

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Der Sambesi – Quellen des Lebens
Die spektakulären Viktoriafälle locken alljährlich unzählige Besucher an. Doch der Fluss, der sie speist, ist über weite Strecken nahezu unbekannt: der Sambesi. Noch nie zuvor ist der mächtige Strom so umfassend porträtiert worden wie in der zweiteiligen Naturdokumentation des österreichischen Naturfilmers Michael Schlamberger. Der Sambesi durchfließt die prächtigsten Ökosysteme und erlaubt einen Blick auf alle klassischen afrikanischen Tierarten. Als viertlängster Fluss Afrikas erstreckt er sich über fast 2.600 Kilometer und durchfließt sechs Staaten. Im ersten Teil der Folge geht es über die ersten 1.000 Kilometer von der Quelle bis zu den Viktoriafällen. Der Sambesi beginnt seinen Weg ganz unscheinbar, versteckt im Dickicht bewaldeter Hügel im Nordwesten Sambias. Als schmales Rinnsal durchströmt er unauffällig die Grenzwälder Sambias und des Kongos. Erst in Angola öffnet sich die Landschaft an seinen Ufern. In dem dortigen Mosaik aus Savanne und Wald leben Riesen-Rappenantilopen. Sie galten lange Zeit als ausgestorben, erst 2004 wurden sie in Angola wiederentdeckt. Doch diese nur noch 250 Tiere sind die letzten ihrer Art. Einige hundert Kilometer von seiner Quelle entfernt hat sich der Sambesi, gespeist von zahlreichen Nebenflüssen, bereits zu einem stattlichen Fluss entwickelt und kehrt in großen Kurven von Angola nach Sambia zurück. Hunderte Büffel versammeln sich an seinen Ufern. Immer wenn im November schließlich am Flussoberlauf heftige Regenfälle niedergehen, schwillt der Strom gewaltig an. Dann starten etwa 200 Kilometer entfernt riesige Gnuherden zu einer der größten Tierwanderungen Afrikas. Während der Regenzeit nimmt der Fluss eine völlig neue Gestalt an. Die Erde kann kein Wasser mehr aufnehmen, doch vom Oberlauf kommen unablässig zusätzliche Wassermassen hinzu. An manchen Stellen erreicht der Fluss jetzt eine Breite von mehr als 25 Kilometern. Die Graslandschaft verwandelt sich in eine Seenplatte und lockt unzählige Vögel an. Das ansässige Volk der Losi muss seine Dörfer für viele Wochen verlassen. Viele Fische finden in den überfluteten Hütten perfekte Verstecke für ihre Eiablage und tummeln sich über den einstigen Ackerflächen rund um die Dörfer. Etwas weiter flussabwärts vereinigt sich der Sambesi mit dem Chobe-Fluss, der einzigen ständigen Wasserquelle in einer sonst völlig ausgedörrten Landschaft. Bis zu 120.000 Elefanten kommen hier zusammen. Weiter Richtung Osten verlässt der Sambesi das flache, offene Land und verwandelt sich in ein aufgewühltes Wildwasser. Mehr als einhundert Meter stürzt es über die Viktoria-Fälle in die Tiefe.

Dienstag, 28. November

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Der Sambesi – Der donnernde Fluss
Die spektakulären Viktoriafälle locken alljährlich unzählige Besucher an. Doch der Fluss, der sie speist, ist über weite Strecken nahezu unbekannt: der Sambesi. Noch nie zuvor ist der mächtige Strom so umfassend porträtiert worden wie in der zweiteiligen Naturdokumentation des österreichischen Naturfilmers Michael Schlamberger. Der zweite Teil der Sendereihe über den mächtigen Sambesi führt von den Viktoriafällen im Grenzland von Sambia und Simbabwe bis an die Küste von Mosambik, wo der Fluss auf den Indischen Ozean trifft. Im Wechsel von Trocken- und Regenzeit verändert er ständig sein Gesicht, wird vom dünnen Rinnsal zum riesigen Überschwemmungsgebiet. Mehr als einhundert Meter stürzt der Sambesi über die Viktoria-Fälle in die Tiefe. Bis zu 550 Millionen Kubikmeter Wasser in der Minute rasen über den Felsabriss. Tief hat sich der Fluss in das Vulkangestein eingegraben und bildet eine 160 Kilometer lange Schlucht. Ganze Kolonien Scharlachspinte bauen Nisthöhlen in die Wände, Löwen lauern durstigen Wasserbüffeln auf, und im Wasser fühlen sich Flusspferde wohl. Sie gehören zu den häufigsten Großtieren entlang des Flusses. In weiten Teilen bestimmen Wetter und Landschaft hauptsächlich den Charakter des Sambesi. Unterhalb der Viktoriafälle allerdings kamen Mitte des letzten Jahrhunderts andere Mächte ins Spiel. 1959 wurde die Kariba-Talsperre fertiggestellt. Der Kariba-Stausee ist mit einer Länge von 220 Kilometern der zweitgrößte künstliche See der Welt. Unterhalb des großen Damms werden die Ebenen, die Mana Pools, von Hand geflutet. Diese Wasserstellen sind ein Treffpunkt für viele Tiere, darunter die seltensten Raubtiere des Schwarzen Kontinents: Afrikanische Wildhunde. Von weit her kommen auch Elefanten aus den ausgetrockneten Savannenwäldern zu den Mana Pools. Auf dem Höhepunkt der Trockenzeit wird die Nahrungssuche für die gewaltigen Tiere immer schwieriger. 200-300 Kilogramm müssen sie pro Tag fressen. In Mosambik nimmt der Sambesi Kurs Richtung Südost. Bevor er auf den Indischen Ozean trifft, verästelt sich der Fluss in ein riesiges Delta aus Mangrovensümpfen mit großen und kleinen Kanälen. Der Bullenhai ist als eines von ganz wenigen Tieren in der Lage, zwischen den Welten aus Salz- und Süßwasser zu pendeln. Vor dem Bau des Kariba Damms wanderten einige Exemplare bis 1.000 Kilometer den Fluss hinauf.

hr-fernsehen, 20.15 Uhr
Herrliches Hessen
Unterwegs im Grüngürtel Frankfurt
Bei Frankfurt denkt man zunächst wohl eher an die Stadt mit Skyline. Doch über ein Drittel der Stadtfläche ist „grün“. Das sind etwa 7.700 Hektar, und davon ist sogar rund die Hälfte Wald: der Frankfurter Grüngürtel. Claudia Poth ist eine passionierte Jägerin im Stadtwald, mit viel Jäger-Ethos und gutem Geschmack, den man in „ihrer“ Wildkammer im Stadtwald erwerben kann.

Mittwoch, 29. November

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Bärenkinder allein im Wald
Die jungen Bären Pasha und Masha sind gerade einmal sechs Monate alt. Sie haben ihre Mutter verloren und müssen allein in der Wildnis Weißrusslands überleben. Tierfilmer Rainer Bergomaz folgt den kleinen Bären über ein Jahr und beobachtet, wie sie sich auf eigene Faust durch die unberührten Landschaften Weißrusslands schlagen. Schon der Alltag bietet eine Vielzahl an Herausforderungen, wenn die Hilfe der Mutter fehlt. Bärenjunge müssen viel und lange Zeit lernen, meist bleiben sie zwei bis drei Jahre bei ihrer Mutter, bevor sie eigene Wege gehen. Pasha und Masha hingegen müssen sich alles selbst beibringen: Wo sie ausreichend Futter finden, welche Pflanzen essbar sind, wie man einen Bienenstock öffnet. Wichtiges Verhalten im Kampf ums Überleben, denn ausgewachsene Braunbären fressen rund zwölf Kilogramm Nahrung am Tag und bringen es so auf eine stattliche Größe von bis zu zwei Metern und ein Gewicht von rund 250 Kilogramm. Rainer Bergomaz folgt Pasha und Masha auf Schritt und Tritt, filmt ihre Erfolge und ihre kleinen Niederlagen.

Phoenix, 20.15 Uhr
Wildes Leben am Vulkan
Der Mount Aniakchak in Alaska
Vor sechs Jahrhunderten schnitt ein kolossaler Vulkanausbruch Rotlachsen aus Alaska den Rückweg zu ihren Laichgründen ab. Ein Schwarm dieser zielstrebigen Tiere fand einen unvorstellbaren Durchbruch ins Innere der Erde. Die Lachse schwimmen auf Umwegen durch schwefelhaltige Gewässer, entkommen auf diese Weise Bären, Haien, Adlern und den Ausbrüchen der Erde, um den Kreislauf des Lebens fortzusetzen. Diese beinahe unglaubliche Geschichte spiegelt die Erkenntnisse von Genforschern und Geologen wieder und veranschaulicht den jüngsten Fall der Anpassung eines Tieres an eine Veränderung seines Lebensraums.

Donnerstag, 30. November

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Achtung Kreuzottern!
Spektakuläre Einblicke in das verborgene Leben der Kreuzottern, der einzigen Giftschlange Bayerns, haben Markus Schmidbauer und Paul Hien in ihrem Film eingefangen. Sie ist die einzige Giftschlange Bayerns – die Kreuzotter. Durch ihre Kälteresistenz und die Fähigkeit, Wärme einzufangen, ist sie in der Lage, extreme Bereiche zu besiedeln. Als einzige Schlange kommt sie sogar nördlich des Polarkreises vor und besitzt das größte Verbreitungsgebiet aller Schlangenarten. Es reicht von Großbritannien bis an die russische Pazifikküste. Doch die Zerstörung ihres Lebensraums und die Verfolgung durch den Menschen haben dazu geführt, dass die Kreuzotter in den letzten Jahren in Bayern um über 70 Prozent zurückgegangen ist. Entlang der Voralpenflüsse war der Rückgang überdurchschnittlich hoch, in der Umgebung von München ist die Kreuzotter nahezu verschwunden. Wenn es so weitergeht, wird man in Bayern diese Viper nur noch in Büchern finden. Obwohl es kaum noch welche gibt, und die Wahrscheinlichkeit eines Zusammentreffens mit ihr äußerst gering ist, haben die meisten Menschen nach wie vor Angst vor dieser Giftschlange. Markus Schmidbauer und Paul Hien bieten in ihrem Film neue und spektakuläre Einblicke in das verborgene Leben der Kreuzotter.

Freitag, 1. Dezember

Animal Planet, 16.25 Uhr
Unter Beschuss
Die Wildlife-Cops
Pacific County im Südwesten von Washington: Sergeant Dan Chadwick wird zu einem Streit zwischen Jägern gerufen. Drei Männer beschuldigen sich gegenseitig, einen geschützten Junghirsch geschossen zu haben. Um den Fall zu lösen ist kriminalistischer Spürsinn gefragt – und Vorsicht geboten. Denn die Gemüter sind erhitzt und alle Beteiligten sind schwer bewaffnet. Ist der Jährling am Ende einem Jungspund zum Opfer gefallen?

Samstag, 2. Dezember

arte, 7.45 Uhr
Wildkatzen
Bedrohte Jäger
Sie ist geheimnisvoll, sagenumwoben und so scheu, wie kaum ein anderes Tier: die Wildkatze. Nur wenige Menschen bekommen den hervorragenden Jäger jemals zu Gesicht. Fast unsichtbar streift er durch unsere Wälder – seit rund einer halben Million Jahren. Wildkatzen wurden lange so erbarmungslos gejagt, dass sie fast als ausgestorben galten. Heute brauchen sie unseren Schutz. Wie der gelingen kann? Auf der Suche nach Antworte begeben sich Gunnar und Caroline heute auf Spurensuche im Nationalpark Hainich in Thüringen – dort wollen sie der bedrohten Art ganz nah kommen. Mit Hightech-Methoden versuchen das auch Wissenschaftler des Forschungsinstituts Senckenberg. Ihr Ziel ist es, die seltenen Wildkatzen mit winzigen DNA-Spuren, wie einzelnen Haaren, zu identifizieren. Nur so lässt sich herausfinden, wo sich die Tiere in Deutschland tatsächlich aufhalten. Denn in viele Waldgebiete ist die Wildkatze bis heute nicht zurückgekehrt. Naturschützer versuchen sie dort wieder anzusiedeln – mit Hilfe von sogenannten „grünen Korridoren“. Wie unterscheidet sich eine Wildkatze von unserer Hauskatze? Und kann man Wildkatzen zähmen? ARTE findet es heraus.

3sat, 11.25 Uhr
Tierische Genies
Echte Intelligenzbestien
Tierische Genies, die erstaunliche Techniken erwerben, um besser zu überleben. Was macht manche Tiere klüger als andere, und manche Tiere sogar klüger als Menschen? Diese Dokumentation zeigt die faszinierendsten Beispiele der tierischen Intelligenz

Sonntag, 3. Dezember

arte, 7.15 Uhr
Menschen am Rande der Welt
Der hohe Norden Europas verändert allmählich sein Gesicht: Die Sommer werden länger, die Winter kürzer. Im Mittelpunkt der dreiteiligen Dokumentationsreihe stehen die Menschen am äußersten Rand der bewohnten Welt und ihr Kampf ums Überleben. Die Reisen führen so weit und mitten unter die Rentierhirten bei Kvikkjokk in Lappland.

Animal Planet, 7.50 Uhr
Tierklinik – Die nächste Generation
In der Dokumentationsreihe „Tierklinik“ steht die nächste Veterinärs-Generation im Rampenlicht. Junge Ärzte, frisch von der Universität werden ihre ersten Erfahrungen, in der bestens ausgestatteten Alameda East Tierklinik in Denver, machen. Zur Seite stehen ihnen die routinierten Ärzte Bob Taylor, Holly Knor und Kevin Fitzgerald. ANIMAL PLANET zeigt 15 Episoden durch, den aufreibenden Klinik-Alltag sowie auch die außergewöhnliche Erlebnisse eines neu besetzten Ärzteteams, das gerade am Anfang eines Tierarztlebens stehen.

TV-Programm 04.12. - 10.12.2017

Montag, 4. Dezember

arte, 7.20 Uhr
360° Geo Reportage
Die Geier sind zurück
Über den Schluchten und Gebirgszügen Südfrankreichs ziehen seit einigen Jahren wieder Geier ihre Runden: Gänsegeier, Mönchsgeier, Bartgeier. Und das nur dank des unermüdlichen Engagements einer Handvoll passionierter Geierexperten. Das Revier der gigantischen Vögel bietet eine atemberaubende Kulisse: die Verdonschlucht und der Vercors. „360° Geo Reportage“ beobachtet die Greifvögel in den traumhaft schönen Bergwelten Südfrankreichs aus großer Nähe. Anfang des 20. Jahrhunderts hatte der Mensch es geschafft, die Giganten der Lüfte fast vollständig auszurotten, nicht nur in Frankreich, sondern nahezu überall in Europa. Maßgeblich mitverantwortlich, dass sie in Frankreich wieder zahlreich anzutreffen sind, ist eine Handvoll passionierter Naturliebhaber und Vogelexperten. Schon Ende der 70er Jahre entwickelten sie Wiederansiedlungsprogramme, die heute noch erfolgreich praktiziert werden: Unter anderem im Vercors, wo in diesen Sommer zwei junge Bartgeier ausgewildert werden sollen. Pascal Orabi arbeitet für die französische Vogelschutzliga LPO, die „Ligue pour la protection des oiseaux“ und koordiniert die Geierschutzprojekte in Frankreich. „360° Geo Reportage“ entdeckt mit ihm traumhaft schöne Bergwelten Südfrankreichs und erlebt, was selten möglich ist – Gänsegeier, Mönchsgeier, Bartgeier und sogar den seltenen Schmutzgeier aus großer Nähe. Beim Fressen, Spielen oder den ersten Flugübungen. Geier sind reine Aasfresser und dienten den Schäfern Südfrankreichs jahrhundertelang als natürliche Abdecker. Auch heute wieder können die Schafzüchter auf ausgewiesenen Futterplätzen, sogenannten „Placettes“ den natürlichen Abdeckservice der Geier in Anspruch nehmen. Für das Ökosystem sind die Greifvögel von unschätzbarem Wert – doch das Thema Geier bleibt sensibel.

3sat, 20.15 Uhr
NETZ NATUR
Die Naturreportage aus der Schweiz
Fischotter und andere Selfies
„NETZ NATUR“ hat sich an einem besonderen Projekt beteiligt: Naturfreunde machten sich mit automatischen Kameras im Auenwald daran, die Biber unbemerkt zu beobachten und ihre Entwicklung zu überwachen. So filmten sich schließlich längst nicht nur Biber, sondern gegen 50 andere Tierarten selbst. Einige Aufnahmen sind äußerst spektakulär: Sie zeigen Verhaltensweisen von Tieren, die man kaum für möglich gehalten hätte. So ermöglicht die Wildcam-Technik intime, bisher unbekannte Beobachtungen an Tieren, die man bestens zu kennen glaubte. Etwa Ratten als erbarmungslose Mäusejäger oder Füchse, die vor Bibern flüchten. Neben den erwarteten Tieren schossen aber auch Überraschungsgäste wie etwa der Fischotter ihre heimlichen Selfies.

Dienstag, 5. Dezember

arte, 10.50 Uhr
Frankreich – Wild und schön
Die Provence, Reich der Sonne
Die Provence beherbergt erstaunlich exotisch anmutende Steppen. Hier bestimmt die Sonne das Leben. Im Lubéron-Massiv sitzt hoch oben in den Zedernbäumen ein merkwürdiger Raubvogel: der Schmutzgeier, der kleinste Geier Europas. Zuletzt werden in der Abenddämmerung langsam die nächtlichen Jäger aktiv, darunter der Uhu.

arte, 11.30 Uhr
Frankreich – Wild und schön
Das Burgund, der Reichtum der Hecken
In den Hecken des Morvan-Massivs im Burgund tummeln sich Amseln und Meisen, die sich bevorzugt von Hagebutten ernähren, während die Rotkehlchen meist allein auf Nahrungssuche gehen. Zu den vertrauten Vorboten des Frühlings gehören die auf den Weiden äsenden Rehe. Im Erdreich unter den üppigen Wiesen graben Wühlmäuse ihre Gänge. Ihre Fressfeinde sind Rotfüchse und Bussarde, die als gefürchtete Nagetier-Jäger für den Erhalt der Anbaukulturen sorgen.

Mittwoch, 6. Dezember

Animal Planet, 17.10 Uhr
Das große Hunde-ABC
Hier wird der beste Freund des Menschen in all seinen Facetten portraitiert. Wer hat die feinste Spürnase? Wer braucht den meisten Auslauf? Welche Rassen sind besonders familienfreundlich und wen sollte man besser an der kurzen Leine halten? Hunde-Experten, Tierfreunde sowie Veterinäre geben Antworten und berichten von ihren persönlichen Erlebnissen mit den Vierbeinern – eine umfassende und unterhaltsame Enzyklopädie aus der Welt der so genannten „Canidae“.

arte, 18.35 Uhr
Ein Traum von Baum
Neue Dokumentationsreihe – vom 4. bis 8. Dezember, jeweils ab 18.35 Uhr auf ARTE. Rund drei Milliarden Bäume existieren heute noch weltweit. Doch inzwischen sind etwa 10.000 Baumarten vom Aussterben bedroht. Die zweite Staffel von „Ein Traum von Baum“ unternimmt eine außergewöhnliche Entdeckungsreise zu ganz besonderen Bäumen in allen Teilen der Welt – und zu den Menschen, die diese schützen.

Donnerstag, 7. Dezember

NDR Fernsehen, 13.15 Uhr
Buddha und die Schneeleoparden
Einsatz im Himalaya
Der Himalaya ist die Heimat der Schneeleoparden, die weltweit zu den am stärksten gefährdeten Raubkatzen gehören. Nicht mehr als 6.000 bis 8.000 Exemplare gibt es noch auf der Erde. Und ihr Lebensraum wird immer weiter durch Umweltzerstörung und die Ausweitung von Weideflächen eingeschränkt. Immer wieder kommt es dadurch zu Konflikten zwischen Mensch und Tier, denn insbesondere in den Wintermonaten räubern die Großkatzen in den Herden und reißen Schafe. Da scheint es manch einem der Hirten nur allzu gerecht, den Schneeleoparden abzuschießen.

DR Fernsehen, 14.15 Uhr
Die Hohe Tatra
Im Reich der Bären
Steil, wild, unzugänglich – eine Wildnis, wie es sie sonst kaum noch in Europa gibt – die Hohe Tatra. Ein Gebirge der Extreme, das sich als höchster Teil der Karpaten zwischen der Slowakei und Polen erstreckt. Heimat der größten Raubtiere, die andernorts längst ausgerottet wurden: Wolf und Luchs streichen durch die wilden Wälder. Und Bären. Viele Bären: Nirgendwo in Zentraleuropa leben so viele Braunbären so dicht beisammen wie hier in der Tatra. Wie ist das möglich? Über 900 Drehtage filmten Erik Baláž und sein Team die Tiere der Tatra und erzählen in authentischen Bildern ihre Geschichten. Im Frühjahr führt eine Bärenmutter nach sechs Monaten Eis und Schnee, ihre Jungen zum ersten Mal aus dem Schutz der Höhle nach draußen. Dort lauern Gefahren auf die Kleinen, wie fremde Bärenmännchen, die ihnen nach dem Leben trachten. In den Berghöhen reifen die Früchte der Zirbelkiefern. Sie können tausend Jahre und älter werden. Tannenhäher machen sich über ihre Zapfen her. Und locken auch Bären an. Im Hochwald ernten sie reife Beeren und sie steigen in die Bäume! Einzigartige Aufnahmen, die noch nie gefilmt wurden. Tannenhäher und Bären sorgen beide für den Winter vor. Die Bären fressen sich eine Speckschicht an, das können die Vögel nicht. Die Häher verstecken die Zirbelkiefersamen. Und finden später nicht alle wieder. So säen sie den Zirbelwald der Zukunft aus. Auch für die Zukunft der Bären in der Hohen Tatra.

Freitag, 8. Dezember

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Wildes Masuren
Masuren, das sind dunkle Wälder, klare Flüsse und tiefblaue Seen. Tiere, die in vielen Teilen Europas längst verschwunden sind, bevölkern diese Landschaft im Nordosten Polens. Wisente und Elche durchstreifen die ausgedehnten Wälder, Fischotter tauchen in sauberen Flüssen nach Beute. Hier bleibt im Einklang mit der Landwirtschaft noch Platz für Feuchtwiesen und Sümpfe, in denen sich die Frösche tummeln. Ein Hauptdarsteller in diesem Film ist der Wisent, der in Polen vor dem Aussterben bewahrt werden konnte. Der Film zeigt die großen Wildrinder im Wechsel der Jahreszeiten und ihre Kälber beim Spiel. Doch er stellt auch jene Tierarten vor, für die sich die Lebensbedingungen selbst in Masuren immer weiter verschlechtern: die Birkhühner etwa oder die buntschillernden Blauracken.

Samstag, 9. Dezember
3sat, 10.00 Uhr
Der Wilde Wald der Kaiserin
Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark: Die Hermesvilla liegt am Stadtrand Wiens inmitten des Lainzer Tiergartens. Der bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren.
Im Park leben immer noch Wildschweine, Mufflons, Damwild aber auch kleine seltene Arten wie Eichenprozessionsspinner, Schusterkäfer, Feuersalamander oder vom Aussterben bedrohte Flusskrebse. Der wilde Wald der Kaiserin bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart. Vor rund 60 Jahren bei uns ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt.

Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr
Welt der Tiere
Wenn aus Wölfchen Wölfe werden
Wenn Wolfsbabys in einem Tierpark zur Welt kommen, können sie meist nicht im Rudel der Eltern bleiben. Die Gehege sind oft zu klein, um das Rudel zu vergrößern. So auch im Wildpark Schorfheide bei Berlin. Nach der Geburt von vier europäischen Wölfen, werden die Welpen vom Rudel getrennt. Die drei winzigen Wölfinnen und der kleine Rüde sollen im Alter von zwei Monaten an einen Wildpark in der Schweiz abgegeben werden und dort in ein anderes Rudel integriert werden. Zuvor müssen sie jedoch sozialisiert werden, um sich an Menschen zu gewöhnen. Wenn Wolfsbabys in einem Tierpark zur Welt kommen, können sie meist nicht im Rudel der Eltern bleiben. Die Gehege sind oft zu klein, um das Rudel zu vergrößern. So auch im Wildpark Schorfheide bei Berlin. Nach der Geburt von vier europäischen Wölfen, werden die Welpen vom Rudel getrennt. Die drei winzigen Wölfinnen und der kleine Rüde sollen im Alter von zwei Monaten an einen Wildpark in der Schweiz abgegeben werden und dort in ein anderes Rudel integriert werden. Zuvor müssen sie jedoch sozialisiert werden, um sich an Menschen zu gewöhnen. Die junge Tierärztin Claudia lebt zwei Monate mit den Wolfsbabys als Ersatzmutter im Wildpark, füttert sie Tag und Nacht und baut eine Beziehung zu den Tieren auf. Doch dann kommt der große Tag und die vier Jungwölfe werden in die Schweiz gebracht.

National Geographic WILD, 12.50 Uhr
Die Nacht der Löwen
Wenn die meisten Menschen die Augen schließen, erwachen bei anderen Wesen die Lebensgeister erst so richtig: Stubentiger, die nachts auf die Pirsch nach Mäusen gehen, folgen dem uralten genetischen Programm aller Katzen – denn im Schutz der Nacht ist die Jagd besonders vielversprechend. Im Laufe der Evolution haben sich insbesondere die Katzenaugen perfekt an die Dunkelheit angepasst. Dank einer reflektierenden Zellschicht hinter der Netzhaut passiert das eintreffende Licht ihre Netzhaut gleich zweimal. Diese „Restlichtverstärkung“ ermöglicht es den nachtaktiven Räubern im Zusammenspiel mit ihren großen Pupillen, auch in finsterster Nacht perfekt zu sehen. Die Dokumentation „Die Nacht der Löwen“ verfolgt die Anpassungen des Katzenauges durch die Jahrmillionen und zeigt, wie Katze, Löwe, Tiger und Co. ihren überlegenen Gesichtssinn bei der Jagd einsetzen. Durch den Einsatz neuester Aufnahmeverfahren können die Zuschauer die nächtlichen Verfolgungsszenen in einer bislang unerreichten Bildqualität miterleben – und wer das gesehen hat, wird auch die eigene Hauskatze künftig mit anderen Augen sehen…

Sonntag, 10. Dezember

MDR Fernsehen, 9.30 Uhr
Überwintern in den Alpen
Ruhen alle Tiere in unseren Bergen, wenn sich dort der Schnee meterhoch türmt? Wie Murmeltier oder Dachs, die in ihren Höhlen den Winter verschlafen? Oder sind manche Arten so aktiv wie im Sommer, wenn es warm ist? Wie erleben Fische den Winter? Erstarren sie oder werden die Lebensfunktionen nur eingeschränkt? Zwei Winter lang begleitete der Autor Christian Herrmann die Tierwelt des Tannheimer Tales, um diese Fragen zu beantworten. Die Suche nach Futter treibt die sonst so scheuen Gämsen hinunter ins Tal, auch die Hirsche müssen lange, beschwerliche Wanderungen durch den tiefen Schnee zurücklegen. Christof Haller, Jäger des Tales, kennt die Stellen, wo die Tiere sich versammeln und beobachten lassen. Nicht zuletzt leidet auch die Vogelwelt der Alpen unter dem Winter.

Bayerisches Fernsehen, 13.45 Uhr
Unterwegs in den Alpen
König Ortler
Der Ortler ist der höchste Berg Südtirols und der Westalpen. „König Ortler“ wird er in alten Heimatliedern genannt. Am 27.September 1804 wurde der Berg vom Gamsjäger Joser Pichler zum ersten Mal bestiegen. Zuvor waren etliche groß angelegte Versuche – auch seitens des Militärs – gescheitert. Der Filmautor erzählt die Geschichte der Erstbesteigung über die Nordwestflanke, gedreht wurde auf der Original-Route. Er berichtet auch darüber, welche Faszination der Ortler heute noch auf die Bergsteiger ausübt und zeigt die Besonderheiten des Nationalparks Stilfserjoch.

arte, 23.30 Uhr
Grenzbock
Erstausstrahlung – Online verfügbar von 10/12 bis 17/12 auf dem Internetportal von ARTE
Der Dokumentarfilm taucht in die Welt der deutschen Jäger ein und beobachtet, wie sie sich im Spannungsfeld zwischen Sehnsucht nach ursprünglicher Natur und Effizienzdenken, zwischen Märchenwald und moderner Kulturlandschaft bewegen. Ein letztes Mal lässt Hubertus Meckelmann zur großen Drückjagd in der Wildnis blasen. Im Kerngebiet eines ehemaligen Truppenübungsplatzes soll bald gar nicht mehr gejagt werden. Für die Reviere außen herum ist das eine Zumutung. Denn die mühsam begrenzten Populationen von Rot-, Dam- und Schwarzwild werden dadurch völlig durcheinander geworfen. Daran ändert auch die Rückkehr der Wölfe nichts – und die haben aus Sicht der meisten Jäger in Brandenburg sowieso nichts verloren. Der Dokumentarfilm begleitet drei Jäger durch ihre Wälder und lässt in langen, ruhigen Einstellungen die Weltbilder durchschimmern, die sich hinter Jägerlatein und Lodenmantel verstecken. Der Filmemacher Hendrik Löbbert zeigt die Welt der Jäger im brandenburgischen Wald. Er hat beobachtet, nach welchen Maßstäben dieser Kosmos funktioniert und wie sich dessen Bewohner darin bewegen. Zwischen den Antipoden der Jagd sind zwar zahlreiche journalistisch ausgewogene Reportagen entstanden, aber es gab bisher keinen Dokumentarfilm, der vorurteilsfrei in die Welt der Jäger eingetaucht ist und sich in dieser Parallelwelt umgesehen hat – und dabei das mythenverhangene Selbstbild der Jäger ernst genommen hat. In eigenartiger Monumentalität nähert sich der Dokumentarfilm den Protagonisten, die mit ihrem Festhalten an alten Traditionen, ihren ritualisierten Abläufen und der sehr eigenen Jägersprache wirken wie aus einer anderen Zeit, ohne sie zu verraten.

TV-Programm 11.12. - 17.12.2017

Montag, 11. Dezember

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Mallorcas schroffe Gipfel
Mallorca: Schnee, Sturm, schroffe Felsen: In über 1.000 Metern Höhe im Bergmassiv der Tramuntana kann der Winter auf der Sonneninsel ungemütlich werden. Genau diese Zeit haben die seltenen Mönchsgeier für ihre Balz auserkoren. Sie waren fast ausgestorben, bedroht durch Tourismus und Giftköder der Jäger. Dank engagierter Naturschützer kreisen sie wieder über der Insel. Engagierten Biologen ist es gelungen, Tiere auszuwildern und die Population wieder zu vergrößern. Eine von ihnen ist Evelyn Tewes aus Österreich. Der Film begleitet die Österreicherin und die größten Vögel Europas rund ums Jahr. Oft gelangt die Wissenschaftlerin nur durch waghalsige Klettermanöver zu „ihren“ Geiern. Die Mönchsgeier leben in Einehe und ziehen jedes Jahr in denselben abgelegenen Steilwänden, wo Ruhe herrscht, ihre Jungen auf. Auch die mallorquinische Geburtshelferkröte, die es nur auf Mallorca gibt, hat sich ins Gebirge zurückgezogen. Dieser Lurch galt als längst ausgestorben und wurde erst 1978 wiederentdeckt. Für ihn wurde ein eigenes Schutzprogramm entwickelt. Doch die Insel hat auch in stärker besuchten Regionen Sehenswertes zu bieten: Eingekeilt zwischen Bettenburgen lassen sich in den Sümpfen von S´Albufera, dem größten Feuchtgebiet der Balearen, Purpur- und Seidenreiher oder Zwergrohrdommeln beobachten. Die ehemalige Umweltministerin Margalida Rosselló durchstreift mit dem Team die Sümpfe und erläutert die großen Probleme der Insel: Müll, Wassermangel, Bettenburgen. Ihre Regierung hatte im Mai 2002 eine Ökosteuer eingeführt, die von der nachfolgenden konservativen Regierung im Herbst 2003 sofort wieder abgeschafft wurde. In einer Mischung aus Naturdokumentation und Reportage porträtiert der Film die Natur Mallorcas unter dem Druck der ökologischen Probleme.

arte, 18.35 Uhr
Wildes Venedig
Hinter der malerischen Fassade aus Palästen, Kirchen und Kanälen existiert in Venedig eine außergewöhnliche Vielfalt an Lebewesen – allgegenwärtig, aber kaum sichtbar. Die Dokumentation erforscht das unbekannte Venedig der Tiere und zeigt dabei den Zusammenhang von offenem Meer und Lagunengewässer, trifft auf die reiche Vogelpopulation der unbewohnten Laguneninseln und findet Venedigs junge Falken. Die Sendung ist auch online verfügbar von 11/12 bis 18/12 auf dem Internetportal von ARTE.

SWR Fernsehen, 21.00 Uhr
Wilder Rhein – Von den Burgen in die Berge
Die zweiteilige Dokumentation begleitet den Rhein stromaufwärts von der Mündung ins niederländische Wattenmeer durch sechs Länder hinauf zu den Rheinquellen in den Schweizer Alpen und zeigt die Tiere die am oder im Rhein leben. Alteingesessene wie den Hecht, Heimkehrer wie den Biber und Neuankömmlinge wie den Halsbandsittich. Im Mündungsdelta tummeln sich Seehunde und im Oberlauf blicken Steinböcke auf seine Fluten hinab. Smaragdeidechsen, Uhus, Wildschweine und Weinhähnchen gehören zu den tierischen Stars der Sendung wie auch Wasseramsel, Siebenschläfer, Mausohrfledermaus und hunderttausende Wasservögel, die in der kalten Jahreszeit am Rhein rasten und hier überwintern.

Dienstag, 12. Dezember

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Der erste Winter – Wie Tierkinder die Kälte meistern
In den eisigen Landstrichen der Arktis und Antarktis kann die Temperatur bis auf minus 80 Grad fallen. Und doch gibt es Tiere, die sich genau dort heimisch fühlen und gelernt haben, dem Frost und den eisigen Winden zu widerstehen. Schwierig allerdings wird es, wenn diese Tiere Nachwuchs bekommen. Denn der ist zuerst einmal genauso verletzlich und hilflos wie alle Jungtiere. In nur wenigen Monaten müssen diese Jungen so kräftig sein und so viel gelernt haben, dass sie den gewaltigen Herausforderungen eines arktischen oder antarktischen Winters trotzen können. Was macht ein Eisbär auf dem Glatteis? Wieso ist der Tatendrang junger Polarfüchse so außerordentlich wichtig?Das sind Lebenserfahrungen, die Mütter, Väter und Verwandte jedes Jahr aufs Neue an ihre Jungen weitergeben, damit sie ihn meistern: den ersten Winter.

arte, 18.35 Uhr
Wildes Istanbul
Erstausstrahlung
Die Stadt ist lebendig, umtriebig, jung – und manchmal ohrenbetäubend laut: Istanbul verbindet Asien mit Europa und damit die geheimnisvolle, bunte Welt des Orients mit der modernen Gesellschaft westeuropäischer Prägung. Istanbul, die pulsierende Metropole am Bosporus, gehört zu den faszinierendsten Städten unserer Tage, und die Stadt ist, das mag manchen überraschen, die Heimat zahlreicher wildlebender Tiere. Istanbul, einst Sammelpunkt der vielen Routen der Seidenstraße und bis heute eine der faszinierendsten Städte der Welt, ist auch für Wildtiere anziehend. So stellt die Stadt, die sich über zwei Kontinente erstreckt, einen wichtigen Zwischenstopp für die Zugvögel auf der Nord-Süd-Route dar: Störche, Bussarde und Schlangenadler frequentieren Istanbul zu Zehntausenden. Außerdem sorgen Wildschweine für Aufsehen, die sogar den Bosporus durchschwimmen. Von den vielen Straßenhunden der Stadt werden Wölfe angezogen. Dabei wurde ein besonderes Phänomen beobachtet: In den Regionen rund um Istanbul paaren sich Wölfe mit verwilderten Hunden; manche Biologen sprechen sogar schon vom Entstehen einer neuen Spezies, dem Wolfhund. Wolfhunde durchstreifen die Außenbezirke der Metropole und machen das Territorium Füchsen, Dachsen, Wildschweinen, migrierenden Wölfen, aber vor allem den Straßenhunden der Stadt streitig. Die Dokumentation begleitet einen jungen Wolfhund auf seinem Weg nach und durch Istanbul. Angezogen vom abwechslungsreichen Rudelleben der städtischen Streuner, sucht er Anschluss in der Stadt. Seine Reise bringt ihn durch die dunklen Gassen der Vororte, lässt ihn eine der Bosporus-Brücken überqueren, durch den geschichtsträchtigen Belgrader Wald im europäischen Norden der Stadt ziehen, bis er schließlich auf die rastenden Störche trifft, die im Herbst mit ihren Jungen nach Süden ziehen und sich am Rande der Stadt eine Rast gönnen. Die Sendung ist auch online verfügbar von 12/12 bis 11/01 auf dem Internetportal von ARTE.

Mittwoch, 13. Dezember

ARD-alpha, 19.30 Uhr
W wie Wissen
Kein Tier ist dem Menschen so nah, kann seine Gesten und Gesichtsausdrücke so gut verstehen wie der Hund. Der beste Freund des Menschen ist seit Jahrtausenden perfekt an den Menschen angepasst. Sein ganzes Verhalten ist darauf ausgerichtet, dem Menschen zu gefallen und Aufgaben für ihn zu übernehmen. Es gibt auch kein Tier mit so vielen Rassen: 350 verschiedene Hunderassen gibt es. Doch während früher jede Rasse eine Funktion hatte – etwa als Jagdhund, Hütehund oder Wachhund – sind die meisten Hunde heute meist ohne Aufgabe. Gezüchtet werden sie nach Äußerlichkeiten, und das führt teils zu bizarren Formen: Der niedliche Mops etwa kann oft kaum schnaufen, Erbkrankheiten setzen den Tieren besonders heftig zu. Auf den ersten Blick weniger schlimm, aber auch ein großes Problem: die Einsamkeit. Denn viele Hunde berufstätiger Herrchen verbringen viele Stunden am Tag allein im Haus oder in der Wohnung. Viele Hunde leiden an heftiger Trennungsangst, oft unbemerkt von ihren Besitzern erleben sie tagsüber ein Martyrium. Hunden mit richtigen Aufgaben geht es da viel besser: Lawinenhunde etwa müssen Vermisste und Verschüttete im Gebirge suchen – tags und nachts. Sie müssen lernen, im Hubschrauber mitzufliegen und allein abgesetzt zu werden. Dafür trainieren sie mit ihren Hundeführern unermüdlich – und es geht ihnen dabei richtig gut. Andere Hunde werden speziell dafür ausgebildet, unter Schutz stehende, seltene Wildtiere aufzuspüren – im Dienste der Wissenschaft.

National Geographic WILD, 21.00 Uhr
Die Yukon-Tierärztin
Wildschwein gehabt!
Während Schwarzwild in einigen Provinzen Kanadas so gut wie gar nicht vorkommt, vermehrt sich die Art in anderen Regionen umso mehr. Dr. Michelle Oakleys Aufgabe ist es diesmal, einen ganz besonders fruchtbaren Keiler ausfindig zu machen. Das aggressive Tier denkt aber gar nicht daran, sich kampflos zu ergeben. Bei ihrem Trip quer durchs Land wird’s ein zweites Mal stressig für die Veterinärin, als ein Karibu auf dem Weg zu seinem neuen Zuhause in Panik gerät. Des Weiteren muss sich Michelle u.a. um ein trächtiges Mutterschaf und einen jungen Hund mit besorgniserregender Beule am Hals kümmern.

rbb Fernsehen, 22.15 Uhr
Sommer der Eisbären
Überleben in der Wildnis Kanadas
Eisbären – die majestätischen Jäger der Arktis sind in Gefahr. Mit dem Ende der kalten Jahreszeit schmilzt das Eis und damit die Lebensgrundlage für das größte Landraubtier der Erde. Um die eisfreie Zeit zu überstehen, begeben sich viele Eisbären Kanadas auf die Reise zum Festland an der Hudson Bay. Um dorthin zu gelangen, vollbringen die Tiere Unglaubliches: Sie schwimmen bis zu 500 Kilometer. Eisbären – die majestätischen Jäger der Arktis sind in Gefahr. Mit dem Ende der kalten Jahreszeit schmilzt das Eis und damit die Lebensgrundlage für das größte Landraubtier der Erde. Durch den Klimawandel werden die Sommer immer länger und wärmer – und damit auch der Überlebenskampf der weißen Riesen. Um die eisfreie Zeit zu überstehen, begeben sich viele Eisbären Kanadas auf die große Reise zum Festland an der Hudson Bay. Um dorthin zu gelangen, vollbringen die Tiere unglaubliche Leistungen: Sie schwimmen teilweise bis zu 500 Kilometer am Stück, nicht selten schaffen sie diese Strecke in weniger als 10 Tagen. Regisseur Adam Ravetch ist es gelungen, eine Eisbärenfamilie mit zwei Jungen und einen dreijährigen Jungbären, für den es der erste Sommer ohne den Schutz und die Fürsorge seiner Mutter ist, auf ihrer atemberaubenden Reise zu begleiten. Dabei sind einzigartige Aufnahmen entstanden, die uns Eisbären mit anderen Augen sehen lassen.

Donnerstag, 14. Dezember

National Geographic WILD, 9.35 Uhr
Wild World
Staffel 1, Folge 1 – Alaska
Am Fuß des Mount McKinley, Nordamerikas höchstem Berg, breitet sich die Wildnis Alaskas wie ein lebendiger Teppich aus. Unterhalb dieses Bergs, auch „der Große“ genannt, sind die Jahreszeiten extremer als anderswo. Im Winter ist es in Denali über 20 Stunden lang dunkel, und die Temperaturen sinken unter minus 70 Grad Celsius. Im Sommer scheint dagegen 20 Stunden lang die Sonne. Grizzlys, Wölfe, Elche, Eichhörnchen und Steinadler haben jeweils ihren eigenen Weg gefunden, um die lange eisige Winterkälte und die Sommerhitze zu ertragen. Hier müssen Tiere und Pflanzen stark sein, um zu überleben.

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Die Hohe Tatra
Leben am Abgrund
Wie eine Insel aus vergangener Zeit ragt das kleinste Hochgebirge der Welt empor – die Hohe Tatra. Mehr als zwei Dutzend Gipfel sind höher als 2.500 Meter. Ein Lebensraum mit besonderen Herausforderungen und besonderen Bewohnern. Denn hier leben seit der Eiszeit Gämsen und Murmeltiere, die sonst nur in den Alpen zu finden sind. Sie bilden hier sogar ihre eigenen Unterarten. Nachdem sich die Gletscher zurückgezogen hatten, blieb es hier eisig und kalt – die Berge der Hohen Tatra wurden zu Inseln für die kälteresistenten Arten. Die Hohe Tatra ist ihr Rückzugsort. Die Gämsen sind besonders gut an Höhe und Kälte angepasst. Sie bekommen sogar ihre Kitze in den höchsten Höhen. Murmeltiere überbrücken die kalte Jahreszeit im Winterschlaf. Andere Tierarten sind nach der Eiszeit wieder eingewandert und haben sich den Herausforderungen in der steilen Bergwelt angepasst. Allen voran Rothirsche, Luchse und Bären. Aber auch Frösche und Fische gehören zu den „neuzeitlichen“ Einwanderern. Sie haben nur eine kurze Saison, in der sich Eier und Kaulquappen in den eisigen Höhen entwickeln können. Sie halten sich daher an seichten Stellen der Bergseen auf. Selbst in der warmen Jahreszeit ist kein Verlass auf die Sonne. In der Hohen Tatra kann Schnee zu jeder Jahreszeit fallen, selbst im Sommer. Und ab Oktober hält bereits der Winter wieder Einzug. Über 900 Drehtage filmten Erik Baláž und sein Team die Tiere der Tatra und erzählen in authentischen Bildern ihre Geschichten vom Leben am Abgrund.

Freitag, 15. Dezember

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Wildkatzen – Versteckt in Deutschlands Wäldern
Die Europäische Wildkatze ist scheu und geheimnisvoll wie kaum ein anderes Tier. Fast unsichtbar schleicht sie durch die Wälder der Eifel, heute wie vor Jahrtausenden. Wildkatzen waren einst in fast allen mitteleuropäischen Wäldern zu Hause, doch über die Jahrhunderte sind sie vielerorts verschwunden. War es früher die Jagd, macht ihnen heutzutage die deutsche Kulturlandschaft zu schaffen: Es gibt kaum noch große und zusammenhängende Laub- und Mischwälder, in deren Schutz Wildkatzen ungestört herumwandern können. Felder, Straßen und Siedlungen machen den scheuen Tieren das Leben schwer. Diese Naturdokumentation erzählt vom heimlichen Leben der Wildkatze in der Eifel: von der Jungenaufzucht im Frühjahr bis zur schwierigen Mäusejagd im Winter. Wildkatzen sind Waldkatzen. Wo es Baumhöhlen zum Schlafen, Hecken zum Verstecken und Lichtungen zum Jagen gibt, fühlen sie sich wohl. Am Waldrand gehen Wildkatzen auf die Jagd, hauptsächlich nachts und in der Dämmerung. Fette Mäuse sind ihre Leibspeise, und die gibt es auch auf den Eifelwiesen reichlich. So reichlich, dass auch Füchse, Bussarde und andere Mäusejäger satt werden. Wildkatzen sind Einzelgänger. Allein durchstreifen sie die Wälder, einen Partner dulden sie nur zur Paarungszeit. Die jungen Kätzchen werden nur von der Mutter aufgezogen. Wenn sie im Herbst selbstständig werden und die Konkurrenz unter den Geschwistern überhandnimmt, machen die Jungtiere sich auf die Suche nach einem eigenen Revier, falls sie es lebend über die nächste Straße schaffen. Nicht nur der Straßenverkehr setzt den Wildkatzen zu. Trotz aller Bemühungen, die seltenen Tiere zu schützen, geraten oft schon Wildkatzenjunge in Lebensgefahr: Wenn Waldarbeiten oder Spaziergänger eine Wildkatzenfamilie aufschrecken, gehen immer wieder Jungtiere verloren und landen oft als vermeintliche Hauskatzen beim Menschen. Solche Findelkinder sehen niedlich aus, lassen sich jedoch nicht zähmen. Denn obwohl sie einer getigerten Hauskatze ähnlich sehen, sind Wildkatzen so unbändig wie ihr Name. Mit ein bisschen Glück landen die Findlinge in einer Auffangstation für Wildkatzen, wo sich Biologen um sie kümmern: Sie päppeln die Katzen auf und bereiten sie auf das Leben im Wald vor. Dort müssen sie sich wie ihre in der Wildnis aufgewachsenen Artgenossen schließlich alleine zurechtfinden. Wenn eine Wildkatze die alltäglichen Gefahren und den ersten Winter gut übersteht, hat sie gute Chancen, sich ein eigenes Revier zu erobern, gut versteckt in Deutschlands Wäldern.

SWR Fernsehen, 18.15 Uhr
Unterwegs im Hegau
Neun Vulkanberge verleihen dem Hegau zwischen Schwarzwald, Baar und Bodensee sein einzigartiges Aussehen. Der Dornsberg mit seinem Jagdparcours ist Ziel von Sportschützen und Jägern aus aller Welt. In der dortigen Jagdschule erlernen Kursteilnehmer die Beizjagd mit Steinadler, Habicht und Wanderfalke.

National Geographic WILD, 19.45 Uhr
Tierisch unglaublich! – Fakten des Tierreichs
Krähen & Wölfe
Raben und Krähen zählen zu den intelligentesten Vögeln: Der Gebrauch von Werkzeugen – etwa Zweigen, mit denen sie Beutetiere aus schmalen Spalten angeln – ist ihnen ebenso vertraut wie abstraktes Denken, wodurch sie etwa von sich bewegenden Zweigen im Wald auf deren Verursacher schließen. Selbst die Gesichter von Menschen können sich die Tiere merken und so diejenigen wiedererkennen, die ihnen freundlich oder feindlich gesonnen sind. Spitzenplätze in Sachen Intelligenz erreichen auch Wölfe: Ihr komplexes Sozialverhalten und ausgefeilte Jagdstrategien tragen maßgeblich zum Erfolg der Art bei.

Samstag, 16. Dezember

arte, 10.00 Uhr
Bedrohte Wildnis
Tibets Antilopen, eine Tierart im roten Bereich
Die Tibetantilopen, die auch Tschiru genannt werden, leben in den tibetischen Hochebenen auf über 4.000 Meter Höhe. Im Winter wird es hier bis zu minus 30 Grad Celsius kalt; die Luft enthält dann 35 bis 40 Prozent weniger Sauerstoff als auf Höhe des Meeresspiegels. In diesem ungemütlichen Klima kämpfen die Tibetantilopen täglich ums Überleben. Zu ihren ärgsten Feinden gehören jedoch weder die extremen Wetterbedingungen noch natürliche Jäger – die Gefahr geht von einer Eisenbahnlinie aus. Die unüberwindbare Grenze der Stützmauer der neuen Eisenbahn, die China fortan mit Tibet verbindet, wird zur Falle für die umherziehenden Tibetantilopen. Nur wenige Antilopen können ihre Wanderung fortsetzen. Die Herden, die sich an den Bahngleisen drängen, werden zur Zielscheibe für hungrige Wölfe. Die cleveren Raubtiere haben begriffen, dass die Antilopen in der Falle sitzen, und werden immer mutiger. Auch sind sie leichte Beute für Wilderer. Der Bau der Eisenbahnlinie hat massiv in das natürliche Gleichgewicht der tibetischen Hochebene eingegriffen. Die Tibetantilopen sind seit 2006 besonders bedroht: Vorher gab es Millionen von ihnen, die hier auf über 4.000 Metern täglich ums Überleben kämpften. Doch erst der menschliche Eingriff in ihre Umwelt dezimierte ihre Population auf knapp 150.000. Die Sendung ist auch online verfügbar von 16/12 bis 24/12 auf dem Internetportal von ARTE.

Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr
natur exclusiv
Die Schwäbische Alb – Die Tricks des Eichelhähers
Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Sie wird in dieser spannend erzählten Naturgeschichte von einer ganz neuen Seite gezeigt.

Sonntag, 17. Dezember

arte, 8.50 Uhr
Wenn ich groß bin, werde ich … Tierarzt
„Wenn ich groß bin, werde ich …“ Wer hat in seiner Kindheit diesen Satz nicht gesagt und von einer glanzvollen Karriere als Feuerwehrmann, Arzt, Astronaut oder Forscher geträumt? In der Serie für Kinder stellen verschiedene Personen ihre Tätigkeiten vor. Dies veranschaulicht die breite Palette beruflicher Möglichkeiten und ermutigt die jungen Zuschauer, sich bei der Wahl von ihren persönlichen Interessen und Vorlieben leiten zu lassen. Der neugierige Pieper, eine freche, aber sympathische kleine Kartoffel, führt durch die Serie und vermittelt spielerische Einblicke in die Arbeitswelt. Es ist wohl einer der häufigsten Wunschberufe bei Kindern und Jugendlichen. Dabei braucht man für diese Arbeit besonders starke Nerven und natürlich eine große Leidenschaft für Tiere. Lieve hat beides, sie ist Tierärztin. In ihrer Tierklinik behandelt sie in erster Linie Hunde und Katzen. Dort kann sie die Tiere rundum behandeln: Es gibt einen Operationssaal, eine Aufwachstation, ein Analyselabor und natürlich, wie in anderen Arztpraxen auch, mehrere Behandlungsräume, einen Empfang und ein Wartezimmer. Die Sendung ist auch online verfügbar von 17/12 bis 16/01 auf dem Internetportal von ARTE.

Das Erste (ARD), 17.30 Uhr
Erlebnis Erde
Winterwelten
Der Winter ist eine Zeit voller Gegensätze. Neuschnee umhüllt Berge und Täler mit einem weißen Schleier und verzaubert das Land auf märchenhafte Weise. Glitzernde Eisskulpturen entstehen wie zerbrechliche Kunstwerke aus Kälte und Wasser. Und wenn die Sonne scheint, funkelt die Welt plötzlich in einem ganz neuen Licht. Für viele Tiere beginnt jedoch eine Zeit der Entbehrungen und ein täglicher Kampf ums Überleben. Ob Fuchs, Maus, Wildschwein, Hirsch, Eichhörnchen oder Vogel – jeder versucht auf seine Weise dem Hunger und der Kälte zu trotzen. Ein dichtes Winterfell oder Daunenkleid schützt vor der Kälte, aber die Nahrung ist für alle knapp. Hirsche fahren ihren Stoffwechsel herunter, um mit dem kargen Futter auszukommen und bewegen sich möglichst wenig, um keine Energie zu verschwenden. Wasservögel müssen sich bewegen, denn sonst frieren sie auf dem Eis fest. Eichhörnchen haben gut vorgesorgt und machen sich auf die Suche nach ihren heimlichen Nahrungsvorräten, die sie bereits im Herbst versteckt haben. Der Fuchs dagegen muss ständig jagen. Es ist kein leichtes Unterfangen, unterm Schnee Mäuse zu fangen, und häufig auch vergebens. Die Strategien der Natur sind vielfältig und voller Wunder und führen oft zu erstaunlichen, aber auch heiteren Begebenheiten. Der Film ist eine Winterreise durch die Natur Deutschlands. Die Filmemacher Annette und Klaus Scheurich haben zauberhafte Bilder von weißen Schneelandschaften eingefangen und zeigen in eindrucksvollen, aber auch heiteren und humorvollen Aufnahmen, wie die heimische Tierwelt über den Winter kommt.

JWW