JAGEN WELTWEIT TV-Tipps für Jäger

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Programmvorschau für den Zeitraum bis zum 13. August 2017.

(Kurzfristige Programmänderungen sind möglich)

Die Jagen Weltweit Fernsehtipps

TV-Programm 25.07. - 30.07.2017

Dienstag, 25. Juli
3sat, 13.15 Uhr
Die Vogesen
Eindrucksvolle Berglandschaften, ausgedehnte Wälder, ursprüngliche Täler und stille Moore – die Vogesen bilden ein Naturidyll im Herzen Europas. Gämse, Hirsche, Igel, Vögel, Schmetterlinge, Käfer und andere Tiere haben ihren Lebensraum in den Wäldern und Bergen der Region gefunden.

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Jäger der Anden
Der Puma
Es ist schwer, einen Puma vor die Kamera zu bekommen. Uwe Müller und seinem Team ist das Unmögliche gelungen: Weit im Süden Chiles, in einer der schönsten Landschaften der Erde, dem Torres del Paine Nationalpark, konnten sie einer Puma-Familie über viele Monate lang folgen. Die scheue Wildkatze lebt zwischen schroffen Bergen und türkisblauen Seen. Der Puma ist ein Jäger, der seine Beute, hauptsächlich Guanakos, überrascht. In großen Gruppen ziehen die friedlichen Pflanzenfresser, eine verwandte Art der Lamas, über die weiten Pampas des Nationalparks. Die Guanakos sind stets aufmerksam und jederzeit zur schnellen Flucht bereit. Doch in der zerklüfteten Landschaft des Nationalparks gibt es immer einen Strauch oder Felsen, hinter dem der Puma Deckung findet.

Animal Planet, 16.00 Uhr
Wölfe
Dunkle Wildnis – Räuber der Nacht
Wilde Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten, kann schnell zu einem lebensgefährlichen Abenteuer werden. Vor allem nach Sonnenuntergang. Denn wenn es Nacht wird in der Wildnis, erwacht eine fremde und geheimnisvolle Tierwelt zum Leben: Hungrige Wölfe durchstreifen die Wälder, Fledermäuse schwärmen aus, Giftschlangen lauern im Unterholz.

Mittwoch, 26. Juli
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Der Jaguar
Unbekannter Dschungeljäger
Der Jaguar im brasilianischen Pantanal jagt am liebsten in der Dämmerung. Geschickt nutzt die große Raubkatze jede Deckung, um sich unbemerkt an ihre Beute anzupirschen. Erfolg bei der Jagd hat ein Jaguar aber nur an etwa jedem fünften Tag. Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt, ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen, gut drei Mal so groß wie die Schweiz. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas. An kaum einem anderen Ort gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal. Ihre Reviere sind so riesig, dass es nur selten gelingt, eine der perfekt getarnten Raubkatzen zu Gesicht zu bekommen. Naturfilmer Christian Baumeister stellt sich einer nahezu unlösbaren Aufgabe: Er will schaffen, was bislang nur bruchstückhaft gelang: das Leben des geheimnisvollen Jägers zu dokumentieren. Was ist die bevorzugte Beute des Jaguars? Wie groß ist sein Revier, und wie können Raubkatze und Mensch friedlich nebeneinander existieren?

3sat, 20.15 Uhr
Mord in bester Gesellschaft – Der Tote im Elchwald
Kriminalfilm, Österreich 2008
Psychiater Wendelin Winter soll an der Universität Lund einen Vortrag über Jagd halten und reist mit seiner Tochter nach Schweden. Bei einer traditionellen Elchjagd geschieht ein Mord.

Phoenix, 20.15 Uhr
Unter Grizzlys
Das Abenteuer beginnt
Ein 25 mannstarkes Team von Top Wildlife – Kameraleuten und Bärenexperten schlägt für einige Wochen ihre Zelte mitten im Eldorado der Grizzlys auf. Mit großem technischen Aufwand gelingt es, den Zuschauer so tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen, wie es bisher noch nicht gelungen ist. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah portraitiert wie in dieser Koproduktion. Kann auch für „Unter Grizzlys – Drama in der Wildnis“ genutzt werden.

Donnerstag, 27. Juli
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Wildes Ruhrgebiet
Auf den ersten Blick wirkt die Landschaft an der Ruhr wie ein kleines Paradies. Doch nirgendwo sonst in Deutschland ist die Natur den Interessen des Menschen so zum Opfer gefallen. Über Jahrhunderte haben die Tiere dort ein Nischendasein geführt. Mit dem Rückgang der Industrie hat aber ein neues Kapitel im Ruhrgebiet begonnen: Stück für Stück erobern sich Pflanzen und Tiere zurück, was für immer verloren schien. Mehr noch: Industrieruinen und Brachen bieten anderswo vertriebenen Tieren oder ausgerotteten Pflanzen eine neue Heimat und locken sogar Raritäten an, die man sonst kaum noch findet. Nach dem Wirtschaftswandel ist der Verfall von Industriewerken in Ruinen oft die billigste Option. Die Natur kann so weitgehend ungestört verlorenes Terrain zurückerobern. In ehemaligen Möllerbunkern wachsen Birken, der Fuchs zieht seine Jungen in einer alten Fabrikhalle groß, der Steinmarder jagt in einer stillgelegten Gießerei Mäuse. Während sich die Ödlandraritäten oft im Verborgenen verstecken, sorgen die Rothirsche, die größten Tiere, die im Ruhrgebiet leben, jeden Herbst für lautes Spektakel. Die einst zur Deckung des Holzbedarfs im Bergbau angepflanzten Wälder der Üfter Mark bleiben heute weitgehend sich selbst überlassen und bieten den „Königen der Wälder“ einen idealen Platz für die Brunft. Nirgendwo sonst in Nordrhein-Westfalen lässt sich das eindrucksvolle Ereignis besser beobachten. Die Zeche für den Raubbau im Ruhrgebiet bezahlte die Natur. Doch dank ihrer unglaublichen Regenerationskraft gelingt es ihr, selbst aus Ruinen das Beste zu machen. Das Ruhrgebiet verwandelt sich vom Kohlenpott zur Heimat für anpassungsfähige Tiere.

n-tv, 23.05 Uhr
Wilde Superwaffe – Die Raubkatze
Die Stärke des Löwen, die Geschwindigkeit des Geparden und die Größe des Tigers – Raubkatzen bilden die Spitze der an Land lebenden Jäger des Tierreichs. Doch welche Art kann am besten klettern? Wer ist am schnellsten? Brüllt der Löwe am lautesten oder wird der König der Tiere am Ende vom Thron gestoßen? Und was passiert, wenn man die besten Eigenschaften der hochspezialisierten Großkatzen kombiniert? Die n-tv Dokumentation reist in die Welt von Löwen, Tiger und Co. und zeigt, zu welchen Leistungen sie wirklich fähig sind.

Freitag, 28. Juli
Phoenix, 7.30 Uhr
Bedrohtes Paradies
Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Kaum ein Kontinent beherbergt noch so viele freilebende Wildtiere wie Afrika. Doch seit Jahrzehnten verkleinern sich die Populationen dramatisch. Der Kampf gegen Wilderer und professionelle Syndikate scheint aussichtslos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung spielen den Jägern in die Hände. ZDF-Korrespondent Timm Kröger geht der Frage nach, wie Mensch und Tier es schaffen können, sich den Lebensraum zu teilen.

NDR Fernsehern, 14.15 Uhr
Unter Eisbären
Abenteuer in Russlands Arktis
Dreharbeiten in der Arktis zählen zu den schwierigsten im Bereich des Naturfilms. Kameramann Uwe Anders lebte auf der russischen Wrangelinsel vier Monate lang unter Eisbären, Polarfüchsen und Walrossen. Schutz boten nur ein Zelt oder einfache Holz- oder Blechhütten der russischen Wissenschaftler, die im kurzen Sommer auf der Insel leben und arbeiten. Jeden Tag ging es mit einem geländegängigen Quad-Bike hinaus in die Tundra. Auf der Suche nach den kleinen und großen Dramen in der arktischen Tierwelt kam der Filmer einem Kampf zwischen Moschusochsen bedrohlich nahe, erlebte, wie geschickt Polarfüchse als Eierdiebe sind, und musste mit ansehen, dass eine Schneeeule nicht ausreichend Futter für beide Küken fand. Ein Highlight dieser Expedition war die Ankunft der Eisbären im Spätsommer. Wenn das Meereis zu brüchig wird, haben die „Herrscher der Arktis“ lieber festen Boden unter ihren Pranken. Ohne den Schutz eines geschlossenen Fahrzeugs kam es immer wieder zu intensiven Begegnungen zwischen Uwe Anders und den größten Landraubtieren der Erde. Glücklicherweise griffen diese nicht ein einziges Mal an. Der Film von Heiko De Groot berichtet vom abenteuerlichen Alltag am nördlichen Ende der Welt.

NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
die nordstory – Grüne Großstadt
Natürlich Hannover
Heinz Pyka ist Hannovers Stadtjäger. Sein Jagdrevier umfasst fast 900 Hektar, von der Leinemasch bis mitten in die City. Tiere erobern zunehmend die Stadt. Vor allem Waschbären, Marder und Füchse haben sich in den vergangenen Jahren stark vermehrt. So muss der Jäger auch manchmal mitten in der Stadt mit seinem Gewehr auf die Jagd gehen.

Samstag, 29. Juli
n-tv, 16.10 Uhr
Wilde Superwaffe – Die Raubkatze
Die Stärke des Löwen, die Geschwindigkeit des Geparden und die Größe des Tigers – Raubkatzen bilden die Spitze der an Land lebenden Jäger des Tierreichs. Doch welche Art kann am besten klettern? Wer ist am schnellsten? Brüllt der Löwe am lautesten oder wird der König der Tiere am Ende vom Thron gestoßen? Und was passiert, wenn man die besten Eigenschaften der hochspezialisierten Großkatzen kombiniert? Die n-tv Dokumentation reist in die Welt von Löwen, Tiger und Co. und zeigt, zu welchen Leistungen sie wirklich fähig sind.

Animal Planet, 18.40 Uhr
Ein Tiger auf Menschenjagd
Im Herzen von Indien, am Fuße des Himalayas, erstreckt sich ein über 500 Quadratkilometer großes Waldgebiet. Der Corbett-Nationalpark – ein Schutzgebiet für zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tierarten, so auch für die größte Raubkatze der Welt: den Königstiger. Doch es gibt ein Problem: eines der Tigerweibchen scheint einen ausgeprägten Appetit auf Menschenfleisch zu haben. Die traurige Bilanz: zehn tote Bauern und Parkmitarbeiter, alle angefallen von der gleichen Tigerin. Jetzt macht sich eine Gruppe von Forschern und Jägern auf den Weg, um das aggressive Tier in den Tiefen der Wälder zu finden, und mehr über die ungewöhnliche Angriffslust gegenüber Zweibeinern zu erfahren. Die Dokumentation „Ein Tiger auf Menschenjagd“ begleitet die Expedition auf ihrer gefährlichen Tour durch den indischen Dschungel.

Animal Planet, 19.30 Uhr
Salmoni: Angriff aus dem Tierreich
Tiger
Manche Berichte von Wildtier-Attacken lesen sich wie Schauermärchen: Elefanten, die in Indien ganze Dörfer verwüsten, Tiger, die im Schutz der Dunkelheit auf Menschenjagd gehen oder Flusspferde, die in Afrika Angst und Schrecken verbreiten. Was veranlasst Tiere zu solchen Angriffen? Trägt der Mensch am Ende selbst die Verantwortung dafür? Zoologe und Wildtier-Experte Dave Salmoni startet in dieser Dokumentation eine Expedition zu Brennpunkten, an denen Mensch und Tier aneinander geraten. Vor Ort erforscht er die Hintergründe, die zu solchen Attacken führen können. Vor 100 Jahren lebten in Indien rund 40.000 Tiger. Heute sind es nach Experten-Schätzung nur noch 4000. Die meisten Tiere findet man in den „Sundarbans“, einem riesigen Mangrovenwald im Grenzgebiet zwischen Indien und Bangladesch. Dort greifen die Großkatzen auch am häufigsten Menschen an. Königstiger können 300 Kilo schwer und 3 ½ Meter lang werden, trotzdem wagen sich die Tiere fast nie bis in menschliche Siedlungen vor. Sie greifen in der Regel nur Personen an, die ihre Dörfer verlassen, doch dann endet das Zusammentreffen mit den Raubkatzen meist tödlich. Tierforscher Dave Salmoni untersucht vor Ort, warum sich einige Exemplare im Lauf der Jahre zu wahren „Menschenfressern“ entwickelt haben.

Sonntag, 30. Juli
MDR Fernsehen, 9.00 Uhr
Unser Dorf hat Wochenende
Dankerode liegt im Unterharz und ist ein Ortsteil der Stadt Harzgerode. In den Wäldern rund ums Dorf gehen die Jäger auf die Pirsch – zweimal im Jahr auch ohne Flinte: da sammeln sie den Müll ein, den andere gedankenlos im Wald entsorgen. Geschossen wird auch im Schützenverein, Höhepunkte im Jahr sind das Bratwurstschießen und dann, wenn Schützenkönig und -königin ernannt werden.

NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Norddeutschland von oben
Von der Ostsee in den Harz
Die Jäger und Förster der Rotwild-Hegegemeinschaft wollen wissen, wie viele Hirsche es im Solling gibt. Nur dann kann die Abschussquote festgelegt werden. Wildbiologe Karsten Hupe fährt deshalb nachts mit Scheinwerfern los, leuchtet in Waldränder, auf Wiesen und Felder und zählt die Tiere, die in den Lichtkegel geraten.

WDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Deutschlands wilde Küste
An der Ostsee liegt eine der schönsten Naturlandschaften Deutschlands mit ihren berühmten Wahrzeichen: Die Kreidefelsen von Rügen ragen knapp 120 Meter in den Himmel empor und bieten den seltenen Wanderfalken geschützte Brutmöglichkeiten. In den Buchenwäldern von Jasmund am Rande der weißen Klippen ziehen Dachse und Damhirsche ihre Jungen auf.

TV-Programm 31.07. - 06.08.2017

Montag, 31. Juli
ZDFinfo, 9.30 Uhr
Tschernobyl 86 – Deutschland und der GAU
Am 26. April 1986 barsten in Block vier des Lenin-Kraftwerkes die Brennstäbe. Nachts um 1:24 Uhr nahm die größte technische Katastrophe in der Geschichte der Menschheit ihren Anfang. 31 Jahre später ist die Tragödie vor Ort längst nicht zu Ende, und auch in Deutschland – vor allem in Bayern – werden noch immer radioaktiv verseuchte Wildschweine und Pilze entsorgt.

arte, 10.25 Uhr
360° Geo Reportage
Kurt und seine Wölfe
Wie ticken Wölfe? Wer ist schlauer, Hund oder Wolf? Welche wölfischen Fähigkeiten hat der Hund aufgegeben, um mit dem Menschen leben zu können? Um dies herauszufinden, arbeitet Professor Kurt Kotrschal als Teil eines Forscherteams in Ernstbrunn bei Wien im einzigen Wolf Science Center der Welt. In diesem Jahr nimmt das Center einen neuen Wurf Timberwölfe auf, die, von Hand aufgezogen, im Alter von fünf Monaten in die bereits bestehenden Rudel eingegliedert werden sollen. „360° Geo Reportage“ hat die Forscher und ihre Zöglinge während dieser spannenden Zeit besucht.

Dienstag, 1. August
3sat, 13.20 Uhr
NETZ NATUR
Der Ruf des Falken
Die Naturreportage aus der Schweiz
Wanderfalken sind ein Sinnbild für Kraft und Schnelligkeit. Pestizide brachten sie an den Rand des Aussterbens. Heute sind die Wanderfalken wieder da. Doch noch ist ihre Zukunft nicht gesichert. Wanderfalken sind ein Sinnbild des erfolgreichen Naturschutzes in den letzten 30 Jahren. Das Pestizid DDT brachte sie in den 1950er Jahren zu trauriger Berühmtheit. Denn die Falken litten als Top Jäger besonders unter der Wirkung von DDT: Ihre Eierschalen wurden zu dünn und zerbrachen. Deshalb verschwanden sie vielerorts in Europa. Nach dem Verbot des berüchtigten Umweltgiftes erholten sich die Bestände. Heute gibt es in der Schweiz wieder rund 300 Brutpaare. Sie dringen selbst in Städte vor, wo neue Gefahren lauern. Der Tierfilmer Vincent Chabloz hat im Jura in freier Natur atemberaubende Aufnahmen von Wanderfalken gedreht. Die Kamera folgt den Jagdkünsten der potenten Flieger: Sie zeigt sie, wie sie wie ein Pfeil durch Finken- und Starenschwärme schießen, wie sie ihre weißen, tollpatschigen Jungen in steilen Felswänden in schwindelerregender Höhe großziehen und dann fliegen lehren: Bilder, wie man sie in der Schweiz noch nie gesehen hat. Der Filmemacher hat auch mehrere Brutpaare über Jahre hinweg begleitet und sie an automatische Kameras gewöhnt – diese erlauben ohne Störung eine außergewöhnliche Nähe. Der Wanderfalke nistet aber nicht nur in abgelegener Natur, sondern auch mitten in den Städten. Stadttauben und andere Vögel in den Städten, die vom Futterangebot des Menschen profitieren, sicherten ihm ein bequemes Leben. An hohen Gebäuden fühlt er sich wie an Felswänden zu Hause – wenn da nicht militante Taubenzüchter wären, die es auf ihn abgesehen haben. „NETZ NATUR“ nähert sich dem stolzen Vogel behutsam und versucht, seine Natur zu ergründen: Wie wurde er zum schnellsten Vogel der Welt? Wie schaffte er seine weltweite Verbreitung auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis? Und wie sieht seine Zukunft aus? Der Falke gibt viele Antworten gleich selbst.

3sat, 14.05 Uhr
NETZ NATUR
Rehbock, ledig, sucht …
Die Naturreportage aus der Schweiz
Rehe besitzen eine optimale Ausrüstung, um sich vor ihren natürlichen Feinden zu schützen: ihr Fell. Im Sommer und im Winter tragen sie Farben, die sie in ihrer Umgebung tarnen. Auch ihre Körperform ist bestens angepasst an ein unscheinbares Leben im Dickicht. „NETZ NATUR“ hat die geheimnisvollen Waldtiere genauer unter die Lupe genommen und berichtet aus dem gefahrenvollen Leben eines Rehs. Zusammengerollt und geduckt im hohen Gras liegt es da, ganz alleine. Seine Augen wenden den Blick ab. Das ist die Überlebensstrategie des neugeborenen Rehkitzes. Noch kann es vor Feinden nicht fliehen. Aber sein getüpfeltes Kleid tarnt es perfekt. Deswegen ist es auch für Bauern beim Wiesenmähen praktisch unsichtbar. Um einige Rehe vor dem Tod zu retten, werden mittlerweile Drohnen mit Wärmebildkameras eingesetzt. Diese spüren die hilflosen Rehkitze in der Wiese auf, damit sie vor dem Mähtod gerettet werden können. Weiter schützen Warnanlagen mit Bewegungsmeldern Rehe davor, mit Verkehrsmitteln zusammenzustoßen. Ganz andere Probleme hat ein Rehbock: Getrieben von seinem Instinkt rennt er seiner Herzdame nach. Diese lässt ihn jedoch geschickt zappeln. Ob er sie herumkriegt? Solche Aufnahmen sind Tierfilmer Felix Labhardt gelungen. Er filmte Rehe über drei Jahre hinweg und weiß genau, wie man sich in die Privatsphäre dieser Tiere begibt.

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Phantome der Nacht
Afrikas unbekannte Wildtiere
Sie leben im Verborgenen oder jagen im Schutze der Nacht: „Afrikas heimliche Sieben“, das Stachelschwein, das Schuppentier, der Serval, das Erdferkel sowie die Ginster-, Falb- und Zibetkatze. Dieser exklusive Klub steht im Mittelpunkt des Films. Ständig laufen die Tiere Gefahr, von den Top-Jägern wie Löwen und Leoparden angegriffen zu werden. Sie sehen in den Nachtschwärmern entweder fette Beute oder Konkurrenten. Beides kann für die sieben tödlich enden. Daher haben diese faszinierenden Tiere erstaunliche Überlebensstrategien entwickelt: Sie verschwinden im Untergrund wie das Erdferkel, sind hochgerüstet wie das Stachelschwein, gelten als Meister der Tarnung wie die Ginsterkatze oder präsentieren sich gut gepanzert wie das Schuppentier. Die südafrikanischen Tierfilmer Stefania und Peter Lamberti mussten viel Geduld aufbringen, um sich diesen scheuen Tieren nähern zu können. Am Ende ist dabei eine Dokumentation entstanden, die Tierarten in den Mittelpunkt stellt, die nicht zu Afrikas „Big Five“ gehören. Nashörner, Elefanten, Büffel, Leoparden und Löwen mögen zwar beeindruckend sein, doch das Leben der „heimlichen“ Stars ist nicht minder aufregend als das ihrer berühmten Nachbarn.

hr fernsehen, 20.15 Uhr
Erlebnis Hessen: Im Hohen Habichtswald
Im Westen Kassels ragt der Habichtswald auf, ein bewaldeter Höhenzug, in den die Stadt hineingewachsen ist. Der Hohe Habichtswald ist der Hausberg der Kasseler und sozusagen ihr Freizeitwald. Das ganze Jahr über sind sie hier unterwegs, auf Wanderwegen, Radpisten, im Klettergarten. Am Hohen Gras, in über 600 Metern Höhe, läuft im Winter ein Skilift. Hobbyfotografen pirschen sich an Wildschwein, Dachs und Fuchs heran. Für Revierförster Arnd Kauffeld ist der Habichtswald mehr als der Hausberg, den er seit seiner Kindheit kennt und liebt. Er muss dafür sorgen, dass dort auch genügend Geld erwirtschaftet wird mit Holz- und Wildverkauf.

WDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Abenteuer Erde: Wildes Norwegen
Norwegen ist ein Land der Extreme. In verschiedener Hinsicht. Einerseits hat es (nach Island) die geringste Bevölkerungsdichte – andererseits durch seine zahllosen Fjorde mit über 25 Tausend Kilometern die mit Abstand längste Küstenlinie Europas. Während an der Küste noch ein halbwegs gemäßigtes Klima herrscht, ist Norwegens Inland extrem kalt. In den riesigen Waldgebieten sind die Flüsse monatelang zugefrorenen. Taut das Eis im Frühling, werden sie oft zu reißenden Strömen. Für die dort lebenden Tiere ist beides nicht optimal. Ein junger Elch zum Beispiel schafft es nicht, den wilden Fluss schwimmend zu überqueren, verliert dadurch den Anschluss an sein Rudel und ist ungeschützt seinen Feinden ausgeliefert. Schafft er es, diese Situation zu überleben? Sobald die Flüsse wieder zufrieren, gibt es ein anderes Problem, denn eine wichtige Nahrungsquelle – die Fische – sind monatelang unerreichbar. Um dennoch an Nahrung zu kommen, beobachten viele Tiere das größte Raubtier Norwegens – den Braunbären. Bevor er seinen Winterschlaf beginnt, geht er öfter als sonst auf die Jagd, um Fettgewebe anzulegen, damit er während der Winterruhe nicht verhungert. Hat er ein Tier erlegt, nutzen Adler, Eulen und vor allem Raben jeden Moment, den der Bär abwesend ist, um an der Beute teil zu haben. Sogar Rotfüchse versuchen hier ihr Glück – wenn auch mit weniger Erfolg. Ihre Verwandten – die Polarfüchse – leben in den Hochebenen der norwegischen Gebirgslandschaft. In guten Jahren ist die Nahrungs-Situation hier besser, denn es wimmelt nur so von Lemmingen. Eine leichte Beute, die dem Polarfuchs erlaubt – mehr als in anderen Regionen der Welt – für reichlich Nachwuchs zu sorgen. Aber auch größere Tiere sind hier zu Hause: gigantische Rentierherden ziehen über die Hochebenen – gemeinsam mit einem eher einsam lebenden Feind: dem Vielfraß.

Mittwoch, 2. August
WDR Fernsehen, 8.05 Uhr
Bens Ranger Tagebuch
Löwen auf der Spur
Der „König der Tiere“ ist nicht leicht zu finden. Samuel, der „Löwen-Mann“ ist Spezialist auf diesem Gebiet und folgt den Raubkatzen mit technischen Hilfsmitteln: Einige Löwen tragen Halsbänder mit eingebautem Peilsender. Jeden Tag fährt Samuel mit Antenne und Empfangsgerät durch den Naturpark und sucht die Tiere, um mehr über Anzahl, Verbreitung und Jagdreviere zu erfahren. Und Ben darf heute mit fahren. Früh am Morgen geht es los. Das ist die beste Zeit, Löwen zu entdecken. Ben ist von der Technik begeistert und übernimmt die Arbeit mit der Antenne und dem Empfangsgerät.

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Hollywoods schlaue Füchse
Amerikas seltenstes Raubtier
Durch Industrieansiedlungen sowie Straßen- und Wohnungsbau im einstigen Naturparadies Kalifornien wird der Kitfuchs zunehmend aus seiner Heimat verdrängt. Die katzengroßen Raubtiere aus der Familie der Füchse standen deshalb kurz vor der Ausrottung; doch sie haben ein neues Refugium gefunden: In der Traumfabrik Hollywood, nur wenige Meter von der menschlichen Zivilisation entfernt, haben sich bereits mehrere Hundert Kitfüchse niedergelassen. In Nachbarschaft zu Kneipen, Kinos und Golfplätzen legen die schlauen Vierbeiner ihre unterirdischen Behausungen an. Der Mensch als ihr größter Feind, so scheint es, könnte zum Freund werden. Der Film begleitet ein Geschwisterpaar, das unter der Anleitung seiner Großmutter geschickt die Vorzüge des Nachtlebens für sich zu nutzen weiß. Auf den Streifzügen stehen Popcorn ebenso wie achtlos weggeworfene Pommes frites auf dem Speiseplan der beiden kleinen Kitfüchse. Doch auch das Leben in der Stadt ist für diese zarten Geschöpfe voller Gefahren: stark befahrene Straßen müssen überquert werden, und nicht alle Menschen lieben diese Tiere. Immer wieder sorgen deshalb Vandalen für Schlagzeilen, die die Eingänge zu den Bauten der Füchse zuschütten. Die Tiere sitzen dann in der Falle und ersticken qualvoll. Doch die beiden Kitfüchse haben Glück und überleben die wichtigen ersten fünf Monate. Dann sind sie groß und kräftig genug, um ihre eigenen Wege gehen zu können. Der Bruder entscheidet sich für den einsamen Gang zurück in die Natur Kaliforniens, wo ihn vor allem der Hunger quälen wird. Seine Schwester bleibt hingegen in der Stadt. Sie will bald eine eigene Familie gründen, eine ebenfalls große Herausforderung. Durchschlagen werden sich beide, schließlich gilt bei ihnen das Motto: klein aber clever!

arte, 15.20 Uhr
Tierische Überlebenskünstler
Füchse
Bestimmte Tierarten haben sich besonders gut an ihre Umwelt angepasst. Die Dokumentationsreihe zeichnet die Evolution dieser Arten nach und demonstriert ihre erstaunlichen körperlichen Eigenschaften. So gelingt es dem Fuchs aufgrund seiner Intelligenz und der Ausprägung bestimmter physischer Merkmale, seinen Platz in unterschiedlichen Ökosystemen zu behaupten. Aufgrund der ständig wachsenden Weltbevölkerung gelingt es zahlreichen fleischfressenden Tierarten nur unter Schwierigkeiten, ihr Überleben zu sichern. Eine Ausnahme bildet der Fuchs. Seine Population wächst stetig, und sein geografisches Verbreitungsgebiet vergrößert sich zunehmend. Den Schlüssel zu diesem Erfolg bilden der scharfe Sinn, die hohe Intelligenz und die ausgeprägte Anpassungsfähigkeit. Neuen Forschungsergebnissen zufolge können Füchse dank ihrer vertikalen Schlitzpupillen sogar tagsüber in heißen und staubigen Wüsten jagen. Weiterhin wurde nachgewiesen, dass Füchse das Magnetfeld der Erde nutzen, um eine Beute mitten im Sprung zu orten. Außerdem hält sie die regelmäßige Ernährung mit Aas gesund.

Donnerstag, 3. August
NDR Fernsehen, 13.15 Uhr
Berg und Bergler – Der Ortler
Fast 4.000 Meter ragt der Ortler in den Südtiroler Himmel. Der höchste Berg der Ostalpen ist ein gewaltiger Koloss aus Fels und Eis. Unter Bergsteigern genießt er höchsten Respekt, seine Gipfelbesteigung ist ein hochalpines Abenteuer. Der Film porträtiert den Ortler und die Menschen, die in seiner Nähe wohnen und deren Leben von diesem Berg geprägt ist. Mit einer Gruppe Bergsteiger geht es auf den Gipfel. Dabei wird ein ehemaliger Wilderer begleitet, der auf Jagd nach Bildern von Steinböcken im Naturpark ist.

3sat, 16.55 Uhr
Der Bärenmann
Seit dreißig Jahren lebt Reno Sommerhalder unter Bären. Dabei hat er erkannt, dass mit diesen Großraubtieren eine friedliche Koexistenz möglich ist, wenn man Respekt vor ihnen hat. Als der junge Schweizer nach der Kochlehre in die Welt zog, war er auf der Suche nach sich selbst – gefunden hat er dabei die Bären und seine neue Heimat Kanada. In Banff, im ältesten Nationalpark Kanadas, wohnt Sommerhalder mit seiner Familie mitten im Bärenland.

Freitag, 4. August
3sat, 5.10 Uhr
Auf der Spur des Luchses
Der Luchs ist ein Einzelgänger und extrem scheu. Die Reportage zeigt außergewöhnliche Aufnahmen des Luchses in der Schweiz. Dort ist er vor allem in den Voralpen und im Jura zu Hause. Der leidenschaftliche Tierfotograf Laurent Geslin ist begeistert vom europäischen Luchs und betreibt großen Aufwand, um dieses scheue Tier auf Fotos bannen zu können. Er versteckt Fotofallen an Stellen, an denen er darauf hofft, dass dieses Phantom des heimischen Waldes den Verschluss der getarnten Kamera auslöst. Der Luchs ist bis jetzt ein in freier Wildbahn wenig erforschtes Tier und gilt vielen Naturforschern gleichsam als heiliger Gral. Die Reportage von Raphaël Engel berichtet von einem stillen Abenteuer im winterlichen Jura, in dem der Fotograf auf seiner Suche nach dem Luchs auch auf Wildhüter, Biologen und Natur-Enthusiasten trifft.

WDR Fernsehen, 13.15 Uhr
Abenteuer Erde: Wildes Norwegen
Während an der Küste noch ein halbwegs gemäßigtes Klima herrscht, ist Norwegens Inland extrem kalt. In den riesigen Waldgebieten sind die Flüsse monatelang zugefrorenen. Taut das Eis im Frühling, werden sie oft zu reißenden Strömen. Für die dort lebenden Tiere ist beides nicht optimal. Ein junger Elch zum Beispiel schafft es nicht, den wilden Fluss schwimmend zu überqueren, verliert dadurch den Anschluss an sein Rudel und ist ungeschützt seinen Feinden ausgeliefert. Schafft er es, diese Situation zu überleben? Keines der Tiere Norwegens führt ein wirklich leichtes Leben – aber alle haben eines gemein: sie leben in einigen der faszinierenden Landschaften Europas.

3sat, 14.05 Uhr
Im Herzen Afrikas
Der Boubandjida-Nationalpark im Norden von Kamerun ist 2200 Quadratkilometer groß, eines der artenreichsten Schutzgebiete und Heimat der größten Elefantenpopulation im zentralen Afrika. In der von zahlreichen Wasserläufen durchzogenen Buschsavanne gibt es außerdem seltene Antilopen, Raubtiere wie Panther und Löwen und unzählige Vogelarten. Der Franzose Paul Bour ist seit mehr als fünf Jahren als Berater im Park tätig. Gemeinsam mit seinem kamerunischen Kollegen Alexandre Vailia N’Gertou kämpft er für die Erhaltung dieses beeindruckenden Naturreservoirs und vermittelt, wenn es um Konflikte zwischen Naturschutz und den Interessen der Bevölkerung geht. Es ist nicht immer einfach, die Bewohner der angrenzenden Dörfer vom Nutzen des Naturschutzes zu überzeugen: Es gibt Hirten, die ihre Rinder weiden lassen wollen, Bauern, die Ackerfläche benötigen, um ihre Familien zu ernähren, und Brandrodung betreiben, und es gibt das Problem der Wilderei. Dennoch trägt die Arbeit der Parkschützer ihre Früchte – inzwischen sogar über die Grenzen des Kameruns hinweg. Im angrenzenden Tschad kämpft ein Verbündeter für die Errichtung eines Naturreservats nach dem Vorbild Boubandjidas: Dorfchef Paul Tao hat es geschafft, die eigene Bevölkerung von nachhaltiger Landwirtschaft zu überzeugen und seine Regierung von einem ambitionierten Plan: Auch der Tschad soll in der Grenzregion einen Nationalpark bekommen – den Séna-Oura Park. Das Besondere an diesem Projekt ist die geplante Zusammenlegung mit dem Boubandjida-Park auf der kamerunischen Seite – ein ambitioniertes länderüberschreitendes Projekt in Zentralafrika.

Samstag, 5. August
ZDFneo, 7.00 Uhr
Terra X
Geschichte der Tiere: Der Hund
Hund und Katze sind die beliebtesten und treuesten Wegbegleiter des Menschen. Die zweiteilige „Terra X“-Reihe erzählt alles Wissenswerte dieser einzigartigen Erfolgsstory. Im Mittelpunkt der ersten Folge steht die Kulturgeschichte des Hundes.

ZDFneo, 10.00 Uhr
Terra X
Der sechste Sinn der Tiere
Naturkatastrophen bedrohen die Menschheit. Die Auswirkungen sind verheerend – die Vorwarnzeiten meist zu kurz, trotz aller Hightech-Installationen und des Internets. Weltweit arbeiten Forscher deshalb an anderen Lösungen – und sie haben eine heiße Spur: Tiere sollen uns dabei helfen, frühzeitig Naturkatastrophen zu erkennen. Denn über Jahrmillionen haben sie gelernt, sich auf die launischen Schwankungen der Erde einzustellen. Der Mensch muss sich nur einklinken und die gelieferten Informationen richtig interpretieren. „Terra X – Der sechste Sinn der Tiere“ begleitet führende Wissenschaftler auf eine spannende Expedition rund um den Globus in extreme Gebiete dieser Erde. Martin Wikelski, Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie, ist einer der weltweit führenden Forscher auf diesem Gebiet. Seine Vision: in naher Zukunft ein ganzes Netz aus tierischen Frühwarnindikatoren zu entwickeln, immer am Puls der Erde, um bei extremen Naturereignissen Menschenleben zu retten.

MDR Fernsehen, 12.45 Uhr
Unser Dorf hat Wochenende
Dankerode
Dankerode liegt im Unterharz und ist ein Ortsteil der Stadt Harzgerode. In den Wäldern rund ums Dorf gehen die Jäger auf die Pirsch – zweimal im Jahr auch ohne Flinte: da sammeln sie den Müll ein, den andere gedankenlos im Wald entsorgen. Geschossen wird auch im Schützenverein, Höhepunkte im Jahr sind das Bratwurstschießen und dann, wenn Schützenkönig und -königin ernannt werden.

rbb Fernsehen, 18.30 Uhr
Die rbb Reporter – Die Rückkehr der Wölfe
Geliebt, geduldet, gehasst „Im alten Militärgebiet kann der Wolf gerne sein, aber bitte nicht in der Nähe meiner Kälber“, meint der Landwirt, der nachts nicht mehr schlafen kann, wenn die Kühe brüllen. Glücksmomente gibt es für die Rudelbeobachterin, wenn die Wildkamera gute Fotos schießt. Abschießen würde ihn gern mancher Jäger, weil der Wolf die Rehe wegholt. Das freut wiederum den Förster, denn weniger Wild ist gut für seinen Wald. Der Schäfer hat „aufgerüstet“, mit speziellen Hunden, und ist ziemlich gelassen. Der Wolf spaltet die Gemüter, auch im Gebiet der Lieberoser Heide. In ihrem Buch „Wölfe. Ein Porträt“ schreibt Petra Ahne: „Es passiert etwas mit einer Landschaft, in der Wölfe leben. Ihre unsichtbare Anwesenheit ist wie eine leise Melodie, die die Stimmung verändert. Indem sie ihre Fremdheit und Ungreifbarkeit in den Wald tragen, machen sie aus ihm einen reicheren, geheimnisvollen Ort.“

SWR Fernsehen, 18.45 Uhr
Das vergessliche Eichhörnchen
Eichhörnchen sind zweifellos die Charaktertiere unserer Heimat. Neben Wäldern bewohnen sie auch Stadtparks, wo die eigentlich sehr scheuen Tiere das Vertrauen der Menschen gewonnen haben und sich in deren Nähe sicher fühlen. Ständig sind sie auf Futtersuche, und was sie nicht gleich fressen können, legen sie als Vorrat an. Dabei werden sie oftmals von anderen Tieren beobachtet. Rabenkrähen, aber auch Eichelhäher versuchen, ihnen ständig etwas abzuluchsen. Die Verluste sind für die Hörnchen gering, und so wuseln sie unbeirrt weiter. Es ist ein ständiges Suchen, Wiederfinden und anderswo Verstecken.

hr fernsehen, 21.00 Uhr
Wildes Deutschland: Spessart und Steigerwald
Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Intensive Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur: seien es seltene Kreuzottern im Schnee, eine Fledermaus, die Fische jagt, oder der Wanderfalter aus Afrika. Highspeed- und andere Spezialkameras geben einzigartige Einblicke bis in die Welt kleinster Tiere. Umso überdimensionierter wirken Wildschweine, Hirsche und Biber, die mit einmaligem Verhalten überraschen. Im Spessart erzählen selbst die Bäume und Pflanzen Geschichten. Über zwei Jahre lang sammelten verschiedene Kamerateams Bilder, die zum Staunen, Lachen und Bewundern verleiten – und die Schönheit dieses wertvollen Landstriches betonen.

Sonntag, 6. August
hr fernsehen, 9.05 Uhr
Erlebnis Hessen: Im Hohen Habichtswald
Im Westen Kassels ragt der Habichtswald auf, ein bewaldeter Höhenzug, in den die Stadt hineingewachsen ist. Der Hohe Habichtswald ist der Hausberg der Kasseler und sozusagen ihr Freizeitwald. Das ganze Jahr über sind sie hier unterwegs, auf Wanderwegen, Radpisten, im Klettergarten. Am Hohen Gras, in über 600 Metern Höhe, läuft im Winter ein Skilift. Hobbyfotografen pirschen sich an Wildschwein, Dachs und Fuchs heran. Ausflugsziele für die ganze Familie sind verschiedene Gasthäuser, die sich meist schon vor vielen Jahren oben am Berg ansiedelten, darunter die älteste Gaststätte, Elfbuchen.

3sat, 18.30 Uhr
SCHWEIZWEIT: Wildes Tessin
Das Onsernonetal ist eines der faszinierendsten und wildesten Täler der Südschweiz. Urwaldähnliche Wälder überdecken die steilen Hügel, auf deren Anhöhen sonnenverwöhnte Dörfer thronen. Dort wo die afrikanische Kontinentalplatte auf die europäische stößt, liegt der wilde Süden der Schweiz. Westlich von Locarno gelegen, gilt das Onsernonetal als Favorit für einen Tessiner Nationalpark. Die Natur ist eindrücklich, aber das Leben für die Bewohner ist hart, und Arbeit findet sich nur schwer. Deshalb hat sich das Tal in den letzten Jahrzehnten ziemlich entvölkert. Zwei Bewohner des Tales möchten dem Entgegenwirken: Der Lehrer und neue „Mühlenbetreiber“ Ilario Garbani und der Steindach-Decker Franco Varini. Beide lieben die intakte Natur des Tales und die überlieferten Traditionen der Region. Sie hoffen darauf, dass das Onsernonetal den Status eines Nationalparks erhalten wird und dadurch ein sanfter und nachhaltiger Tourismus entstehen könnte, der den Talbewohnern ökonomisch eine Zukunft zu bieten hätte.

TV-Programm 07.08. - 13.08.2017

Montag, 7. August
Animal Planet, 16.05 Uhr
Florida-Panther
In dieser Episode macht sich Brandon McMillan in den amerikanischen Everglades auf die Suche nach einer sehr seltenen, vom Aussterben bedrohten, Spezies. Experten schätzen, dass in dem rund 30.000 Quadratkilometer großen subtropischen Feuchtgebiet nur noch knapp 100 Exemplare dieser Tierart leben – die Rede ist vom Florida-Panther, einer Unterart des Pumas. Eine dieser nachtaktiven Raubkatzen in der stockdusteren Wildnis aufzustöbern, ist ein extrem schwieriges Unterfangen, denn die Tiere wissen sich in ihrer natürlichen Umgebung gut zu verbergen. Außerdem legen Florida-Panther innerhalb eines Monats Entfernungen bis zu 1000 Kilometer zurück, das heißt, wer die Tiere in der endlosen Sumpflandschaft bei der Jagd beobachten und filmen möchte, braucht ebenso viel Glück, wie Geduld.

SWR Fernsehen, 21.00 Uhr
Wildes Deutschland: Der Thüringer Wald
Tierfilmer Uwe Müller und sein Team machen eine Reise durch die Jahreszeiten zu den schönsten Orten und seltensten Tier- und Pflanzenarten des Thüringer Waldes und seiner reizvollen Umgebung. Thüringen ist Deutschlands grünes Herz. Im Westen des Freistaates liegt der Thüringer Wald, ein fast 1.000 Meter hohes Mittelgebirge, das sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hinzieht. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier wieder angesiedelt. Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester und auch die scheue Wildkatze findet ausreichend Deckung.

Dienstag, 8. August
WDR Fernsehen, 8.05 Uhr
Bens Ranger Tagebuch
Am Elefanten-Fluss
Ben nimmt an einer mehrtägigen Patrouille im Busch teil. Die Ranger sollen den Bestand an Wildtieren in einen entlegenen Teil des Naturschutzgebietes prüfen und vor Wilderern schützen. Ben wird zum ersten Mal mitten in der Wildnis zelten! Schon beim Aufbau die erste Aufregung: Eine Elefantenherde durchstreift nahe dem Nachtlager das Gebüsch! Sie sind auf dem Weg zum Fluss, doch leider haben Ben und die Ranger ihr Zelt direkt an der Wasserstelle der Dickhäuter platziert! In der Abenddämmerung geht Ben mit einem der Ranger die Elefanten am Fluss beobachten. Ben sorgt sich: wie wird er die Nacht in dem Zelt überstehen?

ZDFinfo, 12.00 Uhr
Terra Xpress
Der Förster und das Stubenschwein
Ein Förster zieht einen verwaisten Frischling mit der Flasche auf, eine Biologin wird Ersatzmutter eines Luchs-Babys. Was wird aus den Tierbabys, wenn sie von den Menschen getrennt werden? Wenn etwa aus dem süßen Wildschwein-Baby ein Kraftpaket wird, das die Möbel zerlegt. Wohin mit einem wilden Tier, das sich an den Menschen gewöhnt hat? Außerdem: Wie ein Riesen-Findling auf einen niedersächsischen Acker kommt und welche Folgen das für den Bauern hat.

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Die Rückkehr der Raubtiere
Wolf, Luchs und Bär auf dem Vormarsch
Kann man in Deutschland wieder mit großen Raubtieren leben? In Natur und Wildnis ist das möglich. Aber wie fühlt es sich an, wenn Wolf, Luchs und Bär im Wald vor der Haustür Beute jagen, in dem man selber spazieren geht, Pilze sammelt oder joggt?

Mittwoch, 9. August
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Raubtiere vor der Haustür
Harzluchse und Heidewölfe
Wie fühlt es sich für den Menschen an, wenn der Luchs hinterm Gartenzaun ein Reh tötet? Was macht ein Schäfer, wenn Wölfe seine Schafe reißen? Kann man in der heutigen Zeit noch mit Raubtieren leben? Einerseits wollen alle Natur und Wildnis erhalten, aber wie wild darf es, vor allem vor der eigenen Haustür, zugehen? Was ist, wenn Wolf und Luchs in den Wäldern jagen, in denen der Mensch spazieren geht, Pilze sammelt oder joggt?

NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Expeditionen ins Tierreich
Wildes Deutschland – Der Bodensee
Der Filmautor Jens-Uwe Heins hat sich mit seinem Team drei Jahre lang rund um den Bodensee auf die Suche begeben. Er ist dabei nicht nur den bedrohten Brachvögeln, Blaukehlchen und balzenden Haubentaucher auf die Spur gekommen. Er hat auch ein ganz besonderes Uhu-Paar mitten in Überlingen, eine ungewöhnliche Weißstorchkolonie am Affenberg Salem, ein Meer von blühenden Schwertlilien im Eriskircher Ried und Tausende rastende Zugvögel in den geschützten Seebuchten entdeckt.

Donnerstag, 10. August
Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr
Welt der Tiere
Wenn Büffel weinen
Das Filmteam hat eine Herde Büffel beobachtet, das an die Löwen jede Nacht ein Tier verloren hat. Wenn es in einem Tierfilm um die Jagd geht, wird das Geschehen fast immer aus der Perspektive des Jägers dargestellt: Welche Strategie verfolgen die Löwen oder wird der Gepard mit seinem Spurt Erfolg haben? Wie aber sieht die Sache aus der Sicht des Gejagten aus? Welche Taktik wendet die Gazelle an, um den Verfolgern zu entkommen? Wie wehrt sich ein Büffel nachts gegen die unsichtbaren Verfolger? Und was empfindet ein Tier beim Verlust eines Artgenossen aus den eigenen Reihen? Das Filmteam hat eine Herde Büffel beobachtet, die an die Löwen jede Nacht ein Tier verloren hat. Die neue Perspektive und interessante Beobachtungen legen die überraschende Frage nahe: Können Büffel weinen?

3sat, 12.30 Uhr
Der Ruf der Tiere
Im Tierpark Bois du Petit-Chateau geht es wild zu: Vom Esel bis zum Wildschwein, vom Fisch bis zum Reptil kreucht und fleucht es. Eine kleine Oase mitten in La Chaux-de-Fonds. Die rund 250 Tiere wurden alle im Zoo Bois du Petit-Chateau geboren. Sie stammen überwiegend aus der einheimischen und europäischen Fauna. Ihre Unfreiheit dient einem guten Zweck – dem Schutz ihrer Artgenossen in freier Wildbahn. Denn der Auftrag des Tierparks von Bois du Petit-Chateau erschöpft sich nicht im Bereitstellen eines Erholungsraumes für tierinteressierte Menschen inmitten der Stadt. Der Park soll vor allem dazu dienen, die Besucher für Umweltprobleme wie stetig schwindende natürliche Lebensräume und aussterbende Tierarten zu sensibilisieren. Der Zoo ist dem Naturhistorischen Museum angegliedert. Im Museum finden sich die ausgestopften – und teilweise – bereits ausgestorbenen Tiere wieder, im Zoo die lebenden Exemplare. Eine Kombination, die so einmalig ist in Europa. Der Tierpark beherbergt auch eine von der Chef-Tierpflegerin Yasmine Ponnampalan initiierte Krankenstation für Wildtiere, die sich jährlich um mehr als 350 kranke oder verletzte Tiere kümmert. Yasmine Ponnampalan und ihre Kollegen betrachten die Parkbewohner als ihre Lebensgefährten und schließen auch die Bewohner des Vivariums, Schlangen und Amphibien, die sonst nicht unbedingt gern gesehen sind, mit ein.

n-tv, 22.10 Uhr
Tierische Begegnungen – Technik und Taktik
Jede Tierart reagiert anders auf Gefahren und Bedrohung. Sind Kampf- oder Fluchtinstinkte geweckt, versuchen sie alles, um zu überleben. Doch mit welcher Taktik überlisten die Jäger ihre Beute? Und wie verteidigen sich die Opfer? Von tapferen Heldentaten zu knappen Fluchten und Beinahe-Unfällen – wenn Klein und Groß im Reich der Tiere aufeinander treffen, prallen Killer- und Fluchtinstinkte aufeinander. Die spannende n-tv Dokumentation zeigt verschiedene Tierbegegnungen in freier Wildbahn.

n-tv, 23.05 Uhr
Killer IQ – Löwen vs. Hyänen
Kämpfe zwischen Löwen und Hyänen in freier Wildbahn enden oft blutig. Doch in dieser n-tv Dokumentation geht es nicht darum, welches Tier die schärferen Zähne hat, gewandter oder schneller ist. Hier geht es einzig und allein ums Köpfchen. Wie gut reagieren die Tiere, wenn es um kognitive Fähigkeiten wie Tauziehen oder das Durchqueren eines Spiegel-Labyrinths geht? Beobachtet von Experten, versuchen die Tiere, Aufgaben und Rätsel zu lösen. Welches von ihnen hat mehr Grips?

Freitag, 11. August
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Marderhunde – vom Amur bis zur Elbe
Tanukis, Marderhunde, sind als Fabelwesen tief in der japanischen Mythologie verankert. Sie können sich in Dinge verwandeln und sogar in Menschen. Sie stiften Verwirrung, vollbringen Wunder und haben sogar einen eigenen Kalender. Marderhunde sind jedoch äußerst reale Geschöpfe und sehr erfolgreiche Eroberer. Binnen weniger Jahrzehnte haben sie das ganze westliche Eurasien besiedelt. Ein Gebiet, fast dreimal so groß wie ihre entwicklungsgeschichtliche Heimat im Fernen Osten zwischen Amur und Ussuri. Mitte letzten Jahrhunderts verfrachteten Pelzjäger die kleinen Wildhunde per Flugzeug über den Ural nach Weißrussland. Die Pelzträger sollten sich dort vermehren. Mit durchschnittlich sechs bis sieben Jungen pro Wurf schaffte der Marderhund diese Aufgabe im Handumdrehen. Und machte sich auf leisen Pfoten davon. Binnen weniger als zehn Jahren durchwanderte er Polen und überschritt die Grenze nach Deutschland. Hier wird er von den Jägern nicht gern gesehen. Er mache Dachs und Fuchs Konkurrenz und sei eine Gefahr fürs Niederwild, so die grüne Zunft. Quer durchs Baltikum wandernd erreichte der Marderhund auch Finnland. Dort leben nun mehr dieser Tiere als in irgendeinem anderen Land. Den Elchjägern ist er ein Dorn im Auge. Wertvolle Elchhunde, eigens gezüchtet, hetzen statt Elchen Marderhunden hinterher und bleiben nicht selten verschwunden. Der Film dokumentiert die erstaunliche Erfolgsgeschichte und die weite Reise der Eroberungskünstler. Dabei wird ein biologisches Phänomen beleuchtet: die Entstehung neuer Faunen durch eine globale Verfrachtung von Arten und deren mögliche Folgen. Parallel dazu wird die Geschichte eines verlassenen Welpen erzählt, der sich ganz alleine von der brandenburgischen Uckermark gen Westen schlägt und schließlich eine eigene Familie gründet.

Animal Planet, 21.00 Uhr
Rhino Wars – Kampf den Wilderern
Ein Nashornkalb quiekt neben seiner toten Mutter vergeblich nach Milch. Eine traumatische Erfahrung für das Kleine, denn seine herzzerreißenden Rufe werden nicht erhört. Diese Videoaufnahmen aus der letzten Nacht macht ein Trupp von Rangern im Krüger Nationalpark extrem wütend: Wie kann man zu Tieren nur so grausam sein? Das sinnlose Blutvergießen muss ein Ende haben, darin sind sich die Männer einig. Vom ersten Tag an gerät die Mission in Südafrika für das Team zur absoluten Herzensangelegenheit. Doch bevor sie in Aktion treten, müssen sich die Männer zunächst mit den Taktiken der Wilderer vertraut machen, denn sonst haben sie gegen die brutalen Räuberbanden nicht den Hauch einer Chance. Heute schützen die Elitesoldaten im afrikanischen Busch vom Aussterben bedrohte Tiere. Die Männer unterstützen in der Region rund um den berühmten Krüger-Nationalpark eine Ranger-Einheit im Kampf gegen Wilderer. Schwer bewaffnete Banden machen hier im Auftrag internationaler Verbrechersyndikate illegal Jagd auf Nashörner. Das Horn der Dickhäuter wird auf dem asiatischen Schwarzmarkt zu ähnlichen Preisen gehandelt wie Gold. 2012 wurden fast 700 Tiere getötet, und auch viele Wildhüter mussten bei Auseinandersetzungen mit den brutalen Tierquälern ihr Leben lassen. Doch ab sofort haben die Trupps gut ausgebildete Kämpfer an ihrer Seite und sind fest entschlossen, dem blutigen Treiben ein Ende zu setzen.

Samstag, 12. August
n-tv, 10.10 Uhr
Tierische Begegnungen – Technik und Taktik
Jede Tierart reagiert anders auf Gefahren und Bedrohung. Sind Kampf- oder Fluchtinstinkte geweckt, versuchen sie alles, um zu überleben. Doch mit welcher Taktik überlisten die Jäger ihre Beute? Und wie verteidigen sich die Opfer? Von tapferen Heldentaten zu knappen Fluchten und Beinahe-Unfällen – wenn Klein und Groß im Reich der Tiere aufeinander treffen, prallen Killer- und Fluchtinstinkte aufeinander. Die spannende n-tv Dokumentation zeigt verschiedene Tierbegegnungen in freier Wildbahn.

Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr
natur exclusiv
Dolomiten – Im Garten der Helden
Das Filmteam hat die Dolomiten mehr als ein Jahr lang bereist und zeigt in seiner Dokumentation eine Wildnis im Aufbruch. Abseits touristischer Pfade hat das Weltnaturerbe Dolomiten viele unbekannte Überraschungen zu bieten. Die Dolomiten sind die bekannteste Region der Südalpen und ein Naturparadies – eine Landschaft wie geschaffen für Mythen und Helden, auch für Helden aus der Tierwelt. Kurt Mayer und Judith Doppler haben die Dolomiten mehr als ein Jahr lang bereist und zeigen in ihrer Dokumentation eine Wildnis im Aufbruch. Erstmals seit hundert Jahren durchqueren wieder Großraubtiere die Dolomiten wie der Wolf. Mit hartnäckigen Mythen wird aufgeräumt: Der Wolf ist keine reißende Bestie, der Luchs kein Räuber außer Rand und Band, und der Fuchs entpuppt sich hier als teilweise sogar vegetarischer Gourmet. Steinadler haben das Land der bleichen Berge, wie man die Dolomiten früher nannte, wieder unter sich aufgeteilt. Einzigartige Flugaufnahmen zeigen ihre Paarung und ihre bemerkenswerte Jagdtechnik. Junge Bärenwaisen leben in Cortina d’Ampezzo in geschütztem Gelände. Gezeigt werden von Wasser und Eis zerfurchte Felsspitzen, leuchtende Zirben und Lärchenwälder, markante Gebirgsstöcke wie fossile Archipele einer versunkenen Zivilisation. Aus dem Blickwinkel eines Steinadlers geht es in König Laurins Rosengarten: Schneehase, Gams und Murmeltier, gewitzte Ernährungsstrategen und erprobte Hungerkünstler, faszinieren durch ihre Höchstleistungen. Als Relikt der Eiszeit lebt das Schneehuhn dort, wo es kühl geblieben ist. Der einsam umherziehende Wolf trifft zu guter Letzt nahe einer verwaisten Stellung des Österreichisch-Italienischen Alpenkrieges auf eine Gefährtin, die ihrerseits den langen Weg von den südlichen Apenninen bis in die Alpen gefunden hat.

Sonntag, 13. August
rbb Fernsehen, 18.00 Uhr
Im Garten der wilden Tiere
Mut zur Wildnis beweist der Hobbygärtner Dieter Dankelmann aus Hasbergen bei Osnabrück. Neben seltenen und exotischen Gewächsen gedeihen in seinem Naturgarten viele heimische Pflanzenarten, denn er weiß, dass nur sie imstande sind, Wildtiere rund ums Jahr zu ernähren. Der Film ermöglicht ungewöhnliche Einblicke in das geheimnisvolle Leben direkt vor der eigenen Haustür.

rbb fernsehen, 19.00 Uhr
Wilde Berliner (1/4)
Von kranken Igeln und jungen Eichhörnchen
Berlin ist nicht nur voller Menschen und Autos, die Hauptstadt kann auch mit einer außergewöhnlich großen, tierischen Artenvielfalt aufwarten – mehr als 50 Säugetier- und rund 180 Vogelarten hat die Stadt zu bieten. Dank ausgedehnter Grünflächen und den vielen Gewässern finden immer mehr tierische Bewohner den Weg hierher, entsprechend häufen sich spannende Begegnungen mit Wildtieren. Berlin ist nicht nur voller Menschen und Autos, die Hauptstadt kann auch mit einer außergewöhnlich großen, tierischen Artenvielfalt aufwarten – mehr als 50 Säugetier- und rund 180 Vogelarten hat die Stadt zu bieten. Dank ausgedehnter Grünflächen und den vielen Gewässern finden immer mehr tierische Bewohner den Weg hierher, entsprechend häufen sich spannende Begegnungen mit Wildtieren. Den Keller von Gabriele Gaede (63) durchlaufen ca. 280 Igel pro Jahr. In ihrer kleinen Igelstation in Berlin-Hermsdorf kümmert sie sich um kranke Igel und verwaiste Igelbabys. Rund um die Uhr versorgt sie ihre Schützlinge: wiegen, füttern, aufpäppeln, überwintern, sauber machen. Denn so schnell wie möglich sollen die Igel wieder in die Freiheit. Björn Lindner (45) arbeitet auf der Naturschutzstation Marienfelde. Seine Familie wurde um vier Stockentenküken größer, als die von der Berliner Feuerwehr aus einem Gulliloch befreit wurden. Seitdem bereiten er und seine beiden Töchter die Küken Schritt für Schritt auf das Auswildern am großen Teich vor. Birgit Lüdke (52) aus Alt-Mariendorf ist selbstständige Fußpflegerin, doch im Sommer gehört die meiste Zeit ihren kleinen Eichhörnchen-Kindern. Dann wird ihr Wohnzimmer zur tierischen Kinderstube. Gemeinsam mit Sohn Lennard (17) und Tochter Delia (14) kümmert sich die Familie um Jungtiere, die verletzt oder hilflos gefunden wurden. Nathalie Bunke (50) ist Jägerin und Tierliebhaberin zugleich. Am liebsten aber ist sie im Naturpark Marienfelde und verschafft sich einen Überblick über die dort lebenden Tiere. Bei ihren morgendlichen Runden für die Naturschutzstation beobachtet sie am liebsten Rehe. Sie kommt den Tieren zwar nicht so nah, dafür kann sie diese in der Freiheit beobachten.

JWW