JAGEN WELTWEIT TV-Tipps für Jäger

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Programmvorschau für den Zeitraum bis zum 25. Juni 2017.

(Kurzfristige Programmänderungen sind möglich)

Die Jagen Weltweit Fernsehtipps

TV-Programm 22.05. - 28.05.2017

Montag, 22. Mai
arte, 9.35 Uhr
360° Geo Reportage
Laetitia, allein unter Wölfen
Das Dörfchen Puplowo in der russischen Taiga: Vor fünf Jahren gesellte sich dort mitten in der Wildnis zu einer Handvoll Einheimischen die junge Französin Laetitia Becker aus Straßburg. Es scheint, als habe sie hier das vollkommene Glück gefunden, im schlichten Holzhaus, in dem sie mit ihrem Pyrenäen-Schäferhund Thalis ganz allein dem harten russischen Winter trotzt. Hier kann sie sich ihrer Lebensaufgabe widmen: der Verhaltenserforschung von Wölfen. Mittlerweile beherrscht sie nicht nur die Landessprache, sondern auch die Sprache der Wölfe. „360° Geo Reportage“ hat die ungewöhnliche junge Frau und ihre Wölfe in der russischen Einsamkeit besucht.

Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Spaniens wilder Norden – Im Reich der Bären
Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, grün und wild. Für Bären ist es der einzig verbliebene große Rückzugsort im westlichen Europa. In den vergangenen Jahren stieg die Bärenpopulation von wenigen Dutzend Individuen wieder auf bis zu 300 an. Filmemacher Bernhard Rübe fand die Kantabrischen Braunbären zurückgezogen in unberührten Wäldern aus Stein- und Korkeichen, Buchen und Esskastanien, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen. In der Bevölkerung sind sie beliebt und geachtet, sie sind das Symboltier der Kantabrischen Kordillere. Die Bären haben hier ein so reichhaltiges Nahrungsangebot, dass Angriffe auf Nutztiere praktisch nicht vorkommen. Allein die Imker müssen ihre Stöcke durch Elektrozäune vor hungrigen Bären schützen.

ZDFinfo, 16.15 Uhr
Unterwegs in der Urzeit – Von Mammuts und Menschen
Inmitten einer Eiszeit leben Mammuts, riesiges Wild und zwei Menschenspezies nebeneinander und kämpfen gegen die lebensfeindlichen Bedingungen. Im Sommer leben sie in Graslandschaften, doch der Winter treibt Mensch und Tier weiter nach Süden.

Das Erste (ARD), 20.15 Uhr
Erlebnis Erde
Wildes Neuseeland (3)
Isolation, die Kräfte des Wassers und der Einfluss des Menschen haben Neuseeland geprägt, und so entwickelten sich Tiere über lange Zeiträume auf besondere Art und Weise. Eine Reise zu den Naturschätzen der Inseln am anderen Ende der Welt.

Dienstag, 23. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Spaniens wilder Norden – Wolfsschluchten
Die Kantabrische Kordillere ragt unweit der nordspanischen Atlantikküste bis zu 2.600 Meter steil in den Himmel. Wie eine Barriere hält sie die regengesättigten Tiefausläufer aus der Biskaya-Bucht auf ihrem Weg nach Süden zurück. Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind grün und wild. Hier leben zwischen 1.000 und 3.000 Iberische Wölfe in kleinen Familienverbänden. Filmemacher Bernhard Rübe fand sie in Steineichenwäldern und Steilhängen, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen. Die Wölfe leben scheu und zurückgezogen, sie jagen Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse und Hasen. Unter Wildbiologen ist es eine Tatsache, dass Wölfe das ökologische Gleichgewicht im Wald in einer Weise regulieren, zu der der Mensch nicht imstande ist. Filmautor Bernhard Rübe dokumentiert, wie die Verständigung im Familienverband bei Jagd und Jungenaufzucht funktioniert, wie Rangkämpfe ausgefochten werden, und wie die Jungen langsam in die Sozialstruktur des Rudels eingeführt werden.

3sat, 13.15 Uhr
Milos und die Luchse
Zwei kleine Luchse aus dem Tierpark sollen in die Heimat ihrer Vorfahren, in die Wälder der Malá Fatra im Herzen der Slowakei, zurückkehren. Der Film begleitet den Weg in die Wildnis.
Zwei Jahre lang verfolgen Milos Majda, ein stiller Naturbursche und Ranger im Malá Fatra Nationalpark, und der Biologe und Tierfilmer Tomas Hulik den Weg der Luchsgeschwister. Dabei ist die Geschichte einer hart erkämpften Freundschaft entstanden.

3sat, 14.00 Uhr
Schakale unter uns
Schakale sind aufgrund ihrer versteckten Lebensweise bis heute kaum erforscht. Der Film begleitet die Forscherin Elisabeth Schönthal, die von den scheuen Raubtieren fasziniert ist. Schakale gelten in einigen Kulturen als unreine Aasfresser und Schädlinge. In Ägypten wurden sie als Gottheiten verehrt. Sie leben vor allem in den Steppenlandschaften Afrikas. Dass Schakale seit Kurzem auch in Europa heimisch sind, ist weitgehend unbekannt. Heute melden Wildbiologen und Jäger bereits Sichtungen von Goldschakalen in Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Schweden und in Finnland. Elisabeth Schönthal sucht die scheuen Säugetiere in Europa und trifft auf Goldschakale in Ägypten und dem griechischen Karst, wo sie an den Küsten Krabben jagen.

3sat, 14.45 Uhr
Die Legende vom Hasen und der Sonne
Eine indianische Legende erzählt, dass sich die Hasen einst mit der Sonne verbündeten und mit ihr die Welt und den Mond erschaffen haben. Die Dokumentation geht dieser Legende nach. Der Bestand der kanadischen Schneeschuhhasen nimmt alle elf Jahre explosionsartig zu – parallel zum Rhythmus der Sonne, die ebenfalls alle elf Jahre ein Maximum an Aktivität aufweist. Es gibt also tatsächlich eine Verbindung zwischen dem Hasen und der Sonne.

3sat, 16.15 Uhr
Täuschen und Tarnen – Über Lebenskünstler der Natur
Das Motto „Tarnen und Täuschen“ als Erfolgsprinzip der Evolution: Die Dokumentation zeichnet am Beispiel einer kleinen Vulkaninsel nach, wie sich Biotope und Populationen entwickeln. Manche Lebewesen sind sehr erfinderisch, um sich in Ökosystemen zu behaupten. So haben sich Tiere im Lauf der Evolution entweder die erstaunlichsten Waffen oder außerordentliche Fähigkeiten im Tarnen und Täuschen angeeignet. Langsam, oft über Jahrtausende und Jahrmillionen – und meist durch Zufall – folgt eine Tierart der anderen. Die besten Zukunftschancen hat, wer sich am schnellsten und am geschicktesten an den Lebensraum anpasst. Denn evolutionäre Entwicklungen haben keinen Plan, sondern ein Ziel – und dieses Ziel heißt Leben und Überleben, für das einzelne Tier sowie für die gesamte Spezies.

NDR Fernsehen, 18.15 Uhr
NaturNah: Die Spur der Schweine
Aufruhr im Schweriner Schlossgarten Im Schweriner Schlossgarten hat sich eine Rotte Wildschweine festgesetzt. Ihre Spur führt in liebevoll gepflegte Gemüsegärten, Blumenbeete und Rasenflächen. Hier bietet sich ein Bild der Verwüstung! Einige Anwohner sind verzweifelt, schützen sich mit Elektrozäunen und Betonplatten gegen die Schweinebande. Vergeblich! Irgendwie wühlen sich die Wildschweine immer wieder durch. Andere freuen sich, dass die Wildschweine da sind. Diethard Gajek, der sein Grundstück mitten in ihrem Revier hat, meint, sie seien eine Bereicherung für die Natur. Er ist verärgert über die Entscheidung der Stadt, die jetzt einen Jäger mit einer Sondergenehmigung beauftragt hat, einige Wildschweine abzuschießen. Fachlich beraten wird die Stadt von Kreisjägermeister Hans Hovemann (83). Er kennt das Schwarzwild genau und hat auch schon eine Idee, wie man es wieder loswird. „Es kann saugefährlich werden, wenn die Bache Frischlinge hat“, so Hovemann. Er sieht aber auch, dass es schwierig ist, in einem Wohngebiet zu jagen. Auch Ulli Werth (75) kontrolliert seinen Maschendrahtzaun täglich. Mit 140 Tauben und 15 Hühnern wohnt er mitten im Wildschweinrevier und kann eine Menge über die Tier- und Pflanzenwelt im Schweriner Schlossgarten erzählen. Die Natur rund um das Villenviertel ist ein wahres Paradies. Hier leben Waschbären, Marder, Dachse, Rehe, Grün- und Schwarzspechte .Und jetzt auch schlaue Wildschweine. Wie lange noch?

Mittwoch, 24. Mai
arte, 11.30 Uhr
Wilde Arktis
Auf Island, dieser einzigartigen Insel mit ihren Vulkanen und ungezähmten Landschaften, entdeckt der Zuschauer im Rhythmus der Jahreszeiten die dort beheimatete Fauna, zum Beispiel den Polarfuchs. Die Reise führt weiter zur Inselgruppe Spitzbergen, die fast das ganze Jahr über vom Eis des Arktischen Ozeans umschlossen ist. Für die Eisbären sind diese Bedingungen ideal, so sind sie in diesem Naturschutzgebiet besonders zahlreich.

Animal Planet, 23.05 Uhr
Der Tierangriff – Geschichten vom Überleben
Über 100.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen von Tierangriffen. Doch so sehr diese Zahl erschrecken mag: Es gibt auch Fälle, bei denen Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen mit gefährlichen Tieren mit knapper Not entkommen sind. Welche Umstände entscheiden im Extremfall über Leben und Tod? Welche Tiere sind besonders gefährlich und wie sollte man auf eine Attacke reagieren?

Donnerstag, 25. Mai
SWR Fernsehen, 15.00 Uhr
Wildes Deutschland: Die Schwäbische Alb
Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb.

GEO Television, 16.40 Uhr
Raubkatzen – Tödliche Eleganz
Auf der Erde leben 41 verschiedene Katzenarten. So unterschiedlich sie auch wirken, besitzen sie doch viele Gemeinsamkeiten. Ihr langer Schwanz scheint wohl die offensichtlichste Übereinstimmung zu sein. Die Dokumentation zeigt die typischen Merkmale der Tiere und klärt, ob der Löwe wirklich der König unter den Katzen ist. Sie sind der Inbegriff von Anmut und Kraft, eindrucksvolle Jäger mit tödlicher Eleganz. 41 Katzenarten leben auf der Erde: Von der fünf Kilogramm schweren Wildkatze bis hin zum sibirischen Tiger, der 300 Kilo auf die Waage bringt. So verschieden sie sind, zeigen sie doch viele Gemeinsamkeiten auf. Dank ihrer biegsamen Knochen sind sie extrem gelenkig und der lange Schwanz hilft ihnen, bei Sprints und schnellen Wendungen das Gleichgewicht zu halten. Die Dokumentation zeigt die typischen Merkmale der Katzen und klärt, ob der Löwe wirklich der erfolgreichste Jäger und den anderen Arten überlegen ist.

Freitag, 26. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Wildes London – Tiere im Großstadtdschungel
Mit fast acht Millionen Einwohnern ist London ein „Großstadtdschungel“, in dem Wildtiere keine Rolle spielen, könnte man vermuten. Wer ahnt schon, dass hier die Tauben mit der U-Bahn fahren? Im Untergrund geraten sie zumindest nicht ins Visier von Wanderfalken, die hoch über den Wolkenkratzern kreisen. Auch Füchse, exotische Halsbandsittiche und Grauhörnchen sind in der Millionenmetropole zu Hause. Filmemacher David Allen erzählt in „Wildes London“ verblüffende Geschichten von den tierischen Bewohnern der britischen Hauptstadt.

3sat, 14.45 Uhr
17.000 Kilometer KANADA
Kämpfen, Jagen, Überleben
17 000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein ZDF-Team in Kanada unterwegs, dem zweitgrößten Land der Erde. Im ersten Teil sind Johannes Hano und sein Team unterwegs in Kanadas rauem Norden, wo die Menschen der Natur jeden Tag ein Leben abtrotzen. Von Fogo Island in Neufundland an Kanadas stürmischer Nordatlantikküste geht es über die Arktis bis nach Old Crow im Yukon, an den Ort, in dem heute noch die Nachfahren der ersten Menschen leben, die Kanada vor mehr als 10 000 Jahren besiedelten. Folge 2 ist im Anschluss ab 15.30 Uhr auf 3sat zu sehen.

Samstag, 27. Mai
ZDFneo, 6.15 Uhr
Terra X
Unter Grizzlys
Das Abenteuer beginnt
Die ZDF/BBC Koproduktion „Unter Grizzlys“ verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Ein 25-mannstarkes Team erfahrener Naturfilmer und Bärenexperten schlägt für einige Wochen seine Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf, um mit großem technischen Aufwand den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah portraitiert wie in dieser Dokumentation. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter um das Überleben ihrer beiden Jungen.

ZDFneo, 7.00 Uhr
Terra X
Unter Grizzlys
Drama in der Wildnis
Millionen von Lachsen haben auf ihrer Laichwanderung die Flüsse des Grizzly-Lands in Alaska erreicht. Ein irrsinniges Spektakel nimmt seinen Lauf, wenn das Hauen und Stechen der Grizzlys um die Fische beginnt, wenn sie in Scharen die Wasserfälle bevölkern, um tonnenweise Lachs zu verschlingen. Auch die Weibchen wollen mit ihren hungrigen Jungen an der verschwenderischen Fülle teilhaben. Aber dies ist lebensgefährlich für ihren Nachwuchs: ein schwieriges Unterfangen, den Kleinen das Fangen beizubringen und sie gleichzeitig vor den männlichen Tieren zu schützen. Wenn der Winter einbricht, wird der Überlebenskampf noch härter und die Bedrohungen noch größer.

3sat, 16.00 Uhr
Spaniens wilder Norden (1/2)
Im Reich der Bären
Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, grün und wild. Für Bären sind sie die einzig verbliebenen große Rückzugsorte im westlichen Europa. In den vergangenen Jahren stieg die Bärenpopulation hier von wenigen Dutzend wieder auf bis zu 300 an. Filmemacher Bernhard Rübe fand die Kantabrischen Braunbären zurückgezogen in einer unberührten Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen. In der Bevölkerung sind die Bären beliebt und geachtet, sie sind das Symboltier der Kantabrischen Kordillere. Sie haben hier ein so reichhaltiges Nahrungsangebot, dass Angriffe auf Nutztiere praktisch nicht vorkommen. Allein die Imker müssen ihre Stöcke durch Elektrozäune vor hungrigen Bären schützen.

3sat, 16.45 Uhr
Spaniens wilder Norden (2/2)
Wolfsschluchten
In den nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind zwischen 1000 und 3000 Iberische Wölfe in kleinen Familienverbänden zuhause. Der Film zeigt das Leben der Tiere. Die Wölfe sind scheu und zurückgezogen, sie jagen Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse und Hasen. Unter Wildbiologen ist es eine Tatsache, dass Wölfe das ökologische Gleichgewicht im Wald in einer Weise regulieren, zu der der Mensch nicht imstande ist. Aufwendige Kameratechnik ermöglicht es, die wildeste Region Spaniens mit ihren fesselnden Naturgeschichten hautnah zu erleben. Bernhard Rübe dokumentiert, wie die Verständigung im Familienverband bei Jagd und Jungenaufzucht funktioniert, wie Rangkämpfe ausgefochten und wie die Jungen langsam in die Sozialstruktur des Rudels eingeführt werden. Eindrucksvoll zeigt er, dass ein einzelner Wolf bei der Jagd auf Wildtiere kaum eine Chance hat, und erhärtet so den Verdacht, dass Wolfsabschüsse den Konflikt zwischen Viehhaltern und Wölfen erst verstärken: Werden eingespielte Familienverbände durch das Töten der Elterntiere auseinandergerissen, entstehen vermehrt Einzelgänger. Diese gehen aus der Not heraus auf Schafe oder andere Nutztiere. Bernhard Rübe stellt mehrere Lösungsansätze für ein nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Wolf vor. Durch umsichtiges Verhalten und Vorkehrungen geht die Zahl der Viehrisse in den nordspanischen Wolfsgebieten gegen null. Ein Ansporn, Wölfe auch in anderen Teilen Europas wieder willkommen zu heißen.

Sonntag, 28. Mai
ZDFneo, 6.05 Uhr
Terra X
Kielings wilde Welt (1)
Erneut bricht Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. Er reist zu den schönsten Tierparadiesen und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Tiere. Andreas‘ erste Etappe liegt im Südosten Indiens. Im Ranthambhore-Nationalpark hofft er, den seltenen Bengalischen Tiger zu finden. Früher jagten die Maharadschas von Jaipur in den artenreichen Wäldern. Romantisches Überbleibsel ist das alte königliche Fort, über 1000 Jahre alt. An seinem Fuß liegt ein See, nicht nur in der Trockenzeit anziehend für Tiger. Und tatsächlich gelingt es Andreas Kieling, ein weibliches Exemplar beim Baden zu filmen. Auf der Nordseeinsel Helgoland beobachtet Andreas Kegelrobben. Gut 450 Jahre lang war die Robbenart fast vollständig aus dem Wattenmeer verschwunden. Durch Naturschutzmaßnahmen kommen seit knapp 15 Jahren jeden Dezember auf Düne Süd wieder Junge zur Welt. Die kleine Insel bei Helgoland liegt Sturmflut geschützt und eignet sich deshalb besonders gut für die Aufzucht von Heulern.

ZDFneo, 6.50 Uhr
Terra X
Kielings wilde Welt (2)
Erneut bricht Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. Er reist zu den schönsten Tierparadiesen und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Tiere. Der Abenteurer trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen. Andreas Kieling beginnt seine Reise im Kaziranga-Nationalpark im Norden Indiens. Seit 1985 gehört der Park zum UNESCO Weltkulturerbe. Er ist bekannt für Panzernashörner, Wasserbüffel, Barasinghahirsche und eine vielfältige Vogelwelt. Der Park liegt am Ufer des Brahmaputra, der durch seine Überschwemmungen regelmäßig für Düngung der üppigen Vegetation sorgt. Wenn der Fluss über die Ufer tritt, beginnt für die Tiere des Parks eine harte Zeit. Sie flüchten aus den überschwemmten Gebieten und treffen sehr bald auf die Felder und Siedlungen der heimischen Bevölkerung. Konflikte bleiben nicht aus. Im Schwarzwald trifft Andreas Kieling den Vogelexperten Prof. Peter Berthold. Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Suche nach dem vom Aussterben bedrohten Auerhahn. Im Rahmen eines Artenschutzprojektes werden bestimmte Tiere mit Sendern ausgestattet – keine ungefährliche Arbeit, wie sich herausstellt. Andreas macht Bekanntschaft mit einem aggressiven Vogel.

ZDF, 18.30 Uhr
Terra Xpress
Was stört im Wald?
Im Rothaargebirge erregen Wisente die Gemüter. Tierfilmer Andreas Kieling zeigt Moderatorin Lena Ganschow, warum. Im Rahmen eines Artenschutz-Projekts leben die bis zu 1000 Kilogramm schweren Wisente frei in Wäldern. Wanderer sind verunsichert. Andreas Kieling zeigt, wie man sich richtig verhält. Weil die Tiere Bäume schädigen, sind Waldbauern gegen das Schutzprojekt.

ZDF, 19.30 Uhr
Terra X
Unsere Wälder
Die Sprache der Bäume
Wir Deutschen lieben den Wald. Kein anderes Land Europas hat eine derart tiefe Verbindung zur Heimat der Bäume. Ein Drittel unseres Landes ist mit Wald bedeckt – 90 Milliarden Bäume insgesamt. Und kein Naturraum ist so stark mit unserer Identität verbunden wie der Wald. Nicht das Wattenmeer, nicht die Berge spiegeln die Seele und die Befindlichkeiten der Deutschen, sondern – unsere Wälder. Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Drei Folgen „Terra X: Unsere Wälder“ werden sonntags um 19:30 Uhr ausgestrahlt.

TV-Programm 29.05. - 04.06.2017

Montag, 29. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Wildes Hamburg – Tiere in der Stadt
Im Turm der Hamburger Jakobikirche hat ein Wanderfalke sein Nest. Nur ein paar Kilometer weiter, auf dem Ohlsdorfer Friedhof, leben Uhus, die größten Eulen der Welt. Die Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen haben sich zwei Jahre lang mit der Kamera auf die Suche nach Wildtieren in Hamburg gemacht. Die Stadt an Elbe und Alster bietet mehr Tier- und Pflanzenarten Lebensraum als jede andere deutsche Großstadt. Über 50 Säugetierarten und etwa 160 verschiedene Vogelarten leben hier.

Animal Planet, 14.50 Uhr
Die Wildlife-Cops
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert – oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des „United States Fish and Wildlife Service“, die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.

Dienstag, 30. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Wildes Regensburg – Tiergeschichten aus der alten Stadt
Durch den großen Fluss mit seinen Inseln, die großen Wälder rundum und die mittelalterliche Struktur besitzt Regensburg eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.

Animal Planet, 14.55 Uhr
Bärenjagd
Die bewaldete Region rund um den Mount Rainier, nahe der Stadt Tacoma, ist ein beliebtes Bärenjagdgebiet. Um die Pelztiere anzulocken, werden oft Köder ausgelegt. Doch das ist streng verboten, denn es gefährdet den Bestand der gesamten Population. Deshalb sind die „Wildlife-Cops“ den Wilderern in dieser Folge mit verstecken Kameras auf der Spur. Dabei ertappen die Beamten einen Gesetzesbrecher auf frischer Tat.

Mittwoch, 31. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Wildes Deutschland – Die Berchtesgadener Alpen
Im Rahmen der großen Serie über Deutschlands schönste Naturregionen entstand das bildgewaltige Naturporträt über Deutschlands einzigen Alpennationalpark Berchtesgaden. Gezeigt werden extreme Lebensräume wie die Karstlandschaften des Steinernen Meeres, der Watzmann mit der höchsten Felswand der Ostalpen, das Wimbachgries mit seinen ständig wandernden Schuttströmen und der Königssee, einer der tiefsten Seen Deutschlands. Wer in dieser Wildnis überleben will, muss perfekt an seine Umwelt angepasst sein. In schwindelnder Höhe leben Gämsen mit ihren neugeborenen Kitzen, immer auf der Hut vor den Fängen des Steinadlers, Tarnkünstler wie das Schneehuhn und es wachsen Bergblumen wie das legendäre Edelweiß. Auf den Hochalmen balgen sich Murmeltiere und in den Tiefen des Königssees laicht die rätselhafte Aalrutte, ein Meeresfisch, den es vor zehn Millionen Jahren ins Süßwasser verschlagen hat.

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Wildes Mallorca
Mallorca steht für Sommer, Sonne, Strand und Meer; die „wilde“ Seite der Touristeninsel kennen aber nur wenige, wie etwa das Reich der seltenen Mönchsgeier im Bergmassiv der Tramuntana. In über 1.000 Metern Höhe in den Bergen des Nordens von Mallorca kann der Winter auf der beliebten Touristeninsel recht ungemütlich werden. Genau diese Jahreszeit haben die seltenen Mönchsgeier für ihre Balz auserkoren. Die Art war schon fast ausgestorben, bedroht durch Tourismus und die Giftköder der Jäger. Engagierten Biologen ist es gelungen, Tiere auszuwildern und den Bestand wieder zu vergrößern. Eine von den Tierschützern ist Evelyn Tewes. Der Film begleitet die Österreicherin und die größten Vögel Europas rund ums Jahr. Oft gelangt sie nur in waghalsigen Klettermanövern zu „ihren“ Geiern. Inzwischen kreisen wieder rund 80 Mönchsgeier über Mallorca.

NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Expeditionen ins Tierreich
Die Südheide – Wälder, Wiesen, weites Land
Wälder und Felder, Moore und Heide, Schäfer und Schnucken: Das sind die Merkmale einer Landschaft, die schon vor 100 Jahren vom Heimatdichter Hermann Löns wegen ihrer Urwüchsigkeit gepriesen wurde. Dabei ist die Region im Städtedreieck Celle, Walsrode und Uelzen alles andere als naturbelassen. Jahrhundertelang wurde sie von Heidebauern geprägt und als norddeutsche Kulturlandschaft geformt.

Die Dokumentation „Die Südheide“ erzählt von einem fast unbekannten Landstrich, der vom Menschen seit Jahrhunderten stark beeinflusst und dennoch vielgestaltig ist. Mit beeindruckenden Verhaltensbeobachtungen von streitenden Birkhähnen, Dachsen in ihrem unterirdischen Bau, kämpfenden Wildschweinfrischlingen oder auch Kranichküken, die im wärmenden Federkleid ihrer Eltern Schutz suchen, setzt Naturfilmer Günter Goldmann die Natur der Südheide in Szene. Flugaufnahmen zeigen die Region aus der Luftperspektive, extreme HD-Zeitlupen von Birkhühnern, Wildschweinen und Rehen gewähren Einblicke in die Welt der tierischen Bewohner im Herzen Niedersachsens.

Donnerstag, 1. Juni
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Expeditionen ins Tierreich
Die Südheide -Wälder, Wiesen, weites Land
Wälder und Felder, Moore und Heide, Schäfer und Schnucken: Das sind die Merkmale einer Landschaft, die schon vor 100 Jahren vom Heimatdichter Hermann Löns wegen ihrer Urwüchsigkeit gepriesen wurde. Dabei ist die Region im Städtedreieck Celle, Walsrode und Uelzen alles andere als naturbelassen. Jahrhundertelang wurde sie von Heidebauern geprägt und als norddeutsche Kulturlandschaft geformt. Die Dokumentation „Die Südheide“ erzählt von einem fast unbekannten Landstrich, der vom Menschen seit Jahrhunderten stark beeinflusst und dennoch vielgestaltig ist. Mit beeindruckenden Verhaltensbeobachtungen von streitenden Birkhähnen, Dachsen in ihrem unterirdischen Bau, kämpfenden Wildschweinfrischlingen oder auch Kranichküken, die im wärmenden Federkleid ihrer Eltern Schutz suchen, setzt Naturfilmer Günter Goldmann die Natur der Südheide in Szene. Flugaufnahmen zeigen die Region aus der Luftperspektive, extreme HD-Zeitlupen von Birkhühnern, Wildschweinen und Rehen gewähren Einblicke in die Welt der tierischen Bewohner im Herzen Niedersachsens.

GEO Television, 15.00 Uhr
Eulen – Die zauberhaften Räuber
Eulen sind faszinierende Tiere: Die Jäger fliegen lautlos, können ihren Kopf um 270 Grad drehen und sehen im Dunkeln. In der Dokumentation stellen Vogel-Trainer Lloyd und Rose Buck ihre neuen Schleiereulen-Küken vor und gehen mit Vogel-Experte Professor Graham Martin den speziellen Talenten der magischen Nachtjäger auf den Grund. Das britische Vogel-Trainer-Paar Lloyd und Rose Buck erwartet tierischen Nachwuchs: Nach 30 Tagen schlüpfen die beiden Schleiereulen-Küken ‚Lilly‘ und ‚Luna‘ aus ihren Eiern. Die beiden haben bereits alle Eigenschaften des perfekten Räubers angelegt – auch wenn sie einige, wie das Fliegen, erst noch erlernen müssen. Doch was macht Eulen eigentlich zu den idealen Nachjägern? Genau dieser Frage geht die Dokumentation mit Hilfe der beiden Trainer und Vogel-Experte Professor Graham Martin auf den Grund. Mit Hochgeschwindigkeitskameras und hochsensiblen Mikros zeigt der Film das vielleicht stärkste Talent der Eulen: einen fast vollkommen lautlosen Flug. Zudem sehen sie mit ihren großen Augen zweieinhalb Mal heller als Menschen und haben ein sehr gutes Gehör. So können sie beispielsweise im Flug Mäuse unter einer dicken Schneedecke hören. Das Gesamtpaket aus den einzigartig scharfen Sinnen und Flugfähigkeiten macht sie zu idealen Nachtjägern.

Schweizer Fernsehen SRF1, 20.05 Uhr
NETZ NATUR
Die Redaktion produziert acht Ausgaben im Jahr, die vom Biologen Andreas Moser moderiert und kommentiert werden. Vier Sendungen sind vollständige Eigenproduktionen, bei weiteren vier werden Naturdokumentationen aus dem internationalen Angebot ausgewählt und mit eigenen Teilen ergänzt.

Freitag, 2. Juni
GEO Television, 7.45 Uhr
Unter Wölfen – Überleben im Rudel (Teil 1)
Gordan Buchanan schafft es, näheren Kontakt mit dem Wolfsrudel aufzunehmen. Dabei scheint er vor allem zu Luna, einer Mutter von drei Welpen, eine Art Beziehung aufzubauen. Natur & Expedition, Serie
Kameramann Gordan Buchanan möchte mehr über den arktischen Wolf erfahren. Dieser gilt als schwer fassbares und gefürchtetes Jagdtier. Die gefühlvolle Dokumentation begleitet Gordan Buchanan bei seinen Versuchen, mit dem arktischen Wolf in Kontakt zu treten und das Vertrauen des berüchtigten Tieres zu gewinnen.

Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Wildes Bayern – Der Main von Würzburg bis Frankfurt
Gezügelt und doch unbändig – der Main ist ein Spiegelbild der deutschen Natur. Nirgendwo sonst sieht man besser die Macht des Lebens und die Kraft der Natur.

Samstag, 3. Juni
Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr
natur exclusiv
Der Rhein – Von den Burgen in die Berge
Für die zweiteilige Dokumentation ist das Filmteam dem Rhein stromaufwärts von der Mündung im niederländischen Wattenmeer durch sechs Länder hinauf zu den Rheinquellen in den Schweizer Alpen gefolgt und hat Tiere beobachtet, die am oder im Rhein leben: alteingesessene wie den Hecht, Heimkehrer wie den Biber und Neuankömmlinge wie den Halsbandsittich. Im Mündungsdelta tummeln sich Seehunde, und im Oberlauf blicken Steinböcke auf seine Fluten hinab. Smaragdeidechsen, Uhus, Wildschweine und Weinhähnchen gehören zu den tierischen Stars des Films wie auch Wasseramsel, Siebenschläfer, Mausohrfledermaus und Hunderttausende Wasservögel, die in der kalten Jahreszeit am Rhein rasten und hier überwintern.

arte, 22.00 Uhr
Yellowstone-Nationalpark
Warum verschwinden die Wapitis?
Im Yellowstone-Nationalpark in den Vereinigten Staaten geht die Zahl der Wapiti-Hirsche aus ungeklärten Gründen immer weiter zurück. Wölfe, Pumas, Grizzlybären – die Liste der Verdächtigen ist lang. Aber warum greifen diese Raubtiere plötzlich vermehrt die majestätischen Hirsche an? Mit modernsten wissenschaftlichen Methoden gelingt es den Forschern, bislang unbekannte Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Lebewesen im Yellowstone aufzudecken, die das Verschwinden der Hirsche erklären könnten. Die Dokumentation begleitet die Wissenschaftler bei ihrer Arbeit in der grandiosen Landschaft des Yellowstone-Nationalparks.

Sonntag, 4. Juni
WDR Fernsehen, 17.30 Uhr
Planet Deutschland – 300 Millionen Jahre
Folge 2: Der erste Deutsche
Mit der Entstehung der Alpen entspringt auch der längste Fluss Deutschlands, der Rhein. Im Rheingraben werden erloschene Vulkane besiedelt, Seekühe lassen sich beim Weiden beobachten und Haie auf ihren Laichwanderungen an den geschützten Ufern der Mainzer Bucht. Dann verändern sich ganz plötzlich die Lebensbedingungen. Vor 2,6 Millionen Jahren beginnt eine neue Ära. Über große Teile von Deutschland legt sich eine Schicht aus Eis. Im Norden aus Skandinavien kommend, schieben sich die Gletscher bis nach Berlin, im Süden von den Alpen bis an den Chiemsee. In den kurzen Warmzeiten, wenn sich die Gletscher zurückziehen, breitet sich wieder Wald aus. Dann leben hier Hirsche und auch Flusspferde. Aber die Tiere sind nicht mehr allein. Vor 600.000 Jahren geht Homo Heidelbergensis zum ersten Mal auf die Jagd. Mit ihm ist das Zeitalter des Menschen in Deutschland angebrochen. Und ihm folgen andere Menschen: der Neandertaler taucht auf. Heute wissen wir: Er war handwerklich geschickt, konnte gerben und trug Kleidung aus Häuten und Fellen. Doch im Wechsel von Kalt- und Warmzeiten war das Überleben nicht leicht und die Neandertaler verschwanden wieder – aus heute noch nicht geklärter Ursache.

Das Erste (ARD), 19.15 Uhr
Erlebnis Erde
Amerikas Naturwunder: Yellowstone
Es gibt nur wenige Orte auf der Welt, die so atemberaubend und einzigartig sind wie der Yellowstone Nationalpark. Schon früh erkannte man seine Besonderheit, und so wurde er als erster Nationalpark der USA unter Schutz gestellt. Nicht nur seine Artenvielfalt, seine unendlichen Wälder und weitläufigen Täler suchen ihresgleichen. Der Park besticht auch durch seine einzigartige Lage. Er liegt auf dem weltweit größten aktiven Supervulkan! Dadurch bietet er weltberühmte Naturphänomene wie den Old Faithful Geysir oder die Grand Prismatic Spring, eine Thermalquelle, die abhängig von Mikroorganismen und Jahreszeit in unterschiedlichen Farben leuchtet. Über einen Zeitraum von drei Jahren ist es den beiden preisgekrönten Filmemachern Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg gelungen, dieses faszinierende Naturwunder mit seinen spektakulären Landschaften und spannendem Tierverhalten umfassend zu porträtieren.

Animal Planet, 21.00 Uhr
Serienstart
Die Welpendealer-Falle
Schon seit längerem sind die „Guardians of Rescue“ einem kriminellen Hundehändler in den USA auf der Spur. Rob Misseri und sein Ermittler-Team vermuten, dass sich hinter der vermeintlich sauberen Online-Plattform ein illegaler Massenzuchtbetrieb verbirgt, in dem die Tiere unter katastrophalen Bedingungen gehalten werden. Um die Hunde aus den Fängen der skrupellosen Bande zu befreien, stellen die Tierschützer dem Verkäufer eine verhängnisvolle Falle.

TV-Programm 05.06. - 11.06.2017

Montag, 5. Juni
WDR Fernsehen, 11.45 Uhr
Planet Deutschland – 300 Millionen Jahre
Folge 3. Das Ende der Wildnis
Die vorerst letzte Eiszeit ist die Zeit der großen Weidetiere. Mammut, Moschusochsen und Rentiere durchwandern die Weiten. Mitten in der Kälte zieht der moderne Mensch aus den Savannen Afrikas nach Deutschland. Als Jäger und Sammler bestimmt der Zug der Herden sein Leben.

SWR Fernsehen, 16.30 Uhr
Wildes Deutschland: Der Bodensee
Filmautor Jens-Uwe Heins hat sich mit seinem Team drei Jahre rund um den See auf die Suche begeben und fand dabei nicht nur bedrohte Brachvögel, Blaukehlchen und balzende Haubentaucher. Entdeckt hat er auch ein ganz besonderes Uhupaar mitten in Überlingen, eine ungewöhnliche Weißstorchkolonie am Affenberg Salem, ein Meer von blühenden Schwertlilien im Eriskircher Ried und Tausende von rastenden Zugvögeln in den geschützten Seebuchten.

Das Erste (ARD), 19.15 Uhr
Erlebnis Erde
Amerikas Naturwunder (3)
Nordalaska ist so menschenleer und unzugänglich wie kaum ein anderes Gebiet auf der Erde. In den Bergen der Brooks Range liegt der Gates of the Arctic Nationalpark, keine Häuser, keine Straßen, nicht einmal Wanderwege gibt es. Gerade einmal 1.000 Besucher verirren sich jährlich hierher. Die Mehrzahl der Touristen zieht es hingegen in den Denali Nationalpark, um Nordamerikas höchsten Berg, den Mount McKinley, zu sehen, oder an die Brooks Wasserfälle, wo riesige Grizzlys nach Lachsen fischen. Auch wenn das spektakulär erscheinen mag, das Gefühl in der Wildnis zu sein, bleibt eher auf der Strecke. Ganz anders im Gates of the Arctic Nationalpark, 34.287 Quadratkilometer weglose und unberührte Wildnis fernab von jeglicher Zivilisation: Hier ziehen riesige Karibuherden über Tausende Kilometer zu ihren Weidegründen und kreuzen mit ihren Kälbern eisige Flüsse. Moschusochsen ertragen sowohl arktische Kälte als auch die Invasion der Mücken. Und Arktische Ziesel und Eisfrösche lassen sich während ihres Winterschlafs sogar fast „einfrieren“. Für die wenigen Besucher ist der Nationalpark Gates of the Arctic ein Paradies. Nicht nur für Naturliebhaber, sondern auch für Bergsteiger, denn die Granittürme und Steilwände der Arrigetch Peaks sind eine Herausforderung. Er ist Teil einer Reihe von Schutzgebieten: Nach Norden öffnet sich der Nationalpark in eine gigantische Ebene, die bis zur arktischen Küste Alaskas reicht. Dort verbringen Eisbären den Sommer und warten darauf, dass das Nordpolarmeer zufriert. Im Westen erstreckt sich der Kobuk Valley Nationalpark mit seinen einzigartigen arktischen Sanddünen. Und entlang der schroffen Bergketten der Brooks Range ziehen Gruppen von Dallschafen. Die riesigen Karibuherden durchqueren diese Region. Die Western Arctic Herde mit etwa 300.000 Tieren ist die größte. Sie hält sich bevorzugt in den Ebenen nördlich der Brooks Range auf, in der sogenannten North Slope. Auf ihren jährlichen Wanderungen überwinden die Karibus nicht nur die Brooks Berge, sondern überqueren mit ihren Jungen auch zahlreiche reißende Tundraflüsse. Keine Straßen, keine Wanderwege und keine Schutzhütten, diese Gegebenheiten machen es einem Besucher nicht gerade leicht, den Gates of the Arctic Nationalpark zu erkunden. Es ist eine Welt, die weitgehend ohne Menschen existiert. Ein Schutzgebiet allein um seiner selbst Willen. Grizzlys leben hier so ungestört wie sonst nirgendwo. Nahrung für sie ist allerdings knapp und weit verteilt. Die Bären sind ununterbrochen auf der Suche und beanspruchen riesige Gebiete. Nur an wenigen Stellen versammeln sich im Spätsommer einige von ihnen, um Lachse zu fangen. Weit entfernt vom Meer gibt es dort allerdings deutlich weniger Fische als an den Brooks Falls im Süden Alaskas. Und da Lachse vor dem Laichen keine Nahrung mehr aufnehmen, sind sie auch längst nicht mehr so fett, wenn sie im Inneren Alaskas ankommen. Das Klima in Nordalaska ist extrem. Der Winter ist lang und bitterkalt. Alles scheint in dieser Zeit wie tot zu sein. Nur das Nordlicht malt unglaubliche Figuren an den Nachthimmel. Viele Tiere verlassen das Gebiet in dieser Zeit. Wer bleibt, braucht sehr spezielle Anpassungsfähigkeiten, um zu überleben. Die Arktischen Ziesel haben das meisterhaft gelöst: Sie sparen Energie, indem sie im Winterschlaf ihre Körpertemperatur unter den Gefrierpunkt absenken, einmalig für ein Säugetier!

Dienstag, 6. Juni
arte, 8.40 Uhr
Amerikas Naturwunder
Everglades
Die Everglades – die größte subtropische Wildnis der USA. Ein scheinbar unendliches Marschland im Südosten des Landes. Tatsächlich sind die Everglades aber kein Sumpf, sondern ein sehr seichtes und langsam fließendes Flusssystem. Daher ist das Wasser überraschend klar und bietet einen Lebensraum für eine Vielzahl an unterschiedlichen Arten. Alligatoren und der merkwürdig anmutende Waldstorch sowie die sogenannten Key-Weißwedelhirsche, die in den dichten und undurchdringlichen Mangrovenwäldern der Florida Bay leben, spielen eine zentrale Rolle in diesem Ökosystem.

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Serengeti (1)
Der große Aufbruch
Die Serengeti, eine großartige, unberührte Landschaft erstreckt sich viele Hundert Kilometer von Tansania bis an die nördlichen Ausläufer des Schutzgebietes in Kenia. Alljährlich wiederholt sich in diesem 30.000 Quadratkilometer großen Gebiet im Osten Afrikas ein grandioses Naturereignis. Fast zwei Millionen Antilopen, Büffel, Gazellen, Gnus und Zebras ziehen Hunderte von Kilometern weit auf der Suche nach Nahrung und Wasser durch die schier endlose Savanne. Von den Weiten der Ebenen unter den Vulkanen des Kraterhochlandes, über die dornigen Buschländer der zentralen Serengeti bis zu den üppigen Weiden im Norden an der Grenze Kenias im Nationalpark Massai Mara über den Ngorongoro Krater. Sie benutzen immer dieselben Routen und müssen dabei, dem Wechsel von Regen- und Trockenzeiten unterworfen, größte Hindernisse überwinden. Ihnen dicht auf den Fersen ihre natürlichen Feinde: Löwen, Leoparden, Geparde und Hyänen. Kaum anderswo auf der Welt bietet der Kampf ums Überleben ein solches Schauspiel wie im Massenzug der Tiere in der Serengeti. Bildgewaltig und berührend, über fünf Jahrzehnte nach dem Oscar-gekrönten Film „Serengeti darf nicht sterben“ von Bernhard Grzimek, erwartet die Zuschauer mit dem Zweiteiler „Serengeti“ ein ganz neues, spektakuläres Naturerlebnis. In faszinierenden Bildern und mit atemberaubenden Zeitlupen mit bis zu 2.000 Bildern pro Sekunde haben der erfahrene Tierfilmer Reinhard Radke und seine Kollegen über zwei Jahre lang das Leben der Bewohner dieses einzigartigen UNESCO-Weltnaturerbes eingefangen. Hardy Krüger jr. führt als Sprecher durch dieses herausragende TV-Ereignis. Im ersten Teil „Der große Aufbruch“ erleben die Zuschauer, wie sich die fruchtbaren Grasländer der südlichen Serengeti mit ihrer Tiervielfalt und riesigen Gnuherden in der Trockenzeit in eine staubige trostlose Landschaft verwandeln. Um zu überleben, müssen die großen Herden der Gnus, Zebras und Antilopen gen Norden wandern. Vor ihnen liegt ein mühevoller Weg voller Strapazen und Gefahren.

WDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Abenteuer Erde: Kroatien – Naturparadies zwischen Donau und Drau
Die üppigen Wälder Kroatiens sind die Heimat von Braunbären, Luchsen und Rotwild. Sie bilden den fließenden Übergang zu den Ebenen des Ostens, den Flussniederungen an Save, Drau und Donau, einmaligen Auenlandschaften, die Jahr für Jahr im Wasser ertrinken. Wo See- und Kaiseradler, Löffler, Purpur- und Graureiher zuhause sind und wo in urigen Dörfern aus 200-jährigen Holzhäusern mehr Störche als Menschen wohnen. Die Naturfilmer Ernst Sasse und Hans-Peter Kuttler zeichnen ein stimmungsvolles wie einfühlsames Portrait Kroatiens, eines der kleinsten Länder Europas, das geprägt ist von großen landschaftlichen Gegensätzen und seinen besonderen Menschen und Tieren.

Mittwoch, 7. Juni
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Serengeti (2)
Wettlauf ums Leben
Die Serengeti, eine großartige, unberührte Landschaft, erstreckt sich viele Hundert Kilometer von Tansania bis an die nördlichen Ausläufer des Schutzgebietes in Kenia. Alljährlich wiederholt sich in diesem 30.000 Quadratkilometer großen Gebiet im Osten Afrikas ein grandioses Naturereignis. Fast zwei Millionen Antilopen, Büffel, Gazellen, Gnus und Zebras ziehen Hunderte von Kilometern weit auf der Suche nach Nahrung und Wasser durch die schier endlose Savanne.
Der Weg führt sie von den Weiten der Ebenen unter den Vulkanen des Kraterhochlandes, über die dornigen Buschländer der zentralen Serengeti bis zu den üppigen Weiden im Norden an der Grenze Kenias im Nationalpark Massai Mara über den Ngorongoro-Krater. Sie benutzen immer dieselben Routen und müssen dabei, dem Wechsel von Regen- und Trockenzeiten unterworfen, größte Hindernisse überwinden. Ihnen dicht auf den Fersen sind ihre natürlichen Feinde: Löwen, Leoparden, Geparde und Hyänen. Kaum anderswo auf der Welt bietet der Kampf ums Überleben ein so grandioses Schauspiel wie im Massenzug der Tiere in der Serengeti. Bildgewaltig und berührend, mehr als fünf Jahrzehnte nach dem Oscar-gekrönten Film „Serengeti darf nicht sterben“ von Bernhard Grzimek, erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer mit dem Zweiteiler „Serengeti“ ein ganz neues, spektakuläres Naturerlebnis. In faszinierenden Bildern und atemberaubenden Zeitlupen mit bis zu 2.000 Bildern pro Sekunde haben der erfahrene Tierfilmer Reinhard Radke und seine Kollegen über zwei Jahre lang das Leben der Bewohner dieses einzigartigen UNESCO-Weltnaturerbes eingefangen. Hardy Krüger jr. führt als Sprecher durch dieses herausragende TV-Ereignis.Der zweite Teil „Wettlauf ums Leben“ folgt den Herden auf ihrem Weg in den Norden und zeigt, welche Hindernisse die Tiere überwinden müssen. An den Ufern des Flusses Grumeti lauern nicht nur Löwen, sondern auch Krokodile, die in blitzschnellen Überraschungsangriffen ihre Beute ins Wasser zerren. Kurz bevor die Gnus das gelobte Land in Kenia erreichen, müssen die Tiere noch den Mara überqueren. Die Steilufer fordern jedes Mal zahllose Opfer bei der Überquerung. Doch schon nach wenigen Wochen zieht es die Herden wieder in den Süden, in die Weiten der Serengeti.

NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Expeditionen ins Tierreich
Heinz Sielmann – Der Tierfilm-Pionier wird 100!
Der 2006 verstorbene Regisseur, Autor und Kameramann Heinz Sielmann gehörte zu den populärsten Tierfilmern und Naturschützern Deutschlands. Am 2. Juni 2017 wäre er 100 Jahre alt geworden.

Donnerstag, 8. Juni
arte, 7.45 Uhr
360° Geo Reportage
Laetitia, allein unter Wölfen
Das Dörfchen Puplowo in der russischen Taiga: Vor fünf Jahren gesellte sich dort mitten in der Wildnis zu einer Handvoll Einheimischen die junge Französin Laetitia Becker aus Straßburg. Es scheint, als habe sie hier das vollkommene Glück gefunden, im schlichten Holzhaus, in dem sie mit ihrem Pyrenäen-Schäferhund Thalis ganz allein dem harten russischen Winter trotzt. Hier kann sie sich ihrer Lebensaufgabe widmen: der Verhaltenserforschung von Wölfen. Mittlerweile beherrscht sie nicht nur die Landessprache, sondern auch die Sprache der Wölfe.

SWR Fernsehen, 8.20 Uhr
Wunschmenü mit Rainer Sass
Altländer Wildgulasch mit Klößen
Der kulinarische Hilferuf kommt aus Himmelpforten im Landkreis Stade. Rita Bönnighausen möchte ihrer Familie und ihren Freunde gern ein Wildgulasch servieren, hat es aber noch nie selber zubereitet. Ein besondere Aufgabe für Rainer Sass, denn viele Zuschauer haben Probleme mit Wildfleisch und brauchen Tipps. #Der Kochschülerin geht es zunächst um die Frage, wo man gutes Wildfleisch beziehen kann. Rainers Empfehlung: In jedem Landkreis gibt es Jäger und Jagdverbände, die haben immer ein Stück Reh, Hirsch oder einen Wildschweinbraten parat. In Himmelpforten gibt es sogar einen besonderen Service: Jäger Heinz Freudenthal liefert seine Ware direkt ins Haus. Ideal für ein perfektes Wildgulasch sind die Keulen und Schultern von Reh und Hirsch. Das Fleisch wird gewürfelt und mit Gemüse, Kräutern, Pilzen und Rotwein in einem Schmortopf aufgesetzt. Kochschülerin Rita ist erstaunt, wie einfach die Zubereitung ist, auch die der Beilagen: Kartoffelklöße und geschmorte Birnen mit Chili.

3sat, 14.05 Uhr
Wildes Indien – Der Bengalische Tiger
In Indien wimmelt es geradezu von seltenen Arten – und genau diesen widmet sich die Reihe „Wildes Indien“. Der zweite Teil begibt sich auf die Spur des Bengalischen Tigers. Der Bengalische- oder Königstiger gehört zu den gefährdeten Arten. Die majestätischen Raubkatzen, die einst in weiten Teilen Asiens verbreitet waren, sind äußerst geschickte Jäger. Ein Exemplar benötigt acht Kilo Fleisch am Tag zum Überleben. In Indien leben auf gerade einmal zwei Prozent der Gesamtfläche der Erde über eine Milliarde Menschen. Das ist rund ein Fünftel der Weltbevölkerung. Es ist erstaunlich, dass es noch wilde Tiger dort gibt. Neben „Rund um die Uhr“-Verkehrschaos und aus den Nähten platzenden Wohnsiedlungen bleibt Platz für Wildlife und Natur. Auf dem Subkontinent mit seinen atemberaubenden Landschaften wimmelt es geradezu von seltenen Arten.

arte, 17.40 Uhr
Wilde Miezen
Katzen allein unterwegs
Die Katze ist das beliebteste Haustier in Europa. Und doch weiß niemand, wie die Katze lebt, sobald sie das heimische Grundstück verlässt. Der sanfte Stubentiger führt ein Doppelleben. Als Freigänger erlebt die Katze Abenteuer, von denen ihre Halter nichts ahnen. Eine Katzenforscherin macht sich in Weimar, der Katzenhochburg Deutschlands, auf Spurensuche in der heimlichen Welt der Katzen. Mit modernster Technik folgt sie den Tieren auf ihren Streifzügen in freier Wildbahn. Sie kartiert und entschlüsselt die unbekannten Wege der Katzen, entdeckt ihre verborgenen Lieblingsplätze, Reviereroberungen, Gefahren und Gewohnheiten. Katzen sind das beliebteste Haustier in Europa, allein in Deutschland leben zwölf Millionen Katzen. Und dennoch: Kaum jemand weiß, wie sie leben, sobald sie das heimische Grundstück verlassen. Wohin gehen sie? Was treibt die Katzen an? In der Dokumentation wird eindrücklich erlebbar, dass so mancher Stubentiger ein Doppelleben führt und in der Dämmerung ungeahnte Raubtierinstinkte in den Schmusetieren erwachen. Als Freigänger erleben die Katzen Abenteuer, von denen ihre Halter nichts ahnen. Zu diesen Erkenntnissen kommt eine Katzenforscherin, die sich in Weimar, der Katzenhochburg Deutschlands, auf Spurensuche in die heimliche Welt der Katzen macht. Denn hier in Weimar leben 65.000 Menschen und geschätzte 10.000 Katzen. Ihr Experiment ist dabei ebenso effektiv wie leicht verständlich: Mit modernster Technik, mit GPS-Katzenhalsbändern und speziell entwickelten Kameras, folgt die Katzenforscherin den Tieren auf ihren Streifzügen in freier Wildbahn. Das GPS-Signal sendet dabei im Minutentakt den Aufenthaltsort der Katze und entwickelt damit einen lückenlosen Bewegungspfad, der auch nachts die Aktivitäten der Katze darstellt. Damit die Untersuchung auch repräsentativ ist, wählt die Forscherin ein breites Spektrum von Katzen aus: junge und ältere Katzen werden von ihr genauso beobachtet wie freche oder scheue Tiere. Schon innerhalb einer Woche erhält die Katzenforscherin damit gleich Zehntausende Daten zur Auswertung. Sie kartiert und entschlüsselt die unbekannten Wege und entdeckt verborgene Lieblingsplätze. Aber vor allem stellt sich heraus, dass Katzen auch eigene Reviere haben, in denen sie angegriffen werden und die sie verteidigen. So kommt die Dokumentation dem Wesen und der Faszination dieser beliebten Tiere ein Stück näher.

Freitag, 9. Juni
3sat, 14.00 Uhr
Estland: Wölfe, Biber, Bären
Der estnische Biologe Jaan Tätte und sein Sohn Jaan Junior reisen durch ihre Heimat Estland und beobachten die Tiere, die in der Wildnis des baltischen Staates leben. Kegelrobben an der Ostseeküste hat der Junior schon häufiger gesehen, Biber und Luchse hingegen noch nicht. In Estland hat man eine gute Chance, ihnen zu begegnen. Selbst große Raubtiere wie Wölfe und Bären finden in der baltischen Wildnis noch einen Lebensraum.

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Mythos Wald – Der Kampf ums Licht
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt. Doch diese Wälder sind lange verschwunden, nur einige grüne Inseln scheinen die Zeiten überdauert zu haben. In „Mythos Wald“ wird die Geschichte dieser letzten Oasen erzählt. Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten: Das Filmteam hat festgehalten, wie ein Hirschkalb aufwächst, verfolgt eine Fuchsfamilie und zeigt, wie sich der Wald nach vermeintlicher Zerstörung durch einen Waldbrand oder den Borkenkäfer wieder regeneriert und artenreicher als je zuvor emporwächst. Im Herbst beginnt das Buhlen um die Weibchen: Gezeigt wird der Kampf zwischen Hirschen und Wildschweinkeilern, aber auch die „kleinen Kämpfe“, die genauso erbittert geführt werden, so etwa zwischen zwei Hirschkäfern. Um dieses Verhalten zu dokumentieren, wurden extreme Zeitlupen und neue Makrooptiken verwendet, um Dinge sichtbar zu machen, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben.

3sat, 14.45 Uhr
Hirsch, Hase, Reh
Der Rothirsch gilt als letzter „König“ in Deutschlands Wäldern und gehört neben Feldhase und Reh zu den bekanntesten Wildtieren in unseren Breitengraden. Katrin Richter begleitet das Leben dieser drei Wildtiere im Rhythmus der Jahreszeiten. Sie zeigt die Entwicklung vom Kitz zum ausgewachsenen Jungbock. Außerdem erfährt man Wissenswertes über den Feldhasen. Die Dokumentation begleitet Menschen, die mit Begeisterung Hirsch, Hase und Reh in freier Wildbahn beobachten und fasziniert durch aufwändige Tieraufnahmen.

3sat, 15.45 Uhr
Fuchswelpen- und Rehkitzalarm
Wildtierschützer Frank Demke nimmt immer wieder Fuchswelpen und Rehkitze bei sich auf und zieht sie groß. Demke ist rund um die Uhr für seine Schützlinge unterwegs. Ein Filmteam hat den Wildtierretter über ein halbes Jahr bei seinem Einsatz begleitet. Bei der Aufzucht der Tierkinder ebenso wie bei der Suche nach Rehkitzen, die im Sommer in Gefahr sind, durch Mähmaschinen verletzt zu werden. Vier bis fünf Mal am Tag gibt Wildtierschützer Frank Demke den kleinen Fuchswelpen die Flasche. Seit die verwaisten Tiere mit nur zwei Wochen zu ihm kamen, hat er für sie die Mutter- und Vaterrolle übernommen.

Samstag, 10. Juni
Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr
Welt der Tiere
Achtung Kreuzottern!
Die Kreuzotter ist die einzige Giftschlange Bayerns. Man muss schon gezielt nach ihr suchen, um das gut getarnte Tier zu entdecken. Durch ihre Kälteresistenz und die Fähigkeit Wärme einzufangen, ist sie in der Lage extreme Bereiche zu besiedeln. Als einzige Schlange kommt sie sogar nördlich des Polarkreises vor und besitzt das größte Verbreitungsgebiet aller Schlangenarten. Es reicht von Großbritannien bis an die russische Pazifikküste. Doch Lebensraumzerstörung und Verfolgung durch den Menschen haben dazu geführt, dass die Kreuzotter in den letzten Jahren in Bayern um über 70 Prozent zurückgegangen ist. Sogar Kopfprämien wurden auf sie ausgesetzt. Entlang der Voralpenflüsse war der Rückgang überdurchschnittlich hoch, in der Umgebung von München ist die Kreuzotter nahezu verschwunden. Und obwohl es kaum noch welche gibt, und die Wahrscheinlichkeit eines Zusammentreffens mit ihr sehr gering ist, haben die meisten Menschen nach wie vor die Angst vor dieser Giftschlange. Der Film gibt neue und spektakuläre Einblicke in das verborgene Leben der Kreuzotter.

Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr
natur exclusiv
Die Lena und der Ruf der Taiga
Hautnah werden Riho Västrik und Vassili Sarana der Natur in der Taiga in vielfältiger Art und Weise begegnen, denn sie beschließen, den Einbruch des Winters in einer alten Jagdhütte zu verbringen. Den Herrscher der Taiga, den Braunbären, lernen die beiden Freunde erst kennen, als sie schon gar nicht mehr daran glauben.

Sonntag, 11. Juni
ZDFneo, 6.25 Uhr
Terra X
Kielings wilde Welt
Auf unserem Planeten gibt es mindestens fünf Millionen verschiedene Arten und damit auch fünf Millionen verschiedene Wege, am Leben zu bleiben. Andreas Kieling zeigt dazu spannende Beispiele. Auch diesmal sind die Expeditionsziele des Tierfilmers sehr unterschiedlich, meist entlegene Orte, fast menschenleer und wild: der Ozean vor Neuseeland, Transkarpatien, das Hoanibtal in Namibia, heiße Quellen in Japan und der Kerkini-See im Norden Griechenlands. Im Norden Neuseelands trifft Andreas Jochen Zaeschmar. Der gebürtige Ostfriese lebt dort auf einem Segelboot und erforscht Kleine Schwertwale. Niemand auf der Welt weiß mehr über die Kleinen Schwertwale als der deutsche Meeresbiologe. Die geheimnisvollen Bewohner der Tiefsee tauchen meistens nur zur Hochsaison in den Gewässern Neuseelands auf. Wer sie dort sichtet, findet sie oft in Begleitung von Großen Tümmlern. Durch seine jahrelangen Beobachtungen hat Jochen Zaeschmar herausgefunden, dass die beiden Arten gern in engen sozialen Gemeinschaften schwimmen. Vom Wasserparadies Neuseelands geht es in ein Tal in der ältesten Wüste der Erde. Im Trockenflusstal des Hoanib trifft Andreas Kieling auf eine Familie der letzten 600 Wüstenelefanten Namibias. Auch diesmal kommt der Tierfilmer ungewöhnlich nah an die Elefanten heran. So gelingt es, sie dabei zu beobachten, wie und wo sie bei Temperaturen von durchschnittlich 40 Grad Celsius Wasser finden oder auf alternative Weise Flüssigkeit zu sich nehmen, ohne tatsächlich einen einzigen Tropfen zu trinken. Alle vier Tage allerdings muss auch ein Wüstenelefant an ein „richtiges“ Wasserloch. An einer dieser Oasen wird Andreas Kieling Zeuge eines Kampfes zweier rivalisierender Elefantenbullen. Im Dreiländereck Mazedonien – Bulgarien – Griechenland filmt Andreas Kieling sehr seltene Pelikane mit eigenartigen Frisuren. Im Naturparadies Kerkini-See lebt eine kleine Population der Krauskopfpelikane. Sie sind die größten unter den Pelikanen, und viele Ornithologen behaupten, sie seien auch die schönsten. Früher gab es den Krauskopfpelikan überall auf der Nordhalbkugel. Heute sind nur noch wenige Populationen übrig, vor allem in ehemaligen Ländern der Sowjetunion und der Türkei. Bei allerschönstem Sonnenschein gelingen atemberaubende Zeitlupenaufnahmen der imposanten Vögel. Die Zuschauer erfahren auch, warum es dem seltenen Pelikan ausgerechnet an einem Stausee in Nordgriechenland so gut gefällt. Das letztes Reiseziel dürfte den meisten Europäern völlig unbekannt sein: Transkarpatien, früher auch Huzulei genannt, im westlichsten Zipfel der Ukraine. Eine geheimnisvolle Region in außergewöhnlicher Lage. Transkarpatien blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Allein im 20. Jahrhundert änderte sich die Staatszugehörigkeit sechs Mal. Viele Bewohner haben die Region nie verlassen, sind aber in Österreich geboren, in der Tschechoslowakei zur Schule gegangen, haben in Ungarn ihre Kinder geboren, in der Sowjetunion gearbeitet und verbringen in der Ukraine ihren Lebensabend. Diese besondere Grenzlage hat sich auch auf die Waldnutzung ausgewirkt. Bis heute hat hier uraltes Naturerbe überlebt: Hier besucht Andreas Kieling die letzten Fichten- und Buchen-Urwälder des europäischen Kontinents. In „Kielings wilde Welt“ besucht der Tierfilmer einige stark bedrohte Arten und dokumentiert deren ungewöhnliche Überlebensstrategien. Die Tiere sind oft bestens an ihre Umgebung angepasst, aber fast überall zerstört der Mensch ihren Lebensraum. International operierende Wissenschaftler und Artenschützer versuchen, Schlimmeres zu verhindern und lassen Andreas Kieling an ihren Projekten teilhaben. Das ermöglicht ihm einen sehr exklusiven Zugang zu bestimmten Orten und Arten. Hochwertige 3D-Grafiken visualisieren Bestandsentwicklungen einiger gefährdeter Arten, aber auch aktuellste oder verblüffende Forschungsergebnisse. Ästhetische Highspeed-Aufnahmen, atemberaubend schöne Zeitraffer, intime Bilder einer Nestkamera, brillante NASA-Bilder aus dem Weltraum und Luftaufnahmen lassen die Zuschauer staunen. Sie befeuern die Träume von Sehnsuchtsorten wie der Wüste, verwunschenen Urwäldern und glitzernden Wasserparadiesen.

Animal Planet, 9.20 Uhr
Die liebenswertesten Vierbeiner
Das große Hunde-ABC: Best Of
Der Hund ist der beste Freund und Begleiter des Menschen. Mit 800 verschiedenen Hunderassen weltweit treten auch unterschiedliche Eigenschaften und Verhaltensweisen zutage. Welcher Windhund kann 50 Kilometer ohne Unterbrechung zurücklegen? Welche Rasse ist die kleinste der Welt? Und warum ist der Golden Retriever der perfekte Familienhund? Das große Hunde-ABC zeigt die süßesten und erstaunlichsten Vierbeiner dieser Erde und ihre Beziehung zum Menschen. Hunde-Experten, Tierfreunde sowie Veterinäre liefern spannende Fakten und kuriose Einblicke in die Welt der Hunde.

TV-Programm 12.06. - 18.06.2017

Montag, 12. Juni
Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Abenteuer Namib – Im Tal der Wüstenlöwen
Sie ist eine der ältesten Wüsten der Welt im Süden Afrikas: Trockenheit, Hitze und ewig wandernder Sand beherrschen das Land. Aber nirgendwo sonst auf der Erde ist das Wüstenleben so vielfältig wie in der Namib. Der Naturfilmer Thomas Behrend und die Journalistin Birgit Peters wollen herausfinden, warum Löwen, Elefanten und Pflanzen unter diesen Extrembedingungen überleben können. Das Expeditionsteam untersucht Uris – rätselhafte Erhebungen inmitten der Einöde –, beobachtet seltene Tiere an Wüstenquellen und taucht hinab in die Tiefen des größten Höhlensees der Welt.

Animal Planet, 23.15 Uhr
Der Werwolf von Webster County
In Kentucky treibt angeblich seit 50 Jahren ein riesiger Wolf sein Unwesen. In West Virginia geht die Legende vom „Sheepsquatch“ um, und in den Höhlen von Greenbrier County lauert ein furchteinflößendes Raubtier auf seine Beute. Solche Horror-Geschichten gehören in den Appalachen beinahe zum Alltag, denn die Menschen dort sind abergläubisch. Obendrein finden sich immer wieder Augenzeugen, die felsenfest behaupten, die besagten Monster gesehen zu haben. In dieser Doku-Serie gehen eine Handvoll uriger Naturburschen den Grusel-Stories auf den Grund. Die Jäger und Fallensteller haben sich fest vorgenommen, Beweise für die Existenz der mysteriösen Kreaturen zu liefern und sie anschließend einzufangen.

Dienstag, 13. Juni
Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Abenteuer Namib – Im Tal der Elefanten
Normalität gibt es nicht in der Namib, einer der ältesten Wüsten der Welt im Süden Afrikas: Trockenheit, Hitze und ewig wandernder Sand beherrschen das Land. In der zweiten Folge von „Abenteuer Namib“ erleben der Naturfilmer Thomas Behrend und die Journalistin Birgit Peters ein seltenes Naturwunder: Regen in der Wüste. Sie beobachten eine Gruppe Elefanten in einem Trockenflusstal, als sich der Himmel verdunkelt. Noch bevor die ersten Regentropfen auf den ausgedörrten Wüstenboden fallen, reagieren die Tiere: Elefanten, Giraffen und Antilopen verlassen das trockene Flussbett. Ahnen sie, dass ihnen bald reißende Wassermassen den Weg versperren werden? Nach dem Regen ist die Wüste wie verwandelt. Plötzlich sprießt zartes Grün, wo gerade noch Trockenrisse den Boden zerfurchten. Wüstenelefanten nutzen die seltene Gelegenheit und baden ausgiebig in Schlammlöchern. Trockenheit und sengende Hitze legen die Flüsse in der Namib rasch wieder trocken. Dennoch scheint unterirdisches Wasser die Pflanzen vor dem Vertrocknen zu bewahren.

3sat, 13.45 Uhr
Tasmanien – Insel am Ende der Welt
Die Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohl fühlen. Ob schneebedeckte Berge oder saftige Heidelandschaften, üppige Regenwälder oder bizarre Küsten: Die Insel bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tierarten wohl fühlen: Tüpfelbeutelmarder, Tasmanischer Teufel und Schnabeltier. Ursprünglich eine Sträflingsinsel, dann ein Land, dessen Bodenschätze und Waldreichtum jahrhundertelang rücksichtslos ausgebeutet wurden. Auf der anderen Seite ein Naturparadies, dessen einzigartige Schönheit bis heute unverwechselbar ist. Der Kärntner Gustav Weindorfer, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens geschaffen hat, gilt bei den Einwohnern der Insel noch heute als Held. Ein Held, dessen Bemühungen um die Naturschönheiten Tasmaniens noch immer deutliche Auswirkungen zeigen. Heute gibt es über das ganze Land verstreut viele moderne „Weindorfer“, Menschen, die ihr Leben der Erhaltung der einmaligen Natur Tasmaniens gewidmet haben: An der Nordwestküste lebt Geoff King, ein Tasmanier der fünften Generation. Er hat die Schafzucht aufgegeben, um sich einer faszinierenden Kreatur widmen zu können: dem Tasmanischen Teufel. Auf seiner Farm stehen die Tiere unter absolutem Schutz. Auf dem benachbarten australischen Festland sind die Tasmanischen Teufel schon lange verschwunden, doch hier auf Geoff Kings Familienfarm haben sie eine neue Heimat gefunden. Am Rande der großen Wildnis im Südwesten hat Ray Green ein Schutzgebiet für Tasmaniens bedrohte Wildtiere eingerichtet. Hier kümmert er sich vorwiegend um kranke und verletzte Tiere wie Wombats oder Tüpfelbeutelmarder. Seiner Station mitten in der Wildnis gab Ray Green den Namen „Something Wild“. Sie ist nicht nur eine Auffangstation für kranke und verletzte Tiere. Mitten im Schutzgebiet, im Fluss Tyenna, lebt eine Familie wilder Schnabeltiere, die Ray Greens ganzer Stolz sind. In den mächtigen Eukalyptuswäldern im Nordosten ist der Buschmann Craig Willis zu Hause. Ob weißer Eukalyptus, Riesen- oder Königseukalyptus, der Wildhüter weiß genau, wo die Riesen dieser Baumarten stehen. Und an der Südostküste führt die Biologin Tonia Cochran ein Unternehmen, das sich auf sanften Tourismus spezialisiert hat. Die Biologin führt Naturliebhaber zu den seltensten Tieren Tasmaniens und an Plätze, die einiges über die erdgeschichtliche Entwicklung des Landes erzählen: Touren, die in die Vergangenheit des Kontinents führen – bis hin zu den seltenen Überresten des Urkontinents Gondwana.

NDR Fernsehen, 18.15 Uhr
NaturNah: Vorsicht Kegelrobbe!
Fünf junge Männer aus Kiel: Sie sind Forschungstaucher, allesamt Wissenschaftler und jeder mit ganz eigenen Talenten: prämierte Naturfotografen, promovierter Unterwasserarchäologe, ambitionierter Algenforscher, renommierter Unterwasserkameramann. Vor allem verbindet sie aber die Leidenschaft fürs Tauchen. Unter Wasser drehen sie fantastische Filme. Vor einem Jahr haben sie beim jährlichen Algenmonitoring vor Helgoland Aufnahmen gemacht, die um die Welt gingen. Sie haben einen jungen Kegelrobbenbullen gefilmt, der unter Wasser einen Seehund verspeist. Es war eine Sensation. Denn bisher war nicht bekannt, dass Kegelrobben ihre kleineren Artgenossen jagen und fressen. Biologen in aller Welt stehen plötzlich vor einem Rätsel: Ist es nur ein einzelnes Tier, das aus der Art schlägt, oder hat man das Verhalten vielleicht nur noch nie beobachtet? Ein Jahr später kommen die Taucher wieder nach Helgoland. Inzwischen hat sich einiges getan. Immer wieder wurden Kadaver von toten Seehunden angeschwemmt, die seltsame Verletzungen aufweisen. So wie bei dem toten Seehund, den sie vor einem Jahr gefilmt haben. Und der „Seehundkiller“ hat inzwischen einen Namen: Schoko. Rolf Blädel, der alte Seehundjäger auf Helgoland, hat den Robbenbullen wegen seiner auffallend braunen Färbung so getauft. Und er hat ihn auch dabei beobachtet, wie er am Strand der Helgoländer Düne junge Seehunde getötet und gefressen hat. Die fünf Taucher machen sich mit ihren Kameras auf die Suche nach Schoko, denn jede Aufnahme von ihm ist wissenschaftlich interessant. Vor allem für Abbo van Neer. Der Biologe arbeitet am Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung in Büsum. Er hat sich des Themas angenommen und sich mit Forschern aus anderen Nordseeländern vernetzt. Auch in Schottland und in den Niederlanden werden jetzt ähnliche Beobachtungen gemacht. Macht Schoko die ganze Nordsee unsicher? Kegelrobben sind nicht ortsgebunden, Schoko könnte problemlos mehrmals im Jahr die Nordsee durchschwimmen. Anhand von besenderten Tieren kann Abbo van Neer das Wanderverhalten vor allem der Bullen belegen. Doch die Übergriffe haben mittlerweile eine neue Dimension. Jetzt werden sogar andere Kegelrobben getötet. Damit steht die Frage im Raum, ob auch Menschen gefährdet sind. Die Kegelrobbe ist Deutschlands größtes Raubtier, ausgewachsene Bullen bringen es auf 300 Kilo Gewicht. Mehrere Wochen lang sind die fünf Taucher Schoko vor Helgoland auf der Spur. Aber schon bald tauchen Hinweise auf, die nur einen Schluss zulassen: Schoko ist kein Einzeltäter.

Mittwoch, 14. Juni
Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Der Mara – Schicksalsfluss der Serengeti
Der Mara-Fluss im Osten Afrikas ist weltberühmt, auch wenn nur wenige Menschen seinen Namen kennen. Jedes Jahr spielt sich an seinen Ufern eines der gewaltigsten Dramen in der Tierwelt ab. Das Schicksal der größten Wildherden, die es heute noch auf unserem Planeten gibt, ist von ihm abhängig. Hunderttausende Gnus und Zebras müssen auf ihrer Wanderung von der Serengeti in das Schutzgebiet der Massai Mara diese Barriere überqueren. In den schlammigen Wassern des Flusses lauert eine tödliche Gefahr: Krokodile. Tausende von Tieren fallen ihnen zum Opfer. Der Rest des Mara ist den meisten unbekannt, sein Quellgebiet in den Bergen Kenias etwa, die riesigen Masarua-Sümpfe in Tansania oder die Mündung in den Viktoria-See. Sie alle bieten einer Vielzahl von seltenen Tieren faszinierende Lebensräume.
Doch der Fluss ist längst durch die geplanten Wasserprojekte am Oberlauf bedroht. Sie könnten das gesamte Ökosystem Ostafrikas beeinträchtigen. Der Lebensspender Mara benötigt heute dringend selbst Hilfe.

Bayerisches Fernsehen, 15.30 Uhr
Die Waldmeister
Klassenzimmer unter Bäumen
Damit Wildschwein, Reh und Fuchs noch lange im Wald zu finden sind, spielt die Waldpädagogik eine immer größere Rolle: Mit Waldkindergärten, -schulen oder -freizeiten werden Stadtkinder wieder an ihre natürliche Umwelt herangeführt. Die Waldpädagogin Melanie Schwarzmeier tastet sich täglich gemeinsam mit den Kindern horchend und schmeckend durch den Naturpark Frankenwald.

GEO Television, 17.40 Uhr
Planet Erde
Waldwelten
Die uralten kalifornischen Borstenkiefern werden zwar nicht so hoch, überbieten jedoch mit ihrem Alter von zum Teil über 4.000 Jahren sogar ägyptische Pyramiden. Flächenmäßig überragt die Taiga am südlichen Ende der Arktis alle anderen Waldgebiete der Erde. Die bewaldeten Areale bilden ein Drittel des weltweiten Baumbestandes und bieten Luchs und Vielfraß großzügige Jagdreviere.

Donnerstag, 15. Juni
SWR Fernsehen, 17.15 Uhr
Die Alpen von oben
Vom Engadin zum Zürichsee
Die Schweiz ist das Herz der Alpen. Das Verhalten von Steinböcken wird im Schweizerischen Nationalpark erforscht, dem ältesten der Alpen.

WDR Fernsehen, 17.15 Uhr
Unsere Wälder – Das Eggegebirge
Unsere Wälder sind ein Lebensraum – für Menschen und Tiere. Sie sind zugleich eine Kulturlandschaft, entstanden durch menschliche Eingriffe, sie sind ein Wirtschaftsraum, denn Holz ist eine begehrte Ware. Und sie sind Orte der Schönheit und geheimnisvoller Geschichten, verklärt in alten Erzählungen. Andreas Bathe ist seit 25 Jahren Förster in der Egge. Wie kein anderer kennt er die Region und die Stellen, an denen das Eggegebirge besonders spektakulär ist. Jetzt im Frühling dringt die Sonne bis auf den Waldboden und lässt riesige Teppiche von Märzenbechern, Lärchensporn und Bärlauch erblühen. Quellen glitzern im hellen Licht. Förster Bathe liebt seine Wälder und die Tiere, die dort leben, er erzählt von der Suche nach einer Wildkatzen-Population und vom ständigen Wandel dieser Landschaft. An vielen Stellen in der Egge hat er Spuren entdeckt, die die Menschen vor Jahrhunderten hinterlassen haben. Auf einer Lichtung haben Wildschweine den Boden durchwühlt und dabei Überreste einer alten Glashütte freigelegt.

Animal Planet, 23.20 Uhr
Wild Bills Bärenbestie
In Kentucky treibt angeblich seit fünfzig Jahren ein riesiger Wolf sein Unwesen. In West Virginia geht die Legende vom „Sheepsquatch“ um, und in den Höhlen von Greenbrier County lauert ein furchteinflößendes Raubtier auf seine Beute. Solche Horror-Geschichten gehören in den Appalachen beinahe zum Alltag, denn die Menschen dort sind abergläubisch. Obendrein finden sich immer wieder Augenzeugen, die felsenfest behaupten, die besagten Monster gesehen zu haben.
In dieser Doku-Serie gehen eine Handvoll uriger Naturburschen den Grusel-Stories auf den Grund. Die Jäger und Fallensteller haben sich fest vorgenommen, Beweise für die Existenz der mysteriösen Kreaturen zu liefern und sie anschließend einzufangen.

Freitag, 16. Juni
3sat, 14.45 Uhr
Europa ungezähmt (1)
Eisige Welten
Von den Eiswüsten Nordeuropas über die waldreichen Mittelgebirge, den Feuchtgebieten des Donaudeltas bis zu den Halbwüsten der Iberischen Halbinsel – Europas Landschaften sind einzigartig. Der erste Teil der Reihe „Europa ungezähmt“ widmet sich „eisigen Welten“: Während auf dem Großteil des Kontinentes mildes Klima herrscht, müssen sich die nördlichen Regionen auf Temperaturen bis zu minus 40 Grad einstellen. Ein Härtetest für jede Form von Leben. Trotzdem findet sich eine enorme Vielfalt: Vom weltgrößten Landraubtier, dem Eisbären, der die eisigen Polarregionen durchstreift, bis hin zum kleinsten Wiesel, das in den tief verschneiten Wäldern auf die Jagd geht. In dieser lebensfeindlichen, weiß umhüllten Welt überleben nur die Stärksten. Wer hier nicht perfekt angepasst ist, hat keine Chance.

3sat, 15.30 Uhr
Europa ungezähmt (2)
Die großen Wälder
In Teil zwei geht es um die „großen Wälder“ Europas. In den Karpaten beispielsweise haben sich bis heute unberührte Wälder erhalten. Sie sind Heimat des eurasischen Luchses. Die Neuansiedlung europäischer Wisente in den Karpaten war erfolgreich. Die urtümlichen Tiere sind natürliche Landschaftsgärtner: Als Grasfresser sorgen sie für artenreiche Lichtungen, Lebensraum für Blütenpflanzen, Insekten und Vögel. Ein ganz anderes Landschaftsbild findet sich in der Taiga: In den tiefen, dunklen Nadelwäldern nahe am Polarkreis haben Braunbären, Wölfe und Bartkäuze ganz unterschiedliche Überlebensstrategien entwickelt, um die langen schneereichen Winter zu überleben.

arte, 16.45 Uhr
Wie lässt sich Wilderei bekämpfen?
Elfenbein, Nashorn, Löwenfell: In den letzten zehn Jahren hat die illegale Jagd auf wilde Tiere dramatisch zugenommen. Mehr als 1.000 Nashörner finden jedes Jahr auf diese Weise den Tod, bei den Elefanten sind die Zahlen sogar noch besorgniserregender: Über 30.000 Tiere sterben jährlich aufgrund von Wilderei. Wenn das grausame Töten so weitergeht, werden in naher Zukunft bald keine wildlebenden Nashörner und Elefanten mehr existieren. Wie lässt sich Wilderei bekämpfen? Um das herauszufinden, reisen Dörthe Eickelberg und Pierre Girard ins Land der Rhinozerosse, nach Südafrika: Dort leben 80 Prozent der Nashörner weltweit. Kann moderne Hightech die illegale Jagd auf die Tiere verhindern? In einem Wildtierreservat nahe des Kruger-Nationalparks setzen die Betreiber auf modernste Überwachungssysteme – wie funktionieren sie? Obwohl der Handel mit Elfenbein seit 1989 weltweit verboten ist, boomt das Geschäft mit der illegalen Ware. Das Problem: Es ist sehr einfach, illegales Elfenbein „weißzuwaschen“. Korruption und Bestechung machen es möglich. Doch die Forschung könnte dem bald ein Ende setzen: Ein spezielles Analyseverfahren aus der Lebensmittelchemie kann für jede Elfenbeinprobe den genauen Herkunftsort ermitteln. Wie funktioniert das? Und warum setzt man in Südafrika im Kampf gegen Wilderer neuerdings auf Frauenpower?

Samstag, 17. Juni
WDR Fernsehen, 14.30 Uhr
Unsere Wälder – Das Eggegebirge
Unsere Wälder sind ein Lebensraum – für Menschen und Tiere. Sie sind zugleich eine Kulturlandschaft, entstanden durch menschliche Eingriffe, sie sind ein Wirtschaftsraum, denn Holz ist eine begehrte Ware. Und sie sind Orte der Schönheit und geheimnisvoller Geschichten, verklärt in alten Erzählungen. Andreas Bathe ist seit 25 Jahren Förster in der Egge. Wie kein anderer kennt er die Region und die Stellen, an denen das Eggegebirge besonders spektakulär ist. Jetzt im Frühling dringt die Sonne bis auf den Waldboden und lässt riesige Teppiche von Märzenbechern, Lärchensporn und Bärlauch erblühen. Quellen glitzern im hellen Licht. Förster Bathe liebt seine Wälder und die Tiere, die dort leben, er erzählt von der Suche nach einer Wildkatzen-Population und vom ständigen Wandel dieser Landschaft. An vielen Stellen in der Egge hat er Spuren entdeckt, die die Menschen vor Jahrhunderten hinterlassen haben. Auf einer Lichtung haben Wildschweine den Boden durchwühlt und dabei Überreste einer alten Glashütte freigelegt.

GEO Television, 18.35 Uhr
Alles über Adler
Seit Jahrtausenden beflügeln sie Mythen und Legenden: Adler, die Jäger der Lüfte. Sie sind stark, wachsam und wahre Akrobaten. Unnachgiebig bei der Jagd, ständig im Kampf um das Überleben und unermüdlich im Einsatz für ihren Nachwuchs. Die Dokumentation geht den Geheimnissen dieser majestätischen Tiere auf den Grund. Mit nahezu einem Meter Körperlänge gehören Adler zu den größten flugfähigen Vögeln der Erde. Mit viel Muskelkraft und zweieinhalb Meter Flügelspannweite wuchten sie ihren sechs Kilogramm schweren Körper in die Höhe. Es gibt mindestens 60 unterschiedliche Adlerarten, doch eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind brillante Jäger. Sie scannen die Welt unter ihnen mit Augen, die drei Mal schärfer sehen als die von Menschen.

Sonntag, 18. Juni
arte, 19.30 Uhr
360° Geo Reportage
Kenias Spürhunde – Rettung für die Elefanten
Der Amboseli-Nationalpark in Kenia ist eines der letzten Naturparadiese der Erde. Seine endlosen Savannen sind für etliche Wildtiere ein wichtiger Rückzugsraum. Ihrem Schutz hat sich die Naturschutzorganisation Big Life verschrieben. Deren Ranger führen einen erbitterten Kampf gegen Wilderer und ihre Helfershelfer. Nur so können die letzten der großen afrikanischen Wildtiere in freier Wildbahn überleben. „360° Geo Reportage“ hat die Ranger und ihre Hundestaffel aus sogenannten Tracker Dogs durch den Amboseli-Nationalpark begleitet. Zurzeit werden jedes Jahr allein in Afrika etwa 35.000 Elefanten abgeschlachtet. Meist haben es die Wilderer auf das Elfenbein abgesehen, das vor allem in China reißenden Absatz findet. Geht das Gemetzel weiter, so schätzen Fachleute, wird es innerhalb der nächsten 15 Jahre in Afrika keine freilebenden Elefanten mehr geben. Eine im Jahre 2011 gegründete Hundestaffel von sogenannten Tracker Dogs ist im Kampf gegen Wilderer eine scharfe Waffe der kenianischen Naturschutzorganisation Big Life. Mit Hilfe dieser Spürhunde ziehen Kenias Tierschützer in den Kampf gegen die Wilderer.

TV-Programm 19.06. - 25.06.2017

Montag, 19. Juni
Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Das Havelland – Naturoase im Herzen Brandenburgs
Im größten Binnenfeuchtgebiet Mitteleuropas sammeln sich jedes Jahr Abertausende Kraniche auf ihrem Weg gen Süden. Mächtige Seeadler finden in den zahlreichen Gewässern reichlich Nahrung und in den angrenzenden Wäldern röhren kapitale Rothirsche. Eine landschaftliche Besonderheit sind die weiten Stromtalwiesen, die sogenannten Luchs. Hier leben die seltenen Großtrappen – gehütet wie Kronjuwelen. Auf den trockeneren Ländchen, kleinen Bodenerhebungen, zieht der Fuchs seine Jungen groß. Von den Storchennestern auf Kirchtürmen und Gehöften ist es nicht weit zu stillen Erlenbrüchen, in denen die seltenen Sumpfschildkröten leben, und wo sich der Fischadler nach erfolgreicher Jagd eine Pause gönnt.

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Der Artenjäger vom Amazonas
Zwergaffen und Riesenschweine
Der Film porträtiert einen der letzten großen Entdecker der Erde, einen Querdenker, der auch immer wieder durch sein kompromissloses Eintreten für die Natur mit der brasilianischen Bürokratie aneinander gerät: Marc van Roosmalen. Ein Filmteam begleitet ihn auf seiner Expedition zum Rio Aripuaná. Wer glaubt, die Zeit der großen Entdeckungen im Tierreich ist vorbei, kennt Marc van Roosmalen noch nicht. Der niederländische Biologe hat im brasilianischen Amazonien eine Terra incognita mit vielen bis dato unbekannten Tierarten aufgetan Marc van Roosmalen ist ständig auf der Suche nach unbekannten Tierarten: In seinem Haus in Manaus liegen bereits das Fell eines Hirsches und der Schädel einer Zwergseekuh. Die Einheimischen hatten ihm zudem von einem Pekari erzählt. Dem Team gelingt das Unglaubliche: Sie bekommen Exemplare der kaum erforschten Art des größten Nabelschweins Südamerikas vor die Kamera. Es ist die Entdeckung eines landlebenden Großsäugers, der sich bis ins letzte Jahrzehnt vor der Wissenschaft verbergen konnte. Eine zoologische Sensation.

Dienstag, 20. Juni
Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wilde Slowakei
Die Slowakei liegt im Herzen Europas. Welche Naturschätze das kleine Land birgt, welch‘ spektakuläre Natur und welche Besonderheiten aus Tier- und Pflanzenwelt, davon wird in „Wilde Slowakei“ erzählt.
Die Vielgestaltigkeit der slowakischen Natur überrascht, denn auf gut 49.000 Quadratkilometern befinden sich Überschwemmungsebenen und Flussauen, schroffe Hochgebirge und sanfte Hügellandschaften mit der jeweils typischen Fauna und Flora. Endemiten und Raritäten wie der kuriose Blauschnegel, der vom Aussterben bedrohte Hundsfisch und die seltene Tatra-Gämse werden vorgestellt. Flugaufnahmen, die das Land aus der Vogelperspektive zeigen, prägen den Film ebenso wie aufwendig gedrehte Bilder der kulturellen Schätze der Slowakei. Die Zipser Burg zum Beispiel im Nordosten des Landes, die die zweitgrößte Burgruine Mitteleuropas darstellt, ist umgeben von extensiv bewirtschaftetem Bauernland und kleinen Dörfchen, in denen noch viele Störche brüten. Die Hänge des Travertinkegels, auf dem die Burg steht, sind von weitläufigen Trockenrasen bedeckt. Kostbares „Ödland“ mit einer faszinierenden Tierwelt: Ziesel und Smaragdeidechsen, Heidelerchen und Segelfalter. Die Slowakei hat sich in Teilen ihre Ursprünglichkeit bewahrt, was sich schon darin äußert, das noch mehrere Hundert Wölfe und Bären durch uralte Wälder streifen. „Wilde Slowakei“ ist ein faszinierender Ausflug in eines der schönsten und überraschendsten Länder Mitteleuropas.

3sat, 14.50 Uhr
Mike und die Wege der Elefanten
Elefanten ganz nah zu sein, ist für Dr. Michael Chase ein überwältigendes Erlebnis. Die Dokumentation begleitet den Ökologen bei seiner Arbeit. Er stattet die Tiere mit Sendehalsbändern aus, um herausfinden, wo genau sogenannte „grüne Korridore“ eingerichtet werden sollten. Sie sollen den Elefanten künftig vor allem in Zeiten großer Dürre sichere Wanderungen zu Wasser und Nahrung ermöglichen. Während der Trockenzeit ziehen sie in großen Herden aus allen Teilen Botsuanas zu den Flüssen, die ganzjährig Wasser führen. Doch die Dickhäuter-Population, mit über 130 000 Tieren die größte weltweit, wächst stetig und setzt der Vegetation zunehmend zu. Chase markiert die von Elefanten entrindeten Bäume und notiert die Verwüstungen in den Mopane-Wäldern. Beobachtungen aus der Luft und die Daten der Satellitenhalsbänder liefern ihm Informationen über bevorzugte Routen.

3sat, 15.30 Uhr
Nashörner für die Serengeti
In der weitläufigen Serengeti leben tausende Tierarten – eines davon ist das Spitzmaulnashorn, doch es ist vom Aussterben bedroht. Ein Großprojekt soll den Artbestand retten. Drei Nashorn-Weibchen und zwei Männchen gehen auf die Reise ins Land ihrer Vorfahren: Der Film begleitet den Auftakt zur größten Umsiedlung, die jemals durchgeführt wurde, vom Einfangen der Tiere in Südafrika bis zur Entlassung in die Wildnis. Die Serengeti im ostafrikanischen Tansania ist eines der letzten Naturparadiese der Erde. Auf einer Fläche von 30 000 Quadratkilometern Steppe, Savanne und Busch finden hunderte von Tierarten ihre Heimat – davon mehr als eineinhalb Millionen Pflanzenfresser und mehrere tausend Raubtiere. Allein eineinhalb Millionen Gnus ziehen jedes Jahr, wenn die Trockenzeit beginnt, durch das weite Land und lassen auf der Suche nach Futter und Wasser den Boden unter sich beben. Ohne den Dung der Gnus gäbe es in der Serengeti kein Gras. Nur das älteste Landsäugetier, das seit rund 14 Millionen Jahren den afrikanischen Kontinent bevölkert, sucht man in der Serengeti inzwischen fast vergeblich. Anhaltende skrupellose Wilderei hat den Bestand innerhalb von 20 Jahren an den Rand der Ausrottung gebracht. Während 1970 noch rund 60 000 Spitzmaulnashörner durch die afrikanischen Savannen streiften, sind heute nur noch circa 4000 dieser eindrucksvollen Tiere übrig. Von der am stärksten bedrohten Unterart „Diceros Bicornis Michaeli“ leben insgesamt nur noch 700 Tiere, davon knapp 70 verteilt auf drei verschiedene Gebiete in Tansania. Zu wenige, um die Art zu erhalten. Mit dem „Serengeti Rhino Repatriation Project“ der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt sollen 32 Artgenossen aus Südafrika die Gruppe der letzten Spitzmaulnashörner in der Serengeti überlebensfähig machen. Fünf bis sechs Tiere pro Flugzeug, in Transportkisten verpackt, sollen auf der Steppenpiste in der Serengeti landen. Zurück ins Land ihrer Ahnen, die im Jahr 1961 zum Schutz vor Wilderern nach Südafrika in Sicherheit gebracht wurden. Nun sollen deren Nachkommen die letzten ihrer Art vor dem Aussterben bewahren. Rettung in letzter Sekunde. Doch das Millionen schwere Projekt, ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt zu Gunsten von Mensch und Tier, ist noch lange nicht beendet. Der schwierigste Teil steht noch bevor: Den Schutz der Tiere gegen Wilderer zu gewährleisten. Militärisch geschulte Ranger haben ihre Arbeit bereits aufgenommen – 24 Stunden täglich auf den Spuren der ersten Hoffnungsträger.

3sat, 16.15 Uhr
Die Hyänen vom Mara Fluss
Tag und Nacht folgen die US-amerikanischen Biologinnen Chantal und Karen dem Talek-Clan – dem größten Hyänen-Rudel in der kenianischen Masai Mara. Dabei entdecken sie Verblüffendes. Der Film räumt auf mit dem Bild der „blutrünstigen, feigen“ Hyäne. Er zeigt vielmehr kühne Jäger mit einem besonderen Sozialverhalten: Unter Tüpfelhyänen besetzen die Weibchen die oberen Ränge. Die Männchen kuschen demütig selbst vor dem rangniedersten Weibchen. Ranghohe Weibchen haben einen höheren Spiegel an Testosteron im Blut als ihre männlichen Artgenossen. Ihre Geschlechtsorgane wachsen zu einem Penis-artigen Gebilde aus, sodass sie äußerlich kaum von Männchen zu unterscheiden sind. Je höher der Rang der Mutter, desto höher die Stellung des Kindes. Einem Jungtier von hoher Abstammung wird stets der Vorrang beim Fressen gewährt – selbst deutlich ältere Tiere haben zu warten. Wenn alljährlich im Sommer über zwei Millionen Gnus und Zebras aus der Serengeti in die Masai Mara wandern, beginnt für die Hyänen die Zeit des Überflusses. Dann zeigt sich, dass diese Tiere ganz anders sind als ihr Ruf: Statt hinterlistig Löwen die Beute zu stehlen, erweisen sich Hyänen als erfolgreiche Jäger, an deren Beute sich umgekehrt der „König der Tiere“ nur allzu gern bedient. Bei der Jagd arbeiten die Mitglieder des Hyänenclans perfekt zusammen.

3sat, 17.00 Uhr
Die Löwen der Kalahari
Die Kalahari im Süden Afrikas gilt als eine der vielfältigsten und artenreichsten Wüsten der Welt. Sie war einst Schauplatz riesiger Tierwanderungen. Tausende Huftiere – und in ihrem Gefolge Löwen, Wildhunde und Geparde – zogen vom Okavango-Delta durch die Zentralkalahari nach Süden und zurück, wenn der sporadische Regen mal hier, mal dort schmackhafte Gräser und natürliche Tränken in die Landschaft zauberte. Davon profitierten auch die Buschmänner, die seit über 20 000 Jahren in dieser Wüste leben. In letzter Zeit hat sich die Kalahari jedoch stark verändert. Die riesige zusammenhängende Wildnis ist zu einem Mosaik aus Naturschutzgebieten und Farmen geworden. Kilometerlange Zäune zerschneiden das Ökosystem. Sie sollen den 2,5 Millionen Rindern Botsuanas Wildtierkrankheiten vom Leib halten.

3sat, 17.45 Uhr
Ein Leopard mit kleinen Schwächen
Vor der atemberaubenden Kulisse des Okavango-Deltas in Botsuana dokumentiert der Film mit liebevollem Humor das Heranwachsen eines etwas tollpatschigen Leopardens. Die ersten Lebenswochen verbringt der kleine, tapsige Leopard Dikeledi im Schatten eines mächtigen Leberwurstbaumes. Seine Mutter, Lehrmeisterin und einzige Gefährtin, weiß, was ein Spitzenräuber im Okavango-Delta können muss, um zu überleben. Sie betreut ihn mit Geduld und großer Fürsorge. Schnell zeigt sich, dass Dikeledi als Leopard nicht gerade ein Naturtalent ist. Er stellt sich oft besonders ungeschickt an, wenn er – neugierig wie alle Katzen – die wundersame Welt ringsum erkundet. Auch nach Monaten beherrscht er die Kunst des Kletterns nicht, wie es sich für einen Leoparden geziemt. Er besitzt wenig Gespür für Balance und den Umgang mit seinen übergroßen Pranken. In einem Alter, in dem er längst selbst jagen sollte, lässt sich der Schlaks noch immer genüsslich von der Mutter mit Nahrung versorgen. Doch plötzlich ändert sich alles: Sein Vater erscheint im Revier und macht der paarungsbereiten Leopardin den Hof. Für Dikeledi gibt es jetzt keinen Aufschub mehr: Er muss gehen. Ohne Jagderfahrung und umgeben von Hyänen, Schakalen, Geiern und Pavianen stolpert der junge Leopard zunächst von Misserfolg zu Misserfolg. Beinahe verpasst er die Chance seines Lebens, weil er zu tief schläft. Der erste eigene Riss – ein Wendepunkt. Langsam, aber sicher findet der Leopard mit den kleinen Schwächen seinen Platz in der großen, weiten Welt.

Mittwoch, 21. Juni
Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wilde Heimat – Der Sommer
Wenn in den Hochlagen der österreichischen Alpen der letzte Schnee geschmolzen ist, entfaltet sich die Natur in voller Pracht – Wiesen verwandeln sich in bunte Blütenmeere, der Nahrungsüberfluss lockt zahllose Insekten an, fette Beute wiederum für Spinne und Storch. Der Sommer ist die Zeit, in der die meisten Tiere Nachwuchs zu versorgen haben. In abgelegenen Bergwäldern Österreichs säugt eine Braunbärin ihre Jungen, weiter nördlich, in der Schwäbischen Alb, sind die Wanderfalken bereits flügge.

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Die Wolfsfrau
Diese Frau kennt die Wölfe Kanadas wie kaum eine andere, noch nie ist jemand den scheuen Rudeln an den Küsten von British Columbia so nahe gekommen wie die Biologin und frühere Weltklasse-Langläuferin Gudrun Pflüger: Sie hat ihr Leben vollkommen den Wölfen gewidmet, bis ein gefährlicher Hirntumor alles zu zerstören drohte. Doch die vielen positiven Erinnerungen an „ihre“ Wölfe helfen Gudrun, ihren Durchhaltewillen zu stärken. Sie hat ein klares Ziel: Die Athletin will zurück nach Kanada, um das Leben der wilden Wölfe in den Rocky Mountains zu erforschen. Gudruns Studien sollen dazu beitragen, mehr über das Verhalten der scheuen Jäger zu erfahren, um sie in Zukunft besser schützen zu können. Keine Strapaze ist Gudrun dafür zu groß: Zu Fuß oder per Pferd ist sie den charismatischen Raubtieren auf der Spur. Mithilfe von versteckten Kameras will sie das verborgene Leben der Wölfe in Kanadas Bergwelt dokumentieren. Dabei entdeckt sie auch, wie sehr die Lebensräume der Tiere von Menschen beansprucht werden.

Donnerstag, 22. Juni
GEO Television, 17.25 Uhr
Töten will gelernt sein
So süß Eisbären, Löwen und Füchse als Babys aussehen, als ausgewachsene Tiere sind sie die idealen Tötungsmaschinen. Die Dokumentation begleitet die Tierbabys auf ihrem Weg zu den perfekten Jägern. Denn von der leichten Beute bis zum Jäger ist es ein trainingsreicher Weg. Die Tierkinder lernen von ihren Müttern alles, was sie zum Jagen und Töten wissen müssen.

GEO Television, 18.20 Uhr
Lily – Ein Bärenleben
Acht Jahre alt, rund 200 Kilogramm schwer und fast 200.000 Facebook-Freunde: ‚Lily‘ ist der vielleicht berühmteste Schwarzbär der Welt – und jetzt in Lebensgefahr. Denn in Nord-Minnesota sind die wilden Bären für viele Anwohner eine Plage und stehen unter keinem Schutz. Die Doku begleitet den Überlebenskampf eines Schwarzbären, der mit seiner Geburt zum Internetstar wurde.

Freitag, 23. Juni
Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Kroatien – Naturparadies zwischen Donau und Adria
Die üppigen Wälder Kroatiens sind die Heimat von Braunbären, Luchsen und Rotwild. Sie bilden den fließenden Übergang zu den Ebenen des Ostens, den Flussniederungen an Save, Drau und Donau, einmaligen Auenlandschaften, die Jahr für Jahr im Wasser ertrinken. Wo See- und Kaiseradler, Löffler, Purpur- und Graureiher zu Hause sind, und wo in urigen Dörfern mit 200-jährigen Holzhäusern mehr Störche als Menschen wohnen.

3sat, 17.45 Uhr
Wilde Inseln: Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste, nahe der Stadt Vancouver, liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte nordamerikanische Pazifikinsel. Vancouver Island bietet vielen einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren vielen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl. Vor allem die pazifischen Lachse: Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel – doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.

Samstag, 24. Juni
arte, 7.55 Uhr
Wie lässt sich Wilderei bekämpfen?
Elfenbein, Nashorn, Löwenfell: In den letzten zehn Jahren hat die illegale Jagd auf wilde Tiere dramatisch zugenommen. Mehr als 1.000 Nashörner finden jedes Jahr auf diese Weise den Tod, bei den Elefanten sind die Zahlen sogar noch besorgniserregender: Über 30.000 Tiere sterben jährlich aufgrund von Wilderei. Wenn das grausame Töten so weitergeht, werden in naher Zukunft bald keine wildlebenden Nashörner und Elefanten mehr existieren. Wie lässt sich Wilderei bekämpfen? Um das herauszufinden, reisen Dörthe Eickelberg und Pierre Girard ins Land der Rhinozerosse, nach Südafrika: Dort leben 80 Prozent der Nashörner weltweit. Kann moderne Hightech die illegale Jagd auf die Tiere verhindern? In einem Wildtierreservat nahe des Kruger-Nationalparks setzen die Betreiber auf modernste Überwachungssysteme – wie funktionieren sie? Obwohl der Handel mit Elfenbein seit 1989 weltweit verboten ist, boomt das Geschäft mit der illegalen Ware. Das Problem: Es ist sehr einfach, illegales Elfenbein „weißzuwaschen“. Korruption und Bestechung machen es möglich. Doch die Forschung könnte dem bald ein Ende setzen: Ein spezielles Analyseverfahren aus der Lebensmittelchemie kann für jede Elfenbeinprobe den genauen Herkunftsort ermitteln. Wie funktioniert das? Und warum setzt man in Südafrika im Kampf gegen Wilderer neuerdings auf Frauenpower?

Animal Planet, 18.45 Uhr
Die Welpendealer-Falle
Schon seit längerem sind die „Guardians of Rescue“ in News York einem kriminellen Hundehändler auf der Spur. Rob Misseri und sein Ermittler-Team vermuten, dass sich hinter der vermeintlich sauberen Online-Plattform ein illegaler Massenzuchtbetrieb verbirgt, in dem die Tiere unter katastrophalen Bedingungen gehalten werden. Um die Hunde aus den Fängen der skrupellosen Bande zu befreien, stellen die Tierschützer dem Verkäufer eine verhängnisvolle Falle.

Sonntag, 25. Juni
3sat, 13.05 Uhr
Abenteuer in der Wildnis – Naturschauspiel im Traunviertel
Oberösterreich ist reich an außergewöhnlichen Naturräumen. Seit vier Jahren betreibt die Naturschutzabteilung des Landes ein einzigartiges Naturvermittlungsprojekt. Etwa 100 Naturvermittler, Wald- und Kräuterpädagogen führen jedes Jahr bis zu 10 000 Interessierte durch die Schutzgebiete. Claus Muhr begleitet diese Botschafter der Natur durchs oberösterreichische Traunviertel. „Wissensvermittlung mit Erholung und Genuss“ ist ihr Motto, denn Natur lässt sich nur verstehen, wenn sie auch hautnah erlebt werden kann. Der Film führt zum Deckenhochmoor Löckenmoos in Gosau und zur Kräuterwanderung auf die Bad Ischler Katrin. Filmemacher Claus Muhr besucht mit einem Geologen den Gschliefgraben am Fuß des Traunsteins und nimmt Wassertiere am Ödsee im Almtal unter die Lupe.

3sat, 13.30 Uhr
Der Baumflüsterer
Peter Wohlleben und die Geheimnisse des Waldes
Ein Mann wie ein Baum: 1,98 Meter groß, Schuhgröße 48, grauer Bart, 52 Jahre alt. Peter Wohlleben ist Deutschlands bekanntester Förster – und Bestseller-Autor. Der Förster schreibt über „Das geheime Leben der Bäume“ und „Das Seelenleben der Tiere“. Seine Erkenntnisse enthalten so viel Neues und Nachdenkenswertes über das Verhältnis von Mensch und Natur, dass der Leser aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt. Peter Wohlleben lebt im Forsthaus von Hümmel, einer 470-Seelen-Gemeinde in der Eifel, samt Bulldogge Crusty, Familienhündin Maxi, Stute Bridgi und Hahn Fridolin mit seinem Zwei-Hühner-Harem – alles Tiere, die natürlich eine Rolle in seinen Büchern spielen. Die Auflage seiner Bücher: fast eine halbe Million, Übersetzungen in 26 Sprachen. Gar nicht auszudenken, wie viele Bäume für die Bücher gefällt werden mussten. Dabei sind es gerade die Bäume, um die es in seinen Büchern immer wieder geht. Für ihn sind Bäume weit mehr als gewachsenes Holz – Bäume haben ein ausgeklügeltes Kommunikationssystem, meint er. Er redet sogar vom „Wood Wide Web“. Er schreibt von Bäumen, die ihren Nachwuchs stillen, die andere Bäume vor Schädlingen warnen und die alte, längst abgestorbene Kameraden versorgen. Wohlleben leitet einen umweltfreundlichen Forstbetrieb mit dem erklärten Ziel, die „Massenhaltung“ von Bäumen in Schnellwachs-Plantagen zu beenden. Der „deutsche Rebell des Waldes“, der „Robin Wood aus der Eifel“ – Wohlleben lächelt über derartige Helden-Titulierungen. Er ist alles andere als ein romantischer Spinner und auch kein Esoteriker: Er entwickelt Konzepte artgerechter Baumhaltung, mit denen sein Betrieb Geld verdient. Auch er schlägt und verkauft Holz; dazu kommt als weitere Einnahmequelle das Projekt „RuheForst“, in dem sich Menschen eine Grabstelle unter einer Buche kaufen können. Die „ZDF.reportage“ zeichnet ein Porträt des „Bestseller-Försters“, begleitet Peter Wohlleben bei seiner Arbeit im Hümmeler Forst und versucht, die Gründe seines Erfolges aufzuzeigen. Denn Peter Wohlleben ist der wohl erfolgreichste Geschichtenerzähler, seit es Förster gibt.

JWW