JAGEN WELTWEIT TV-Tipps für Jäger

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Programmvorschau für den Zeitraum bis zum 29. September 2019.

(Kurzfristige Programmänderungen sind möglich)

Die Jagen Weltweit Fernsehtipps

TV-Programm 02.09. - 08.09.2019

Montag, 2. September

3sat, 21.00 Uhr
NETZ NATUR
Der Sinn der Vielfalt
Die Naturreportage aus der Schweiz
Die Schweiz wäre reich: an farbenprächtigen Schmetterlingen, an wunderschön singenden Vögeln, an bunten Blumenwiesen, in denen es kreucht und fleucht. Doch sie scheinen verschwunden. Wo sind sie geblieben? Gibt es eine Chance, dass sie wiederkommen? „NETZ NATUR“ zeigt Beispiele, wie die natürliche Vielfalt und die Bewirtschaftung des Landes nicht im Widerspruch stehen müssen. Die Vielfalt der Arten kommt in der magischen Formel zum Ausdruck, nach der sich das Leben auf der Erde seit Urzeiten immer wieder erneuert. Wie aber kommt es, dass aus urtümlichen Formen immer wieder neue entstehen? Weshalb entstehen aus Fischen Amphibien, die das Land eroberten und sich weiterentwickeln zu Vögeln und Säugetieren? Wie entstehen aus urtümlichen Affen verschiedene andere Primaten und schließlich auch der Mensch? Dieser Prozess der Entstehung immer wieder neuer Arten von Lebewesen ist mehr als drei Milliarden Jahre alt – und bis heute nicht abgeschlossen. Handeln tut Not – wie beim Klima: Doch die Vielfalt des Lebens auf der Erde ist heute bedroht. Weltweit – und auch in der Schweiz. „NETZ NATUR“ schaut sich um in dem Land, in dem es noch bunte Blumenwiesen und Schmetterlinge gibt, wo es noch summt, zirpt und singt, und wo man noch großer Vielfalt an Tieren und Pflanzen begegnet. Doch diese Idyllen sind dramatisch am Schwinden – wie auch die Gletscher in den Alpen. Was steckt dahinter? Und wo sind Ansätze erkennbar, die den dramatischen Verlust an Natur in unserem Land aufhalten könnten? Die grüne Wüste muss nicht sein: Was ist der Grund, dass heute die Vielfalt nicht zu-, sondern dramatisch abnimmt? Eine Schlüsselrolle spielt die Landwirtschaft, die in der Schweiz einen wesentlichen Teil der Kulturlandschaft beansprucht. Was führt dazu, dass man großflächig nur noch eintönig fettgrüne Flächen findet, wenn man übers Land fährt? Eine leblose, grüne Wüste, allenfalls gelb gepunktet von den Allerweltsblumen Löwenzahn und Scharfer Hahnenfuß, die alles andere als Vielfalt signalisieren? Welche Rolle spielt die Bewirtschaftung beim Verlust der früheren Farbenpracht? Den Bauern allein die Schuld am ökologischen Desaster zuzuschreiben, greift zu kurz. Eine ganze „Vernetzung“ von gesellschaftlichen Umständen, die das tägliche Leben von uns allen betrifft und schließlich zu Hause im Kühlschrank deutlich wird, ist für die dramatische Abnahme der Artenvielfalt verantwortlich. „NETZ NATUR“ zeigt die Zusammenhänge auf.

Dienstag, 3. September

3sat, 14.05 Uhr
Estland: Wölfe, Biber, Bären
Der estnische Sänger und Biologe Jaan Tätte und sein Sohn Jaan Junior reisen durch ihre Heimat Estland und beobachten die Tiere, die in der Wildnis des baltischen Staates leben. Kegelrobben an der Ostseeküste hat der Junior schon häufiger gesehen, Biber und Luchse hingegen noch nicht. In Estland hat man eine gute Chance, ihnen zu begegnen. Selbst große Raubtiere wie Wölfe und Bären finden in der baltischen Wildnis noch einen Lebensraum. Estland hat Küstenlandschaften wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: schroffe und zerfurchte Felsen, dann wieder sandiger und weicher Strand, bewachsen mit dichten Kiefernwäldern.

3sat, 17.45 Uhr
Wildes Karelien
Land der Braunbären und Singschwäne
Licht hat in Karelien in Nordosteuropa eine ganz besondere Bedeutung. Es heißt, dass es hier nur zwei Jahreszeiten gibt: den acht Monate langen Winter und den vier Monate kurzen Sommer. Schon die ersten Sonnenstrahlen zaubern einen glänzenden Schimmer auf die Wellen des Vodlozero-Sees. Der Film führt durch einen Sommer voller Leben, durch Landschaften aus Wasser und Licht, so schön und ursprünglich, wie sie in Europa nur noch selten zu erleben sind. Birkhähne balzen, Braunbärenmütter mit ihren Jungen durchstreifen die Taiga auf der Suche nach vorjährigen Preiselbeeren. Die Blütenpollen der selten gewordenen karelischen Maserbirken färben die Uferzonen der zahllosen Seen gelb. In den Weißen Nächten im Mittsommer geht die Sonne gar nicht unter und lässt das Leben auch „nachts“ pulsieren. Doch bereits Anfang September verlassen die Singschwäne mit der sinkenden Sonne wieder Karelien. Mit einem letzten fantastischen Aufglühen der Polarlichter fällt das Land erneut in Dunkelheit und Winterschlaf.

Mittwoch, 4. September

arte, 10.45 Uhr
Das Tal der Löwen
Löwen gelten als Symbole für Kraft und Furchtlosigkeit, Mut und Macht. Kaum ein Tier ist so intensiv über viele Jahrzehnte im Freiland erforscht worden wie diese Großkatze. Doch einiges blieb im Dunkel verborgen. Mit Hilfe von Wärmebildkameras enthüllt dieser Film die letzten Geheimnisse von Afrikas größten Raubkatzen. Tierfilmer Reinhard Radke folgt zwei Rudeln und seinen Weibchen bei Tag und Nacht. Er enthüllt dabei erstaunliches Verhalten, das so bisher nicht zu sehen war – packende Dramen im täglichen Kampf ums Überleben und anrührende Momente bei der Aufzucht der Jungen. Der Film folgt zwei Rudeln im Herzen der Massai Mara im Süden Kenias. Das erste hat bereits eine ganze Horde energischer Halbwüchsiger in seinen Reihen. Beim zweiten hat der Nachwuchs gerade erst das Licht der Welt erblickt. Die Kleinen sind nach ihrer Geburt zunächst blind und hilflos. Ihre Ausgangslage könnte nicht unterschiedlicher sein. Während die einen verborgen und gut geschützt in einem Busch die ersten Wochen ihres Lebens verbringen, wurden die anderen im dichten Ried eines Sumpfes versteckt. Büffelherden kommen oft vorbei, sie sind der größte Feind der Löwen. Dort ist der Nachwuchs der Sumpflöwin also ständig in Gefahr. Trotz aller Probleme sieht es aber zunächst gut für die erfahrene Jägerin und ihre Familie aus. Während sie auch tagsüber manche Gelegenheit zur Jagd nutzen kann, muss das Rudel auf die Nacht warten. Was in absoluter Dunkelheit passiert, kann dank neuester Technik nun sichtbar gemacht werden: Wärmebildkameras enthüllen die Dramen, die sich in totaler Finsternis in der Savanne zutragen. Endlich lässt sich das Verhalten der Raubkatzen auch in der Nacht authentisch beobachten. Als eine Gruppe junger Löwenmännchen auftaucht und den derzeitigen Herrschern das Revier streitig machen will, spitzt sich die Lage zu. Ob und wie sich die Rudel und die einzelnen Löwinnen mit ihrem Nachwuchs durchschlagen, erzählt der Film in starken Bildern und emotionalen Geschichten. Eine dramatische Familiensaga, eine Geschichte von Loyalität und Großmut, aber auch von gnadenlosen Egoismen und brutaler Gewalt.

Donnerstag, 5. September

arte, 11.20 Uhr
Die Rückkehr der Wölfe
Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark
Im nordamerikanischen Yellowstone-Nationalpark vermehrten sich die Wapiti-Rothirsche lange Zeit ungebremst und das zuungunsten der dortigen Flora und Fauna – bis Wölfe in das Gebiet Einzug hielten. Die Dokumentation „Die Rückkehr der Wölfe – Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark“ zeigt die erstaunlichen Folgen, die die Wiederansiedlung von Wölfen Ende der 1990er Jahre für das gesamte Ökosystem im Yellowstone-Nationalpark hat. Ein aus den Fugen geratenes Ökosystem ist durch die Rückkehr der Raubtiere wieder in ein natürliches Gleichgewicht gelangt. 70 Jahre lang vermehrte sich die Population der Wapiti-Rothirsche im US-amerikanischen Yellowstone-Nationalpark nahezu ungebremst. Ohne einen natürlichen Feind und trotz aller Versuche der Menschen, die Zunahme an Hirschen zu begrenzen, breiteten sich diese immer weiter aus und zerstörten weite Teile der Vegetation des Parks. Sie fraßen den Nationalpark buchstäblich kahl. Doch mit der gezielten Wiederansiedlung von 41 kanadischen Wölfen in den Jahren 1995 bis 1997 ereignete sich geradezu ein Wunder: Die Tiere brachten das natürliche Gleichgewicht in den Nationalpark zurück. Die Wölfe jagten die Wapitis und, was noch entscheidender war, sie beeinflussten das Verhalten der Hirsche, sodass diese sich aus Tälern und Schluchten zurückzogen. Das eigentlich Faszinierende daran: Durch die Anwesenheit der Wölfe reduzierte sich nicht nur die Population der Wapiti-Hirsche von 20.000 auf circa 7.000 Tiere, auch die Pflanzenwelt des Nationalparks erholte sich und es entstand neuer Lebensraum für andere Tierarten. Die Wissenschaftler und Experten sprechen bei diesem Phänomen von einer sogenannten trophischen Kaskade, einer Kettenreaktion, die durch die Veränderung der Nahrungskette innerhalb eines komplexen Ökosystems ausgelöst wird. Die Dokumentation „Die Rückkehr der Wölfe – Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark“ zeigt die erstaunlichen und dramatischen Folgen, die die Wiederansiedlung der Wölfe auf das gesamte Ökosystem des Nationalparks hat. Entgegen ihrem eigentlichen Ruf der gnadenlos tötenden Räuber, sind die Wölfe Schöpfer neuen Lebens, die das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem wiederherstellen.

arte, 16.55 Uhr
Ungeliebter Tierbesuch
Wenn Tier und Mensch sich in die Quere kommen
Die Bauern auf der Ostseeinsel Usedom sind saumäßig wütend auf Wildschweine. Die vermehren sich hier fast ungebremst und richten jedes Jahr größere Schäden an. Im deutschen Teil der Insel mühen sich Jäger, die Schwarzkittel zu bejagen, doch das ist leichter gesagt als getan, denn die Tiere sind äußerst intelligent. Im polnischen Teil der Insel sind ganze Rotten durch die Badeorte unterwegs. Selbst am Strand rennen sie herum. Hier werden sie nicht gejagt, sondern sogar gefüttert. Allmählich werden sie zu einer echten Plage. Wildschweine gehören zur heimischen Fauna, anders sieht es bei Nandus aus. Die straußenähnlichen Vögel kommen ursprünglich aus Südamerika und konnten sich im ehemaligen deutsch-deutschen Grenzgebiet verbreiten, nachdem ein paar von ihnen aus einer Zucht entkommen waren. Mittlerweile sind es fast 200 Tiere, die den Bauern die Ernte wegfressen und von Forst- und Landwirten als Bedrohung angesehen werden. Auch die Chinesische Wollhandkrabbe ist eine invasive Art, die vermutlich schon vor hundert Jahren mit dem Ballastwasser von Handelsschiffen eingeschleppt wurde. Die Krabben breiten sich massiv in der Havel aus, zerstören Netze und Reusen der Fischer und fressen auch schon mal den Fang. Dafür, dass sich die Krabbe nicht zur Plage entwickelt, sorgen Fischer wie Wolfgang Schröder. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard begleiten ihn bei seiner Arbeit und entdecken eine delikate Möglichkeit, das Problem anzugehen: einfach aufessen. In Asien werden die Krabbentiere schon lange als Delikatesse geschätzt.

Animal Planet, 20.15 Uhr
Serienstart
Willkommen in der Massai Mara
Big Cat Tales – Afrikas Raubkatzen
Das 1.500 Quadratkilometer große Schutzgebiet im Südwesten von Kenia ist die Heimat zahlreicher afrikanischer Wildtierarten. Neben Antilopen, Büffeln, Elefanten oder Krokodilen ist die Savanne auch ein wahres Paradies für Raubkatzen. Wer Löwen, Leoparden und Geparden in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten will, ist hier genau richtig. Das Forscher-Paar Angela und Jonathan Scott kommt bereits seit 40 Jahren in die Masai Mara. Bewaffnet mit Geländewagen, Fernglas und Fotoausrüstung begeben sich die beiden auf die Spuren der majestätischen Großkatzen.

n-tv, 20.15 Uhr
Safari-Paparazzi – Wildlife pur
Auf Tierfotografen warten in der afrikanischen Wildnis ganz besondere Aufnahmen: Ob rührende Rettungsgeschichten oder ein wilder Gänseangriff – mit ein bisschen Geduld können sich dort ganz besondere Einblicke ergeben. Die Dokumentation zeigt eine spannende Reise durch die wilde Welt der Natur, begleitet von Kommentaren des Kölner Zoodirektors Theo Pagel.

n-tv, 21.05 Uhr
Safari-Paparazzi – Wildlife pur
Eine Safari ermöglicht spektakuläre Einblicke in den Lebensraum verschiedener Tiere. Aufnahmen von Profis, aber auch spontane Schnappschüsse von Urlaubern offenbaren dabei faszinierende Verhaltensweisen der Wildnis-Bewohner. Die Dokumentation ordnet gemeinsam mit Theo Pagel, dem Direktor des Kölner Zoos, die erstaunlichen Bilder ein und zeigt das Verhalten der Tiere hautnah in ihrer natürlichen Umgebung.

Freitag, 6. September

arte, 7.15 Uhr
Arktis: Ein Junge wird Jäger
Immer weniger Polar-Inuit-Jungen wollen Jäger werden. Der zwölfjährige Qaaqqukannguaq ist eine Ausnahme. Zusammen mit seinem Vater begibt er sich zum ersten Mal auf eine mehrtägige Jagdreise mit dem Hundeschlitten durch die Eiswüste. Die beiden werden 70 Kilometer von ihrer winzigen Siedlung Savissivik aus bis zur Eiskante am Kap York zurücklegen. ARTE begleitet sie dabei. In einer der nördlichsten besiedelten Regionen der Welt, die zehn Monate im Jahr von Eis bedeckt ist, ist Jagen eine der wenigen Möglichkeiten für die Menschen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Doch die Jagd bedeutet für die Polar-Inuit nicht nur Versorgung. Aus ihr leiten sie nach wie vor ihre kulturellen Werte und ihre Identität ab. „Erst wenn du jagen kannst, bist du ein Mann“, sagen die Väter heute noch zu ihren Söhnen. Auf einer tagelangen Reise durch eine von bizarren Eisbergen gesäumte weiße Wüste wird der erst zwölf Jahre alte Qaaqqukannguaq die schwierige Kunst der Polarjagd von seinem Vater lernen. Er wird die Peitsche so schwingen und die Hunde so hetzen, bis sie Furcht vor ihm haben und ihm bei jeder der gefährlichen Wasserspalten oder Risse im Eis gehorchen. Er wird mit dem Blick die blendende Schneedecke nach Robben und Walrossen bis zum Horizont abtasten und sich dann langsam – im Schutz eines weißen Holzgestells – an das Tier heranpirschen. Er wird in den hellen Nächten und bei Sturm mit seinem Vater ein Zeltlager auf den Schlitten spannen und die frische Robbenleber in einem mit Schnee gefüllten Topf auf dem Primuskocher garen. Vor allem aber wird er lernen, das Eis zu lesen. An kaum sichtbaren Zeichen soll Qaaqqukannguaq blitzschnell erkennen, ob eine Gletscherwand gleich einbricht oder ob sich unter der ebenen Schneefläche eine Spalte im Eis verbirgt. Allein an den Windverwehungen soll er merken, welchen Kurs er mit seinem Schlitten gerade steuert. Kurzum: Qaaqqukannguaq soll auf dieser Reise zum richtigen Jäger werden.

3sat, 14.45 Uhr
Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere kommunizieren
Tiere mögen zwar keine Sprache haben, die unserer menschlichen ähnlich ist, trotzdem kommunizieren sie. Nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Lebewesen – oft einfach, aber effektiv. Wenn man einen Hirsch röhren hört, weiß man, es ist Brunftzeit. Wenn eine Klapperschlange mit ihrer Rassel warnt, ist Gefahr in Verzug. Wenn ein Hund gegen den Zaunpfahl pinkelt, markiert er sein Revier. Tiere teilen sich auch mit, wo es etwas zu Essen gibt, dass sie paarungsbereit sind oder dass Gefahr droht.

3sat, 15.30 Uhr
Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere durchhalten
Eine der bemerkenswertesten Erscheinungen in der Tierwelt ist der extreme Tiefschlaf. Unter außergewöhnlichen Bedingungen können sich manche Tiere in todesähnliche Zustände versetzen. Andere verbringen die kalte Jahreszeit mit einem monatelangen Winterschlaf. Es gibt sogar Lebewesen, die sich nahezu selbst einfrieren können, sie benutzen dazu ein körpereigenes „Frostschutzmittel“, das ihre Zellen intakt hält. Der Film zeigt jedoch auch, dass bei aller Anpassungsfähigkeit an außergewöhnliche Umweltbedingungen diese Überlebenstechniken nicht ohne Risiken sind.

3sat, 16.15 Uhr
Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere schlafen
Der Schlaf bei Tieren ist bislang noch weitgehend unerforscht. Die Bandbreite ist riesig: Zwar schlafen alle Lebewesen, aber manche nur für ein paar Sekunden am Stück. Andere wiederum schlafen fast 90 Prozent ihres Lebens. Einige Spinnenarten können über Monate stillstehen, Schlangen schließen nie ihre Augen, bestimmte Vögel schlafen im Flug. Ein Film über ungewöhnliche Arten des Schlafs.

3sat, 17.00 Uhr
Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere bauen
Viele Tiere sind als Baumeister nicht weniger geschickt als der Mensch. Dass sie imstande sind, Erstaunliches zu leisten, zeigen die Turmbauten der Termiten ebenso wie die Waben von Wespen. Tierbauten sind meistens einfach, aber immer genial durchdacht. Sie geben interessante Einblicke in die Lebensweise und das Verhalten der Baumeister. So spinnen Fallensteller Netze oder bauen Gruben und fangen auf diese Weise ihre Beute. Nicht nur Vogelnester sind Kinderstuben, in denen die Jungen aufgezogen werden, auch Insekten, Frösche und Fische bauen für ihre Brut. Das Faszinierende bei allen Tierbauten ist, dass sie grundsätzlich aus Naturmaterialen gebaut werden. Und während wir Menschen gern unser Revier für uns allein haben, ist es im Tierreich völlig normal, dass – oftmals viele verschiedene – andere Tiere einen Bau nutzen oder als Nachnutzer einziehen.

3sat, 17.45 Uhr
Wilde Überlebenskünstler – Wie erfinderisch Tiere sind
Obwohl noch viele Geheimnisse entschlüsselt werden müssen, entwickelt sich die Wissenschaft der Übernahme ausgeklügelter Muster der Natur rasant weiter. So werden etwa die gefährlichsten Schlangengifte erfolgreich für medizinische Zwecke eingesetzt, und der Speichel von Fledermäusen enthält natürliche Blutverdünner. Auch von Bienen kann man lernen: Die von ihnen gebauten Honigwaben enthalten Antibiotika.

Samstag, 7. September

Bayerisches Fernsehen, 16.15 Uhr
natur exclusiv
Der wilde Wald der Kaiserin
Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. die Hermesvilla im Wiener Lainzer Tiergarten für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen in den Park. Filmautor Thomas Rilk zeigt in „Der wilde Wald der Kaiserin“ die Geschichte der hier lebenden Tiere. Dazu zählen Wildschweine, Mufflons, Damwild und viele weitere Arten.

Sonntag, 8. September

tagesschau 24, 18.30 Uhr
Staatsfeind Wildschweine
Dänemark und sein Eisernen Vorhand
Dänemark verstärkt seine Grenze zu Deutschland mit einem 70 Kilometer langen Eisenzaun zwischen Nord- und Ostsee, der heftig umstritten ist. Er soll Wildschweine aus dem Land fernhalten, denn dänische Ferkelzüchter fürchten, dass sie die Afrikanische Schweinepest einschleppen und die Zuchtbetriebe ruinieren könnten. Das ASP-Virus breitet sich derzeit von Ost- nach Westeuropa aus. In Dänemark leben sechs Millionen Menschen und immerhin werden im Nachbarland zwölf Millionen Hausschweine gehalten. „Wir haben ja richtig Angst wegen der Afrikanischen Schweinepest. Wenn die nach Dänemark kommt, wenn das wirklich hierher kommen sollte, dann ist das richtig gefährlich für uns“, sagt der Züchter Claus Jörgensen. Aber die Gegner auf beiden Seiten der Grenze sehen in der Stahlbarriere ein schädliches Zeichen der Abschottung in einem kriselnden Europa. Zumal Dänemark vorher schon die Grenzkontrollen wieder eingeführt hatte. ‚Psychologisch, für ein zusammenwachsendes Europa, ist es eine Katastrophe. Das trennt ja schließlich nicht nur die Wildschweine, das trennt auch die Menschen!‘, beklagt ein Milchbauer, dessen Flächen auf beiden Seiten der Grenze liegen. Auch Wildbiologen schütteln den Kopf, weil der neue Grenzzaun jetzt Rehen, Hirschen oder Füchsen ihre Wildwechselrouten versperrt. Wildschweine dagegen gebe es kaum in der Region. Und sogar der Sinn des Zehn-Millionen-Euro-Projekts wird in Zweifel gezogen, da der Grenzzaun Lücken für Straßen und Bahngleisen hat, also auch Lücken für Schwarzwild. Eine unterhaltsame Reportage aus der deutsch-dänischen Grenzregion über den Kampf gegen Wildschweine, die sich einfach nicht an Ländergrenzen halten.

Animal Planet, 20.15 Uhr
Serienstart
Rhino Wars – Kampf den Wilderern
Ex-US-Elitesoldaten schützen im afrikanischen Busch vom Aussterben bedrohte Tiere. Die Männer unterstützen in der Region rund um den berühmten Krüger-Nationalpark eine Ranger-Einheit im Kampf gegen Wilderer. Schwer bewaffnete Banden machen hier im Auftrag internationaler Verbrechersyndikate illegal Jagd auf Nashörner. Das Horn der Dickhäuter wird auf dem asiatischen Schwarzmarkt zu ähnlichen Preisen gehandelt wie Gold. 2012 wurden fast 700 Tiere getötet, und auch viele Wildhüter mussten bei Auseinandersetzungen mit den brutalen Tierquälern ihr Leben lassen. Doch ab sofort haben die Trupps gut ausgebildete Kämpfer an ihrer Seite und sind fest entschlossen, dem blutigen Treiben ein Ende zu setzen.

TV-Programm 09.09. - 15.09.2019

Montag, 9. September

Animal Planet, 23.15 Uhr
Die Monster-Jäger von Alaska
Inmitten der Wildnis Nordamerikas liegt eines der größten Geheimnisse der Natur: das „Alaska-Dreieck“. Hier soll sich das Revier von Bigfoot und weiteren mysteriösen Kreaturen befinden. Seit über 500 Jahren finden sich Aufzeichnungen von Augenzeugen und ihren beängstigenden Aufeinandertreffen mit diesen Bestien. Diese Berichte spornen erfahrene Trapper zur Erforschung des abgelegenen Gebiets an. Mit neuesten Technologien fahnden engagierte Jäger nach Beweisen für die Existenz dieser Geschöpfe. „Die Monster-Jäger von Alaska“ verfolgt Spuren von Wesen wie dem furchterregenden Saberwolf. Bei der Suche nach der Wahrheit setzen die Trapper der Doku-Serie mehr als einmal ihr Leben aufs Spiel.

Dienstag, 10. September

arte, 18.30 Uhr
Theos Tierwelt
Die Arche vor der Haustür
Europas Kulturlandschaft bietet einer überraschenden Vielzahl von wilden Tieren einen Lebensraum. Doch viele dieser Arten sind vom Aussterben bedroht. Zum Beispiel die Feldhamster in Deutschland. Im Heidelberger Zoo steht Deutschlands einzige Zuchtstation für Feldhamster. Hunderte Hamster werden jedes Jahr freigelassen. Theo Pagel erfährt, dass die Tiere nur überleben, weil die Naturschützer Verträge mit Landwirten abschließen. Schon besser sieht es bei einem der ältesten Artenschutzprojekte in Europa aus: In den österreichischen Alpen beobachtet Theo Pagel den größten Vogel Europas, den Bartgeier. Er galt früher als Knochenbrecher und Lämmerdieb und wurde gnadenlos gejagt. Seitdem aber die Nachzucht der imposanten Tiere in Zoos gelingt, leben wieder mehr als 200 der prächtigen Vögel in dem europäischen Gebirgsmassiv. In Spanien besucht Theo Pagel das teuerste Nachzuchtprojekt Europas: In Andalusien wird die seltenste Wildkatzenart Europas, der Pardelluchs, unter strengen Sicherheitsvorkehrungen gepflegt und ausgewildert. Damit das Erfolg hat, müssen die Luchse in speziellen Kursen das Jagen lernen. Und die Luchsschützer müssen dafür sorgen, dass die freigelassenen Katzen auch genügend Beutetiere finden.

Mittwoch, 11. September

arte, 18.30 Uhr
Theos Tierwelt
Aus dem Zoo in die Freiheit
Erstausstrahlung – Online verfügbar von 09/09 bis 10/12
Plüschige Nerze, skurrile Waldrappe und stämmige Przewalski-Pferde haben eines gemeinsam: Sie überlebten nur in Zoos. Ihre Vorfahren waren in der Natur ausgestorben. Doch nun erhalten diese Arten inmitten Europas eine neue Chance. Mit Hilfe von Tiergärten werden die seltenen Tiere wieder ausgewildert. Kölns Zoodirektor Theo Pagel gehört zu einer neuen Generation moderner Zoodirektoren. Sie sehen Tiergärten in der Verantwortung für den Naturschutz. Auch Theo Pagel will Tiere nicht nur züchten und vor der Ausrottung bewahren, sondern sie wieder in die Natur zurückbringen. Doch das klingt leichter, als es ist. Vor 400 Jahren verschwand in der Natur eine Ibis-Vogelart – der Waldrapp. Im Zoo haben die Zugvögel zwar überlebt, aber ihre herbstliche Reiseroute nach Süden verlernt. Nun starten zwei junge Frauen ein einzigartiges Experiment: Über Monate kuscheln sie mit den Küken, erwerben somit ihr Vertrauen, um ihnen schließlich in einem Fluggerät zeigen zu können, wohin sie fliegen müssen. Tagelang schweben sie über die Alpen nach Italien.

Animal Planet, 21.45 Uhr
Der Hund – Des Menschen bester Freund
Hunde sind seit jeher treue Begleiter des Menschen: Sie beschützen uns. Sie helfen bei der Jagd. Sie leben und spielen mit uns. Sie sind unsere Weggefährten oder sogar der beste Freund – oft ein Leben lang! Wissenschaftler gehen davon aus, dass die ersten Hunde bereits vor über 30.000 Jahren domestiziert wurden. Aber wie wurde aus wildlebenden Wölfen das wichtigste Haustier des Menschen? Welche erstaunlichen Fähigkeiten zeichnen Hunde aus? Diese Dokumentarserie geht der Jahrtausende alten Freundschaft zwischen Mensch und Hund auf den Grund – und zeigt anhand von bemerkenswerten Beispielen aus der ganzen Welt, was uns bis heute untrennbar mit ihnen verbindet. Seit Jahrtausenden besteht ein unsichtbares Band zwischen Homo sapiens und Hund. Auch heute vertrauen Menschen auf der ganzen Welt ihre Besitztümer und sogar ihr eigenes Leben den domestizierten Raubtieren an! Voraussetzung für eine derart starke Partnerschaft ist neben einer artgerechten Haltung vor allem das richtige Training. Keiner weiß das besser, als Farmer oder Viehzüchter, die ihren wertvollen Tierbestand in die Obhut ihrer Hunde geben. Vom Transmontano Mastiff, der in Portugal zum Schutz von Schafherden eingesetzt wird, über den neuseeländischen Huntaway bis zum Husky, dem Schlittenhund der Inuit: Diese Folge zeigt, wie der beste Freund des Menschen zu einem effektiven Arbeitstier mutiert.

Donnerstag, 12. September

NDR Fernsehen, 14.45 Uhr
die nordstory – Borstenviecher
Vom Glück, Schwein zu haben
„die nordstory“ erzählt von Menschen und ihren borstigen Glücksbringern. Eine Reportage über Persönlichkeiten, die sich mit Leidenschaft ihren Allesfressern widmen und mit ihnen spannende Geschichten erleben. Im Wisentgehege in Springe bekommen die Wildschweine im Frühjahr ihre Frischlinge. Tierpflegerin Katharina Renziehausen-Philipps hat ein besonderes Verhältnis zu den „jungen Wilden“: Auf dem elterlichen Hof in Salzhemmendorf beherbergt ihre Familie seit Jahren zahme Wildschweine. Bache Willi und ihre Stallgenossen kamen als Flaschenkinder auf den Hof, weil sie ihre Mutter verloren hatten.

Animal Planet, 20.15 Uhr
Fressen und gefressen werden
Das Gesetz der Wildnis ist in der Masai Mara allgegenwärtig. Heute hat es ein junges Gnu erwischt. Die Täterin ist schnell entlarvt: eine Gepardenmutter hat das Tier zur Strecke gebracht, um sich und ihre Sprösslinge mit lebenswichtigen Proteinen zu versorgen. Eine Leopardin schlummert unterdessen faul im Schatten. Ein kurzer Ruf – und schon eilt ihr letzter Wurf herbei. Später verschafft sich eine Elefantenherde Abkühlung beim Schlammbad und Tierfotografin Angela Scott beobachtet ein altbekanntes Löwenrudel, dessen Nachwuchs in Bedrängnis gerät.

Freitag, 13. September

Phoenix, 22.30 Uhr
Das leise Sterben der Löwen
Nie ging es Löwen so schlecht wie heute. Ein Team internationaler Forscher hat den Bestand in Afrika untersucht. Mit alarmierenden Ergebnissen. Droht dem König der Tiere der Untergang? Dieser Frage gehen die Löwenforscher Dr. Philipp Henschel und Ingela Jansson in Tansania nach. Dort finden Löwen noch geeignete Lebensräume, stoßen aber auch auf viele Probleme. Besonders schwierig ist es für die Tiere, in von Menschen bewohnten Gebieten zu überleben. „Das hat zu deutlichen Bestandseinbußen geführt“, berichtet Philipp Henschel. Der deutsche Zoologe arbeitet für die Organisation „Panthera“, die sich ganz dem Schutz von Wildkatzen verschrieben hat. Er ist dort für Löwen zuständig. „Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Anzahl der Löwen um etwa 90 Prozent zurückgegangen. Heute gehen wir davon aus, dass es nur noch rund 20.000 wildlebende Löwen gibt“, sagt Henschel. Experten schätzen, dass die Tiere nur noch in rund acht Prozent ihres ehemaligen Verbreitungsgebietes vorkommen. Eine dramatische Entwicklung, die bisher weitgehend unbemerkt geblieben ist. „In großen Nationalparks, wie etwa der Serengeti, lassen sich Löwen bis heute leicht beobachten. Das mag darüber hinwegtäuschen, dass die Großkatzen außerhalb von Schutzgebieten einen massiven Bestandseinbruch erleben“, erläutert Henschel. Die Gründe dafür sind vielfältig. Um die Bedürfnisse der stetig wachsenden Bevölkerung zu stillen, werden große Wildnisflächen in Acker- und Nutzland umgewandelt. Viele Löwenbestände werden dadurch voneinander getrennt und sind inzwischen durch Inzucht bedroht. Selbst wo der Lebensraum noch vorhanden ist, finden Löwen oft keine Nahrung mehr. Einerseits jagen Menschen die natürlichen Beutetiere der Löwen für den eigenen Kochtopf, andererseits konkurrieren ihre Rinder- und Ziegenherden mit den wildlebenden Huftieren. Den Löwen bleibt also häufig keine andere Wahl, als Nutztiere zu reißen. Das wiederum führt dazu, dass Dorfbewohner aus Vergeltung oder präventiv Löwen töten. Dagegen möchte die schwedische Löwenforscherin Ingela Jansson etwas tun. Sie untersucht im Ngorongoro-Schutzgebiet in Tansania, wie Löwen in der Nachbarschaft von Menschen und ihrem Vieh zurechtkommen. Ein Rudel macht ihr besonders Sorgen, denn das Löwenmännchen wurde von Menschen getötet. Ob die Jungtiere noch am Leben sind? Ingela und Philipp machen sich auf die Suche nach dem Löwenrudel, dessen Schicksal stellvertretend für viele wildlebende Löwen steht. Die ZDF-Dokumentationsreihe „planet e.“ beleuchtet, wie die Zukunft des Königs der Tiere aussieht.

Samstag, 14. September

hr-fernsehen, 13.55 Uhr
Bärengeschwister
Das neue Zuhause
Die jungen Bären sind nun schon richtig groß. Immer mehr entfernen sie sich von Vaclav Chaloupek, der die Bärenwaisen aufgezogen hat. Je älter die Bären werden, umso schwieriger wird es, die beiden auf ihren abenteuerlichen Streifzügen durch den fast unberührten Böhmerwald zu bändigen – vor allem, wenn ihnen doch einmal fremde Menschen begegnen. Die Bärengeschwister sind nicht aggressiv, aber sie haben Menschen gegenüber keine Scheu. Das könnte ihnen irgendwann zum Verhängnis werden. Weil Bären so unglaublich klug sind, gelingt es ihnen schnell, sich in einer durch Menschen geprägten Umwelt zurechtzufinden. Aber mehr noch, sie akzeptieren ihre besondere Situation nicht nur, sie fühlen sich anscheinend auch noch sehr wohl – ein Zeichen dafür, wie anpassungsfähig Bären sind. Der Film zeigt seltene Aufnahmen, die dokumentieren, wie die Bären ihre Umwelt gemeinsam mit Vaclav Chaloupek erkunden, wie sie lernen und was an Wissen bereits in ihren Genen steckt.

Animal Planet, 20.15 Uhr
Unheimlich still
Wenn Tiere angreifen
Meist passiert es wie aus dem Nichts: fatale Tierattacken auf Menschen! Ganz gleich, ob beim Beerensammeln in den Bergen oder während einem Tauchausflug in die Tiefe – wenn Raubtiere zum Angriff übergehen, geht es für die Opfer plötzlich ums nackte Überleben! Jetzt berichten Betroffene von ihren traumatischen Erlebnissen, die nichts für schwache Nerven sind. Forstarbeiter George Knoll wird von einem Grizzlybären angefallen. Tim Saxon gerät am Great-Barrier-Riff in einen Schwarm toxischer Würfelquallen. Rachael Lilienthal sieht sich mit dem gewaltigen Maul eines Alligators konfrontiert. Alle haben eines gemeinsam: Sie sind nur knapp entkommen, und jetzt müssen sie mit den Folgen leben… Churchill, Kanada – Das entlegene Örtchen in der Provinz Manitoba ist bekannt für seine wilde Natur. Polarfüchse, Belugawale oder arktische Robben: Zahlreiche Tierarten des Nordens sind hier zuhause. Auf der Suche nach Nahrung durchstreifen sogar hungrige Eisbären das Revier an der Hudson Bay! Obwohl die Raubtiere normalerweise einen Bogen um besiedeltes Gebiet machen, wagt sich ein besonders unerschrockenes Exemplar in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November mitten in die Kleinstadt. Hier ist die Saisonarbeitern Erin Greene gerade mit Freunden auf dem Heimweg von einer Halloween-Party unterwegs. Der Eisbär zögert nicht lange und geht direkt zum Angriff über…

Sonntag, 15. September

3sat, 19.40 Uhr
Schätze der Welt – Erbe der Menschheit
Yellowstone, USA
Der erste Nationalpark der Welt
Yellowstone – der erste Nationalpark der Welt. Mit Hunderten von Geysiren, Thermalquellen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt ist er seit 1872 der vielseitigste Park der USA. Die Dokumentation zeigt, wie sehr sich die Vorstellungen über Naturschutz in den letzten 150 Jahren verändert haben. Bei der Gründung war der Park ausschließlich zum Vergnügen der Menschen da und dazu gehörte auch die Jagd. Erst zehn Jahre später wurde diese verboten. Zuvor hatten Jäger und Wilderer die Wölfe ausgerottet und fast alle Bisons geschossen. In einem langwierigen Prozess wurden die Tiere im Park wieder heimisch. Die Wiederaufzucht …

TV-Programm 16.09. - 22.09.2019

Montag, 16. September

3sat, 16.15 Uhr
Expedition Himalaja
Auf der Fährte der Tiger
Tiger – verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur 20 Jahren könnten sie für immer von unserem Planeten verschwunden sein. Doch Großkatzenexperte und Artenschützer Alan Rabinowitz ist davon überzeugt, dass es Hoffnung gibt. An den Südhängen des Himalaja könnten Tiger eine Chance haben, auch in Zukunft zu überleben. Eine internationale Expedition des NDR und der BBC aus Wissenschaftlern und Tierfilmern, darunter der Deutsche Henry Mix, macht sich auf den Weg in das lang verschlossene Königreich von Bhutan. Das Team will herausfinden, wie viele Tiger dort leben und vor allem wo. Im Anschluss um 17.00 Uhr folgen Teil 2 unter dem Titel „Im Dschungel der Raubkatzen“ und Teil 3 („Die Spur führt zum Tigerberg“).

3sat, 21.45 Uhr
Zentralkalahari – Nur für Löwen?
Die Zentralkalahari im Herzen Botsuanas ist mit fast 53 000 Quadratkilometern das zweitgrößte Wildreservat der Erde. Weltberühmt ist das Schutzgebiet für seine schwarzmähnigen Löwen. Gegründet wurde das Reservat ursprünglich auch, um die dort lebenden San zu schützen. Konflikte zwischen den Jägern und Sammlern mit Viehhirten waren vor der Gründung des Reservats alltäglich. Immer ging es um die Frage, wer das Land nutzen darf. Die Lebensweise der San gilt der heutigen botsuanischen Regierung als rückständig. Zu Beginn des 3. Jahrtausends wurden sie aus ihrem angestammten Territorium ausgesiedelt. Das geschah unter dem Vorwand des …

Dienstag, 17. September

arte, 6.15 Uhr
Auswildern
Für ein Leben in Freiheit
Auswilderungsprojekte dienen dazu, Tieren ihre natürlichen Lebensräume zurückgeben. Die Mesopotamischen Damhirsche galten in den 60er Jahren als so gut wie ausgestorben. Dass sie heute wieder in freier Wildbahn leben, ist auch dem Pioniergeist eines Deutschen zu verdanken.

Mittwoch, 18. September

arte, 7.20 Uhr
Arktis: Ein Junge wird Jäger
Immer weniger Polar-Inuit-Jungen wollen Jäger werden. Der zwölfjährige Qaaqqukannguaq ist eine Ausnahme. Zusammen mit seinem Vater begibt er sich zum ersten Mal auf eine mehrtägige Jagdreise mit dem Hundeschlitten durch die Eiswüste. Die beiden werden 70 Kilometer von ihrer winzigen Siedlung Savissivik aus bis zur Eiskante am Kap York zurücklegen. ARTE begleitet sie dabei. In einer der nördlichsten besiedelten Regionen der Welt, die zehn Monate im Jahr von Eis bedeckt ist, ist Jagen eine der wenigen Möglichkeiten für die Menschen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Doch die Jagd bedeutet für die Polar-Inuit nicht nur Versorgung. Aus ihr leiten sie nach wie vor ihre kulturellen Werte und ihre Identität ab. „Erst wenn du jagen kannst, bist du ein Mann“, sagen die Väter heute noch zu ihren Söhnen. Auf einer tagelangen Reise durch eine von bizarren Eisbergen gesäumte weiße Wüste wird der erst zwölf Jahre alte Qaaqqukannguaq die schwierige Kunst der Polarjagd von seinem Vater lernen. Er wird die Peitsche so schwingen und die Hunde so hetzen, bis sie Furcht vor ihm haben und ihm bei jeder der gefährlichen Wasserspalten oder Risse im Eis gehorchen. Er wird mit dem Blick die blendende Schneedecke nach Robben und Walrossen bis zum Horizont abtasten und sich dann langsam – im Schutz eines weißen Holzgestells – an das Tier heranpirschen. Er wird in den hellen Nächten und bei Sturm mit seinem Vater ein Zeltlager auf den Schlitten spannen und die frische Robbenleber in einem mit Schnee gefüllten Topf auf dem Primuskocher garen. Vor allem aber wird er lernen, das Eis zu lesen. An kaum sichtbaren Zeichen soll Qaaqqukannguaq blitzschnell erkennen, ob eine Gletscherwand gleich einbricht oder ob sich unter der ebenen Schneefläche eine Spalte im Eis verbirgt. Allein an den Windverwehungen soll er merken, welchen Kurs er mit seinem Schlitten gerade steuert. Kurzum: Qaaqqukannguaq soll auf dieser Reise zum richtigen Jäger werden.

arte, 8.05 Uhr
Faszination Afrika
Tiere im Okavango-Delta
Das Okavango-Delta in Botsuana ist das größte Binnendelta der Welt. Das UNESCO-Weltnaturerbe inmitten der Kalahari verwandelt sich im Laufe des Jahres von einem weitreichenden Feuchtgebiet zu einer staubtrockenen Wüstenlandschaft. Jedes Jahr flutet Regenwasser aus Angola das 20.000 Quadratkilometer große Delta und bildet einen paradiesischen Lebensraum. Wenn die Trockenzeit ihren Höhepunkt erreicht, verwandelt sich der Sumpf in eine Wüstenlandschaft. Der Kampf ums Überleben beginnt. Sumpfbewohner wie Büffel, Zebras und Antilopen versammeln sich zu Herden, um ihre Wanderung zur einzigen permanenten Wasserquelle, dem Boteti River, anzutreten. Die 240 Kilometer lange Reise birgt unzählige Gefahren. Für Aasfresser wie Schakale und Geier ist es die futterreichste Zeit. Das Ende der Trockenzeit wird von gewaltigen Bränden begleitet. Die Flammen brennen in Minutenschnelle trockene Gras- und Buschflächen nieder und bescheren nährstoffreiche Asche. Mit dem einsetzenden Regen füllt sich das Delta und neues Leben macht sich breit. Die Landschaft blüht auf, und die Paarungszeit der Tiere beginnt, bevor die nächste Flut das Delta aufs Neue speist.

Animal Planet, 23.15 Uhr
In Alaska: Auf Bigfoots Spuren
Überdimensionale Fußabdrücke, seltsame Riesengebilde aus Zedernrinde, die wie gigantische Vogelnester aussehen und sogar ein Foto des berüchtigten „Bigfoot“ beunruhigen die Bewohner der Prince of Wales-Insel vor der Küste Alaskas. Bisher haben die Bürger der Gemeinde Hydaburg die alten Indianer-Geschichten eher als Märchen abgetan, doch jetzt häufen sich plötzlich die Hinweise. Existiert die behaarte Sagengestalt am Ende doch? Matt Moneymaker und sein Forscher-Team von der „Bigfoot Field Researchers Organization“ gehen den Hinweisen vor Ort auf den Grund.

Donnerstag, 19. September

hr-fernsehen, 7.15 Uhr
Bruno – der Bär ohne Pass
Jederzeit kann ein Bär über die Grenzen kommen – so wie der berühmte Pionier seiner Art im Frühsommer 2006: Bruno. Er wurde zunächst als Held gefeiert, dann als Problembär abgestempelt und schließlich erschossen. Wie gehen wir in Zukunft mit den großen Wildtieren um? Der Schauspieler Hannes Jaenicke, bekannt für sein weltweites Engagement im Tier- und Naturschutz, macht sich erstmals in seiner Heimat auf die Spurensuche. Seine Reise führt von Slowenien über Italien bis in die bayerischen Alpen.

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wilder Balkan
„Die oft belächelte wirtschaftliche Rückständigkeit und politische Isolation mancher Regionen ließ hier einen ökologischen Schatz entstehen, der einmalig in Europa ist“, erzählt der Autor Michael Schlamberger und zeigt sich besonders beeindruckt von der unberührten Wildnis und landschaftlichen Vielfalt Montenegros: „Nördlich von Podgorica beginnt das touristische Niemandsland. Atemberaubend schön, wild und menschenleer. Für mich waren die meisten Gebiete, die wir bereist haben, Terra incognita. Ich konnte mir kaum vorstellen, dass es solch unentdeckte Naturschönheiten in Europa noch gibt.“ Tiefe Schluchten, weite Sümpfe, dichte Wälder – wild und ursprünglich ist der Südosten der Alten Welt. Ein Land, in dem noch Wölfe und Bären leben.

Schweizer Fernsehen SRF1, 20.05 Uhr
NETZ NATUR
Die Naturreportage aus der Schweiz
Für die Frühlingsaktion „Schweizer Jugend filmt – wilde Tiere!“ der Sendung NETZ NATUR sandten über hundert Jugendliche ihre Werke ein. Nun sind über 20 Gruppen dabei, einen eigenen, längeren Tierfilm zu produzieren – mit unglaublichen Fortschritten und sensationellen Aufnahmen. Der zehnjährige Elias wirkt etwas ärgerlich: «Ich konnte die Murmeltiere nicht wirklich filmen», sagt er, als ihm die Biologin und Redaktorin Isabella Sedivy von NETZ NATUR auf der Alp Sura im Unterengadin vor einer prächtigen Bergkulisse entgegenkommt. „Warum nicht?“ – „Weil du mit deiner Kamera immer im Bild warst!“ – eine der vielen Szenen, die sich gegenwärtig nicht nur in den Bergen abspielen, wo der Primarschüler Elias Büchel für NETZ NATUR Murmeltiere filmt. Als ihn das Redaktionsteam mit der Kamera begleitete, um seine Filmerei bei den Murmeltieren zu dokumentieren, war er wie immer mit Feuereifer dabei.

Freitag, 20. September

SWR Fernsehen, 15.15 Uhr
Expedition in die Heimat
Herbst im Zabergäu
In den Wäldern rund um Zaberfeld leben die seltenen Wildkatzen, Wildtier des Jahres 2018. Dort erfährt Annette Krause Überraschendes über die scheuen Tiere und bekommt sie tatsächlich zu Gesicht.

phoenix dok.thema: Von Wölfen, Hunden und Menschen (Themen-Nacht ab 0.45 Uhr)

Phoenix, 0.45 Uhr (in der Nacht von Freitag auf Samstag)
Geschichte der Tiere
Der Hund
Hund und Katze sind die beliebtesten und treuesten Wegbegleiter des Menschen. Die Erfolgsstory der Beziehung von Mensch und Hund beginnt mit dem Lagerwolf. In grauer Vorzeit geht er mit dem Menschen eine Zweckbeziehung ein. Aus anfänglichem Misstrauen entstehen Zuneigung und enge Bindung.

Phoenix, 1.30 Uhr (in der Nacht von Freitag auf Samstag)
Die Rückkehr der Wölfe
Das Wunder in Yellowstone National Park
Im nordamerikanischen Yellowstone-Nationalpark vermehrten sich die Wapiti-Rothirsche lange Zeit ungebremst und das zuungunsten der dortigen Flora und Fauna – bis Wölfe in das Gebiet Einzug hielten. Die Dokumentation „Die Rückkehr der Wölfe – Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark“ zeigt die erstaunlichen Folgen, die die Wiederansiedlung von Wölfen Ende der 1990er Jahre für das gesamte Ökosystem im Yellowstone-Nationalpark hat. Ein aus den Fugen geratenes Ökosystem ist durch die Rückkehr der Raubtiere wieder in ein natürliches Gleichgewicht gelangt.

Phoenix, 2.15 Uhr (in der Nacht von Freitag auf Samstag)
Die Wölfe von Tschernobyl
Wildnis in der Todeszone
Mehr als 30 Jahre nach dem Super-GAU sind die 3.000 Quadratkilometer rund um Tschernobyl immer noch verbotene Zone, allerdings nur für Menschen. Am Schauplatz des größten Reaktorunfalls der Geschichte ist in den letzten Jahrzehnten ein unbeabsichtigtes ökologisches Experiment abgelaufen. Riesige Rudel von Wölfen haben die Region erobert und streifen durch die Schwemmgebiete des Prypjat und durch die verlassenen Siedlungen. Was einst die Kornkammer der Sowjetunion war, ist nun von riesigen Wäldern bedeckt, und mit der neuen Vegetation sind Bisons, Luchse und Wölfe zurückgekehrt. Für diese Dokumentation konnte erstmals ein westliches Filmteam in die verbotene Zone vordringen und dieser spektakulären Wiederkehr der Natur nachforschen.

Phoenix, 3.00 Uhr (in der Nacht von Freitag auf Samstag)
Polarwölfe
Überleben in der Arktis
Die kanadische Insel Ellesmere Island ist die Heimat von Polarwölfen. Die zweiteilige Doku folgt einem Polarwolf-Rudel und zeigt seinen Kampf ums Überleben. In dieser Folge: Ein Wolfsrudel ist nichts anderes als eine Großfamilie, in der alle zusammenhalten müssen. Snow White und Alpha, die Eltern des Rudels, sind schon seit Jahren ein eingespieltes Team

Phoenix, 3.45 Uhr (in der Nacht von Freitag auf Samstag)
Polarwölfe
Familienbande: Die nächste Generation
Die Welpen der Rudelmutter Snow White sind inzwischen ordentlich gewachsen und können ihre Höhle verlassen. Ellesmere Island, etwa 800 Kilometer vom Nordpol entfernt, ist die drittgrößte Insel Kanadas und Heimat der Polarwölfe. In der zweiteiligen Dokumentation begibt sich das Tierfilmerduo Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg auf die Spuren des Eureka-Rudels und zeigt dessen Kampf ums Überleben und den enormen Einsatz für die Aufzucht der Welpen in einer der unwirtlichsten Regionen der Erde. Im zweiten Teil der Dokumentation ist der kurze arktische Sommer angebrochen.

Phoenix, 4.30 Uhr (in der Nacht von Freitag auf Samstag)
Kurt und seine Wölfe
Wie ticken Wölfe? Wer ist schlauer, Hund oder Wolf? Welche wölfischen Fähigkeiten hat der Hund aufgegeben, um mit dem Menschen leben zu können? Diesen Fragen geht Professor Kurt Kotrschal mit seinem Forscherteam in Ernstbrunn bei Wien im einzigen Wolf Science Center der Welt nach.

Samstag, 21. September

Phoenix, 5.15 Uhr
Wölfe
Schützen oder schießen?
Die Wölfe sind zurückgekehrt und breiten sich in Deutschland aus. Ob in Niedersachsen, Sachsen oder jüngst in Nordrhein-Westfalen – allerorten werden die Raubtiere gesichtet. Derzeit gibt es 73 Rudel sowie 29 Paare, insgesamt etwa 800 Tiere – und immer mal wieder Begegnungen zwischen Mensch und Wolf. Schäfer beklagen Verluste, Dorfbewohner fürchten um ihre Kinder, Politiker schlagen Alarm und fordern inzwischen den Abschuss von Wölfen und eine Obergrenze für ihren Bestand. Alles nur Hysterie? Oder geht von Wölfen tatsächlich eine Bedrohung aus?

Phoenix, 6.00 Uhr
Bodyguards für Schafe
Der Wolf ist zurück in Niedersachsen. Seither sind Nutztiere wie Schafe in Lebensgefahr, denn sie sind Beute des Wolfes Schäfer Holger Benning hat eine Lösung gefunden, seine Herde zu schützen. Er setzt Kangals, eine Hirtenhunderasse, als Herdenschutzhunde ein. Sie sind die „Security“ für die Schafe. Die uralte Hunderasse ist widerstandsfähig, temperamentvoll, aber nicht unumstritten. Da müssen Holger und seine Frau Nicole Benning auch mal hart durchgreifen.

Phoenix, 6.30 Uhr
Zwischen Hund und Wolf
Wie gefährlich sind Wolfshybriden?
Ein Stück Wildnis im eigenen Haus: Der Markt für Wolf-Hund-Mischlinge mit unterschiedlich hohem genetischen Wolfsanteil wächst in ganz Europa. Die Behörden tun sich schwer zu kontrollieren, ob es sich um Exemplare der zwei anerkannten Wolfshunderassen handelt oder um Wildtiere, die unter Artenschutz stehen. Viele Halter sind mit den oft scheuen Ausbruchskünstlern überfordert. Und so landen einige von ihnen in der Auffangstation und – so vermuten Kenner der Szene – auch in der freien Wildbahn.

hr-fernsehen, 14.25 Uhr
Wilde Heimat
Nebel legt sich über Flüsse und Seen, die Wälder leuchten farbenprächtig im goldenen Sonnenlicht – im Herbst zeigt sich die Natur noch einmal von ihrer verschwenderischen Seite. Es ist die Zeit, in der die meisten Früchte reifen. Menschen und Tiere nutzen seit jeher den Überfluss, um Vorräte für den Winter anzulegen. So suchen Eichhörnchen und Mäuse den Wald unermüdlich nach Brauchbarem ab. Im Rheintal sorgt die Weinlese für Hochbetrieb auf den Hängen. Der Himmel ist angefüllt von Zugvögeln auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Schließlich beginnt noch die kräftezehrende Paarungszeit. Bei Wildschweinen, Hirschen und Gämsen kämpfen die Männchen spektakulär und nicht selten bis aufs Blut um das Vorrecht bei den Weibchen.

Sonntag, 22. September

arte, 7.15 Uhr
Theos Tierwelt
Die Arche vor der Haustür
Europas Kulturlandschaft bietet einer überraschenden Vielzahl von wilden Tieren einen Lebensraum. Doch viele dieser Arten sind vom Aussterben bedroht. Zum Beispiel die Feldhamster in Deutschland. Im Heidelberger Zoo steht Deutschlands einzige Zuchtstation für Feldhamster. Hunderte Hamster werden jedes Jahr freigelassen. Theo Pagel erfährt, dass die Tiere nur überleben, weil die Naturschützer Verträge mit Landwirten abschließen. Schon besser sieht es bei einem der ältesten Artenschutzprojekte in Europa aus: In den österreichischen Alpen beobachtet Theo Pagel den größten Vogel Europas, den Bartgeier. Er galt früher als Knochenbrecher und Lämmerdieb und wurde gnadenlos gejagt. Seitdem aber die Nachzucht der imposanten Tiere in Zoos gelingt, leben wieder mehr als 200 der prächtigen Vögel in dem europäischen Gebirgsmassiv. In Spanien besucht Theo Pagel das teuerste Nachzuchtprojekt Europas: In Andalusien wird die seltenste Wildkatzenart Europas, der Pardelluchs, unter strengen Sicherheitsvorkehrungen gepflegt und ausgewildert. Damit das Erfolg hat, müssen die Luchse in speziellen Kursen das Jagen lernen. Und die Luchsschützer müssen dafür sorgen, dass die freigelassenen Katzen auch genügend Beutetiere finden. Theo Pagel führt den Zuschauer hinter die Kulissen dieser faszinierenden „Arche-Projekte“ und berichtet von Erfolgen und Problemen. Der Zoodirektor ist überzeugt: Zoologische Gärten spielen mit ihrem Wissen über die Tiere eine immer wichtigere Rolle bei der Rettung bedrohter Arten. Ein Film mit einzigartigen Aufnahmen seltener Tiere und überraschenden Einsichten.

Animal Planet, 21.45 Uhr
Gesetzesbrecher
Die Wildlife-Cops
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert – oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des „United States Fish and Wildlife Service“, die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.

TV-Programm 23.09. - 29.09.2019

Montag, 23. September

3sat, 20.15 Uhr
Der Bärenmann
Reno Sommerhalders Leben unter Bären
Seit 30 Jahren lebt Reno Sommerhalder unter Bären. Dabei hat er erkannt, dass mit diesen Großraubtieren eine friedliche Koexistenz möglich ist, wenn man Respekt vor ihnen hat. Als der junge Schweizer nach der Kochlehre in die Welt zog, war er auf der Suche nach sich selbst – gefunden hat er dabei die Bären und seine neue Heimat Kanada. In Banff, im ältesten Nationalpark Kanadas, wohnt Sommerhalder mit seiner Familie mitten im Bärenland. In all den Jahren hatte Reno Sommerhalder Tausende von Begegnungen mit Bären. Ganze fünf Mal musste er dabei sein Pfefferspray einsetzen, um eine potenziell gefährliche Situation abzuwenden. Doch eigentliche Ernstfälle waren auch das nicht. Wenn man die Grenzen dieser Tiere respektiere, seien Bären extrem tolerante Wesen, sagt Sommerhalder. Er glaubt auch, dass die Schweiz – vor allem das Tessin – durchaus Lebensraum bieten könnte für einige Bären. Der Bär symbolisiert für Reno Sommerhalder in erster Linie ein intaktes Ökosystem. Und deshalb versteht er seinen weltweiten Einsatz für dieses Tier auch als Kampf für eine gesunde Umwelt. Diese sieht er selbst im großflächigen Nationalpark von Banff gefährdet: Millionen von Besuchern strömen jährlich in diese grandiose Landschaft der kanadischen Rocky Mountains – und es werden immer mehr. Selbst im Nationalpark sollen Skigebiete vergrößert werden. Dagegen kämpft der Kanadaschweizer an vorderster Front, denn der touristische Erfolg droht den Lebensraum von Bären, Wölfen und Kojoten zu beschädigen. Und damit schließlich ebenso die Grundlage des Tourismusgeschäftes. Auch in Russland versucht Reno Sommerhalder, die negativen Einflüsse des Menschen auf Tier und Umwelt zu begrenzen: In Sibirien und auf der Halbinsel Kamtschatka wirkte er als „Ersatzmutter“ für verwaiste Jungbären, deren Mütter von Jägern getötet worden waren. In der Ussurischen Taiga, an der Grenze zu China, war Sommerhalder mit den jungen Schwarzbären in dem Tigerland unterwegs. Sommerhalder findet sein Auskommen als Vortragsreisender, als Buchautor – und auch als Bärenführer, vor allem in Alaska. Dort, in der bärenreichen Küstengegend, führt er seit Jahren Besucher in die Nähe der beeindruckenden Tiere. Viele der Bären kennt er von früheren Aufenthalten, gab ihnen sogar Namen – und die Tiere scheinen auch Sommerhalder zu kennen, ihm gar zu vertrauen. Ansonsten sehr misstrauische, vorsichtige Bärenmütter mit Jungen suchen die Nähe zu Sommerhalder. Womöglich gibt ihnen dies etwas Sicherheit vor aggressiven Bärenmännchen. Gewiss, Bären-Touren sind nicht unproblematisch, weshalb Sommerhalder nur kleine Gruppen in die Wildnis führt und darauf achtet, so wenig Störung wie möglich zu verursachen.

3sat, 21.45 Uhr
Unsere wilde Schweiz
Der Aletschgletscher
Der Aletsch ist der größte Gletscher der Alpen: ein Eisgigant von magischer Schönheit. Seine einmalige Lage begeistert besonders Forscher und Künstler. Jetzt kämpft man gegen das Abschmelzen. Der Klimawandel macht dem Gletscher gewaltig zu schaffen: Der Eispanzer schrumpft jedes Jahr rund 50 Meter in der Länge und zwölf Meter in der Höhe. Sein Verschwinden bedroht nicht nur Landwirtschaft und Tourismus, sondern die gesamte Flora und Fauna.

Dienstag, 24. September

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Big Five Asien – Der Löwe
Ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Mittlerweile leben im Nationalpark Gir Forest wieder über 400 Asiatische Löwen, sind jedoch nicht leicht aufzuspüren. Einst lebten Löwen in Griechenland, in der Türkei, durchstreiften die Halbwüsten Asiens bis an die östliche Grenze Indiens. Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Mittlerweile gibt es wieder über 400 Asiatische Löwen. Sie im Nationalpark Gir Forest aufzuspüren und mit der Kamera zu verfolgen, ist ungleich schwieriger als in den Savannen Afrikas. In ihrem Wald, in dem verkrüppelte Teakbäume und Akazien die Sicht versperren, ist das Filmteam gezwungen, den Raubkatzen zu Fuß zu folgen, um sie filmen zu können. Begleitet von Spurensuchern, deren einzige Waffe ein Stock in der Hand ist, macht sich das Team auf die Suche nach den Löwen und entdeckt nach und nach, dass sich Asiatische Löwen und ihre Verwandten in Afrika zwar äußerlich stark ähneln, ihr Sozialleben aber grundverschieden ist. Die Löwen im Gir Wald zu filmen, ist ein Abenteuer, und je länger es dauert, umso mehr erkennt das Team, dass bei allen Schutzbemühungen des Nationalparks die Zukunft der letzten Löwen Asiens doch ungewiss ist.

3sat, 14.05 Uhr
Steffens entdeckt: Rocky Mountains
Heimat der Bären
Fantastische Landschaften, hohe Berge, riesige Seen und wilde Tiere, das sind die Kanadischen Rocky Mountains. Im Banff- und Jasper-Nationalpark leben nicht nur Schwarzbären. Auch etwa 100 Grizzlys, Elche, Dickhornschafe, Wapitis und Bergziegen sind dort heimisch. Der Tierreichtum lockt Touristen an – fünf Millionen jährlich. Ist ein Bär am Straßenrand zu sehen, bildet sich schnell ein kleiner Stau, sogenannte „Bear-Jams“. Was Touristen freut, wird von der Parkverwaltung allerdings kritisch bewertet: Die Bären gewöhnen sich an die Menschen und fliehen nicht mehr vor ihnen. Eine Frage der Zeit, bis es zu gefährlichen Übergriffen der Wildtiere auf die Besucher kommt. Gemeinsam mit dem Bärenexperten Reno Sommerhalder macht Dirk Steffens sich für seinen Film aus der Reihe „Steffens entdeckt“ auf die Suche nach den beeindruckenden Tieren. Er lernt einiges über den Pflanzenschutz im Gebiet und über das empfindlichste Tier in den Rocky Mountains: die Banff Springs Snail, eine winzige, unscheinbare Schnecke, die in kleinen warmen Thermalquellen lebt und stärker vom Aussterben bedroht ist als Grizzly oder Puma. Der Grund: Menschen baden in den warmen Quellen und verunreinigen dabei das Wasser mit Creme oder Insektenschutzmittel.

Mittwoch, 25. September

ARD-alpha, 9.30 Uhr
Unser Hund
Kein anderes Haustier ist eine derartig enge Bindung an den Menschen eingegangen und weist eine solche Vielzahl von Rassen auf, wie der Hund. Der Film zeigt, wie Menschen mit diesem Säugetier leben. Bei einer Züchterin holt eine Familie einen Spaniel-Welpen ab. Hunde werden vom Menschen für vielfältige Aufgaben gezüchtet und ausgebildet, Jagdhunde stöbern Wildtiere auf oder apportieren das Wild dem Jäger. Familienhunde sind Spielgefährten für Kinder oder bewachen das Haus. Am Beispiel ganz unterschiedlicher Rassen geht der Film auf die Ansprüche ein, die der Hund an seine Haltung stellt. Auch wenn er heute als Haustier gehalten wird, ursprünglich stammt unser Haushund von einem Wildtier ab, dem Wolf. Der Film erläutert, die Biologie des Hundes und welche Verantwortung dem Menschen für dieses Haustier zukommt.

rbb Fernsehen, 15.15 Uhr
Expedition in die Heimat
Wilde Tiere, tolle Touren
Urwald im Quellgebiet der Wieslauter und Luchse in den verzweigten Tälern im Herzen des Pfälzer Waldes

Donnerstag, 26. September

Animal Planet, 20.15 Uhr
Fünf Geparde, ein Ziel
Willkommen in der Masai Mara! Das 1.500 Quadratkilometer große Schutzgebiet im Südwesten von Kenia ist die Heimat zahlreicher afrikanischer Wildtierarten. Neben Antilopen, Büffeln, Elefanten oder Krokodilen ist die Savanne auch ein wahres Paradies für Raubkatzen. Wer Löwen, Leoparden und Geparden in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten will, ist hier genau richtig. Das Forscher-Paar Angela und Jonathan Scott kommt bereits seit 40 Jahren in die Masai Mara. Bewaffnet mit Geländewagen, Fernglas und Fotoausrüstung begeben sich die beiden auf die Spuren der majestätischen Großkatzen. Spurensuche in der Savanne: Nachdem mehrere Löwenmännchen in das Revier des Rudels eingedrungen sind, scheinen die Raubkatzen wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Haben Askari, Kali und die anderen Löwen tatsächlich das Feld geräumt? Oder sind die schlauen Raubtiere nur untergetaucht, bis sich die Gefahr verzogen hat? Die Wildtierforscher Angela und Jonathan Scott legen sich auf die Lauer, um den Verbleib des Rudels aufzuklären. Außerdem stößt eine neue Gepardengruppe in die Masai Mara vor und Tierschützer Jackson Ole Looseyia wird Zeuge einer dramatischen Hetzjagd.

n-tv, 20.15 Uhr
Safari-Paparazzi: Wildlife pur
In Afrika kann es wild zugehen: Das Temperament der dortigen Wildtiere kann für Safari-Touristen gefährlich werden. Wie gefährlich, das können auch Reisende hautnah erleben. Die Dokumentation zeigt, was es bedeutet, wenn ein Löwe sich zum Angriff bereit macht. Theo Pagel, der Direktor des Kölner Zoos, erklärt, was einige Wildtiere in Rage bringen kann.

Freitag, 27. September

3sat, 14.05 Uhr
Die Macht der Jahreszeiten: Frühling & Sommer
Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Urzeiten prägen sie den Rhythmus der Natur. Je nach geografischer Lage fallen sie zwar unterschiedlich aus, dennoch gelten sie weltweit als konstante Größe. In den tropischen Klimazonen sind es nur zwei, auf der Nord- und Südhalbkugel hingegen vier Jahreszeiten, die den Takt vorgeben. So auch in Deutschland: Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach dem Ablauf von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Teil 2 (Herbst & Winter) folgt um 14.45 Uhr auf 3sat.

3sat, 15.30 Uhr
Magie der Jahreszeiten: Frühling
In vier Episoden gehen wir auf Entdeckungsreise: zu spektakulären Landschaften und in unsere Städte im Rhythmus der Jahreszeiten. Wir begleiten Pflanzen und Tieren im Zyklus von Werden und Vergehen und zeigen Menschen im Stimmungswechsel der Gezeiten, ihre saisonalen Feste und Feiern, ihre Traditionen und Bräuche. Vier Mal im Jahr erfindet sich unser Land aufs Neue. Weitere Folgen (Sommer/Herbst/Winter) sind ab 16.15 Uhr auf 3sat zu sehen.

Samstag, 28. September

tagesschau24, 21.00 Uhr
Mythos Amur
Durch die Mongolei
Der zweite Teil der Reise flussaufwärts zum Ursprung des Amurs beginnt am Zusammenfluss des großen Stroms mit seinem wichtigsten Zufluss, dem Songhua. Im Sommer 2013 erreichte hier das Hochwasser einen Höchststand. Über Wochen war der Amur 100 Kilometer breit. Zehntausende Menschen mussten evakuiert werden. Auch die Tiere hatten unter den verheerenden Folgen der Überschwemmung zu leiden.1000 Kilometer weiter flussaufwärts ist der Amur noch nicht so mächtig. Hier sind nicht Tiger, sondern Wölfe die gefürchteten Jäger. Im Rudel haben sie es vor allem auf Sibirische Rehe und Wildschweine abgesehen.

Sonntag, 29. September

ZDF, 5.00 Uhr
Füttern verboten
Wilde Tiere in der Stadt
Waschbären rumoren im Dachstuhl, Füchse wühlen in Sandkästen, Wildschweine verwüsten Vorgärten. Berlin ist ein Großstadtdschungel: Das Miteinander von Mensch und Tier birgt leider Konflikte. Die einen fürchten um Beete und Blumenzwiebeln, wieder andere sehen jeden Waschbär als Problembär. Viele Berliner wünschen sich da eine schnelle Lösung für ihre Probleme mit den wilden Zuwanderern. Doch meist helfen nur Geduld und stabile Zäune. „Big 5“ – so nennt Wildtier-Experte Derk Ehlert die vierbeinigen Zuwanderer: Längst sind Wildschwein, Fuchs, Waschbär, Marder und Kaninchen in der Hauptstadt heimisch. Ehlert ist ein Streiter für das friedliche Zusammenleben, hat fast täglich mit empörten oder verängstigten Bürgern zu tun. Er berät Anwohner und bemüht sich, ihnen Ängste zu nehmen, aber auch Tierfreunde vom Füttern abzuhalten. Futter ist ein Hauptgrund für die Zuwanderung: Monokulturen und Pestizide schränken das Nahrungsangebot auf dem Land enorm ein – die Nahrungsquellen in der Stadt sind dagegen schier unendlich, die vollen Mülltonnen am Straßenrand die reinsten Supermärkte für Tiere. Zudem herrscht in Berlin Jagdverbot – nur in Ausnahmefällen dürfen Wildtiere in der Hauptstadt geschossen werden. Berlin ist ein Zoo ohne Zaun, und eins ist klar: Vertreiben lassen sich die wilden Tiere nicht – die Hauptstädter müssen wohl oder übel lernen, mit ihnen zu leben.

tagesschau24, 21.00 Uhr
Die Schorfheide – Jagdrevier der Mächtigen
Die Schorfheide, in unmittelbarer Nähe der alten und neuen Regierungsmetropole Berlin – eine einzigartige Landschaft, in der über Jahrhunderte hinweg deutsche Herrschaftsgeschichte geschrieben wurde. An keinem anderen Ort zeigt sich das seltsame, oft im Verborgenen gebliebene Wechselspiel von Jagd und Macht so prägnant wie hier. Wer den Spuren der ‚mächtigen‘ Jäger folgt, der stößt unvermittelt auf unbekannte Geschichten und Geheimnisse. Eine historische ‚Jagdstrecke‘ aller Couleur tut sich dabei auf: Monarchen, Sozialdemokraten, Nazis, Kommunisten … Wilhelm II., für den die Jagd oft wichtiger war als die Politik. Hermann Göring, der sich in seinem bis heute geheimnisumwitterten pompösen Jagdschloss Carinhall in unvorstellbarem Maße selbst inszenierte. Und auch Walter Ulbricht, Erich Honecker und Erich Mielke drückten der Schorfheide ihr ‚Siegel‘ auf. Von hier gab es den Befehl zum Mauerbau, wurden Intrigen mit den Kremlherren geschmiedet und Politik und Privatleben in einem Maße verquickt, wie es die DDR-Bevölkerung nicht ahnte. Der Film erzählte eine einzigartige Geschichte von Privilegien und Psychosen, Skrupellosigkeit und Größenwahn, Arroganz und Biederkeit. Ein spannendes Kapitel deutscher Geschichte voller Mythen, Wahrheiten und Legenden.

3sat, 1.30 Uhr (in der Nacht von Sonntag auf Montag)
Europas Urwälder: Bayerns neue Wildnis
Die Wildnis kehrt zurück in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein „neuer“ Urwald: Seit gut 40 Jahren wird die Natur sich selbst überlassen. Der Mensch greift nicht ein – auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs, Europas einzige Großkatze.