JAGEN WELTWEIT TV-Tipps für Jäger

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Programmvorschau für den Zeitraum bis zum 15. Oktober 2017.

(Kurzfristige Programmänderungen sind möglich)

Die Jagen Weltweit Fernsehtipps

TV-Programm 18.09. - 24.09.2017

Montag, 18. September
rbb Fernsehen, 6.05 Uhr
Kinder stellen Fragen
Der Wolf – Killer, Kuscheltier, Wildtier
Im Naturkundemuseum Potsdam erfahren die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse des Voltaireschule von der Biologin Dr. Ina Pokorny alles über die Geschichte der Wölfe in Brandenburg. Sie erzählt ihnen von den finsteren Jagdmethoden in früheren Zeiten, lässt sie über ein Wolfsfell streichen und gibt ihnen einen Überblick über die Probleme, die die Rückkehr der Wölfe für die Brandenburger aufwirft. In der anschließenden Diskussion in der Wissenschaftsetage Potsdam können die Schülerinnen und Schüler alle Argumente für und gegen die Duldung der Wölfe austauschen und sich so ihre eigene Meinung bilden.

Dienstag, 19. September
Phoenix, 21.00 Uhr
Die Vogesen – geheimnisvoller Wald
Im Wald vollzieht sich der Wettkampf ums Licht. Jede Pflanze muss über den Schatten der anderen hinauswachsen, um möglichst viele Sonnenstrahlen abzubekommen. Nur so kann sie überleben. Die Buche wirft jedes Jahr Hunderttausende Blätter ab. Diese bilden eine ideale Streu für Regenwürmer, die durch ihr unablässiges Durchgraben und Durchlüften des Bodens für den Kreislauf der Natur unverzichtbar sind. Die Regenwürmer wiederum dienen den Wildschweinen als Nahrung. Der Wald arbeitet wie eine biologische Fabrik, in der jeder seine Rolle spielt und seine Funktion hat.

Mittwoch, 20. September
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Wildes Skandinavien
Grönland
Lange, dunkle Winter mit eisigen Schneestürmen machen Grönland zu einem Lebensraum für Spezialisten. Selbst die mächtigen Moschusochsen geraten jetzt an ihre Grenzen, Nahrungsmangel macht ihnen zu schaffen. Nur die stärksten Exemplare überleben bis zum nächsten Frühjahr, wenn der Schnee endlich das Land frei gibt und die Tundra zu blühen beginnt. Anders als für Moschusochsen und die in der Tundra brütenden Vögel ist für die Eisbären der arktische Sommer eine schwierige Jahreszeit. Ihre Beutetiere sind Robben, die sie vom Meereis aus jagen. Wenn das Treibeis schmilzt, wird die Nahrung knapp. Viele Bären ziehen deshalb Hunderte von Kilometern nach Norden, um bessere Jagdgründe zu erreichen. Teils stark abgemagert, geben sie sich sogar mit winzigen Vogeleiern zufrieden, die sie Eierdieben wie Raben abjagen.

Donnerstag, 21. September
n-tv, 20.15 Uhr
Verrückte Tierwelt – XXS-Haustiere (1)
Wer sich ein Haustier wünscht, der steht vor der Qual der Wahl. Soll es ein Hund sein? Oder doch eine Katze? Wer nach einem besonders kleinen Haustier sucht, der hat die Auswahl zwischen Minischweinen oder stacheligen Kreaturen, die nicht größer als eine Teetasse sind. Die n-tv Dokumentation zeigt die seltsamsten Haustiere der Welt.

n-tv, 21.05 Uhr
Verrückte Tierwelt – XXL-Haustiere (2)
Haustiere gibt es in sämtlichen Farben, Formen und Größen. Und manchmal gilt: Je größer sie sind, desto merkwürdiger werden sie. Wer sich einen Riesen-Waran, ein Rentier und einen Büffel hält, der muss schon ein bisschen verrückt sein. Die n-tv Dokumentation zeigt die beeindruckensten und größten Haustiere der Welt.

Phoenix, 3.45 Uhr (in der Nacht von Donnerstag auf Freitag)
Das Jahr der Wildnis (5 Folgen)
Die Langzeitdokumentation erzählt die Geschichte beeindruckender Naturschauspiele im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams an 365 Tagen. Sie zeigt, was der Wechsel der Jahreszeiten in allen Teilen der Erde für die Tier- und Pflanzenwelt bedeutet und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur.

Freitag, 22. September
Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr
Welt der Tiere
Bärenkur in Bad Füssing
Der Bärenpark in Bad Füssing ist ein Gnadenhof für alte ausgediente Zirkusbären. Das Gehege ist so groß, dass in Zukunft auch Wölfe dazukommen sollen. Wie die oft verhaltensgestörten Bären reagieren, wird sich zeigen. Nur ein paar Kilometer von den dampfenden Thermalbädern des bayerischen Kurorts Bad Füssing entfernt planschen ungewöhnliche Kurgäste im Teich: Neun alte Bären verbringen im „Gnadenhof für Bären“ ihren Lebensabend. Bisher lebten sie jahraus, jahrein in engen Käfigen unter unwürdigen Bedingungen. Ein Münchner Tierschutzverein hat den Braunbären den Lebensabend im Freigehege ermöglicht. Jetzt spüren sie zum ersten Mal die Jahreszeiten, lernen auf ihre alten Tage nach Futter zu suchen, nach einer Höhle für den Winter und lernen, wie man friedlich miteinander leben kann – auch wenn man eigentlich Einzelgänger ist.

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wilde Heimat – Der Herbst
Bei Wildschweinen, Hirschen und Gämsen kämpfen die Männchen spektakulär und nicht selten bis aufs Blut um das Vorrecht bei den Weibchen.

WDR Fernsehen, 14.30 Uhr
Abenteuer Erde: Die Tricks des Überlebens – Teil 2. In der Savanne
Graslandschaften erscheinen oft eintönig. Doch sie sind es ganz und gar nicht. Viele Bewohner überleben hier nur, weil sie ganz besondere Bündnisse mit einer anderen Art schließen. In Kenia zum Beispiel kämen Impala-Antilopen in der Savanne ohne Nashörner nicht zurecht, in Brasilien legen Mähnenwölfe regelrechte Obstplantagen an und in Australien halten sich Nasenbeutler eigene Wiesen – und das alles, um die nährstoffarmen Savannengräser aufzupeppen und an den lebenswichtigen Eiweißbestandteil Stickstoff zu gelangen.

Samstag, 23. September
arte, 7.00 Uhr
Eisbär in Not?
Er ist der Botschafter für den Umweltschutz, Symboltier der globalen Erwärmung: der Eisbär. Bis 2050 – so prognostizieren viele – wird der König der Arktis ausgestorben sein. Doch ist das wirklich so? Dieser Frage geht der Film „Eisbär in Not“ mit Hilfe von Wildtierbiologen, Meereisforschern, Inuit und anderen Experten auf den Grund. Die Autoren treffen Wildtierbiologen und Ureinwohner in Kanada und Alaska und sie sprechen mit Klimaforschern auf Spitzbergen. Der Film dokumentiert die Situation des Eisbären und versucht Antwort zu geben auf die Frage, welche Chance es für das größte an Land lebende Raubtier der Welt noch gibt.

MDR Fernsehen, 13.15 Uhr
Wildes Deutschland
Der Thüringer Wald
Thüringen gilt als Deutschlands grünes Herz. Über ein Drittel seiner Landesfläche ist von Wald bedeckt. Im Westen des Freistaates liegt der Thüringer Wald, ein fast 1 000 Meter hohes Mittelgebirge, das sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hinzieht. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl.

Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr
natur exclusiv
Die Rhön
Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Luchs und Wildkatze.

Sonntag, 24. September
Animal Planet, 10.15 Uhr
Hirsche
Findelkinder
Die Dokumentation „Findelkinder“ begleitet unterschiedliche Tierbabys und ihre menschlichen Zieheltern auf ihrem gemeinsamen Weg durch die ersten spannenden Lebensjahre. Dabei müssen die kleinen Rabauken oft erst grundlegende Dinge wie Klettern, Jagen oder den richtigen Umgang mit Artgenossen lernen.

arte, 12.35 Uhr
Familie Wolf – Gefährliche Nachbarn?
Wölfe breiten sich in Deutschland und Frankreich immer mehr aus. Gleichzeitig nimmt das uralte Unbehagen vor den Raubtieren zu. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Um das herauszubekommen, legte sich der Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang auf die Lauer. Mit Hilfe seiner Aufnahmen und einer Vielzahl versteckter, automatisch filmender Videofallen gelang erstmalig ein hautnaher Einblick in das Privatleben bei „Familie Wolf“ im Herzen Deutschlands. Sämtliche Aufnahmen stammen aus der freien Natur. Kein Bild für diese Dokumentation wurde in einem Gehege oder mit zahmen Wölfen gedreht.

arte, 13.20 Uhr
Die Adlerjäger in der Mongolei
Baibolat ist ein Berkutschi, ein kasachischer Adlerjäger. Seit Jahrhunderten leben die Berkutschi als Nomaden im Nordwesten der Mongolei und haben ihre einzigartige Jagdtradition erhalten. Die meisten Steppenvölker jagen mit Falken. Die Berkutschi bevorzugen Adler, weil die ihrer Meinung nach klüger sind. Am Beginn der Jagdsaison im Oktober steht das Adlerfest. Es zieht auch Touristen aus vielen Ländern an, und die Berkutschi genießen ihre neue Rolle: Sie verstehen sich als Bewahrer ihrer uralten Tradition in der modernen Welt. Wenn der erste Schnee fällt, reitet Baibolat mit seinem Adler in die Berge. Jetzt beginnt die Jagdsaison im Altai-Gebirge. Mit seinem Raubvogel als Waffe erlegt Baibolat Hasen, Murmeltiere und Füchse, der Felle wegen. Mit viel Glück stößt das Jagdgespann sogar auf einen Wolf. Baibolat ist ein Berkutschi, ein kasachischer Adlerjäger. Seit Jahrhunderten leben die Berkutschi im Nordwesten der Mongolei und haben ihre einzigartige Jagdtradition erhalten. Die meisten Steppenvölker jagen mit Falken. Die Berkutschi bevorzugen Adler, weil die ihrer Meinung nach klüger sind. Baibolat nennt sein Adlerweibchen Balapan, die Einjährige. Baibolat lebt mit seiner Frau Altingül und seinem fünfjährigen Sohn Baka in einer Jurte. Sie sind Nomaden und gerade im Herbstlager angekommen – mitsamt ihren Ziegen, Schafen, Kühen, Pferden und Kamelen. Wenn ihm die Arbeit Zeit lässt, trainiert Baibolat seinen Vogel. Er hat Balapan als Küken aus dem Nest geholt und muss den Jagdtrieb bei dem Tier erst noch fördern. Doch bis ihm Balapan gehorchen wird, vergehen Wochen. Dann steht die erste Prüfung bevor: das Adlerfest. Das Adlerfest ist ein Kräftemessen der besten Berkutschi. Auch Baibolat reitet mit seinem Adlerweibchen in die Provinzhauptstadt Ulgii. In zwei Wettbewerben versuchen die Adlerjäger, ihre Raubvögel von einem Hügel anzulocken. Doch Adler sind nicht nur klug, sie sind auch eigensinnig und schwerer zu trainieren als zum Beispiel Falken. In diesem Jahr weht der mongolische Wind mit besonderer Stärke, so dass mancher Vogel seinem Herrn den Gehorsam versagt.

Kinderkanal, 19.25 Uhr
pur+
das Entdeckermagazin
Wildtiere erobern die Stadt
Es raschelt in der Hecke und dann steht es vor uns – ein Wildschwein! Mitten in der Stadt! „pur+“-Moderator Eric Mayer trainiert für den Ernstfall. Aber nicht allein, sondern mit Hund Caramelo. Zusammen mit Hundetrainerin Conny Harms lernt Eric, wie er sich bei einer Wildschweinbegegnung verhalten muss, damit Caramelo nichts passiert. Denn greift das Wildschwein an, kann es seinen Hund töten. Schafft es Eric Caramelo im richtigen Moment zurück zu rufen? Wieso fühlen sich Wildtiere überhaupt so wohl in unseren Städten?

TV-Programm 25.09. - 01.10.2017

Montag, 25. September
Bayerisches Fernsehen, 12.25 Uhr
Die Holsteinische Schweiz – Im Reich des Seeadlers
Die Holsteinische Schweiz im Osten Schleswig-Holsteins ist ein landschaftliches Mosaik aus sanften Hügeln, alten Buchenwäldern und fischreichen Seen – die Heimat des Seeadlers. Nirgends im Norden findet man den größten heimischen Greifvogel so häufig wie hier, 25 Brutpaare nisten in der Abgeschiedenheit Ostholsteins. Seeadler stehen unter strengem Naturschutz. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass einzelne Vögel eines unnatürlichen Todes sterben. Im Winter entdeckt Bernd Struwe-Juhl, Geschäftsführer der Projektgruppe Seeadlerschutz Schleswig Holstein e.V., am Ufer des Lanker Sees einen toten Seeadler. Äußerlich lässt sich nicht erkennen, woran der Vogel gestorben ist. Es ist die Jahreszeit, in der zahlreiche Tiere verhungern, wahrscheinlich ist auch dieser Adler eines natürlichen Todes gestorben. Doch in den letzten Jahren häufen sich die Todesfälle. Die Autoren begleiten das Team rund um Bernd Struwe-Juhl und Volker Latendorf, die als Seeadlerexperten oft wie Kommissare agieren, erfahren viele Details über das Leben des deutschen Wappenvogels und erhalten spannende Informationen zum Fall des toten Adlers, die zuletzt in die Forensische Abteilung des Instituts für Zoo- und Wildtierbiologie in Berlin führen. Mithilfe modernster Technik kann die Todesursache genau festgestellt werden – mit einem überraschenden Ergebnis.

3sat, 21.45 Uhr
Wildes Nairobi
Mit etwa drei Millionen Einwohnern ist Nairobi eine der größten Städte Afrikas, doch die Metropole breitet sich mitten in der Savanne aus, und die Wildnis erreicht die Hauptstadt Kenias. Nur wenige Meter neben dem Flughafen betritt man den Nairobi-Nationalpark. Entlang der Autobahn, nur getrennt durch einen Maschendrahtzaun, spazieren Löwen, Hyänen, Giraffen und Nashörner durchs Gras, während auf den Alleebäumen im Stadtzentrum Marabus nisten. Auch Leoparden dringen bis ins Zentrum vor. Ein Zaun soll die Wildtiere vor den Stadtbewohnern und die Stadtbewohner vor den Wildtieren schützen. Doch dieser Zaun ist löchrig.

Dienstag, 26. September
3sat, 14.00 Uhr
Europa ungezähmt
Die großen Wälder
In der Sendung geht es um die „großen Wälder“ Europas. In den Karpaten beispielsweise haben sich bis heute unberührte Wälder erhalten. Sie sind Heimat des eurasischen Luchses. Die Neuansiedlung europäischer Wisente in den Karpaten war erfolgreich. Die urtümlichen Tiere sind natürliche Landschaftsgärtner: Als Grasfresser sorgen sie für artenreiche Lichtungen, Lebensraum für Blütenpflanzen, Insekten und Vögel. Ein ganz anderes Landschaftsbild findet sich in der Taiga: In den tiefen, dunklen Nadelwäldern nahe am Polarkreis haben Braunbären, Wölfe und Bartkäuze ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, um die langen schneereichen Wintern zu überleben.

NDR Fernsehen, 18.15 Uhr
NaturNah: Wildtiereretter im Großstadtdschungel
Rehe runter vom Sofa: Das ist das Motto von Christian Erdmann. 2010 hat er die Wildtierstation Hamburg gegründet, da es eine zentrale Einrichtung bis dato nicht gab. Sie wird durch Spenden finanziert. Immer mehr Wildtiere suchen die Nähe zur Stadt Hamburg: Es sind Uhus in Ohlsdorf, Reiher und Möwen am Hafen, Füchse in Vorgärten oder Waschbären im Einkaufszentrum. Die Bebauung und Monokultur in der Landwirtschaft nehmen den Tieren die Brutplätze und Nahrungsquellen. In der Stadt gibt es mehr zu fressen, die Parks und Hafengebiete sind gute Orte für Wildtiere, um ihren Nachwuchs großzuziehen. Die Nähe zum Menschen birgt aber auch viele Gefahren. Stacheldrähte, Autos, Windräder, Bauarbeiten, dadurch geraten unzählige Wildtiere täglich in der Stadt in Not. Mehr als 4.000 verletzte wilde Tiere werden jedes Jahr in Hamburg versorgt. Und das sind nur die, die von Menschen gefunden und gemeldet werden. Aber es lauert noch eine weitere Gefahr für die Wildtiere: Stadtmenschen, die es gut meinen und keine Ahnung von der Lebensweise der Tiere haben.

National Geographic WILD, 20.10 Uhr
Photo Ark mit Joel Sartore
Wilderei, illegaler Handel und die Zerstörung des Lebensraums führen dazu, dass die Artenvielfalt der Erde immer mehr zurückgeht – trotz aller Bemühungen des weitweiten Tierschutzes. Besonders gefährdete Spezies wie der Tiger, das Panzernashorn oder der Afrikanische Elefant zählen ebenso dazu wie weniger bekannte Tierarten. Fotograf Joel Sartore reist für seine Dokumentationsreihe „Photo Ark“ erneut um die Welt und begibt sich auf die Suche. Ob er den Pardelluchs in Spanien heute tatsächlich noch finden kann?

Mittwoch, 27. September
MDR Fernsehen, 20.34 Uhr
Exakt – Die Story
Schießen oder schützen? – Die Rückkehr der Wölfe
Deutschland ist wieder Wolfsland. 150 Jahre nachdem die Tiere hierzulande ausgerottet wurden, erobern sie seit dem Jahr 2000 mit Macht ihre alte Heimat zurück. Doch kein Wildtier erhitzt so die Gemüter, wie schon ein Blick auf die Statistik illegal geschossener Wölfe zeigt. 20 Tötungen wurden in den letzten 16 Jahren bekannt, die letzten Abschüsse ereigneten sich in Sachsen-Anhalt, wo die Wolfsbestände mittlerweile enorm ansteigen. Laut aktuellem Monitoring-Bericht des Landesumweltamtes leben gegenwärtig zwölf Wolfsrudel in Sachsen-Anhalt. Schätzungsweise 300 erwachsene Tiere sind es in der gesamten Bundesrepublik, Tendenz steigend. Für Naturschützer ist es eine ihrer größten Erfolgsgeschichten. Landwirte und Landbevölkerung dagegen sehen die Entwicklung mit Skepsis. Schäfer müssen immer mehr aufrüsten, mit speziellen Elektrozäunen und Hütehunden beispielsweise, die ihre Herden vor Wolfsattacken schützen sollen. Denn Wölfe unterscheiden nicht zwischen Wild- und Nutztieren. Für viele gehört ein Großraubtier nicht in eine dicht besiedelte Kulturlandschaft. Dem widersprechen Naturschutzexperten: „Das Bild vom Wolf, der unberührte Wildnis und menschenleere Gebiete braucht, ist nichts mehr als ein Märchen“, sagt Professor Peter Schmiedtchen von der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe. Dem widerspricht der Zoologie-Professor Michael Stubbe aus Halle: „Ich bin für den Wolf, aber nur in bestimmten Grenzen und Größenordnungen. Im dicht besiedelten Europa muss er klein gehalten werden und gehört deshalb ins Jagdrecht.“ Schießen oder schützen – wie soll es mit Deutschlands Wölfen weitergehen? Wie viele Wölfe verträgt Deutschland? Und was kostet uns der Wolf eigentlich? Allein in Sachsen flossen 2015 knapp 690.000 Euro in das Wolfsmanagement – für Schadensausgleich, Prävention, Forschung und Monitoring. „Exakt – Die Story“ nimmt die Fährte auf, greift die oft hoch emotionale Debatte zwischen Wolfsgegnern und -befürwortern auf und fragt nach Lösungsansätzen.

National Geographic WILD, 22.15 Uhr
Wilde Welt der Tiere
Amerikanische Gebirge
Berge gehören zu den eindrucksvollsten geologischen Gebilden der Erde. Entstanden sind sie durch die Bewegung der Erdkruste oder durch Vulkanismus. Während sie das Wetter im umliegenden Flachland beeinflussen, herrschen auf ihnen selbst die gegensätzlichsten Bedingungen. Mit zunehmender Höhe nimmt neben der Temperatur vor allem der Sauerstoffgehalt ab – Umstände, denen sich einzelne Lebewesen auf ihre Weise angepasst haben. Diese Episode stattet einigen faszinierenden Bewohnern amerikanischer Gebirge einen Besuch ab, darunter Bären, Elche, Murmeltiere, Dickhornschafe und Pumas.

rbb Fernsehen, 22.55 Uhr
Wildes Deutschland
Die Lausitz
Deutschlands „neue“ Wölfe, eingewandert aus Polen, haben auf den Manöverplätzen Fuß gefasst. Wo Wasser ist, fühlen sich auch Waschbären und Marderhunde wohl – beide stammen ursprünglich nicht aus Europa, gehören mittlerweile jedoch zur Lausitzer Tierwelt.

Donnerstag, 28. September
rbb Fernsehen, 14.15 Uhr
Im Bann der Jahreszeiten – Herbst
Novembernebel
Im Waldnationalpark Harz ist der Forst-Ingenieur Ole Anders auf der Suche nach wildlebenden Luchsen. Mit Fotofallen versucht er ihnen auf die Spur zu kommen.

Animal Planet, 20.15 Uhr
Rettet die Eule!
Der Tier-Flüsterer
Die Höhle eines Menschen besteht in der Regel aus vier Wänden, einem Dach, verschließbaren Fenstern und Türen. Eigentlich eine bestens geschützte Behausung. Doch immer wieder bekommen wir zu Hause unerwarteten Besuch aus dem Tierreich. Von verirrten Eulen im Schornstein über Waschbären in der Speisekammer bis zur Siebenschläfer-Sippe unterm Dach: Haben sich ungebetene Gäste im menschlichen Heim niedergelassen, ist Ned Bruha der Mann der Stunde. Der hauptberufliche Tierfänger hat neben Lebendfalle auch immer Leckerli dabei. Nicht umsonst trägt er den Spitznamen „Skunk Whisperer”, der Stinktier-Flüsterer. Nachdem neugierige Nager und ähnliches Getier wieder in die Freiheit entlassen wurden, kümmert sich Bruha auch noch ums Thema Nachhaltigkeit: Seine maßgeschneiderten Schutzverbauungen sollen helfen, tierische Invasoren in Zukunft fern zu halten.

Freitag, 29. September
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Lange Ohren, flinke Beine
Feldhasen und Kaninchen
Im Frühjahr toben sie boxend über die Felder. Sie gehen nicht gerade zimperlich miteinander um: Die Häsin haut dem Rammler ordentlich was hinter die Löffel. Ihr Boxkampf ist Teil des turbulenten Paarungsvorspiels, in dem die Hasen, die das restliche Jahr Einzelgänger sind, ihre Berührungsängste abbauen. In freier Wildbahn sieht man „Meister Lampe“ immer seltener. Sein Lebensraum auf Feldern und Wiesen wird immer weiter zerstört. In landwirtschaftlich genutzter Landschaft gibt es kaum noch Wildkräuter, die für den Hasen unverzichtbarer Bestandteil seiner Nahrung sind. Entsprechend verlief die Entwicklung der Populationen; die Zahl der Hasen ging stetig abwärts. Auch andere Tiere, wie beispielsweise die Wachtel oder das Rebhuhn, leiden unter der Mangelernährung. Die nächsten Verwandten der Hasen, die Kaninchen, kommen besser mit der veränderten Umwelt zurecht. Sie begnügen sich mit eintöniger Kost. Doch aufgrund verschiedener Krankheiten ist auch ihre Zahl rückläufig. Günter Goldmann hat die Tiere der Feldflur aus allernächster Nähe beobachtet. Er zeigt das Rebhuhn bei der Aufzucht seiner Jungen, er ist den Kaninchen in ihre unterirdischen Baue gefolgt, und er ist dabei, wenn der Habicht seinen tödlichen Angriff fliegt. Aber im Mittelpunkt seines Berichtes steht der Hase, den der Tierfilmer durch alle vier Jahreszeiten begleitet.

WDR Fernsehen, 14.30 Uhr
Abenteuer Erde: Die Tricks des Überlebens – 3. Im Wald
Nur auf der Nordhalbkugel gibt es Wälder, deren Leben durch große Veränderungen geprägt wird. Jedes Jahr lässt sich hier ein wundersamer Wechsel beobachten: im Winter sinken die Temperaturen dramatisch und die Wälder werden völlig kahl. Im Frühjahr kehren mit steigenden Temperaturen die grünen Blätter und damit das Leben zurück. Bei diesen Extremen helfen oft nur Tricks beim Überleben – und häufig auch Verbündete.

Samstag, 30. September
3sat, 10.45 Uhr
Engadin – Wildnis der Schweiz
Vor rund 100 Jahren wurde im Schweizer Engadin der erste Nationalpark der Alpen gegründet: Der „Garten des Inn“ beherbergt auch heute noch die größte unangetastete Wildnis der Schweiz. Man wollte ein Refugium für Wildtiere schaffen und einen Ort, den sich die Natur selbst, ohne Eingriff des Menschen, gestaltet. Für diese Dokumentation haben sich Kurt Mayer und Judith Doppler ein Jahr lang der faszinierenden Region des Engadin gewidmet.

Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr
natur exclusiv
Auf Leben und Tod – Die große Jagd
In „Die große Jagd“ aus der Serie „Auf Leben und Tod“ enthüllt der Planet-Erde-Produzent Alastair Fothergill die spektakulären Strategien von Jägern und Gejagten. Der ewige Wettstreit zwischen Jäger und Gejagten bietet seit jeher die dramatischsten Szenen in der Natur; für beide geht es dabei um Leben und Tod. „Die große Jagd“ aus der Serie „Auf Leben und Tod“ von Alastair Fothergill enthüllt die außergewöhnlichsten Strategien von Raubtieren, um Beute zu machen. Jede dieser Taktiken ist durch den Lebensraum geprägt, in dem die Jäger auf die Pirsch gehen. Für einen Leoparden hängt der Jagderfolg davon ab, wie gut er jede Deckung zu nutzen weiß, um möglichst nah an seine Beute heranzukommen. Geduld ist dabei die oberste Prämisse. Wildhunde dagegen bringen ihre Beute in einem Gebiet zur Strecke, in dem es kaum Möglichkeiten gibt, sich zu verstecken: In der offenen Savanne Afrikas müssen sie Ausdauer zeigen – genug Ausdauer, um ihre Beute bis zur Erschöpfung über große Distanzen zu jagen. Orcas wiederum verlassen sich auf Teamwork und Intelligenz. Gemeinsam nehmen sie es sogar mit 40 Tonnen schweren Buckelwalen auf. Jäger müssen sich vielen Herausforderungen stellen: Ob es die riesigen Krokodile der Serengeti sind, die geduldigsten Raubtiere der Erde, die ein ganzes Jahr auf eine Mahlzeit warten können oder der Amurfalke, der auf seiner Suche nach Nahrung über 22.000 Kilometer im Jahr zurücklegt. Doch welche Strategie auch immer verfolgt wird, die überraschende Wahrheit ist, dass Raubtiere in den meisten Fällen erfolglos sind. Selbst für den versiertesten Jäger ist der Ausgang stets offen. Für jede Mahlzeit müssen sie kämpfen, und oft setzen sie sogar ihr Leben aufs Spiel.

Sonntag, 1. Oktober
MDR Fernsehen, 9.30 Uhr
Das vergessliche Eichhörnchen
Eichhörnchen sind zweifellos die Charaktertiere unserer Heimat. Neben Wäldern bewohnen sie auch Stadtparks, wo die eigentlich sehr scheuen Tiere das Vertrauen der Menschen gewonnen haben und sich in deren Nähe sicher fühlen. Ständig sind sie auf Futtersuche, und was sie nicht gleich fressen können, legen sie als Vorrat an. Dabei werden sie oftmals von anderen Tieren beobachtet. Rabenkrähen, aber auch Eichelhäher versuchen ihnen ständig etwas abzuluchsen. Die Verluste sind für die Hörnchen gering, und so wuseln sie unbeirrt weiter. Es ist ein ständiges Suchen, Wiederfinden und anderswo Verstecken. Aber Eichhörnchen sind mitunter vergesslich und finden eine Vielzahl ihrer Verstecke nie mehr wieder. So werden sie unbewusst zum Pflanzer der Parks und Wälder.

Phoenix, 20.15 Uhr
Tierische Super-Papas
Ob mit Fell, Federn oder Schuppen – es gibt männliche Vertreter verschiedener Tierarten, die die Verantwortung der Vaterschaft mit Hingabe annehmen und ihren Nachwuchs von der Geburt bis zur Selbständigkeit begleiten. Die Dokumentation von Pascal Cardeilhac zeigt eine ganze Bandbreite von diesen unterschiedlich ausgefüllten Vaterrollen: Sie beobachtet unter anderen Löwen, Wölfe und Biber, um zu zeigen, wie wichtig Väter in der Natur sind.

TV-Programm 02.10. - 08.10.2017

Montag, 2. Oktober
Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wildes Deutschland – Spessart und Steigerwald
Intensive Flugaufnahmen zeigen den Spessart und Steigerwald aus ungewohnten Perspektiven. Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Intensive Flugaufnahmen entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur. Sei es die seltene Kreuzotter im Schnee, die Fledermaus, die Fische jagt, oder der Wanderfalter aus Afrika. Highspeed- und andere Spezialkameras bieten einzigartige Einblicke selbst in die Welt kleinster Tiere. Umso größer wirken da Wildschwein, Hirsche und Biber, die mit einmaligem Verhalten überraschen. Bis zu fünf Kamerateams sammelten über zwei Jahre lang Bilder, die zum Staunen, Lachen und Bewundern verleiten und die Schönheit dieses wertvollen Landstrichs betonen.

arte, 18.35 Uhr
Tierisch alt! (1/5)
Lange leben
Wie alt können verschiedene Tierarten in freier Wildbahn werden? Welche soziobiologischen Faktoren bestimmen das Leben alternder Tiere? Und welche Vorteile hat ein hohes Alter in der Natur? Unter dem Aspekt des Alterns wirft die fünfteilige Dokumentationsreihe einen ganz neuen Blick auf die Tierwelt – auf spannende, aufschlussreiche und hintergründige Weise. Vor einer beeindruckenden, in 4K-Aufnahmen gefilmten Naturkulisse – von der afrikanischen Savanne bis zu den Seychellen – erklären renommierte Forscher wie Cynthia Moss oder Jeanne Altmann ihre jüngsten Erkenntnisse. Diese Folge beschäftigt sich mit den Faktoren, die die Lebenserwartung verschiedener Tierarten beeinflussen. Am Beispiel von Elefanten, die bis zu 70 Jahre alt werden können, der Aldabra-Riesenschildkröte, die bis zu 250 Jahre alt werden kann, oder der nahezu unsterblichen Süßwasserpolypen werden Aspekte wie Langlebigkeit und Vergreisung untersucht. Wie hängen Umwelteinflüsse und innere Anpassung zusammen? Und welche Vorteile hat ein hohes Alter in der Natur?

SWR Fernsehen, 21.00 Uhr
Wildes Deutschland: Der Bodensee
Der Filmautor Jens-Uwe Heins hat sich mit seinem Team drei Jahre rund um den See auf die Suche begeben und fand dabei nicht nur bedrohte Brachvögel, Blaukehlchen und balzende Haubentaucher. Auch ein ganz besonderes Uhu-Paar mitten in Überlingen, eine ungewöhnliche Weißstorchkolonie am Affenberg Salem, ein Meer von blühenden Schwertlilien im Eriskircher Ried und Tausende von rastenden Zugvögeln in den geschützten Seebuchten werden vorgestellt.

Dienstag, 3. Oktober
Phoenix, 14.00 Uhr
Die Neiße – Grenzenlose Wildnis
Ein Jahr lang folgen die Tierfilmer Peter und Stefan Simank dem Flusslauf – mit atemberaubenden Aufnahmen von jagenden Fischadlern und balzenden Reihern, sie blicken in die Kinderstube von Eisvögeln und Bibern. Im Herbst erfüllen die Rufe tausender Zugvögel die in Nebel gehüllte Auenlandschaft. Moorochsen und Wasseramseln gehören ebenso hierher wie die Menschen, die am Fluss leben.

arte, 16.45 Uhr
Elche auf dem Weg zu uns
Wie viele Elche es genau sind, die in Deutschland durch die Wälder streifen, weiß man nicht; in Frankreich wurden noch keine Elche gesichtet. Viele der Tiere kommen aus Polen. Dort werden sie seit 2001 nicht mehr gejagt. Seitdem sind die Bestände auf über 25.000 Tiere gestiegen. Deswegen machen sich die Elche auf den Weg zu uns. Elche sind oft Einzelgänger. Nach Deutschland kommen oft Jungbullen. Sie suchen ein ungestörtes Plätzchen mit genügend Futter. Nur der offensichtliche Mangel an weiblichen Tieren verhindert bislang, dass sich bereits kleine Bestände auch dauerhaft in Deutschland angesiedelt haben. Aber es scheint sich etwas zu verändern. Inzwischen sind auch weibliche Tiere in Ostdeutschland, in Brandenburg und in Sachsen-Anhalt, gesichtet worden, und in Brandenburg gibt es bereits einige Weibchen, die quasi ständig dort leben.

arte, 18.35 Uhr
Tierisch alt! (2/5)
Im Namen der Fortpflanzung
Älter werden heißt oft, Erfahrungen im Elternsein zu sammeln. Manche Tierarten kennen keine Menopause, doch die Geschichte der Löwin Selenkay ist trotzdem außergewöhnlich: Sie zieht derzeit die fünfte Generation von Jungen auf, während viele Tiere in ihrem Umfeld von Wilderern getötet wurden. Einmal im Jahr trommelt Jean-Michel Gaillard die Bewohner seines kleinen Dorfs in Frankreich zusammen und geht mit ihnen Rehe jagen, genauer gesagt: die Weibchen. Diese werden gefangen und darauf untersucht, ob sie trächtig sind. Tatsächlich suchen Gaillard und seine Helfer Anzeichen für Vergreisung, wobei die Reproduktionsfähigkeit eine wichtige Rolle spielt.

Phoenix, 22.15 Uhr
Wildes Deutschland
Vorpommerns Küste
Im Nordosten liegt an der Ostsee eine der schönsten Naturlandschaften Deutschlands. Die Natur an Vorpommerns Küste ist außergewöhnlich. Die einzigartige Landschaft zwischen Ostsee und Bodden steht seit 1990 unter strengem Schutz. Der Nationalpark ist mit über 80.000 Hektar neben dem Nationalpark Wattenmeer an der Nordsee das größte Schutzgebiet Deutschlands.

Phoenix, 23.00 Uhr
Wildes Deutschland
Der Stechlin – Im Reich der klaren Seen
Bilder, von denen man nicht genug bekommen kann: blaue Seen inmitten von Wald, liebliche Buchten, wilde Einsamkeit. Im Norden Brandenburgs gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Mehr als 100 dieser Seen liegen im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Christoph Hauschild und sein Team setzen Spezialtechnik ein, um die Magie der glasklaren Wasserwelt für die Zuschauer sichtbar zu machen.

Mittwoch, 4. Oktober
WDR Fernsehen, 14.30 Uhr
Im Bann der Jahreszeiten – Goldener Oktober
Jäger Edmund Puzio genießt auf seiner Pirsch in den Wäldern Masurens das bunte Blätterkleid und den herbstlichen Geruch des Waldes schon fast mehr als die eigentliche Jagd.

arte, 18.35 Uhr
Tierisch alt! (3/5)
Eine Frage des Ranges
Beim Afrikanischen Elefanten steigt mit zunehmendem Alter auch das Ansehen der Männchen in der Gruppe. Mit den Jahren lernen die Tiere, erfolgreich um die Weibchen zu werben, denn diese bevorzugen ruhige, respektvolle Bullen. Das Alpenmurmeltier ist ein kleines Säugetier, das im Hochgebirge lebt und wegen der langen kalten Jahreszeit sechs Monate im Jahr Winterschlaf hält. Ohne die Hilfe ihrer Familie könnten die Jungtiere nicht überleben. Bei der Umsorgung der Kleinen zählen die Eltern auf die Unterstützung der älteren Geschwister. Das Dickhornschaf ist eine gebirgsbewohnende Art. Unter den Widdern gilt eine strenge Rangordnung: Alles hängt dabei von der Größe der Hörner ab. Je älter die Männchen werden, desto größer werden auch die Hörner – und desto eher kommen sie für die Weibchen als Paarungspartner infrage, da größere Hörner auch ein Anzeichen für Stärke und Gesundheit sind. Der Wapiti-Hirsch muss eine ungeheure Energie aufwenden, um seine Größe zu beweisen. Einmal jährlich wirft das Männchen sein Geweih ab und bildet es neu aus. Während der Brunftzeit im Herbst wird der schwere Kopfschmuck zur Waffe, mit der die Männchen um die Weibchen kämpfen.

Donnerstag, 5. Oktober
arte, 18.35 Uhr
Tierisch alt! (4/5)
Reich an Erfahrung
Nicht alle Fähigkeiten sind dem Grizzlybären angeboren: Manches muss er lernen und immer wieder üben. Bärenforscherin Shannon Donahue beobachtet die Tiere in der Nähe von Haines in Alaska. Eine Grizzlymutter schützt dort ihre Jungen vor den Gefahren, die an den Ufern des Chilkoot-Flusses lauern. Wenn eine Elefantenkuh zum ersten Mal Mutter wird, ist die Hilfe ihrer eigenen Mutter für das Überleben der Jungen enorm wichtig. Die Forscher haben dafür einen Namen: den „Großmuttereffekt“ (grandmother effect). Im kenianischen Amboseli-Nationalpark erforschen die renommierte Ethologin Cynthia Moss und ihre junge Kollegin Vicki Fishlock das Verhalten der Afrikanischen Elefanten. Seit ihrer Wiederansiedelung werden Wölfe im Yellowstone-Nationalpark beobachtet. Die ältesten Tiere halten das Rudel zusammen und passen auf, die Jüngsten haben Respekt vor den Alten. Diese Ordnung und die ausgeprägte Loyalität sind wichtig für das Überleben der ganzen Gruppe, denn neben dem Verletzungsrisiko bei der Jagd und der Kälte stellen auch fremde Rudel eine mögliche Gefahr dar.

Schweizer Fernsehen SRF1, 20.05 Uhr
NETZ NATUR
Die Sendereihe versucht das Leben von Wildtieren möglichst ohne Störung zu dokumentieren. Für die Redaktion gilt der Grundsatz: Tiere sollen wegen Dreharbeiten nicht zu Schaden kommen.

Freitag, 6. Oktober
arte, 8.35 Uhr
Engadin – Wildnis der Schweiz
Vor hundert Jahren wurde im Schweizer Engadin der erste Nationalpark der Alpen gegründet: Man wollte ein Refugium für Wildtiere schaffen und einen Ort, den sich die Natur selbst – ohne Eingriff des Menschen – gestalten sollte. Das Engadin, der „Garten des Inn“, beherbergt mit dem Nationalpark auch heute noch das größte unangetastete Wildnisgebiet der Schweiz. Diese Region sollte beispielgebend sein für viele ähnliche Projekte und Vorbild für Dutzende weitere Nationalparks im alpinen Raum. Wenn sich im Frühling die Morgensonne auf der Oberengadiner Seenplatte spiegelt, dann füllen sich langsam die Wildbäche der Region und mächtige Wasserfälle stürzen die riesigen Felswände hinab. Der Wasserreichtum haucht dieser hochalpinen Region Leben ein. Durch das Wasser wird es hier im Sommer grün, und es wagen sich auch Wildtiere bis in extreme Höhen vor. Ein Wassertropfen, der während eines sommerlichen Gewitters hier fällt, darf sich entscheiden, ob er über Inn und Donau ins Schwarze Meer fließt, über den Rhein in die Nordsee will oder den Weg nach Süden nimmt, um schließlich in der Adria zu landen. Heute jagen im Engadin Steinböcke munter über steile Wände, und prächtige Bartgeier betreiben eifrig ihre Knochenschmieden – und selten, aber doch regelmäßig, steckt auch wieder ein Luchs seine Nase in diese hoch gelegene alpine Wildnis. Aber das war nicht immer so: Durch die intensive Bejagung ging der Steinbock-Bestand in der Schweiz massiv zurück – und um 1906 waren Steinböcke ausgerottet. Durch den Erfolg eines internationalen Wiederansiedelungsprojekts findet man im 21. Jahrhundert auch den Bartgeier wieder im Engadin. Weit oben am Berg kämpfen auf hochgelegenen Brunftplätzen dominante Rothirsche, im September und Oktober oft schon im Schnee, um die weiblichen Tiere; auch ihr Bestand hat sich wieder erholt.

3sat, 17.00 Uhr
17.000 Kilometer KANADA (1/2)
Kämpfen, Jagen, Überleben
Im ersten Teil der Reise sind Johannes Hano und sein Team unterwegs in Kanadas rauem Norden, wo die Menschen der Natur jeden Tag ein Leben abtrotzen. Von Fogo Island in Neufundland an Kanadas stürmischer Nordatlantikküste geht es über die Arktis bis nach Old Crow im Yukon, an den Ort, in dem heute noch die Nachfahren der ersten Menschen leben, die Kanada vor mehr als 10.000 Jahren besiedelten.

3sat, 17.45 Uhr
17.000 Kilometer KANADA (2/2)
Wölfe, Freiheit, Killerwale
Der zweite Teil führt das ZDF-Team durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal, es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat. Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen Herausforderungen annehmen und niemals aufgeben, immer auf der Suche nach einem besseren Leben. In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit tausenden von Jahren, meint Harald Frost. Mit dem vermeintlichen Fortschritt würde sich die Unfreiheit immer weiter in den Norden fressen. Helm- und Gurtpflicht und die Waffe nicht mehr auf der Rückbank transportieren. „Die Freiheit der Menschen hier oben wird immer mehr eingeschränkt, erzählt Ingrid, die vor mehr als 60 Jahren in Kanadas Westen eingewandert ist.

arte, 18.35 Uhr
Tierisch alt! (5/5)
Am Ende
Der Elch wird trotz seiner imposanten Größe und Kraft selbst zur Beute: von Jägern oder, wenn er verletzt davonkommt, von Wölfen. Seine schlimmsten Feinde sind jedoch Kälte und Schnee. Wenn sich der Elch keinen ausreichenden Fettvorrat angefressen hat, überlebt er den Winter nicht. Sein Tod ist natürlich nicht umsonst: In der Natur geht nichts verloren, alles wandelt sich. Die Krähe gilt als Vorbote des Todes, möglicherweise wegen ihres schwarzen Federkleids und ihres schaurigen Krächzens. Es gäbe aber auch einen anderen Grund: Die Krähe gehört zum kleinen Kreis der Tiere, die den Tod eines Artgenossen erkennen. Biologin Kaeli Swift führt dieses Verhalten vor. Immer wieder werden Elefanten neben den sterblichen Überresten eines anderen Elefanten beobachtet. Aufmerksam und vorsichtig werden diese Überreste betastet. Gehörte das tote Tier der eigenen Familie an, fällt die Reaktion noch deutlicher aus: Die Elefanten halten an und scheinen sich gegenseitig zu trösten.

Samstag, 7. Oktober
Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr
Welt der Tiere
Einsatz auf Malta
Schon bald werden die beiden jungen Wespenbussarde den Horst verlassen und neben vielen anderen Greifvögeln in das Winterquartier nach Afrika ziehen. Eine der Hauptrouten des Vogelzugs führt über Malta geradewegs vor die Flinten einer gnadenlosen Jägerschaft. Naturschützer versuchen, die Abschüsse zu dokumentieren und somit die Polizei zu zwingen, eine Strafverfolgung einzuleiten. Noch umhüllt die beiden jungen Wespenbussarde ein Mantel aus weißem Flaum. Aber schon bald werden sie den Horst verlassen und in das Winterquartier nach Afrika ziehen. Zusammen mit ihnen starten auch andere Greifvögel zu dem langen und gefährlichen Flug. Eine der Hauptrouten des Vogelzugs führt geradewegs über Malta, die Insel im südlichen Mittelmeer. Schreiadler, Wiesenweihen, Rohrweihen und andere bedrohte und streng geschützte Vogelarten fliegen hier auf der Suche nach Rastplätzen jedoch geradewegs vor die Flinten einer gnadenlosen Jägerschaft. Weil weder nationale noch europäische Gesetze dieses Massaker spürbar einschränken konnten, haben sich Naturschützer aus vielen Ländern zu einem mutigen Schritt entschlossen. Mit Fernglas und Videokamera versuchen sie Abschüsse zu dokumentieren und somit Straftaten zu beweisen.

MDR Fernsehen, 13.15 Uhr
Wildes Bayern: Im Schatten des Watzmann
Gams und Steinadler gehören zu den Tieren, die man auch im Winter in Deutschlands einzigem Alpennationalpark beobachten kann. In den Tälern hört man das Klirren von Pferdegeschirr; Pferdekutschen bringen Touristen in eine weiße Märchenlandschaft. Während der Watzmann und die anderen Gipfel noch lange Schatten auf die dazwischen liegenden Täler werfen, kann die Frühlingssonne auf den Bergen ihre Kraft entfalten. Mit der Schneeschmelze erwachen die Berchtesgadener Alpen aus ihrem Winterschlaf. Überall sprießen bunte Blumen aus Felsritzen und Almböden. Und kaum apern die Wiesen aus, kommen die Murmeltiere aus ihrem Bau. Die Zeit von Birkhuhn- und Auerhahnbalz. Aber auch kleinere und oft unbekannte Tiere genießen jetzt den Bergfrühling. Molche versammeln sich zu einem skurrilen Balztanz, Dreizehenspechte mästen ihre Jungen mit Käferlarven aus dem Nationalpark-Urwald und aus winzigen, weißen Kügelchen schlüpfen gefräßige Minimonster – die Larven des anmutigen Apollofalters. Der Film begleitet aber auch Menschen, die im Nationalpark wohnen oder arbeiten. Etwa einen Höhlenforscher, der im Hagengebirge eine sensationelle Entdeckung macht. Alle Bewohner der Berchtesgadener Alpen haben etwas gemeinsam: Sie bewohnen einen Lebensraum, in dem das Wetter manchmal Kapriolen schlägt. Modernste Zeitraffertechnik bringen den Wetterumschwung auf den Bildschirm. „Im Schatten des Watzmann“ ist ein spannendes und farbenfrohes Porträt einer der schönsten Regionen Deutschlands und zeigt die Tier- und Pflanzenwelt vom Vorfrühling bis zum Sommer.

Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr
natur exclusiv
Auf Leben und Tod – Der Wald
In dieser Folge aus der Serie „Auf Leben und Tod“ dringt der Planet-Erde-Produzent Alastair Fothergill in den Wald vor und zeigt das über Jahrtausende perfektionierte Versteckspiel zwischen Jägern und Gejagten. Alastair Fothergill zeigt Strategien zwischen Jägern und Gejagten. Wälder bedecken ein Drittel aller Kontinente und in ihnen verborgen, leben mehr als die Hälfte aller Tierarten. Hautnah erleben die Zuschauer Tiger, Harpyien, Schimpansen und Treiberameisen, wenn sie sich den Herausforderungen stellen, die das Jagen im Wald mit sich bringt. Eine enge, verwirrende und dreidimensionale Welt, eine Welt, in der allein das Finden von Beute extrem schwierig ist. Wenn ein Raubtier endlich Beute entdeckt hat, fangen die Probleme erst an: Ein freies Blickfeld gibt es nicht, genauso wenig wie Raum, um die Beute mit hoher Geschwindigkeit zur Strecke zu bringen. Zudem gibt es zahllose Fluchtwege, um im Dickicht zu verschwinden. Jeder Wald hat seine eigenen Regeln und in jedem gibt es Spieler, die diese perfekt beherrschen, wie etwa der Tiger. Er kennt jeden Winkel seines Reviers und ist ein Meister der Jagd aus dem Hinterhalt. Aber auch in Nordamerika gibt es Spezialisten: Baummarder stöbern Mäuse unter dem Schnee auf, wo sich ein Labyrinth aus Tunneln gebildet hat. Dort beginnt ein Katz- bzw. Marder-und-Maus-Spiel. In den Laubwäldern Europas fliegt das Filmteam Seite an Seite mit Sperbern und erlebt, wie sie kleinere Vögel aus der Luft fangen. Schließlich dringt es in den Dschungel der Tropen vor, dem wahrscheinlich schwierigsten aller Jagdreviere. Die Tiere bewältigen die Schwierigkeiten ihres besonderen Lebensraumes mit bemerkenswerten Strategien.

Sonntag, 8. Oktober
rbb Fernsehen, 13.30 Uhr
Wildes Deutschland
Grenzgänger am Grünen Band
Eine außergewöhnliche Perlenschnur der Natur zieht sich längs durch Deutschland. Von der Ostsee bis zum Vogtland verbindet sie auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Grünen Band. Raritäten wie Schwarzstorch oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen.

GEO Television, 17.05 Uhr
Life – Das Wunder Leben
Jäger und Gejagte
In der Wildnis gilt das Überleben des Stärkeren und der Grundsatz: Fressen oder Gefressen werden. Um Jägern zu entkommen, lassen sich die Gejagten allerhand einfallen und arbeiten oft zusammen. So scheitern Tiger-Angriffe auf Hirsche z.B. an Warnrufen aufmerksamer Languren. Andererseits brauchen auch Jäger intelligente Taktiken, um sich und ihren Nachwuchs zu ernähren.

rbb Fernsehen, 18.30 Uhr
Tier zuliebe
Der Wolf in meinem Hund
Vor rund 20.000 Jahren begannen Menschen Wölfe zu zähmen. So wurde aus dem wilden Räuber im Laufe der Zeit der engste tierische Partner des Menschen. Forscher untersuchen, was aus wissenschaftlicher Sicht bei diesem Veränderungsprozess passiert ist und wie viel Wolf selbst noch in einem Schoßhündchen steckt. Wir besuchen das renommierte Wolfsforschungszentrum in der Nähe von Wien.

ZDF, 0.20 Uhr (in der Nacht von Sonntag auf Montag)
Arche Noah 2017
Die lange Nacht des Artenschutzes
Manchmal beginnt Naturschutz schon dort, wo man es kaum vermutet. In Deutschland gibt es rund 13 Millionen Hauskatzen. Und so verschmust sie auch zu sein scheinen, Katzen haben es in sich. Ihr wahrer Charakter kommt zum Vorschein, wenn sie das Haus verlassen. Katzen sind ausgezeichnete Jäger, für die heimischen Singvögel können sie zur Bedrohung werden. Forscher haben ermittelt, in welchem Ausmaß Hauskatzen die Singvögel in ihrem Revier bedrohen. Wie lässt sich der Schutz der Vögel mit der Liebe zu den Haustieren vereinbaren?

TV-Programm 09.10. - 15.10.2017

Montag, 9. Oktober
hr-fernsehen, 9.10 Uhr
Tiere im Hessischen Ried
Der Eisvogel wird in seinem Lebensraum vorgestellt. Der Film zeigt die Nahrungsbeschaffung, die Paarbildung sowie das kuriose Verhalten eines Singvogels im Eisvogelrevier und das Aggressivverhalten der Vögel, wenn Artgenossen die Reviergrenze überschreitet. Neben dem Eisvogel sind einige typische Auwaldbewohner, wie Beutelmeise, Weißstorch, Rebhühner, Graugänse und Graureiher, Schwarzmilan und diverse Singvögel zu sehen.

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Litauen – Grünes Land am Ostseestrand
Die 120 Seen der Litauischen Schweiz bilden eine malerische Landschaft, nebelversunken und einzigartig. Am Delta der Memel versammeln sich alljährlich Tausende Zugvögel. Ein Naturspektakel, das auch die Greifvögel jedes Jahr zu diesem wichtigsten Nist- und Brutplatz in Litauen zieht.

arte, 18.35 Uhr
Die klugen Schwarzen
Rabenvögel
Erstausstrahlung
Online verfügbar von 09/10 bis 16/10
Rabenvögel, seien es Saatkrähen, Rabenkrähen oder Elstern, gelten als hochintelligent. Da intensive Landwirtschaft, Rodung von Feldgehölzen und die Jagd die Feldflur als Lebensraum unattraktiv gemacht haben, sind die klugen Vögel in die Städte ausgewichen. Doch das führt zu Problemen. Die Dokumentation zeigt, warum Raben die Nähe der Menschen suchen, aber auch, was die Menschen anstellen, um die Vögel wieder loszuwerden. Rabenvögel werden aufgrund ihrer enormen Intelligenz auch als „fliegende Schimpansen“ bezeichnet. Doch die klugen Schwarzen sind bei den meisten Menschen nicht sonderlich beliebt. Sie haben einen schlechten Ruf. Selbst der Elster geht es nicht besser, obwohl sie kein rein schwarzes Federkleid besitzt und sogar ihre Gegner zugeben, dass sie ein hübscher Vogel ist. Eigentlich sind Rabenvögel eher scheu. Trotzdem halten sich Saatkrähe, Rabenkrähe und Elster gerne in der Nähe von Menschen auf. Damit beginnen auch die Probleme. Das Zusammenleben ist schwierig und mit Vorurteilen belastet. Die einen klagen über den Kot und das laute Gekrächze, die anderen darüber, dass angeblich in den Gärten jedes Singvogelnest ausgeräubert wird. Ein friedliches Miteinander erscheint kaum möglich. Es wird viel unternommen, um die krächzenden Anwohner wieder loszuwerden. Meist hat der Mensch jedoch selbst die Grundlage für die entstandenen Konflikte gelegt. Eine intensive Landwirtschaft, die Rodung von Hecken und Feldgehölzen sowie die Jagd auf Rabenvögel haben den Lebensraum Feldflur in weiten Teilen unattraktiv werden lassen. Deshalb haben viele Rabenvögel ihren klassischen Lebensraum verlassen und siedeln jetzt in den Städten. Die Dokumentation zeigt an mehreren Beispielen, warum Rabenvögel die Nähe der Menschen suchen und was die Menschen alles anstellen, um die schlauen Tiere von sich fernzuhalten. Die Reaktion der Vögel ist aber nicht immer so, wie es sich die Menschen vorstellen. Was steckt hinter den Vorurteilen, mit denen Rabenvögel konfrontiert werden?

Dienstag, 10. Oktober
3sat, 12.05 Uhr
Wie man in den Wald ruft …
Beziehungsgeschichten von Mensch und Natur
Jahrtausende lang war der Wald das zentrale Biotop unserer Kultur und Gegenstand vieler Sagen und Legenden. Der Film geht den Emotionen auf den Grund, die der „Mythos Wald“ hervorruft. Allgegenwärtig nährte, wärmte und beschützte der Wald die Menschen. Er galt aber auch als unsicher, rätselhaft und gefährlich. Er erschien übermächtig, war Heimat und Fremde zugleich – ein ambivalenter Ort. Ehrfürchtig und schaudernd nahm die Menschheit seine Geschichten in ihr kollektives Gedächtnis auf. Von der Antike bis heute gibt es dazu unzählige künstlerische Zeugnisse aus Literatur, Musik und bildender Kunst. Auch wenn inzwischen bereits mehr Menschen in der Stadt leben als auf dem Land, liefert die „grüne Lunge“ unseres Planeten auch in Europa noch überraschende Fakten: So arbeiten etwa in Deutschland mehr Menschen in der Forstwirtschaft als in der Autoindustrie. In Nordost-Europa und auf dem Balkan wird der Wald zum Teil noch so bewirtschaftet, wie es schon in alten Märchen beschrieben wurde. Und weltweit bewohnen noch immer etwa 2100 indigene Völker die Wälder. Viele Menschen, die Abstand zur Alltagshektik der westlichen Industriegesellschaft gewinnen wollen, sehnen sich nach idyllischen Auszeiten in der Natur und damit auch nach der „uralten Heimat Wald“.

3sat, 13.25 Uhr
Mit Bärenwaisen durchs Tigerland
Reno Sommerhalder in Sibirien
Seit 25 Jahren lebt der schweizerisch-kanadische Bärenforscher Reno Sommerhalder unter Bären. 2013 macht er sich im äußersten Osten Sibiriens an ein besonders ambitioniertes Projekt. Zusammen mit dem russischen Biologen Sergey Kolchin bringt er junge Bärenwaisen durch ihren ersten Sommer. Die beiden Forscher kümmern sich um insgesamt elf Bärenwaisen, deren Mütter von Jägern getötet wurden. Ohne sie hätten die Kleinen keine Überlebenschancen. Mit vier jungen Schwarzbären sind die beiden Männer bis Ende des Herbstes unterwegs, bevor sich die Tiere zur Winterruhe zurückziehen. Doch Menschen als Ersatzmütter, kann das gut gehen?

Phoenix, 21.00 Uhr
Die Wölfe von Tschernobyl
Für Menschen ist das am 26. April 1986 verseuchte Niemandsland um Tschernobyl bis heute unbewohnbar. Dort gibt es neue Herrscher: Wölfe regieren nun die Sperrzone zwischen der Ukraine und Weißrussland. Diese Dokumentation zeigt die Auswirkungen der Katastrophe: Ein Vierteljahrhundert nach dem Unglück wurde das gesperrte Gebiet unbeabsichtigt zu einem riesigen ökologischen Versuchslabor. Die Wolfsexperten Christoph und Barbara Promberger untersuchen mit dem weißrussischen Raubtierforscher Vadim Sidorovich die Umstände.

Mittwoch, 11. Oktober
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Lettland
Wildnis zwischen Russland und Riga
Musikprofessor Valdis Muktupavels ist immer auf der Suche nach neuen Melodien. Er wandert durch seine lettische Heimat und sammelt traditionelle Lieder seiner Landsleute. Beim Brotbacken, bei der Heuernte oder beim Fischfang tragen sie ihm ihre Lieder vor. Auf seinem Weg lernt Valdis, den Stimmen der Natur zu lauschen. Dem Gesang des Sprossers im Frühling, dem unheimlichen Heulen der Wölfe im Sommer, dem urtümlichen Röhren der Rothirsche im Herbst oder dem melancholischen Rufen der Singschwäne im Winter.

arte, 18.35 Uhr
Fischdieb oder Sündenbock?
Kormorane
Der Kormoran ist ein unübertroffener Fischjäger und ein beneideter Meister seines Fachs, aber er ist auch ein willkommener Sündenbock, der für ökologische Phänomene herhalten muss, die sich sonst nur schwer erklären ließen. Ob auf Sardinien, in Mecklenburg-Vorpommern oder Bayern: Fischer und Teichwirte beklagen sich über die dreisten Fischräuber und fordern gar ihren Abschuss. Doch der Kormoran lässt sich nicht so leicht fassen. Er ist blitzschnell und extrem anpassungsfähig. Sardische Fischer sehen 10.000 Kormorane über die Lagunen ziehen und glauben dadurch ihre Fischgründe gefährdet. Fischern in Mecklenburg-Vorpommern sind Naturschutzgebiete suspekt: Ungestört können dort Tausende Kormorane brüten oder rasten und Jagd auf Fische machen. Ein Angler in Bayern hat es nur mit ein paar Hundert Kormoranen zu tun. Auch er beobachtet drastische Rückgänge bei den Fischarten. Dann gibt es noch überall in Europa die Teichwirte. Ihre Fischzucht ist für den Kormoran besonders leicht zugänglich. Deshalb sind bereits eine Handvoll Kormorane für sie eine Katastrophe. Kormorane sind sogenannte Nahrungsopportunisten. Sie jagen, was am leichtesten verfügbar ist, und zwar mit unschlagbaren Methoden. So hat der Biologe Stefano Volponi auf Sardinien das soziale Fischen der Kormorane beobachtet: Während etwa die Hälfte der Vögel durch Flügelschlagen einen Fischschwarm zusammenscheucht, kann die andere Hälfte die Fische bequem fangen und fressen. Nach einiger Zeit wechseln sich die Gruppen ab. In ganz Europa ärgern sich die Fischer über den in ihren Augen bestens angepassten, dreisten Fischräuber und fordern seinen Abschuss. Was sie nicht berücksichtigen: Kormorane sind Zugvögel. So gibt es derzeit 170.000 Brutpaare im nördlichen Ostseeraum, die durch ganz Europa zu den für sie günstigsten Fischgebieten ziehen. Verschiedene Forschergruppen versuchen, Gesetzmäßigkeiten und Rückschlüsse aus dem Zugverhalten und vermeintlichen Nahrungsvorlieben abzuleiten. Doch der Kormoran lässt sich so leicht nicht fassen. Zu genial, zu schnell agiert er in seiner Anpassungsfähigkeit.

NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Expeditionen ins Tierreich
Wildes Deutschland – Die Müritz
Dank des Müritz-Nationalparks ist die Artenvielfalt in diesem Gebiet besonders hoch: Die Hälfte aller deutschen Kraniche brütet in Mecklenburg-Vorpommern. Der Fischadler ist der Charaktervogel an der Müritz, vom Aussterben bedrohte Rotmilane kreisen am Himmel.

Donnerstag, 12. Oktober
Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Ötscher – Im Reich des sanften Riesen
Der Bergstock des Ötscher liegt am östlichen Rand der Alpen. Sein Gipfel ist keine 2.000 Meter hoch. Und dennoch dominiert dieser Berg eine ganze Region, eine Landschaft der Superlative: Hier gibt es nicht nur einen der kältesten Orte der Alpenregion, sondern auch den dunkelsten Nachthimmel weit und breit, denn das Land hier ist sehr dünn besiedelt, und die Sterne funkeln wie nirgends sonst in den Bergen. Die Ötschergräben mit ihren wilden Wassern sind der „Grand Canyon“ des Landes, und die Wälder an den Hängen des Riesen sind von ursprünglicher Wildheit. Manches dieser Waldstücke ist im Besitz eines streitsüchtigen Vogels, des Auerhahns, der in der Balz energisch sein Revier gegen Rivalen verteidigt. In manchen Jahren, aber nur im Winter, trifft man hoch oben am Gipfel das legendäre Ötscher-Schneehuhn, ein Meister der Tarnung, das hier beinahe genauso selten ist wie die vereinzelten Luchse, die in den Urwäldern jagen.

arte, 18.35 Uhr
Singvögel in Not (1)
Flug ins Ungewisse
Online verfügbar von 12/10 bis 20/10
Seit jeher liefern Vögel dem Menschen zuverlässige Hinweise darauf, wie es um das Ökosystem bestellt ist. Doch immer seltener hört man das Zwitschern der Singvögel. Ihr Bestand hat sich Statistiken zufolge in den vergangenen 40 Jahren halbiert. Was bedeutet es für Mensch und Umwelt, wenn die Singvögelpopulationen rapide zurückgehen? Ist es bereits zu spät, um sie zu retten? In dem Zweiteiler „Singvögel in Not“ beleuchtet ARTE gemeinsam mit Wissenschaftlern und Umweltschützern die Ursachen für den verheerenden Rückgang des Singvogelbestands weltweit und zeigt, welche Maßnahmen in Kanada, den USA, Frankreich und Deutschland bereits getroffen werden, um einer fortlaufenden Dezimierung entgegenzuwirken. Unter allen in der freien Wildbahn lebenden Tieren ist es wohl der Vogel, der den Menschen am meisten beeindruckt. Doch immer seltener ist das Zwitschern der Vögel zu hören. Statistiken zufolge hat sich der weltweite Singvogelbestand innerhalb der letzten 40 Jahre halbiert. Ornithologen vom Max-Planck-Institut gehen davon aus, dass etwa zehn Milliarden Zugvögel jährlich auf ihrer Reise verenden. Doch welche Ursachen gibt es für diese verheerenden Zahlen? Zugvögel verfügen über einen überaus präzisen Orientierungssinn. Doch mit dem schnellen Wandel der heutigen Welt kann ihr Navigationssystem, das sich über die Jahrtausende hinweg immer weiter verfeinert hat, nicht mithalten. Die Welt, die sie überfliegen, hat sich zunehmend zu einem unüberschaubaren Labyrinth entwickelt. Eine große Rolle für die Desorientierung der Singvögel spielt der zunehmende Lichtsmog: Immerzu hell erleuchtete Städte bringen den Biorhythmus der Vögel durcheinander. Hunderte Millionen Singvögel fallen jährlich außerdem den spiegelnden Fensterscheiben großer Glasfassaden zum Opfer. In Kanada sind Hauseigentümer deshalb inzwischen dazu verpflichtet, die Sicherheit der Zugvögel durch Markierungen an Fensterscheiben zu gewährleisten. In Frankreich wird indes weiterhin Jagd auf die dort als Delikatesse geltende Gartenammer gemacht, obwohl diese seit Jahren auf der Roten Liste steht. Ihre Population hatte sich in den letzten 34 Jahren um 86 Prozent verringert. Frankreichs Behörden verschließen davor die Augen. In der zweiteiligen Dokumentation kommen Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern zu Wort, die sich alle für den Erhalt des Lebensraums der Singvögel einsetzen, den ihnen der Mensch zunehmend streitig macht. Im ersten Teil werden auch innovative Technologien und Maßnahmen vorgestellt, die einer weiteren Dezimierung des Singvogelbestands entgegenwirken sollen.

n-tv, 22.10 Uhr
Zum Töten geboren – Gnadenlose Jagden
An den Grenzen zwischen Wasser und Land kommt es im Tierreich immer wieder zu brenzligen Situationen. Ob Strände, Ufer oder Sümpfe – die Konflikte brechen an diesen Stellen immer wieder aus. Viele Raubtiere lernen schnell, in verschiedenen Elementen zu jagen – und deshalb müssen die möglichen Beutetiere immer auf Angriffe aus allen Richtungen gefasst sein. Die n-tv Dokumentation zeigt gnadenlose Jagden und wilde Kämpfe um Leben und Tod.

n-tv, 23.05 Uhr
Zum Töten geboren – Vom Beutetier zum Angreifer
Die meisten Kämpfe gehen in der Tierwelt eindeutig aus: Die vermeintlich Stärkeren gewinnen. Doch nicht immer triumphieren Löwe, Krokodil und Co. am Ende. Auch sie müssen sich vor der Geschicklichkeit ihrer Beute in Acht nehmen. Die n-tv Dokumentation zeigt in spektakulären Bildern die ungleichen Kämpfe. Es geht um ein Nilpferd, das ein Krokodil besiegt oder um einen Löwen, der von Büffeln in die Flucht geschlagen wird.

n-tv, 0.10 Uhr (in der Nacht von Donnerstag auf Freitag)
Wilde Superwaffe – Die Raubkatze
Die Stärke des Löwen, die Geschwindigkeit des Geparden und die Größe des Tigers – Raubkatzen bilden die Spitze der an Land lebenden Jäger des Tierreichs. Doch welche Art kann am besten klettern? Wer ist am schnellsten? Brüllt der Löwe am lautesten oder wird der König der Tiere am Ende vom Thron gestoßen? Und was passiert, wenn man die besten Eigenschaften der hochspezialisierten Großkatzen kombiniert? Die n-tv Dokumentation reist in die Welt von Löwen, Tiger und Co. und zeigt, zu welchen Leistungen sie wirklich fähig sind.

Freitag, 13. Oktober
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Schottland
Herbe Schönheit am Atlantik
Schottland besitzt einige der größten Seevogelkolonien Europas. Vom Fischreichtum profitieren auch die Fischadler, die erst seit einigen Jahren wieder in den Lochs und Kyles, den Seen und Förden, auf die Jagd gehen. Die Adler waren in Schottland bereits ausgerottet und erleben jetzt Dank engagierter Vogelschützer ein Comeback. Andere Geräusche dominieren den Frühling. Es sind die Balzrufe der Birkhuhnhähne. Extreme Zeitlupenaufnahmen mit über 2.000 Bildern pro Sekunde zeigen die atemberaubenden Kämpfe in voller Pracht. Ein kurzes Flügelschlagen wird so zu einer ästhetischen Choreografie.

arte, 18.35 Uhr
Singvögel in Not (2)
Bedrohte Lebensräume
Online verfügbar von 13/10 bis 21/10
Immer mehr Singvögel sind weltweit vom Aussterben bedroht. ARTE beleuchtet mit Wissenschaftlern wie Biologen, Ornithologen und Ökologen die Gründe für den drastischen Rückgang der Bestände. Wie wirkt sich das Vogelsterben langfristig auf unser Ökosystem aus? Im zweiten Teil der Dokumentation führt die Forschungsreise in die Niederlande, nach Kanada, Costa Rica und in die Türkei. Es existieren mehr als 5.000 Singvogelarten auf unserer Erde, doch immer mehr Singvögel sind vom Aussterben bedroht. In den nächsten 50 Jahren wird ihr Bestand um die Hälfte dezimiert sein. In China ordnete Mao Tsetung 1957 an, den Spatz auszurotten. Jeder Haussperling sollte zum Wohle der Landwirtschaft getötet werden. Er ging davon aus, dass dies die Ernteerträge erheblich steigern würde. Doch unmittelbar danach wurde das Land von einer gewaltigen Insektenplage heimgesucht. Dieses Beispiel hat gezeigt, wie riskant es ist, wenn bestimmte Vogelarten aussterben: Das Ökosystem gerät aus dem Gleichgewicht, die Tier- und Pflanzenwelt verändert sich drastisch. Denn Vögel sorgen für die Ausbreitung von Samen, bestäuben die Pflanzen mit Pollen und halten die Insektenpopulationen im Gleichgewicht. Was ist die Ursache für den alarmierenden Rückgang der Singvögelbestände? In den Niederlanden untersucht ein Forscherteam aus Leiden die Auswirkungen der Lärmverschmutzung durch Städte und Autos auf den Weidenlaubsänger. Das Ergebnis ihrer Studien zeigt, dass das Fortpflanzungsverhalten der Vögel durch den Lärm erheblich beeinträchtigt wird. In Kanada, wo sich in den borealen Waldgebieten über sieben Milliarden Zugvögel einfinden, um sich fortzupflanzen, besteht ein ähnliches Problem. Ein Großteil der kanadischen Wälder, wichtiger Lebensraum etwa für den Kanadawaldsänger, wurde von der Rohöl- und Erdgasindustrie gerodet. Aufgrund des Lärms, der die Förderung der Rohstoffe mit sich bringt, können die Singvögel ihre Jungen nicht mehr aufziehen, da sie ihre Rufe schlicht nicht mehr hören. Der Rückgang der Sumpfschwalbe ist in Kanada ebenfalls zu beobachten. Ursache hierfür ist, dass aufgrund des Rapsanabaus großflächig Insektizide zum Einsatz kommen, so dass die Insektenfresser keine Nahrung mehr finden. In Costa Rica wiederum sind Entwaldung und Kaffeeanbau Ursachen für die Dezimierung der Singvögel. In der Osttürkei wirkt sich der Klimawandel auf die Singvögelpopulation aus. Aufgrund des Gletscherrückgangs trocknen die Feuchtgebiete aus. Der Lebensraum des Drosselrohrsängers ist akut bedroht. In der zweiteiligen Dokumentation kommen Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern zu Wort, die sich alle für den Erhalt des Lebensraums der Singvögel einsetzen, den ihnen der Mensch zunehmend streitig macht.

Samstag, 14. Oktober
Das Erste (ARD), 7.10 Uhr
Paula und die wilden Tiere
Ein Wildschwein zum Knuddeln
Tierreporterin Paula besucht den Förster Boris Schnittker, der das Wildschweinferkel Chantalle als Pflegekind bei sich aufgenommen hat. Stimmt es, was man über diese Tiere sagt? Sind sie immer dreckig, borstig und stinken? Von Peter Markett, dem Jäger, erfährt Paula alles, was man über wilde Wildschweine wissen muss. Im Gegensatz zu Chantalle können sie in unseren Wäldern gefährlich sein. Sie können größer werden als ein Schäferhund und richtig zubeißen, wenn man ihnen zu nahe kommt. Wie verhält man sich also am besten, wenn man tatsächlich einem Wildschwein begegnet? Paula probt das mit Peter Markett. Er zeigt Paula auch, wie man Fährten liest und wie der Lieblingsplatz einer Wildsau aussieht. Von Chantalle hat Paula allerdings noch nichts zu befürchten – obwohl die kleine Schweinedame mit ihrer ruppigen Art gerne mal die Wohnung von Boris umräumt.

Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr
natur exclusiv
Auf Leben und Tod – Die Savanne
Diese Folge aus der Serie „Auf Leben und Tod“ führt in die Savanne. Planet-Erde-Produzent Alastair Fothergill zeigt die spannendsten Jagdstrategien in offenen Graslandschaften und Wüsten, wo weder Jäger noch Gejagte eine Chance haben, sich zu verstecken. Die Hälfte der Kontinente ist von Wüste oder Grasland bedeckt. In diesen ungeschützten Lebensräumen ist es ein Leichtes für Geparden, Weißkopfseeadler und Löwen, ihre Beute zu entdecken. Doch auch die Beutetiere können die Gefahr frühzeitig erkennen. Ausdauer, Geschwindigkeit und Cleverness führen zumindest bei mancher Jagd zum Erfolg. In der Folge „Die Savanne“ zeigt Alastair Fothergill die Strategien von Jägern und Gejagten, wenn man permanent auf dem Präsentierteller sitzt. Auch in diesem Gelände gibt es Spezialisten: Der Gepard, das schnellste Landtier der Erde, jagt seine Beute mit enormer Geschwindigkeit, aber auch indem er ihre Ausweichmanöver perfekt nachahmt. Andere haben aus der minimalen Deckung dieser Landschaft das Beste gemacht: Wie der elegante Karakal, dessen Fellfarbe perfekt mit dem hohen, trockenen Gras der afrikanischen Savanne verschmilzt. Die Löwen der Etosha-Salzpfanne haben gelernt, dass Wüstenstürme nicht nur ihren Geruch verwehen und sie sich daher besser anschleichen können. Die Wetterlage versetzt ihre Beute zusätzlich noch in Panik. Trotz allem sind die Gejagten nicht ausgeliefert. Sie entwickelten über Jahrhunderte wirkungsvolle Schutzmechanismen. Sie graben tiefer, rotten sich dichter zusammen oder kämpfen härter, bis zum letzten Atemzug. Um in der offenen Savanne zu überleben, müssen Jäger und Gejagte ständig ihre Strategien verbessern.

Sonntag, 15. Oktober
WDR Fernsehen, 14.00 Uhr
Savanne in Westfalen – Ein Jahr in den münsterschen Rieselfeldern
Im Norden von Münster liegen die Rieselfelder, auf denen bis in die 70er Jahre das Abwasser der Stadt gereinigt wurde. Heute ist die alte Kloake eines der bedeutendsten Vogelschutzgebiete Deutschlands. Kaum hat der gestresste Stadtmensch die letzten Häuser hinter sich gelassen, breitet sich vor ihm eine Wildnis aus hohem Schilf, Wasser und Grasland aus. Eine afrikanisch anmutende Feuchtsavanne mitten in Westfalen. Über die Hälfte aller Vogelarten Deutschlands sind im Laufe eines Jahres hier anzutreffen und jeden Tag sind Naturschützer im Einsatz, um diesen wertvollen Lebensraum zu erhalten.

3sat, 14.20 Uhr
Expedition Mittelmeer
In Nordafrika kommt das TV-Team einer Katastrophe auf die Spur: Entlang der gesamten ägyptischen Mittelmeerküste, vom Gazastreifen im Osten bis zur libyschen Grenze im Westen, versperren auf einer Länge von mehr als 700 Kilometern Fangnetze den Zugvögeln den Weg nach Süden. Jeden Herbst finden hier mindestens zehn Millionen Vögel den Tod.

GEO Television, 18.25 Uhr
Die Mammutjäger – Geheimnisse aus dem ewigen Eis
Die Dokumentation lüftet die Geheimnisse um ein lange ausgestorbenes und sagenumwobenes Geschöpf: das Mammut. Faszinierende Animationen vom Leben des Urzeit-Elefanten erlauben eine Reise in die Eiszeit und den Lebensraum der Mammuts. Durch sensationelle Forschungsmethoden konnte der Eiszeitriese nach 10.000 Jahren wieder zum Leben erweckt werden. Faszinierende Animationen vom Leben des Urzeit-Elefanten nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise in die Eiszeit und den Lebensraum der Mammuts. Wegen des Klimawandels geben die sibirischen Permafrostböden ihre Schätze nun nach und nach frei. Das ewige Eis hat zum Teil komplette Mammutkörper perfekt für die Nachwelt erhalten. Mit trickreichen Methoden und modernsten Computerprogrammen gelang es Forschern, den Mammut-Mumien wieder Leben einzuhauchen. Haare, Blut, Knochen und Zähne – alle sterblichen Überreste boten den Experten wertvolle Informationen zur Lebensweise der wolligen Giganten.

JWW