Nachhaltige Jagd erhält asiatisches Bergwild

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Die Einrichtung von Schutzgebieten hilft, kritische Regionen zu schützen und habitatbezogene Bedrohungen, beispielsweise Überweidung oder Konkurrenz des Wildes mit Vieh, anzugehen. Regulierte und kontrollierte Jagd hingegen ist ein wirksames Mittel, um die Wilderei zu verringern und Populationen von Bergwild nachhaltig zu erhalten.

 

Marco Polo
Ein Marco-Polo-Argali, erlegt in Kirgisien. Trophäenjagd dient dem Erhalt des asiatischen Bergwildes.Foto: PPZV
So fasste das in Bonn angesiedelte UN-Sekretariat für Wandernde Tierarten (CMS) ein zentrales Ergebnis einer Tagung auf der Naturschutzinsel Vilm (Rügen) zusammen.
Auf Einladung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) und der bundeseigenen Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) waren Fachleute aus Afghanistan, Aserbeidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan und Usbekistan zusammengekommen, um eine bessere Zusammenarbeit beim Schutz grenzüberschreitender Wildarten wie Argali- und Urial-Schafen, Wildziegen und Saiga-Antilopen zu erörtern. Ein gemeinsamer Aktionsplan und gleichzeitige, abgestimmte Wildzählungen wurden vereinbart.
In allen Ländern ist eine fachliche Beratung zur Verbesserung der Trophäenjagd erforderlich. In Kirgisien steht gerade ein neues Jagdgesetz vor der Verabschiedung. Nach Erstellung eines neuen Forstgesetzes soll im Nachbarland Tadschikistan ebenfalls eine Jagdgesetznovellierung in Angriff genommen werden.                                                                            
 
RDB
 


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