Reise-Tipps: Jedem das Seine

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Toskana
Die Reise in die Toskana lohnt sich nicht nur aus kulturellen Gründen: Die Strecke einer Drückjagd.

Saujagd in der Toskana

 Toskana bedeutet nicht nur berühmte Baudenkmäler und Kunstwerke, sondern auch naturbelassenes, nicht bebautes oder beackertes Land. Selbst die klassische Toskana-Landschaft – das so stark durch Weinberge und Ölbaum-Haine strukturierte Gebiet des Chianti Classico zwischen Florenz und Siena – ist zur Hälfte mit Wald bedeckt.

Die Toskana ist in Italien ein klassisches Jagdgebiet. Vor allem Saujagden haben hier eine lange Tradition. Wer einmal Italien auch von der jagdlichen Seite kennenlernen und trotzdem auf beste Weine, Spezialitäten-Küche und noble Unterkünfte nicht verzichten will, für den ist eine Sautreibjagd in der Toskana gerade richtig.

In der malerischen Landschaft werden drei bis vier Treiben pro Tag durchgeführt. Jagdgebiete sind hügelig, mit dichtem Unterwuchs. Treiber und Hunde haben es also nicht leicht, Sauen vor die Schützen zu drücken. Das Schwarzwild ist hier natürlich körperlich und trophäenmäßig nicht stark, dafür ist das eine unvergessliche Jagd in einem einmaligen Ambiente.

Für Gruppen von sechs bis zwölf Schützen werden zweitägige Drückjagden zum Pauschalpreis von 2.250 US-Dollar pro Jäger veranstaltet. Darin sind alle Kosten ab/bis Zielflughafen und eine Strecke von 20 Stück Schwarzwild enthalten.

Auf dieser Jagd sind natürlich auch nicht-jagende Gäste willkommen, für die Ausflüge in die Städte der Umgebung (St. Gimignano, Siena, Perugia, Pisa, Florenz oder Rom) organisiert werden können.

Hansgeorg Arndt


Hansgeorg Arndt

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